The Legend of Zelda: Brot (2)

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  • Ken_Sugisaki)

    Ken_Sugisaki

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    23.05.17, 21:58 Uhr
    #30197

    Rächer schrieb:

    Für mich persönlich war das keine schlechte Designentscheidung.

    Doch ist es aber. Man hätte ja auch sagen können, dass bei 50 Stück die 100% erreicht werden, auch wenn es mehr gibt.

  • Denios)

    Denios

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    23.05.17, 23:49 Uhr
    #30201

    Unabhängig davon, welche Prozentzahl unten links auf der Map steht, wird es immer Leute geben, die trotzdem ALLES haben wollen. Also eben auch alle 900 Krogs. Nur finde ich, wenn man das schon machen will, sollte man sich nicht so extrem beschweren (und das ganze Spiel runtermachen). Dann ist es okay, wenn man sagt "boah, 900 ist ganz schön viel und voll anstrengend", aber meiner Meinung nach nicht, wenn man sagt "lol diese 900 Krogs machen DAS GANZE SPIEL KAPUTT!".

    Das ist genauso bescheuert wie zu sagen "lol es dauert total übertrieben lang, alle Pokémon in Sonne/Mond zu fangen und auf Level 100 zu trainieren, und deswegen ist das ganze Spiel schlecht und blöd." 

    Also nochmal: Es ist vollkommen ok, sich selbst Ziele zu setzen. Zu sagen: Dieses oder jenes will ich in dem Spiel machen. Klar, kann ja jeder machen, was er will. Aber es ist einfach Quatsch, den Entwicklern zu unterstellen, dass sie eure selbstgesteckten Ziele als große Vision für die eigentliche Herausforderung hatten, die sie für das Spiel designten. 

    Brot belohnt den Spieler nicht dafür, 100% zu erlangen und zwar genau aus diesem Grund. Es will, dass man es einfach genießt, dass man die tolle Spielwelt erforscht und seinen Spaß damit hat. Sich selbst Ziele setzt. Ich kann mir jetzt auch zum Ziel setzen, einen silbernen Leunen nur mit Ästen zu besiegen. Werd ich nicht packen. Spiel ist demnach blöd, weil die Entwickler eine total doofe Challenge gemacht haben. Es gibt btw Tausende Trophies in PS3/4/Vita-Spielen, die megakrass aufwändig zu bekommen sind und oft zig Stunden an stumpfsinnigem Grinding oder anderem monotonen Gameplay erfordern. Bei Nintendo gibts keine Trophies und man wird für die 900 Krogs in keiner Weise belohnt. Heißt für mich: Die 900-Krog-Suche war nie als Herausforderung designt, sondern, wie eben schon tausendmal hier gesagt: Es sind deswegen 900, weil die Welt so groß ist und es sonst zu mühselig wäre, genug zu finden, um seine Tasche upzugraden.


  • Rächer)

    Rächer

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    Pokémon-Meister
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    24.05.17, 06:58 Uhr
    #30203

    Ken_Sugisaki schrieb:


    Doch ist es aber. Man hätte ja auch sagen können, dass bei 50 Stück die 100% erreicht werden, auch wenn es mehr gibt.

    Mal davon abgesehen, dass das mathematisch keinen Sinn macht, wo ist der Unterschied wenn trotzdem jemand alle haben möchte? Soll er dann 1800% haben und für die restlichen 850 Krogs keine Belohnung mehr bekommen? Oder sollen danach keine Krogs mehr zu finden sein?

  • Nintendofan)

    Nintendofan

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    24.05.17, 07:01 Uhr
    #30204

    Die ganzen Sidequests zählen ja auch nicht für den prozentualen Fortschritt. 

  • urmel64)

    urmel64

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    24.05.17, 08:29 Uhr
    #30205

    Man kann sich auch wirklich ALLES schlecht reden.

    Das Leben ist letztendlich zu kurz dafür, das werdet ihr merken wenn ihr in mein Alter kommt.

    Und auch das geht rückblickend viel schneller als man glaubt, wenn man jung ist.

    Und DIESE Herausforderung (alt zu sein) ist mega schlecht designt!

