Special

NplusX-Redaktionsrunde: Unsere Meinungen zu Nintendos aktueller Lage

Von Nico Zurheide am 19.01.2017

Nach dem Switch-Dauerfeuer der letzten Tage hat sich die NplusX-Redaktion an den virtuellen Tisch zusammengesetzt und sich Gedanken gemacht - über Nintendos Gegenwart und Zukunft mit Nintendo Switch. Hier gibt es die Meinungen der einzelnen Redakteure:

Lars Peterke: Nintendo hat objektiv ein gutes Blatt in der Hand, in erster Linie dank einer sehr gut durchdachten Hardware und eines aller Voraussicht nach bombastischen Zelda-Titels. Ein Garant für einen Raketenstart der Switch in 2017 ist dies aber noch längst nicht. Nintendo muss gewaltig aufpassen und in den nächsten Wochen das richtige Marketing machen. Das Kernproblem: Switch ist ein herausragender Handheld, aber Nintendo möchte sein neues Gerät lieber als Heimkonsole etablieren. Dummerweise fehlt hier aber der Wow-Faktor. Die kleinen JoyCons mit den wackeligen Schultertasten schreien nur so nach einem Pro Controller, um für Zelda genügend Couch-Comfort zu haben. Damit liegt der Einstiegspreis aber bei circa 450€. Diese Pille ist zu bitter. Im Umkehrschluss könnte sich Mario Kart aber als System-Seller entpuppen. Einfach die Switch im kompakten Case transportieren, JoyCons abziehen und zu zweit im Splitscreen Mario Kart in HD spielen. Egal ob in der Kneipe, im Zug oder (theoretisch) auch auf dem Mount Everest. Genau an dieser Stelle kommt viel eher ein "Muss ich haben!"-Gedanke auf als bei der Vorstellung 450€ zu investieren, nur um das neue Zelda im Wohnzimmer spielen zu können. Gerade wer eine Wii U besitzt wird hier Links neues Abenteuer lieber auf dem alten System spielen und mit dem Switch-Kauf warten. Nintendo sollte also in den nächsten Wochen hart arbeiten. Release-Termine festsetzen, zumindest im Download-Bereich ein abwechslungsreiches Launch-Lineup neben Zelda und 1, 2, Switch! anbieten und dann hoffentlich zur E3 genug spannende Titel und aufregende neue IPs im Petto haben. Dann könnte der geplante Switch noch gut über die Bühne gehen. Warten wir es ab.

Michael Prammer: Nach der Präsentation und den gezeigten Spielen sehe ich Nintendo auf einem guten Weg. Man gibt Wii U-Besitzern genügend Luft zum Atmen, sprich: man zwingt sie nicht sich zum Launch eine neue Spielkonsole ins Haus zu holen. Mario Kart, Splatoon und allen voran das neue Zelda darf ich auf der Konsole mit dem GamePad spielen, ehe ich spätestens Weihnachten 2017 für das neue Super Mario zur Hybrid-Konsole greife. Eigentlich ein kluger Schachzug von Nintendo. Für alle Neulinge liefert man die bereits erwähnten Spiele entweder im neuen Gewand (Splatoon mit neuen Inhalten), technisch ausgereifter (Zelda) oder mit allen verfügbaren Inhalten (Mario Kart). Die einzigen Spieler, die man etwas auf den Schlipps tritt, sind die Hardcore-Nintendofans. Die wollen die Switch am ersten Tag und fragen sich: was soll ich mir eigentlich kaufen? Ich kann ja beinahe alles auf Wii U spielen. Hier muss spätestens auf der E3 noch ein wenig kommen, immerhin macht man ja beispielsweise mit Dragon Quest Heroes 1&2 vor, was man neben Zelda und co. auf Nintendos Switch erwarten kann. Es werden noch einige Überraschungen kommen und bis Weihnachten dürfte Nintendos neues Flaggschiff noch etwas langsam aus den Startlöchern kriechen. Mit Super Mario an Weihnachten allerdings sollte spätesten 2018, vielleicht auch mit einer kleineren Preissenkung in irgendeiner Form (zum Beispiel mit Spiel-Dreingabe), dann der große Durchbruch der Konsole kommen. Das Potential ist vorhanden, Nintendo muss es nur ausschöpfen.

