• Tobsen)

    Tobsen

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    28.02.22, 22:25 Uhr
    #52668

    SEGA Mega Drive Classics (PS4 / PS5)

    Die Collection habe ich schon länger und am vergangenen Wochenende habe ich sie mir endlich mal einverleibt. Natürlich habe ich nicht jedes der über 50 enthaltenen Spiele durchgespielt, daher liste ich mal auf, wie ich meine Zeit mit der Collection verbrachte:

    • Ich habe jedes Spiel angespielt.
    • Sonic 1 durchgespielt
    • Columns eine halbe Stunde lang gespielt
    • Toejam & Earl ca. zwei Stunden lang gespielt
    • Phantasy Star 4 eine halbe Stunde lang

    Die Colli beinhaltet einige QoL-Features - die für viele wohl wichtigsten, die Vor- und Rückspulfunktionen, sind an Bord. Das Hauptmenü ist ganz cute im Stile eines Jugendzimmers designt und technisch läuft es auch einwandfrei. Da flimmert nix, keine Sprites ploppen zu spät rein oder sonst etwas. Desweiteren kann man CRT-Filter und so auch frei konfigurieren.

    Die Sammlung ist einfach ein schönes Stück Videospiel-Historie und der Umfang wirklich gut. Man stelle sich vor, was man in den 90ern für diese Collection gegeben hätte   . An dieser Stelle bitte den Comment eines Sega-Hardcore-Nerds einfügen: "So groß ist der Umfang gar nicht denn [gänzlich unbekanntes Arcade-Shmup, das es in elf Spielhallen in Japan gab und dann aufs Mega Drive in einer Auflage von 1000 Exemplaren portiert wurde], fehlt!!!  ".

    Ich persönlich hätte mir noch eine Art Museum oder so gewünscht oder 3D-Modelle der Konsole selbst oder dem Zubehör etc, so wie bei Astro, aber man kann nicht alles haben.

    Zusammen mit den, in Lost Judgment freischaltbaren, Mastersystem-Spielen kann man sich so eine richtig coole Sega-Retro-Sammlung auf die PS5 bauen. Ganz cool  

    7/10


  • prog4m3r)

    prog4m3r

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    11.03.22, 22:52 Uhr
    #52719

    Triangle Strategy (Nintendo Switch)

    Nach nunmehr an die 40 Stunden habe ich das Spiel zum ersten mal beendet und leider nur auf Benedicts Pfad, da ich mir das True Ending in Chapter 15 verbaut habe... yikes. Ich war dann mal so frei mir Frederikas Pfad auf Youtube anzugucken - wer ist halt auch so dumm den zu wählen, die letzte Option und das True Ending gibt es da leider noch nicht. Also muss ich jetzt mal gucken ob ich im New Game+ noch einmal meinen Weg durch das Spiel schlage, was trotz Übernahme aller Charaktere, Level und Upgrades deutlich schwieriger werden dürfte als erwartet, da die Gegner in der Kampagne mit skaliert werden und man nun im ersten Kampf als empfohlenes Level 34 hat... (joa, gewinne nicht einmal den ersten Kampf   )

    Die Story ist schon arg Game of Thrones'ig, also wer an der Serie oder den Büchern Spaß hat, sollte allein deshalb schon Triangle Strategy spielen, zumal die Geschichte die Hälfte der Spielzeit ausmachen dürfte. Etwas dünn kommen dabei die Nebencharaktere weg, welche in Interaktionen die man Party-Chats nennen könnte schlicht basierend auf euren Conviction Werten zu eurem Roster hinzugefügt werden. Das es dabei drei Charaktere gibt, für die man wahrscheinlich einen ganzen Spieldurchgang durchgehend die moralische, nützliche oder freiheitliche Entscheidung treffen muss um den nötigen Wert zu erreichen (okay, im NG+ werden die alten Conviction Werte übernommen und die neuen addieren sich wohl hinzu - habe gerade einen erhalten, weshalb man die drei Charaktere wohl im zweiten, bzw. spätestens dritten Durchgang freischalten sollte, meá culpa), fügt ebenso wie die vier Enden als auch der Umstand, dass es innerhalb der Story zwei Punkte gibt wo man einmal nur einen von zweien und einmal sogar nur einen aus vier Charakteren erhalten kann, noch einmal Wiederspielwert hinzu.

