Der Chef von OpenAI hält es für "schrecklich", dass Gamer RAM brauchen.
Sam Altman, CEO von OpenAI (der mehrfach verklagten Firma hinter ChatGPT und Dall-E), bezeichnet die Nutzung von Arbeitsspeicher in privaten Geräten wie Computern oder Konsolen aus einer globalen Ressourcenperspektive als "schrecklich". In einem Interview mit dem YouTuber Cheeky Pint kritisiert er, dass zu viel RAM in Endgeräten von Verbrauchern verbaut ist und dort meist nur zu 5 % genutzt wird, anstatt vollständig in Rechenzentren für die Ausführung von KI-Modellen zu fließen. Aus seiner Sicht verhindert die aktuelle Marktverteilung eine maximale Auslastung in der Cloud, was angesichts der weltweiten Lieferengpässe bei Rechenkapazitäten problematisch sei.
Ein Kommentar unter dem Video trifft den Nagel auf den Kopf: "Bro's talking about the "world's limited supply of DRAM" like he isn't personally responsible for the world's supply of DRAM being limited."
Zu deutsch: Der Kerl redet über das weltweit begrenzte Angebot an DRAM, als wäre er nicht persönlich dafür verantwortlich, dass das weltweite DRAM-Angebot überhaupt begrenzt ist.
Dass der KI-Boom und der damit verbundene enorme Speicherbedarf natürlich umgekehrt auch den Verbrauchermarkt erheblich belasten, interessiert ihn ebenso wenig, wie die Tatsache, dass seine KI-Modelle nur aufgrund irrsinniger Mengen gestohlener Daten überhaupt funktionieren können. Die Verknappung von Arbeitsspeicher treibt die Preise für Konsolen und Computer drastisch in die Höhe, wie Preisanstiege bei Konsolen wie der PS5 Pro oder Engpässe und Produktionsstopps bei High-End-Grafikkarten wie NVIDIAs RTX 5080 und 5090 zeigen. Die Engpässe werden wohl noch Jahre andauern und könnten die Preise der Next-Gen-Konsolen auf ein nie zuvor dagewesenes Niveau steigen lassen.
Quelle: YouTube