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Teamplay #110: Das spielt die Redaktion

Von gesamte Redaktion am 20.03.2022

In Teamplay verschaffen wir euch regelmäßig sonntags kurze Eindrücke darüber, was die Redakteure von NplusX gerade zocken. Hier geht es zu unserer letzten Ausgabe von Teamplay.

Andy:

Seit Release verbringe ich fast jeden Tag meinen Feierabend mit Elden Ring. Auch nach 45 Stunden liegt der Abspann offenbar noch in weiter Ferne.

Tatsächlich war ich nie ein sonderlich großer Fan der From-Software-Titel und auch mit Elden Ring wurde ich nicht sofort wirklich warm. Aber nachdem ich nun aber mehr als genug Zeit hatte, mich an die Steuerung und die sonstigen Eigenheiten des Titels zu gewöhnen, ist Elden Ring auch in meinen Augen ein absolutes Meisterwerk. Besonders angetan hat es mir die Spielwelt: Die Levelarchitekten haben schon in Dark Souls bewiesen, dass sie beeindruckende mittelalterliche Bauten erschaffen können - aber in Elden Ring ist das alles noch mal viel größer, majestätischer und pompöser. Nicht selten bleibe ich also ganz ehrfürchtig stehen und schieße ein paar Screenshots, sodass ich schon jetzt genug Material für mehrere Photo-Mode-Ausgaben liefern könnte.

Auch der unglaubliche Umfang des Spiels muss als herausragend bezeichnet werden. Während viele andere Entwickler nur noch das Nötigste tun, um Fortsetzungen ihrer etablierten Marken an ihre Fans verkaufen zu können, serviert uns From Software ein geradezu dekadentes All-You-Can-Buffet. Überall in der Spielwelt sind optionale Bosse, Dungeons und Festungen platziert, die als Belohnung neue Waffen, Ausrüstungsgegenstände oder Zaubersprüche bereithalten. Vermutlich hätte es nicht mal halb so viele Extras gebraucht, um ein Spiel zu erschaffen, das von Fans und Kritikern gefeiert wird. Hier liegt vielleicht die größte Stärke von Elden Ring: Ich habe beim Spielen wirklich das Gefühl, dass die Entwickler nicht einfach nur Geld verdienen wollen, sondern den ehrgeizigen Anspruch an sich selbst hatten, das bestmögliche Endergebnis auf die Beine zu stellen.

Der Schwierigkeitsgrad ist aus meiner Sicht übrigens absolut bezwingbar. Ich verbeiße mich nur sehr selten in einzelne Bossgegner, sondern lasse mir alle Zeit der Welt beim Erforschen der Spielwelt. Mit einem gut ausgerüsteten und aufgelevelten Charakter sind dann auch viele der Bosse kein Problem mehr. Darüber hinaus ist es absolut erfrischend, dass ich endlich mal wieder Dinge selbst herausfinden darf und nicht einfach nur die Anweisungen der NPCs befolgen muss.

Matthew:

Angesichts des zuletzt veröffentlichten Trailers habe ich die letzten Wochen Monster Hunter Rise gespielt, um mich auf den DLC vorzubereiten. Einige Quests hatten mir ab dem Jägerrang 100 gefehlt, darunter die neuen Apex-Monster und die bekannten Advanced-Quests, die eine größere Herausforderung darstellten.

Nachdem ich die letzten Quests ebenfalls abgeschlossen hatte, widmete ich mich zusammen mit meiner Freundin der Arena. Hier mussten wir uns zu zweit Monstern stellen, wobei wir uns stets für eines von fünf vorgegebenen Rüstungs- und Waffensets entscheiden mussten. Dadurch kam ich in den Genuss, neben den Doppelklingen auch mal andere Waffen zu spielen, wie die Armbrust oder Energieklinge. Obwohl es in der Arena darum geht, eine Bestzeit aufzustellen, war uns die Wertung am Ende egal. Sämtliche Quests könnt ihr euch gerne hier auf YouTube anschauen.

Länger beschäftigte mich die Rampage-Quests, die ich bisher nur sehr selten abgeschlossen hatte. In diesen besonderen Quests ging es darum, das Dorf vor einer Horde Monster zu schützen. Dabei rannten verschiedenste Monsterarten auf die Tore zu, während wir diese mit Geschütztürmen, Bomben und Drachenspeeren abwehren mussten. Dabei war hier die eigene Ausrüstung weniger von Bedeutung, sondern die strategische Aufstellung der Geschütze und Aufwerten der eigenen Festung durch Absolvieren kleinerer Nebenaufgaben. Eine nette Abwechslung, aber diese gehörten nicht zu meinen Lieblingsquests, da der Ablauf doch eigentlich immer derselbe war. Darüber hinaus war es vor allem bei den Apex Monstern vollkommen egal, wie gut wir die Tore verteidigten, denn der Kampf gegen das Bossmonster war immer vor dem finalen Tor. Selbst wenn unsere Abwehr perfekt war, das Apex-Monster wäre überall einfach durchgebrochen und wir hätten dennoch den Zeitdruck durch den Fall des letzten Tores.