Nico Zurheide: Die Vorstellung der Nintendo Switch ist einigermaßen problemlos über die Bühne gegangen und nun im Anschluss stört sich ein Großteil der Spielerschaft im Grunde nur an drei Dingen: Dem hohen Einstiegspreis, dem bezahlten Online-Multiplayer und dem dünnen Line-Up zum Launch. Zumindest letzteres Problem wird Nintendo bis zum Release am 03. März aber noch einmal ansprechen. Was in der Startphase aber vor allem stimmen muss, ist das Marketing. Und da gibt es einige Möglichkeiten, sowohl alte Fans, als auch neue Spieler anzusprechen. Nintendo Switch vereint Eigenschaften aller bisherigen Heimkonsolen Nintendos - diese Botschaft würde in einem Werbespot immerhin für Aufsehen sorgen. Vor allem Wii-Käufer könnten sich außerdem durch das Konzept überzeugen lassen, den Mitspielern direkt in die Augen zu sehen (1-2-Switch), statt auf einen Bildschirm zu starren. Ganz wie bei einem Kartenspiel - und da hat Nintendo Erfahrung (wenn diese auch weit zurückliegt).

Mich persönlich hat die Vorstellung, das neue Zelda in der besten Version spielen zu können und Super Mario Odyssey am weihnachtlichen Horizont von einem Day-One-Kauf der Switch überzeugt. Das durchaus eindrucksvolle Spieleprogramm der ersten neun Monate wird für Wii-U-Besitzer und Verweigerer des bezahlten Online-Multiplayers zwar etwas ausgedünnt - und ich zähle zu beiden Gruppen - hat aber für Neukunden Einiges zu bieten. Auf dem Vorhandenen muss Nintendo nun aufbauen und dann spätestens zu E3 abliefern und zeigen, woran die vielen internen Studios seit zwei bis drei Jahren gearbeitet haben.

Andreas Held: Nintendo wirbt damit, dass Switch alle Aspekte der bisherigen Nintendo-Konsolen vereint. Doch einen für mich sehr wichtigen Aspekt bietet sie augenscheinlich nicht: Ganz traditionelle Videospiele, die mit einem völlig normalen Controller gespielt werden, der aus nichts als einer Steuereinheit und ein paar Knöpfen besteht. Ich würde auch gerne mal wissen, wie viele derjenigen, die das Konzept von Switch zur Zeit verteidigen, tatsächlich 140€ für ARMS und zwei JoyCons auf den Tisch legen würden, wenn der Konsole statt der Mini-Wiimotes nur ein klassischer Controller (ohne Gyro-Sensor und HD-Rumble) beliegen würde.

Sah es nach dem Reveal-Video noch danach aus, als würde sich Nintendo voll auf das Hybrid-Konzept konzentrieren, hat sich die Bewegungssteuerung nun sogar bis in den Pro Controller hinein durchgefressen. Damit ist Switch für mich eher eine tragbare Wii als eine traditionelle Heimkonsole: Weder von Splatoon 2, noch von den kommenden Blockbustern in Form von Zelda und Mario ist bisher eindeutig bekannt, ob diese Spiele vollständig ohne Bewegungssteuerung spielbar sind. Optimisten sind sich sicher, dass man den Gyro-Sensor in diesen Spielen ganz bestimmt abstellen kann. Doch bevor ich mehrere hundert Euro auf den Tisch lege, hätte ich gerne Gewissheit.

Tim Herrmann: Eigentlich müsste ich skeptisch sein. Nintendos Lineup bis zum Herbst ist mit einer Ausnahme eher dünn, eher minispiel-, portierungs- und indielastig. Die Preise für alles sind hoch, das Konsolenkonzept noch nicht ganz klar herausgearbeitet und scharf positioniert. Aber: Ich freue mich auf Nintendo Switch. Die Konsole fühlt sich gut an, macht nicht mehr den Eindruck eines Fisher Price-Kinderspielzeugs und spiegelt in ihrer ganzen Anmutung einen Neuanfang wider, einen „fresh start“, der lustigerweise in Nintendos neuem, altem Visual Design in Rot zusammenläuft. Sie fühlt sich aber vor allem an wie das richtige System zur richtigen Zeit. Das Switch-Konzept ermöglicht Nintendo innovative Spielkonzepte ebenso wie klassische, Familienspiele ebenso wie Hardcore-Games, Nintendo-Franchises ebenso wie andere Serien, unterwegs genauso wie zuhause. Bislang ist das alles nur ein Fundament, ein fruchtbarer Boden. Viel mehr nicht. Nintendo muss jetzt seine ganze Entwicklerkraft darauf fokussieren, dort etwas wachsen zu lassen. Wehe, wenn wieder nichts dabei rauskommt …!

