Sony schließt Bluepoint Games
Sony schließt das texanische Entwicklerstudio Bluepoint Games (bekannt für Remakes wie Demon’s Souls) zum kommenden März. Das geht aus einer Meldung des Online-Magazins Bloomberg hervor. Trotz der langjährigen Zusammenarbeit und der Übernahme durch Sony im Jahr 2021 wird das gesamte Team von etwa 70 Mitarbeitern entlassen.
Die Entscheidung fiel laut Sony im Rahmen einer „Unternehmensüberprüfung“. Zuletzt arbeitete das Studio an einem neuen Live-Service-Teil der God-of-War-Reihe, der jedoch bereits im Januar 2025 eingestellt wurde.
„Bluepoint Games ist ein außerordentlich talentiertes Team, und seine technische Expertise hat der PlayStation-Community herausragende Erlebnisse beschert“, wird ein Sony-Sprecher zitiert. „Wir danken Bluepoint für die Leidenschaft, Kreativität und das handwerkliche Können.“
Im Netz wird spekuliert, dass Hermen Hulsts (CEO der Studio Business Group bei PlayStation) Missmanagement der PlayStation Studios durch ein viel zu großes Verlangen nach Live-Service-Games mit der Schließung zu tun haben könnte. Concord gilt als der größte Misserfolg der Videospielgeschichte, außerdem musste Sony bereits die Entwicklung mehrerer nie veröffentlichter Live-Service-Spiele wie Spider-Man: The Great Web von Insomniac oder einem live-service The-Last-of-Us-Spiel von Naughty Dog stoppen. Auch für Marathon und das erst kürzlich angekündigte Horizon Hunters Gathering sieht die Zukunft wohl eher düster aus - zumindest, wenn man das bisherige Feedback im Netz als Maßstab nimmt.
Quelle: Bloomberg