    Dabei ist das Gameplay durchweg gut, man hätte sich aber doch eine etwas größere Variation an Missionszielen gewünscht. Die Parallelen zu geistigen Vorgängern wie Tactics Ogre bzw. Final Fantasy Tactics braucht man denke ich nicht näher erwähnen, zumal hier wirklich nicht das Rad neu erfunden wird. Wer schon einiges SRPG gespielt hat, wird auch mit Triangle Strategy keine Probleme haben, auf dem normalen Schwierigkeitsgrad gibt es auch keine unüberwindbaren Hindernisse, vor allem wenn man das empfohlene Level hat, gestalten sich die Kämpfe selten sonderlich herausfordernd - im Endeffekt hat nur ein Kampf wirklich Probleme bereitet und diesen sollte man nicht bestreiten, wenn man das richtige Ende sehen will, also lasst es einfach. Wobei man sagen muss, gäbe es in diesem Spiel einen permanenten Tod für eure Einheiten, wäre das ganze bei weitem schwieriger.

    Neben den Kämpfen und den mitunter sehr langen Story Passagen, gibt es in Triangle Strategy auch frei erkundbare Areale, in welchen man Gold, Items, aber vor allem Informationen zur Welt, der Meinung eurer Bürger und natürlich Argumente um eure Gefährten bei der meist darauf folgenden Abstimmung per Waage der Überzeugung (oder wie auch immer man das übersetzt hat, hab das Spiel mit japanischem O-Ton und englischen Untertiteln gespielt) zu erhalten. Während anfangs die Entscheidungen noch zwischen zwei Optionen fallen, gibt es am Ende dann doch die dreifaltige Waage und somit noch mehr Zweifel daran ob man die richtige Entscheidung trifft... was in diesem Spiel gefühlt einfach nicht möglich ist.

    Nach allem was ich jetzt geschrieben habe, sollte man sich denken "cool, dagegen sehen dann doch einige Fire Emblem alt aus", aber irgendwo stören mich dann doch so Dinge, wie das es absolut keine Nebenschlachtfelder gibt, sondern nur kurze optionale Story-Abschnitte und auch das die meisten Charaktere sich einfach anschließen, sobald man einen bestimmten Wert an der drei Überzeugungen erlangt hat, ist auf eine gewisse Weise zwar interessant, aber hätte man daraus nicht eine kleine Mission machen können? Auch sind die Nebencharaktere absolut nicht in die Story eingebunden und tauchen ähnlich wie bei Octopath Traveler in Cutszenes nicht auf. Ganz zu schweigen davon, dass die Upgrades zum bspw. Schwertmeister optische Änderungen mit sich bringen, in den Cutszenes aber ignoriert werden.

    Ist alles meckern auf hohem Niveau und ich hatte wirklich Spaß mit Triangle Strategy, aber es sind halt so Kleinigkeiten bei denen ich mir denke, da ginge noch etwas mehr bzw. das haben andere Titel des Genres etwas schöner gemacht.

    Größter Dorn im Auge ist sind mir allerdings kleinere Logiklöcher in der Hauptstory, welche dadurch zustande kommen, dass man unterschiedliche Pfade begehen kann. So wird bspw. recht gegen Ende etwas erwähnt was ich auf meinem Pfad gar nicht mitbekommen habe, Benedict hingegen weiß darüber vollumfänglich Bescheid und nutzt dieses Wissen um dem Feind eine Falle zu stellen.

    Fazit: Vielleicht haben die Leute über die Story von Octopath etwas zu viel gemeckert, denn Triangle Strategy klatscht einem hier jetzt mehr davon um die Ohren als manch einem lieb sein mag. Das Gameplay erfindet das Rad nicht neu, weiß aber durchgehend zu unterhalten, während kleinere Erkundungspassagen und die Entscheidungen immer mal wieder auflockern. Derweil kann sich der Wiederspielwert durchaus mit dem von Fire Emblem Three Houses messen, bzw. alles im allem würde ich persönlich Triangle Strategy tatsächlich den Vorzug vorm aktuellsten Ableger von Nintendos Hauseigener SRPG-Reihe geben.