Selbstverständlich werden wieder diverse Daten der Monster erfasst, wie die Größen der erlegten Monster. Daher darf natürlich nicht die Jagd nach den Kronen für das größte und das kleinste Exemplar fehlen. Bei den meisten Monstern liegt die Wahrscheinlichkeit für eine einzelne Krone bei 3%, weshalb auch dieser Teil der Reihe damit enden wird, dass ich diverse Monster ewig wiederholt jagen werde.

Jedoch sehe ich einen Hoffnungsschimmer, denn schon bald folgt der Master-Rang! Daher vertage ich meine Jagd nach den Kronen und versuche mein Glück im kommenden DLC Sunbreak!

Jerry:

Die letzten Tage waren bei mir verhältnismäßig stressig und dementsprechend konnte ich nicht viel zocken. Meine wenige Freizeit hab ich allerdings in der Welt von Horizon Forbidden West verbracht. Ich werde sicher nicht jedes Icon auf der Map abklappern - manche Nebenaufgaben wie beispielsweise die Jagdgebiete oder die Beuteverträge interessieren mich nicht die Bohne -, aber ich habe es mir zum Ziel gesetzt zumindest noch alle Nebenmissionen und Brutstätten abzuschließen. Neben der Hauptstory, die ich zugunsten unseres Tests hier auf NplusX recht zügig durchgespielt hatte, habe ich bereits alle Rebellenlager und Außenposten plattgemacht, alle Langhälse überschrieben und sämtliche Maschinenrennen gewonnen. Aloys neues Abenteuer macht immer noch richtig Laune und ich werde nicht müde davon, mich von der opulenten Grafik beeindrucken zu lassen, aber so langsam verspüre ich dennoch Lust, mich wieder mit einem anderen Spiel zu befassen. Vielleicht grabe ich demnächst Mario Kart 8 Deluxe aus, um mir die neuen/alten Strecken anzusehen, die mit der ersten Welle des Booster-Streckenpass veröffentlicht wurden.

Robert:

In den letzten Woche wollte ich eigentlich mein Backlog an der Xbox ein wenig verkleinern und mich mit dem jüngst im Game Pass erschienenen Abenteuer der Guardians of the Galaxy und dem großartig aussehenden Zelda-like Tunic befassen. Das ganze natürlich stets mit ein paar Toden in Elden Ring aufgelockert, damit einem der Erfolg nicht zu Kopf steigt. 

Geschafft habe ich davon aber letztlich gar nichts, denn Lost Ark, das ich mit meinen Freunden Abends immer wieder zusammen spiele, hält mich mit seiner riesigen Welt, seinen unüberschaubar vielen Quests und der Masse an sonstigen täglichen Aktivitäten gnadenlos in seinem Bann gefangen. Die 100-Stunden-Spielmarke liegt schon lange hinter mir und mittlerweile bin ich fast versucht, einfach nur so etwas sinnlos im Ingame-Shop des Free-to-Play-Spiels zu kaufen, damit die Entwickler zumindest ein paar Euro an mir verdient haben. Einzig die Übersetzung der Texte aus dem Koreanischen, die im Englischen und Deutschen an vielen Stellen offenbar ohne Bezug zur dargestellten Handlung erstellt wurde, dämpft den Spaß gelegentlich ein wenig. Aber wer liest schon Texte in einem Rollenspiel? *hüstel*

Immerhin habe ich mit dem Test des JRPGs The Cruel King and the Great Hero aber auch noch diverse Stunden mit dem Beispiel für eine gelungene Übersetzung investieren können, auch wenn das märchenhafte Abenteuer des Mädchens Yuu sich auf die japanische Synchronisation und englische Texte beschränkt. Schön ist es, soviel sei an dieser Stelle schon einmal verraten, in jedem Fall.