Deniz Üresin: Ich bin fast überzeugt, aber innerlich noch ein klein wenig hin- und hergerissen. Die Konsole fühlt sich toll an und sie lässt einen meiner größten Träume wahr werden: Ich kann zocken, wann ich will, wo ich will und wie ich will. Und trotzdem kann ich daheim das Gerät ganz normal an den TV anstöpseln und darüber weiterspielen. Das ist grandios. Auch das Line-Up finde ich als JRPG-Fan super und Zelda zum Launch und später Splatoon 2 und Mario Odyssey werden sicher ebenfalls richtige Kracher. 

Doch die für eine Heimkonsole recht niedrige Power, die hohen Preise des Geräts und des Zubehörs sowie der Anschein, Nintendo wisse auch mit der Switch nicht so recht, wen sie jetzt genau ansprechen wollen (nachdem das mit der Wii U ja schon katastrophal daneben ging...), hinterlassen einen faden Beigeschmack. Werden wir je wieder ein richtiges Metroid oder F-Zero sehen? Wie teuer wird der Onlineservice? Was liefert Nintendo in nächster Zeit und auch in der fernen Zukunft noch alles, was nicht bereits angekündigt wurde? Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen und ich bin sehr gespannt darauf, wann und wie Nintendo sie beantworten wird, denn die Switch hat in meinen Augen sehr großes Potenzial.

Niko Schopinski: Nach (New) 3DS und Wii U hatte ich mir eigentlich geschworen, bis auf Weiteres auf Day-One-Käufe bei Nintendo-Systemen zu verzichten. Das notwendige Vertrauen hat Nintendo bei mir längst verspielt. Eines aber haben sie nun wieder geschafft: Endlich präsentierte Nintendo eine Konsole, die mich wirklich anspricht. Wii U und 3DS hatte ich nur gekauft, weil ich weiter Nintendo-Spiele zocken wollte. Das Gamepad und auch den 3D-Screen mag ich auch nach wie vor, beides erzeugte bei mir aber zu keinem Zeitpunkt dieses wohlige „Must-Have“-Gefühl. Das sieht bei der Switch nun völlig anders aus. Die Joy-Cons scheinen das Schweizer Taschenmesser der Videospiel-Controller zu sein, außerdem spricht mich das Gesamtkonzept an und ich habe „einfach Bock auf das Teil“. Die (bisher) aufgerufenen Preise empfinde ich aber als etwas zu hoch angesetzt. Wenn denn nur die Spiele restlos begeistern würden… Ohne Frage hat mich das neue Video zu Breath of the Wild genau so in Ekstase versetzt, wie einst der epische Trailer zu Star Wars: Episode 7. Allerdings kommt Zelda auch für die Wii U, somit fehlt irgendwie noch der exklusive Systemseller für die ersten Monate. Einfach(st)e Techdemos gehören für mich übrigens, wie beispielsweise Sonys „The Playroom“, gratis auf der Konsole vorinstalliert. Ansonsten hoffe ich inständig, dass Nintendo spätestens zur E3 im Juni mit interessanten Neuvorstellungen nachlegen kann und mit Super Mario Odyssee wieder den Schuss Genialität zeigt, den ich bei 3D World vermisst habe. Ich wünsche Nintendo wirklich Erfolg mit der Switch, für nachhaltiges Interesse der Käufer muss aber noch einiges passieren.