    8.5/10

  • michi1894)

    michi1894

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    30.03.22, 10:46 Uhr
    #52811

    Elden Ring

    Ich habe nach etwa 105 Stunden Elden Ring durch. Mein Level liegt bei 124, meine Startklasse war ein Astrologe, ich habe aber zuletzt mit einer Art Hybrid-Klasse aus Magier, Arkane und Geschicklichkeit durchgespielt. Ich habe alle großen Dungeons und Bosse gemacht, viele kleine Dungeons erledigt, viele Questreihen gemeistert und viele Waffen ausprobiert. Insgesamt habe ich meinen Charakter sieben Mal umgebaut, was dank eines NPCs und Items spielend einfach geht. Die Karte habe ich komplett aufgedeckt, was scheinbar auch nicht jeder bei seinen Spieldurchläufen schafft. Ich hätte locker nach 70 Stunden das Endgame erreichen können, habe aber dann noch vieles ausprobieren wollen, da ich einen zweiten komletten Durchlauf nicht in Erwägung ziehe.

    Ich hatte es in einem anderen Beitrag erwähnt, Elden Ring ist nicht das Spiel, das ich mir erhofft hatte. Die Geschichte verblasst einfach zum Ende hin immer mehr und der Endboss ist erzählerisch eine Frechheit. Da hat mich selbst der allererste Gegner mehr mitgenommen, als dieses uninspirierte Gebilde von einem Endgegner. Sorry aber das ist einfach unwürdig für so ein Videospiel. Als Kontrast spiele ich gerade The Witcher 3 auf Switch, wenn man gutes Storytelling erleben möchte, dann schaut man sich mal bei den Jungs von CD Project Red um.

    Der Rest ist eigentlich ein alter Hut. Die Open World ist nett aber nicht bahnbrechend, das können andere genauso gut. Die Dungeos sind klasse, waren aber auch in Dark Souls 3 schon überragend und die Endgegner sind gut insziniert mit Ausnahme des letzten Bosses. So sitzt man nach dem Abspann da und überlegt sich, ob man wirklich das New Game+ spielen möchte oder ob es das nun mit diesem Spiel gewesen ist. Zum Vergleich: Dark Souls 1 habe ich 10 mal durchgespielt, 300 Stunden+X auf der Uhr und spiele das immer noch.

    Momentan arbeite ich an einem Speedrun, welcher nach diversen Patches entschärft wurde. Dann werde ich wohl noch 10 bis 15 Stunden in ein paar Klassen rein spielen und ein paar Dinge ausprobieren. Aber annähernd an die Spielzeit von Dark Souls werde ich hier nie komen, es sei denn, es kommt ein guter DLC.

    Als Wertung gehe ich von meiner sicheren 9 sogar auf die 8,5 runter, was vor allem an dem dämlichen Endboss liegt. Darüber könnte ich mich richtig aufregen, nicht nur wegen des absurden Schwierigkeitsgrades, sondern weil er einfach nur plump in die Landschaft gesetzt wurde, so von wegen: hier, wenn ihr den Abspann sehen wollt, macht das Ding hier.

  • Asinned)

    Asinned

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    30.03.22, 20:40 Uhr
    #52814

    Interessant also ich finde die Open World eigentlich ziemlich einzigartig. Diese Mischung aus Dark Souls und Breath of the Wild zieht mich bisher (Lv 95 48h) komplett in den Bann. Was mir bisher öfters aufgefallen ist: Bei Dark Souls 3 war das Spiel so gebalanced, dass man nur Gegner vors Gesicht bekam, die machbar waren. Bei Elden Ring kann immer mal ein Brocken um die Ecke stehen, der einem direkt gute Nacht sagt. Das macht das erkunden wieder spannender.


    Was ich nicht so toll finde: Technik. Das aufploppen der Texturen nervt einfach und die Engine ist einfach nicht dafür gemacht, ein Open World Spiel umzusetzen.


    Progression: Elden Ring gibt manchmal echt wenig Hinweise wie es weitergehen kann. Wer wenig verpassen will und keine große Lust hat random Gebiete durchzusuchen, wird öfters in Guides lesen müssen.


