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Neues Entwickler-Interview zu Zelda: Ocarina of Time

Von Kamil Witecy am 03.11.2026

Zelda-Fans aufgepasst: Nur wenige Tage vor der Veröffentlichung von The Legend of Zelda: Ocarina of Time für Switch 2 hat Nintendo eine neue Ausgabe seiner beliebten Interviewreihe „Frag die Entwickler“ veröffentlicht. Im ersten Kapitel des Interviews sprechen die beiden Produzenten Eiji Aonuma und Hidemaro Fujibayashi über die Entstehung des Originals, die Bedeutung des Klassikers für die Zelda-Reihe und die Herausforderungen bei der Neuauflage für Nintendo Switch 2.

Besonders interessant sind dabei die Beweggründe für das Remake. Anlässlich des 40. Jubiläums der Zelda-Reihe wollte Aonuma nicht nur einen der beliebtesten Serienteile zurückbringen, sondern auch jüngeren Entwicklern die Möglichkeit geben, sich intensiv mit den Grundlagen des Originals auseinanderzusetzen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen schließlich auch in zukünftige Zelda-Spiele einfließen.

Gleichzeitig wollte Nintendo den besonderen Charakter des Abenteuers bewahren. So verrät Aonuma, dass zwischenzeitlich zusätzliche Schnellreisepunkte geplant waren, um die Erkundung von Hyrule komfortabler zu gestalten. Bei internen Tests stellte das Team jedoch fest, dass dadurch viele der kleinen Entdeckungen verloren gingen, die das Original auszeichneten. Die neuen Reisepunkte wurden deshalb wieder gestrichen.

Auch auf die Entwicklung des Nintendo-64-Originals blicken die beiden zurück. Dabei geht es unter anderem um die Entstehung der damals wegweisenden Z-Zielerfassung und eine amüsante Anekdote rund um Komponist Koji Kondo, der die Musik für den finalen Bosskampf kurzerhand überarbeiten musste.

Im zweiten Kapitel kommen schließlich noch weitere Mitglieder des Entwicklerteams zu Wort. Hierbei wird sehr deutlich, wie vorsichtig Nintendo bei der Entwicklung der Neuauflage vorgegangen ist. Unter dem Motto „Die Optik ändert sich, das Spielerlebnis nicht“ sollte Hyrule zwar technisch und grafisch auf den neuesten Stand gebracht werden, seinen ursprünglichen Charme aber keinesfalls verlieren. Gerade die vergleichsweise kompakte Spielwelt und die besondere Atmosphäre des Originals wollte man bewusst bewahren, statt sich an den offenen Welten von Breath of the Wild und Tears of the Kingdom zu orientieren.

Interessante Einblicke gibt es außerdem in die grafische Neugestaltung. Statt auf einen möglichst realistischen Look zu setzen, ließ sich das Team unter anderem von Puppentheatern und klassischen Spezialeffekten inspirieren. Wie viel Liebe zum Detail dabei eingeflossen ist, zeigt ein Beispiel rund um Links Kleidung: Um herauszufinden, wie die Stoffe der Kokiri tatsächlich aussehen könnten, untersuchten die Entwickler historische Materialien in Museen und experimentierten sogar selbst mit Garn. Auf diese Weise sollte eine Spielwelt entstehen, die trotz moderner Technik weiterhin unverkennbar nach Ocarina of Time aussieht.

Die ersten beiden Kapitel des Interviews sind auf der offiziellen Nintendo-Webseite verfügbar, klickt dazu einfach HIER. Neben diesen bereits veröffentlichten Kapiteln sollen im Laufe des Tages noch zwei weitere Kapitel folgen. The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2.

Quelle: Nintendo

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