Mark Schäfer: Nintendo hat die Karten auf den Tisch gelegt und präsentierte uns vergangene Woche, was wir zum Launch von der Switch erwarten dürfen. Aber die Reaktionen auf das Gezeigte sind oft sehr negativ bis ausfallend: Die Leistung des Systems, die Kosten für Switch und Zubehör sowie das bisher gezeigte Line-up stoßen vielen Fans sauer auf. Es wird von "Wii U 2.0" gesprochen.

Im krassen Gegensatz dazu stehen die Reaktionen auf die Konsole selbst, auf ihr Konzept, ihre Mobilität. Blenden wir einmal Preis und Spiele aus, so ist die Switch plötzlich gar nicht mehr so schlecht, sondern ein leistungsstarker Handheld für vollwertige Konsolenspiele, der mir jederzeit die Möglichkeit bietet, auch zu zweit im Multiplayer zu zocken, denn der zweite Controller steckt ja direkt am Gerät. Das überzeugt nicht nur mich. Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sind neugierige Stimmen zu hören, von Leuten, die nur am Rande etwas von der Switch gehört haben und sich sonst kaum für Videospiele interessieren. Die Switch macht nicht mehr den Eindruck einer Konsole für Kinder, wie es noch bei 3DS und Wii U der Fall ist. Das vermittelte auch schon der erste Ankündigungstrailer letzten Oktober. Switch ist modern.

Der allgemeine Anklang ist also da, beste Voraussetzungen, um langfristig Konsolen zu verkaufen. Diesen Vorteil hatte die Wii U nicht, ihr Konzept war nicht ausgereift genug, wurde nicht verstanden und von den Spieleentwicklern nicht genutzt, nicht mal von Nintendo selbst. Wird die Switch also dasselbe Schicksal erleiden wie die Wii U? Ich denke nicht.

Und was erwartet ihr von Nintendo in den kommenden Monaten?

Nur registrierte Benutzer können Kommentare verfassen. Jetzt registrieren
8 Kommentare:
NXPro)
NXPro
Am 19.01.2017 um 19:19
Das Konzept ist genial und die Spiele in den ersten 9 Monaten machen auch einen deutlich stärkeren Eindruck als bei der WiiU, XBoxOne und PS4 zu Beginn. Potenzial ist dami da, mal schaun was Nintendo draus macht.
cReeD)
cReeD
Am 19.01.2017 um 19:28
Wii U Zocker gucken wohl in der Tat ein wenig in die Röhre, aber all die Spieler, welche MK8 nie gezockt haben, werden mit der Deluxe Version frohlocken. Von daher sind mit Zelda, Splatoon 2 und MK8 drei Systemseller dabei, vorallem für all die Leute welche die Wii U übersprungen haben. Und das sind nicht wenige.
Sebi76elm)
Sebi76elm
Am 19.01.2017 um 19:31
Das habt ihr sehr gut geschrieben viele sich genauso ich denke aber auch dass dieses Jahr Nintendo noch so einiges zeigen wird was nach der E3 noch kommen wird seit einiger Zeit Geister zum Beispiel das Gerücht dass es einen super Mario Sun Schein geben wird das wäre doch perfekt für den Sommer denn ein Anfang oder Mario einer Konsole wäre doch echt komisch für die Zukunft der Nintendo switch mache ich mir keine Sorgen da ich glaube dass sie keinen Selbstmord begehen werden mit so einer schwachen Technik die Grafik soll schlechter sein als die PS vier die vor über drei Jahren herausgekommen war das glaube ich niemals ich denke eher dass das Patent welches vor kurzer Zeit im Internet zu sehen war kommen wird eine Dockingstation die mehr power bietet vermutet war mehr als die PS vier und fast so viel wie die PS vier pro des weiteren denke ich Das auch eine VR Brille kommen wird und dann kann niemand mehr Nintendo aufhalten das wird die Geilste Konsole Allerzeiten denk an meine Worte
Venne)
Venne
Am 20.01.2017 um 00:11
Füge Mal bitte Satzzeichen ein und lese den ganzen Text nochmal. Man kann dir nicht folgen.
Spider-Man)
Spider-Man
Am 21.01.2017 um 12:26
Nichts, aber auch gar nichts von dem was Du geschrieben hast, wird eintreten/ist eingetreten.
Die Switch-Hardware ist wächer als die PS4. Wenn das nicht so wäre, dann hätte Nintendo hier schon groß die Trommel dafür gerührt. Nintendo verwendet wohl einen leicht aufgebohrten Chip, welcher in einem Nividea Shield 1 genutzt wird.
Die Dockingstation hat nichts mit der Hardwarepower zu tun sie spendet nur "Saft" und damit kann die CPU im Homemodus höher getaktet werden. Ich persönlich hatte auch auf eine andere Lösung gehofft.
Das Tab Display hätte wenigstens 1080p haben müssen, damit das Tab ähnlich wie ein Galaxy S7 als VR Brille genutzt werden kann, auch hier hat Nintendo, man muss es mal so deutlich sagen VERSAGT! Ich habe die Sony VR zwei Wochen lang ausgiebig getestet und die hat eine Auflösung von 1080p. Wenn man 1080 Pixel wenige cm vor den Augen hat wirkt das alles sehr grobkörnig. 720p welches das Switch Tab hat kann man komplett vergessen!