    Insgesamt bin ich aber noch ziemlich hooked und freue mich, dass ich gerade so viel Zeit in das Game stecken kann.

  • Tobsen)

    Tobsen

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    06.04.22, 16:14 Uhr
    #52870

    Okami HD (PS5)


    Das Action Adventure aus der Feder Hideki Kamiyas ist das wohl beste Zelda-Spiel, das kein Zelda ist. Es bietet einen unvergleichlich schönen Tusche-Grafikstil, der an alte japanische Gemälde erinnert, das Spiel ist von oben bis unten vollgestopft mit japanischer Lore, Mythen, Artefakten, Yokai, Musik, etc. wodurch die Spielwelt super stimmig, kohärent, belebt und dicht erscheint. Jeder NPC hat seine Funktion in der Welt und ist nicht nur Statist. Die Geschichte ist besser als die der meisten Zelden, die Dungeons sind wirklich super unterhaltsam, die Kämpfe bzw. das Kämpfen hat eine wirklich gelungene Tuschezeichnung-Mechanik spendiert bekommen, mit der man Bomben legen, Gegner stunnen usw. kann. Obendrein es ist in 4K wirklich eine wirkliche Augenweide.

    Seine PS2-Wurzeln kann der Titel dennoch nicht immer verbergen: Pop-Ups gibt es leider immer noch, ebenso wie die gelockten 30fps.

    Dennoch ist das Spiel absolut kanonische Pflichtlektüre. Gerade Liebhaber von Zelda-Likes sollten sich Okami HD mal anschauen, auch wenn es nicht mehr 100%ig taufrisch ist.

    9/10

  • RickGrimes)

    RickGrimes

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    07.04.22, 22:27 Uhr
    #52876

    Noch nicht ganz durchgespielt aber so ziemlich alle Level komplett und beim Endboss angelangt bin ich nun bei Kirby und das vergessene Land. Ein Urteil kann ich nun also schon mal guten gewissens geben. Ich habe seit Kirbys Fun Pack (!) Kein Kirby Spiel mehr gespielt, ausgenommen "dream land 3" das aber auch nur angespielt. Naja, dann kam die Demo auf die Switch und ich hatte richtig Lust auf den Knödel in seinem ersten 3D Abenteuer. Und ich muss sagen: es ist richtig gut gelungen. Kirby macht in 3D ne super Figur und mein Interesse an weitere Abenteuer von ihm ist geweckt. Tolles Kreatives Leveldesign, ein ordentliches Gameplay und Spass am Erkunden der Level zeichnen dieses Spiel aus. Leider lässt die kreativität im laufe des Spiels etwas nach, da sich vieles wiederholt. Die 3. Welt ist wohl der höhepunkt des Spiels. Danach kommt leider nix mehr so ran. Dennoch ist auch der Rest höchst spassig und niemals langweilig.

    Wahrlich ein gelungenes 3D Jump n Run, vor allem für Leute wie mich die es gemütlicher mögen und nicht so sehr auf "anspruchsvollere" Spiele stehen.

    Verdiente 8/10 Pkt.

    Gerne mehr davon.

  • Denios)

    Denios

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    08.04.22, 11:02 Uhr
    #52877

    Atelier Sophie 2 (Switch)

    Bisherige Erfahrungen mit der Serie: Ryza, Ryza 2, Sophie, Lulua


    Im Test habt ihr ja schon lesen können, dass es mal wieder ein richtig gutes Game geworden ist. Mir persönlich hat Ryza 2 ein bisschen besser gefallen, aber Sophie 2 war auch sehr gut - um Welten besser als Teil 1, der zwar nicht schlecht, aber extrem basic in allen Belangen war.

    Ich zähle mich jedenfalls jetzt zu den New-School-Atelier-Fans (die alten mit Zeitlimit will ich mir nicht antun, auf meinem Pilei sind von der Reihe auch nur noch Mana Khemia und Firis und letzteres hat leider ein Zeitlimit -.-). Mal gespannt, wie die Reihe weitergeht.


