Fans boykottieren Marathon wegen Bluepoint-Schließung
Sonys Entscheidung Bluepoint Games zu schließen (wir berichteten) hat online einen Shitstorm ausgelöst. Fans werfen Sony vor, Singleplayer-Expertise zu opfern, um zwanghaft auf „Games as a Service“ zu setzen. Da ist es nur wenig verwunderlich, dass der Zorn der Community nun den bevorstehenden Release (27. Februar) des Live-Service-Shooters Marathon von Bungie trifft.
In den sozialen Medien kündigen zahlreiche Spieler an, das Spiel zu ignorieren oder Vorbestellungen zu stornieren, um Sony für das Bluepoint-Aus abzustrafen. Viele Nutzer ziehen Vergleiche zu misslungenen Live-Service-Projekten und prophezeien Marathon ein ähnliches Schicksal wie Concord.
Der massive Ansturm an negativen Kommentaren unter Marketing-Posts hat offenbar dazu geführt, dass PlayStation seine Aktivitäten auf Plattformen wie X (ehemals Twitter) oder YouTube vorübergehend eingestellt hat. Auf beiden Plattformen gibt es inzwischen tausende Kommentare aufgebrachter Fans. So schreiben User auf dem PlayStation-Account auf X etwa:
"Rückerstattung! Ich werde nach der Schließung von BluePoint Games keine GaaS-Dienste von PlayStation mehr unterstützen."
"Ein Live-Service-Spiel, das keine zwei Wochen überlebt, statt Bluepointgames? Was ist denn los mit euch? Das wird keinen Erfolg haben. Solche Spiele kommen und gehen seit Jahren ununterbrochen."
"Rückerstattung beantragt. Ich kann GAA-Spiele nicht länger finanzieren, während ich zusehen muss, wie meine geliebte PlayStation durch ein rücksichtsloses Streben nach Games-as-a-Service zerstört wird."
Quelle: X