Und wo gab es denn ein hartnäckiges Gerücht wo 2017 Mario Sunshine rauskommen soll, welches sowieso zu den verkaufszahlenschwächeren Mario Titeln gehörte. Eher wird sich Nintendo dazu durchringen Mario Galaxy wieder aufleben zu lassen, hier kann ich mir für 2018 gut eine HD Version vorstellen. Bei allen alten 3D Mario Titel wünschen ich mir immer noch den Vater aller 3D Marios - Mario64 mit 2017/18er Grafik.

Wie Belphegor unten schreibt das 1. Jahr können WiiU Besitzer bereits abhacken. Ich werde es diese Mal so handhaben wie viele Andere von uns. Ich hol mir Zelda für die WiiU und warte mal bis Mario rauskommen Ende des Jahres. Evtl. hat sich das Thema Switch, wie RickGrimes geschrieben hat, bis dahin komplett erledigt.

Es sind einfach mal wieder zu viele Sachen die Nintendo falsch macht. Noch dazu, das hardwareunabhängige und echt wichtige Thema "online zocken". Ach wenn das für mich aus Zeitgründen nicht zu einem der wichtigsten Kriterien zählt, so verkackt Nintendo das scheinbar wieder. Warum versuchen sie immer das Rad schlecht neu zu verfinden? Nimmt den PSN und kopiert das, knöppt den Leuten mtl. 5 Euro dafür ab, ja so kann man auch Geld verdienen und Hardware subventionieren. Packt dafür ein Gratis NES bis N64 Titel jeden Monat dabei, welches die Leute solange sie den Dienst nutzen auch zocken können.
Belphegor)
Belphegor
Am 19.01.2017 um 19:38
Joar Year One kann man schon mal getrost knicken. Gerade als Wii U Besitzer. Und dann müssen wir Ende des Jahres mal schauen was Nintendo für 2018 in der Pipeline hat. Derzeit gibts für Nintendofans zum "switchen" ja nur einen Totel: Super Mario Odyssey. Einfach nur traurig für ne neue Konsole. Okay ich gebe zu das JRPG-Spieler reichlich bedient werden. Nur wie groß ist dafür der Markt in der "alten Welt" (sprich Europa) bzw. ganz zu Schweigen vom Ami-Land? Und da Splatoon 1.5 und Mario Kart 8 for the Nintendoplayers Remix Enhaned Deluxe DLC erscheinen, werden von diesen IPs in den nächsten Jahren ja schon mal keine neuen Teile kommen. Und wir wissen ja alle wie gerne Nintendo ihre alten IPs ausgräbt (hust Metroid, hust F-Zero, hust hust Wave Race). Damit ist dann auch mal eher nicht zu rechnen. Ne da muss Nintendo wirklich Anfang 2018 echt was zeigen (zur E3 2017 erwarte ich eprsönlich nichts dolles neues). Die werden eine Direct im Januar 2018 machen und dort dann die Spiele für 2018, 2019 und vielleicht 2020 zeigen. So wie 2013 halt. Bis dahin heißt viel Geld für wenig Software ausgeben.
RickGrimes)
RickGrimes
Am 19.01.2017 um 20:35
Mir gefällt das Konzept der Switch richtig gut, wird sicherlich wieder eine großartige Konsole mit großartigen Spielen. Nur leider ist mir der Preis bisher zu hoch und das Launch Line-up bietet mir außer Zelda welches ich auch auf der WiiU spielen kann nix. Deshalb werde ich warten und mir in ruhe anschauen wie Ninendo die Konsole entweder Total gegen die Wand fährt oder doch noch mit tollen Marketing und Verkaufszahlen überrascht. Egal wie es kommt, die Switch wird irgendwann bei mir landen. Ich freue mich am meisten auf Mario Odessey und Xenoblade Chronicles 2 und die chancen auf ein neues Monster Hunter stehen ja auch nicht schlecht, wobei ich da sorgen ums online zocken habe, dazu noch ein Pikmin und ich bin schon sehr zufrieden. Eines von diesen Spielen dann im Bundle zu einen fairen Preis und ich bin dabei.
Der R)
Der R
Am 20.01.2017 um 19:44
Als WiiU-Spieler guckt man in die Röhre. Und selbst wenn man vorher keine U hatte und an 3rd-Party-Games interessiert ist, wird man wieder in die Röhre gucken. Für einen einfachen Port von PS4 oder XB1 Spielen ist die Konsole zu schwach. Ich hätte lieber 100€ mehr gezahlt, wenn dafür die Leistung zumindest gleichgezogen wäre. Dann hätte die Konsole einen echten mehrwert gegenüber den anderen - unabhängig von den eigenen Spielen. So wird es wieder eine Konsole sein, die ich nur kaufe um Nintendotitel zu spielen. So toll das Konzept auch ist - es ist zu wenig Leistung.
Spider-Man)
Spider-Man
Am 21.01.2017 um 12:35
Fakt ist: Nintendo hätte die Hardware etwas mehr aufbohren können und einen Preis von 399 € aufrufen können.