    Triangle Strategy (Switch)

    Habe eines der Enden erreicht und würde gerne auch noch die anderen spielen, aber der Pilei erdrückt mich gerade zu sehr. Hat extrem Spaß gemacht. Bin ja wirklich kein Fan von dieser Game-of-Thrones-artigen Erzählstruktur, aber hier hat es irgendwie gepasst. Der Look, die Charaktere und das Gameplay haben mehr als überzeugt und dadurch, dass man so oft selbst mitbestimmen kann, wie sich der nächste Handlungsstrang entfaltet, ist man automatisch stärker in die Story involviert. Ein paarmal musste ich echt erst mal die Switch ausmachen und in Ruhe darüber nachdenken, wie ich die nächste Abstimmung beeinflussen soll. Ich habe in diesem ersten Run die Entscheidungen getroffen, die ich auch "im echten Leben" getroffen hätte, also als ich selbst gespielt und bin einigermaßen zufrieden mit dem Ausgang. Nichtsdestotrotz möchte ich die anderen Enden auch noch erleben. Test kommt bald.


  • Tobsen)

    Tobsen

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    09.04.22, 16:03 Uhr
    #52884

    Final Fantasy VII Remake: Intergrade (PS5)


    Ich habe es schon seit Januar durch, aber komme erst jetzt zum Verfassen meiner paar Zeilen hier.

    Ja, es ist "nur" die Flucht aus Midgar und ja, Part II hat noch nichtmal einen Trailer oder sonstiges. Aber, oh boy, ist das Spiel gut. Ich mache es sehr kurz, da jeder Videospielinteressierte schon dutzende Reviews hat lesen, hören oder schauen können. Ich schließe mich den Lobeshymnen vollumfänglich an! Die Welt wurde so wunderbar mit Leben, Lore, Story und insights gefüllt, dass es ein Traum ist. Das Kampfsystem macht ultra-viel Spaß, das Spiel bietet richtig viel Umfang und ist dabei strikt linear - das hat man auch nicht mehr allzu häufig. Die Synchro ist sogar auf Deutsch richtig richtig gut (besonders tatsächlich Cloud. Genau so habe ich mir seine Stimme vorgestellt beim Spielen des Originals vor ein paar Jahren) und die Technik auf der PS5 einfach sehr stark. Das Spiel bleibt immer butterweich, egal wie viele Effekte auf dem Screen abgefeuert werden (und glaubt mir, das sind manchmal viele!^^). Und es ist bis dato das Spiel mit der besten HDR-Implementierung, das ich bisher gespielt habe. Auf dem Wallmarkt leuchten die Neon-Schilder sprichwörtlich ins eigene Wohnzimmer hinein - richtig geil! Ich warte sehnsüchtig auf Part 2 und hoffe einfach nur, dass sie die, sich zu dem Zeitpunkt der Story öffnende, Spielstruktur griffig hinbekommen bzw. neu interpretieren und sich dabei nicht verfransen. Ich kann es kaum erwarten, die weiteren Charaktere, Schauplätze und Story-Arcs in dieser hier abgelieferten Güte zu erleben. Der Yuffie-DLC, der hier beilag, deutet an, dass sie das Remake-Mammut-Projekt wohl konstant episch durchziehen wollen.

    Kein Perfect Score, weil ich mir Luft nach oben in der Bewertung lassen möchte für die Nachfolger. (Und weil die Side-Quests lediglich Standartkost sind).

    9/10

  • Tobsen)

    Tobsen

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    24.04.22, 18:01 Uhr
    #52921

    Death Stranding: Director's Cut (PS5)

    Ich hatte ja zur Vanilla-Version ein paar Zeilen geschrieben, daher jetzt in aller Kürze:

    Ich habe das die PS4-Version damals in einem der Lockdowns sehr ausführlich gespielt und so ziemlich alles gemacht, was man machen kann und 70 Stunden oder so wirklich Spaß mit dem Spiel gehabt. Den Director's Cut habe ich günstig erworben und sehe ihn als Sammlungs-Upgrade an. Das PS4-Spiel kann weg, ich habe das Spiel jetzt in 4K und 60fps und es hat ein schöneres Cover als die PS4-Version. Ich habe also meinen PS4-Safe mit rübergenommen und den neu hinzugekommenen Content gemacht. Das ist aber nicht so ultimativ viel, sodass ich nach drei Stunden oder so damit durch war - an der Güte des zugrunde liegenden Spiels ändert das natürlich nichts, das ist weiterhin grandios! Jetzt einfach mit minimalsten Ladezeiten und in bildschön. Die Spielwelt ist - gepaart mit dem melancholischen Soundtrack - fesselnd. Ich stehe einfach auf einem Berg herum und schaue mir die schroffe Landschaft an, genieße die Aussicht und lasse meine Gedanken schweifen. Leuten, die das Spiel auf der PS4 noch nicht gespielt und eine PS5 haben, empfehle ich es sehr. Die 60fps machen das Navigieren durchs Terrain deutlich angenehmer und die gesteigerte Auflösung und die verbesserte generelle Textur-Qualität machen das Spiel visuell noch beeindruckender. Noch immer:

    9/10

  • Denios)

    Denios

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    28.04.22, 00:25 Uhr
    #52933

    Crystar (Switch)

    Joa, war ganz okay. Das Ende war leider ein bisschen vorhersehbar und es kam nicht mehr wirklich ein cooler Twist, aber kann man gut nebenher wegzocken. Test kommt bald.

  • Asinned)

    Asinned

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    28.04.22, 07:48 Uhr
    #52934

    Elden Ring

    Ich machs kurz 10/10 Game of the Year. Und endlich endlich ein Spiel , dass die Philosophie von Breath of the Wild aufgreift und nochmal einen neuen Twist verpasst. Habe übeigens Platinum gemacht was sehr motivierend war, da man so durch die Guides noch zu zusätzlichen Bossen kommt die man sonst vermutlich verpasst hätte. Die obligatorische Sammelwut fällt hier fast komplett weg.


    Guardians of the Galaxy

    Das Gameplay ist „nett“ wiederholt aber ab der 2. Hälfte viel zu oft. Da hätte es dem Spiel gut getan wenn es 3h kürzer wäre. Abgesehen von den Längen kann das Spiel aber sein Schwächen recht leicht durch Story und Charaktere weg machen. Die Crew ist super ausgebarbeitet und jedes Mitglied hat seine ganz eigene Motivation mit Hintergründen. Die Dialogen die man hier immer und überall präsentiert bekommt sind meist sehr lustig geschrieben und nicht selten hatte ich einen Dauerschmunzler auf den Lippen.


    Und dann muss man den Titel einfach noch zu Gute halten, dass es sich gegen jegliche Trends der Gamingbranche wehrt. Das Spiel ist quasi ein Anti Live Service Game. Selbst Sammelgegenstände, Inventar oder Upgrades sind entweder auf ein Minimum redziert oder erst gar nicht vorhanden. Das Spiel kennt seine Stärken und hat alles ander gestreamlined. Nur die Längen bei manchen Missionen betonen dann leider zu sehr das repetive Gameplay aber am Ende kann es nur ein Fazit geben: Bitte mehr davon! (Und weniger von diesem Autounfall von einem Avenger Game)

  • Vyse)

    Vyse

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    28.04.22, 10:22 Uhr
    #52936

    Gran Turismo 7

    Ich hab das Café abgeschlossen und danach sogar noch ein bisschen weitergespielt, aber es ist eben anders als GT1-GT4 kein Passionsprojekt von Polyphony mehr, sondern auf Gewinnmaximierung ausgelegt. Allergrößtes Manko ist der Umfang, der einigen Quellen nach zu urteilen sogar unter dem von GT1 liegt. Die Langzeitmotivation soll durch das Sammeln von Autos entstehen, aber die meisten kann man nicht benutzen, da es nur sehr wenige Events gibt und für die meisten Fahrzeuge nichts Passendes dabei ist. Spätestens wenn man einen Tag lang Geld für einen Mazda 787B zusammenspart und nach dem Kauf feststellt dass man nix damit machen kann, weil es keine Events gibt in denen Gr.1-Rennwagen zugelassen sind, fragt man sich wofür man das überhaupt macht. Der Post-Launch-Support ist ganz nett, aber ich glaube nicht dass die Updates dieses grundlegende Problem des Spiels beheben werden und setze meine Hoffnungen eher in Forza 8.