Nico:

Ich befinde mich in einer ganz ähnlichen Situation wie Robert. Im Game Pass erscheinen ständig Spiele, die ich mir direkt herunterlade, aber tatsächlich zum Zocken dieser Titel komme ich dann nicht, weil mich ein anderes Spiel momentan total beansprucht. Dabei handelt es sich um Minecraft, allerdings mit dem Valhelsia 3 Modpack, das unzählige kleine und große Mods in sich vereint und den Umfang des ohnehin schon nicht kleinen Spiels so locker vervierfacht. Besonders angetan bin ich dabei von den neuen Biomen, den zusätzlichen Dimensionen und den zahlreichen Möglichkeiten, neue und detailliertere Blöcke zu craften.

Im Gegensatz zu Robert habe ich es nebenbei aber tatsächlich geschafft, ein Spiel auf der Xbox abzuschließen. In The Gunk geht es um zwei Raumfahrerinnen, die auf der Suche nach Reichtümern einen bislang scheinbar unerforschten Planeten aufsuchen. Dieser ist stellenweise vom namensgebenden Gunk überzogen, den wir mit unserem Roboterarm fleißig aufsaugen müssen, um die darunter verborgenem wunderschöne Natur wieder aufblühen zu lassen. Die optischen Highlights der Flora und Fauna des Planeten stellen allerdings auch den herausragenden Aspekt des Spiels dar. Das Gameplay beschränkt sich neben dem Absaugen des Gunks auf seichtes Platforming und kurze Kämpfe gegen kleine Gegner, die ebenfalls mit dem Sauger gefochten werden. Da auch die Story rund um eine alte Alien-Zivilisation nicht wirklich begeistern möchte, kann ich nur das Fazit ziehen, dass die Entwickler wohl selbst nicht so recht wussten, was sie mit ihrer Gameplay-Idee anfangen sollten. Ein Blick auf Luigi's Mansion hätte sicherlich nicht geschadet...

Und was zockt ihr gerade?

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5 Kommentare:
Tobsen)
Tobsen
Am 20.03. um 10:28
Ich versumpfe momentan in Gran Turismo 7 und versuche (noch) in jeder Fahrprüfung, jedem Zeitrennen, jedem Cup und jeder Challenge die Gold-Wertung zu erreichen. Das wird nicht klappen, da manche Vorgaben wirklich brutal sind und man mal um mal versucht, Tausendstel abzuknappsen. Wenn die vorgegebene Zeit allerdings eine halbe Sekunde unter PB liegt, ist das manchmal einfach für mich nicht zu schaffen, lol. Noch motiviert es mich allerdings heftig. Mal sehen, ob ich GT7 sogar länger als GT Sport spielen werde.
TraxDave)
TraxDave
Am 21.03. um 08:50
Sind die Fahrprüfungen etc. schwieriger als in GT Sport? Normal hol ich auch gern Gold, aber grinden will ich dann doch nicht. :D
Tobsen)
Tobsen
Am 21.03. um 19:23
Die Fahrprüfungen sind in etwa gleich schwer. Aber es gibt jetzt so einen Menüpunkt, wo man so Challenges bestreiten muss und da finde ich Gold an manchen Stellen wirklich richtig krank. KA, wie man das schaffen soll manchmal.
Asinned)
Asinned
Am 20.03. um 13:11
Bin in der letzten Mission von Horizon Forbidden West und spiele noch mit dem Gefabken Platinum zu holen. Dafür muss man aber bei weitem nicht alles inder Welt erkunden, und könnte somit boch ein netter Anreiz sein. Und dann kommt endlich Elden Ring an die Reihe :)
RickGrimes)
RickGrimes
Am 20.03. um 17:01
Ich habe nun die Definitive Edition von Xenoblade Chronicles beendet. Dabei alle Missionen abgeschlossen und den Epilog komplett beendet (dort ebenfalls alles abgeschlossen). Jetzt gehts wieder weiter mit Teil 2 im 2.Durchgang. Da fehlen mir noch einige Klingen und und und. Bis Teil 3 habe ich noch gut zu tun.
Denios)
Denios
Am 21.03. um 00:08
Atelier Sophie 2 beendet und eines der Enden in Triangle Strategy erreicht. Jetzt mache ich noch ein paar Event Quests in Monster Hunter Rise und löse ein paar Rätsel in Laytons Mystery Journey, bevor ich mich bald in Rune Factory 5 stürze <3
Ozymandias)
Ozymandias
Am 23.03. um 07:52
Natürlich immer noch Elden Ring. Das Spiel ist einfach gigantisch und das im positiven Sinne, was sowohl die Welt als auch die Atmosphäre betrifft. Wo die Welt eines Zelda Brot mir zu karg und Abwechslungsarm war, schafft das Spiel genau die richtige Balance. Mein Spiel des Jahres, da leg ich mich jetzt schon fest.