Mit der Mehreinnahme hätte sich ganz einfach eine Hardware auf dem Markt gebracht, die leicht über PS4 Niveau liegt. Die PS4 Pro oder Xbox Scorpio müssen sie ja nicht toppen, aber Nintendo hat sich mal wieder zu weit abhängen lassen!

Nintendo hätte die Switch, mit der Hardwareleistung anders auf den Markt bringen müssen.
Erst einmal als reinem Handheld und die Dockingstation als Upgrade. Dann wäre das Gemecker um die Hardware auch nicht so groß. Die Switch wäre dann die stärkste Handheldkonsole der Welt, kommt mir irgendwie bekannt vor ;-)

Das hätte so aussehen können.
Für 249 € die Switch Tab Einheit (für den Preis mit besserem Display) auf den Markt bringen.
Zum Release Pokemon Star und von mir aus auch Zelda raus bringen.
Und somit würden sich selbst die alte Titel wie Skyrim auch gut verkaufen lassen. Endlich Skyrim auch unterwegs zocken. Ich glaube keiner hätte gemeckert, wenn uns so ein leistungsstarker Handheld mit guten Display präsentiert worden wäre.

Zum Herbst hätte man dann eine Dockingstation für 119-149 € aus dem Hut gezaubert, welche dann aber auch die Hardware entsprechend unterstützt und die Switch im Heimbetrieb die Power ermöglicht um sie auf PS4 Hardware Niveau zu heben.
Zum Dockingstation Release bringt man einfach Mario raus. Beide Einheiten hätten sich wunderbar verkauft! Und alle wären glücklich und zufrieden.

Aber bei Nintendo hat man immer das Gefühl das sie nicht bis zum Ende gedacht haben. Das Konzept der Switch wirkt da ähnlich wie damals bei der WiiU.
the_Metroid_one)
the_Metroid_one
Am 21.01.2017 um 15:36
Wie immer wird deshalb der Support bei 0 bleiben. Genial wäre ein 2 Teile System zwar nicht, so gibt es aber nichts ausser einem schwächelndem Nintendo.
NaIzE)
NaIzE
Am 22.01.2017 um 13:22
"Und was erwartet ihr von Nintendo in den kommenden Monaten?"

Noch mehr "Why..." Momente.
nubbel)
nubbel
Am 22.01.2017 um 21:27
Die neue "Wii So" ;)

Spaltet Konventionen und Meinungen