Saudi-Arabien kauft EA
Der Publisher Electronic Arts wurde von der Börse genommen und gehört nun zu 93% dem Public Investment Fund, einem Staatsfonds aus Saudi-Arabien. Die restlichen 7% übernehmen zwei weitere Investment-Firmen, von denen eine zu Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner gehört. Die EU hat die Übernahme Ende Juli genehmigt und somit den Deal finalisiert.
Wie die meisten westlichen Publisher stand EA in den letzten Jahren unter enormem finanziellen Druck. Nach dem Flop von Dragon Age: The Veilguard wurden bei Bioware zahlreiche Mitarbeiter entlassen; DICE hat nach dem Release von Battlefield 6 ebenfalls viele Mitarbeiter verloren, obwohl der Shooter äußerst erfolgreich war. Auch die Haupteinnahmequelle von EA, die Ultimate-Team-Modi aus EA Sports FC und Madden, bescherte der Aktiengesellschaft kein Umsatzwachstum mehr.
Analysten gehen im Zuge der Übernahme von weiteren Entlassungswellen aus. Welche Auswirkungen sie auf die Spiele von EA haben könnte, muss sich zeigen. Böse Zungen munkeln jedenfalls schon, dass der Frauenfussball aus EA Sports FC wieder herausgepatcht werden könnte oder weibliche Sims in Zukunft nicht mehr ohne Burka das Haus verlassen dürfen.
Quelle: Heise