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Teamplay #117: Das spielt die Redaktion

Von gesamte Redaktion am 21.01.2024

In Teamplay verschafften wir euch “regelmäßig” sonntags kurze Eindrücke darüber, was die Redakteure von NplusX gerade zocken. Die letzte Ausgabe findet ihr hier. Sorry, dass es so lange gedauert hat!

Deniz: 

Das Jahr 2024 ist für mich aktuell als Nachhol-Jahr geplant. So habe ich bisher die beiden letztes Jahr angefangenen JRPGs Persona 5 Tactica (zum NplusX-Test) und Star Ocean The Second Story R (ebenfalls zum NplusX-Test) beenden können - beides echt tolle Spiele! Aktuell mache ich bei Atelier Ryza 3 weiter - das hatte ich vor einem Jahr zugunsten von Zelda TotK pausiert und das Sammeln und Synthetisieren macht hier Spaß wie eh und je. Ich habe aber ebenfalls Dragon Quest Monsters Joker 3 für den Nintendo 3DS aus Japan importiert und einen Fan-Translation-Patch auf meinen (bearbeiteten) 3DS geladen, sodass ich jetzt auch verstehen kann, was ich da spiele, da Square Enix uns dieses Juwel leider vorenthalten hat. DQMJ3 ist nicht nur ein großartiges Monstersammel-Spiel für den 3DS, es lässt selbst den neuesten Teil auf Switch (zum NplusX-Test - ja, dieses Teamplay ist eine einzige Werbekampagne für von mir verfasste Tests) in einigen Aspekten alt aussehen. Das futuristisch angehauchte Setting und die mysteriöse Story klingen etwas untypisch für ein Dragon-Quest-Abenteuer, passen aber trotzdem ganz gut zum kunterbunten Charakter- und Monsterdesign von Dragon-Ball-Schöpfer Akira Toriyama. In einer zukünftigen Ausgabe des ebenfalls “regelmäßig” erscheinenden Grinder’s Guide werdet ihr euch sicher über mehr Details zu diesem tollen Game freuen können. 

Jerry: 

Ich habe mich zu Weihnachten mit zwei PS5-Titeln beschenkt, wobei ich mich dabei, ähnlich wie Deniz, auf Spiele konzentrierte, die ich noch nachholen wollte: Stray und Deathloop. Stray habe ich an zwei Tagen durchgespielt - was bei einer Spielzeit von unter 5 Stunden sicher kein Kunstwerk ist, aber trotzdem zeigt, wie viel Spaß ich mit dem Katzen-Abenteuer hatte. Obwohl ein relativ kleines Indie-Studio dahinter steckt, ist Stray optisch eine Wucht und zählt mit zu den hübschesten PS5-Spielen. Das Gameplay ist angesichts der naturgemäßen Limitierungen der Hauptfigur verhältnismäßig seicht, aber keinesfalls eintönig oder langweilig. Es macht einfach Spaß die postapokalyptische und stellenweise überraschend düstere Welt aus der Sicht einer Katze zu erkunden und den Roboter-Menschen unter die nicht vorhandenen Achseln zu greifen. Selbiges kann ich von Deathloop dagegen nur mit Abstrichen behaupten. Es ist nicht so, dass ich mit dem Dishonored-Klon keinen Spaß hätte, ich frage mich aber, was die Redakteure von IGN, Gamespot und co geraucht haben müssen, um dem Spiel eine 10/10-Wertung zu verpassen. Auf Metacritic stehen die Critic Reviews bei 88, die User-Reviews dagegen bei 67. Müsste ich dem Spiel eine Wertung geben, würde sie sich wohl irgendwo dazwischen wiederfinden. Deathloop ist nett. Es spielt sich flott und die Grafik ist einigermaßen hübsch, aber die Gegner sind hohl, die Welt nur bedingt interessant und das repetitive Gameplay vor allem während den ersten Stunden kaum der Rede wert.

Robert:

“Nur noch diesen einen Abschnitt” denke ich und fluche innerlich vor mich hin, als mir auffällt, dass ich eigentlich schon lange ins Bett müsste. Im Fall der meisten Tests brauche ich nach der Fertigstellung des Berichts immer erst einmal ein wenig Abstand und Abwechslung von den Spielen. Zumal in geschäftigen Monaten ja auch immer schon das nächste Abenteuer auf sein Review wartet. Ubisofts neues Prince of Persia ist hier aber eine gelungene Ausnahme, die mich immer noch herausfordert und mit neuen Ideen überrascht, die ich im Rahmen des Tests und unter Berücksichtigung des Embargos noch nicht erlebt hatte. So habe ich am Berg Qaf mittlerweile auch deutlich mehr als die angegebenen 25 Stunden verbracht und das Ende ist immer noch nicht in Sicht, obwohl der Platz auf der Karte langsam dünn wird.

Wenn ich von den Abenteuern in Persien Abstand brauche, mache ich aktuell als Robocop Detroid ein wenig sicherer indem ich die hiesige Unterwelt aufmische. Die Entwickler von Teyon haben bei ihrem Versuch, die Welt der ersten Filme noch einmal zum Leben zu erwecken ganze Arbeit geleistet und auch die Gesichter der wichtigsten Darsteller liebevoll nachmodelliert. Ähnlich wie im Spiel “Alien: Isolations” führt die Nutzung der alten Desigs zu kuriosen Momenten, wenn die Technologie der Zukunft aus Röhrenmonitoren, Nadeldruckern und alten Mainboards besteht. Das ändert aber nichts am Spielspaß und wer als laufender Panzer im Namen des Gesetztes die 80er Jahre (noch einmal) erleben möchte, kann mit dem Titel eine Menge Spaß haben.