    Intergalactic Fishing

    Auf der Steam-Seite klingt es nach "No Man's Sky aber es ist ein Angelspiel", was in der Praxis bei so einem kleinen Indie-Titel einfach nicht funktioniert. Das Gameplay ist bestenfalls rudimentär und nicht zuletzt durch den ultraniedrigen Schwierigkeitsgrad wirklich langweilig, und die zufallsgenerierten Fische sind sich alle zu ähnlich als dass es wirklich Spaß machen würde, unbekannte Seen zu erforschen.

  • Vyse)

    Vyse

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    01.08.22, 16:46 Uhr
    #53030

    Final Fantasy VII Remake

    Hab mir das Spiel über PS Plus Extra runtergeladen und die Vorurteile, weshalb ich es mir bisher nicht gekauft hatte, haben sich bestätigt.

    FF7R ist aus meiner Sicht kein JRPG mehr, sondern ein linearer Action-Titel nach dem Muster von Platinum Games, nur halt mit einem sehr stark vereinfachten Kampfsystem. Selbst auf der höchsten Stufe (von denen die man zu Beginn wählen darf) ist "draufhauen und ab und zu heilen" absolut ausreichend, um fast alle Kämpfe ungefährdet zu gewinnen, und es wird dadurch einfach nur unglaublich langweilig. Einzige Ausnahme ist das 1v1 gegen Reno in der Kirche, hier hatte ich meinen einzigen Game-Over-Bildschirm an dem ich wirklich selbst schuld war. Mit Blocken und Ausweichen ist der Kampf dann zwar auch wirklich einfach, aber wenigstens muss man die Mechaniken mal nutzen. Immerhin besteht zumindest die theoretische Gefahr eines Game Overs, da man anders als in FF15 keine Phoenix Down mehr verwenden kann, wenn alle Charaktere gleichzeitig am Boden liegen.

    Die Dungeons setzen das Bild fort: Sie sind lineare Korridore, mit gelegentlichen Abzweigungen die zu einer Sackgasse mit einer Schatzkiste am Ende führen, und sobald sich der Ansatz eines Rätsels zeigt wird es automatisch von den Charakteren erklärt. Man findet eine verschlossene Tür, direkt daneben ist ein Schalter, und irgendwer sagt sofort: "Hey, vielleicht sollten wir diesen Schalter betätigen". Wenn man es macht, sieht man in einer Cutscene wie sich die Tür öffnet und bekommt erklärt, dass man jetzt weitergehen kann, weil die Tür offen ist. Und sowas nennt sich dann fortschrittliches Spieldesign, während Elden Ring als rückständig gilt.

    Die dazugedichteten Elemente der Story und die Dialoge sind absoluter Durchschnitt. Insgesamt gibt es auffallend wenig Text, die Charaktere müssen immer mit möglichst wenigen Sätzen zum Punkt kommen, es fehlen Szenen in denen das Spiel mal ein bisschen entschleunigt wird. Dadurch entstehen recht eindimensionale Persönlichkeiten, was vor allem bei Barret als dauergetriggertem Umweltaktivisten sehr negativ auffällt. Logik darf man keine erwarten, die völlig sinnlose gezinkte Münze von Chocobo Sam ist da das beste Beispiel. Davon ab fand ich es absolut lächerlich dass ständig irgendwelche Objekte wie Stühle o.ä. von NPCs umgerannt wurden und meterweit durch die Gegend geflogen sind.

    Jessie und Aerith schaffen es über weite Strecken, das Spiel zu tragen, wenn auch nur dadurch dass sie den Wunsch des männlichen Spielers bedienen, dass sich Frauen im echten Leben so verhalten würden. Aber nach den ersten Kapiteln ist Jessie weg und Aerith hat später auch nicht mehr annähernd die Präsenz, die sie in der Zeit von der Kirche bis zum Wall Market hat.

    Ab und zu hatte das Spiel seine Momente, aber im Großen und Ganzen macht es in fast allen Aspekten das genaue Gegenteil von dem, was ich mir unter einem guten Videospiel vorstellen würde. Naja. EPISODE INTERmission wird trotzdem noch gespielt, weil Yuffie. Aber FF7 Rebirth wird mit Sicherheit nicht zum Release gekauft.

    5.5/10

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