  • Ken_Sugisaki)

    Ken_Sugisaki

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    24.05.17, 16:38 Uhr
    #30214

    Rächer schrieb:

    Ken_Sugisaki schrieb:


    Doch ist es aber. Man hätte ja auch sagen können, dass bei 50 Stück die 100% erreicht werden, auch wenn es mehr gibt.

    Mal davon abgesehen, dass das mathematisch keinen Sinn macht, wo ist der Unterschied wenn trotzdem jemand alle haben möchte? Soll er dann 1800% haben und für die restlichen 850 Krogs keine Belohnung mehr bekommen? Oder sollen danach keine Krogs mehr zu finden sein?


    Naja, "Was ist 100%" ist halt schon eine Diskussion für sich (z.B. ist das Glas voll, wenn nur das Volumen gefüllt ist oder wenn der nächste Tropfen Wasser es zum überlaufen bringt? Und was macht man mit dem Salz?).

    Bei einem Spielfortschritt gehören aber keine 900 Krogs dazu, wenn diese keinen Nutzen mehr haben und einen nicht mehr vorranbringen. Da also die weiteren 850 Krogs nichts mehr bringen, wird der Counter auch nicht weiter steigen. Wer das dann Sammelt, kann dies tun, er erreicht nur keinen größeren Spielfortschritt. -  Die Lösung mit dem Verschwinden finde ich sogar ziemlich elegant und würde die im Sinn des Gamedesign favoritisieren.

  • Pogo)

    Pogo

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    24.05.17, 18:33 Uhr
    #30216

    Die Spielfortschrittsanzeige ist einfach Mist. Die hätten sie einfach weg lassen sollen. Fertig.

    Dass die Krogs auch noch dazu zählen, ist noch bescheuerter.

  • Belphegor)

    Belphegor

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    24.05.17, 20:17 Uhr
    #30220

    Leute Leute Leute. Fakt ist einfach das man arsch viele Krogs auf die immer selbe, langweilige Weise finden muss um das Spiel zu komplettieren. Und das ist ne ganz klare designentscheidung der Entwickler gewesen. Und natürlich soll es vom Umfang des übrigen Games ablenken. Gäbe es keine Krogs wäre man in unter 50 Stunden durch. So vervier- oder verfünffacht man den Umfang. Noch blöder ist die Entscheidung das ein Krog 0,08-0,09 % wert ist, eine Nebenquest aber 0,00 % Fortschritt bringt. Dafug! smiling_imp.png

  • michi1894)

    michi1894

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    24.05.17, 20:45 Uhr
    #30221

    So falsch liegt der gute Bel hier gar nicht. Ich habe 70 Stunden auf der Uhr und kein Bock auf Krogs. Habe etwa 40 gesammelt und das waren die, welche ich unterwegs aufgegabelt habe. Ich muss noch die restlichen Schreine machen. Aber die 100 Stunden knacke ich damit bestimmt nicht. Damit ist die Aussage, man würde das Spiel durch die Krog-Suche künstlich verlängern, wohl eher nicht von der Hand zu weisen.

  • DocMiller)

    DocMiller

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    24.05.17, 20:52 Uhr
    #30222

    Absolut richtig!


    Also, wenn ich immer von Hamburg nach Paris fliege, mache ich für gewöhnlich einen Zwischenstopp in Rom. Liegt ja auf dem Weg.


  • prog4m3r)

    prog4m3r

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    24.05.17, 20:57 Uhr
    #30223

    Hmmm... doch so 100 Stunden kann man in Hyrule mMn. gut verbringen - ohne alle Krogs zu sammeln - also kA, ich hab 60 Stunden gelassen und weder alle Schreine, Ausrüstungsgenstände maximiert, noch Nebenquest absolviert. Bin mir ziemlich sicher um all dies zu bekommen könnte ich locker noch 40 Stunden rein pumpen... nur sind die Nebenquest mir halt egal - da zu 99% langweilige fetch quest, die Ausrüstung maximieren brauche ich auch nicht - da es keine ausreichend anspruchsvollen Post-Game Gegner gibt - und von den Schreinen will ich eigentlich gar nicht anfangen.

    Aber gut... wenn man dies alles haben will halte ich 100Stunden doch für einigermaßen realistisch, auch wenn ich den Spielfortschritt nach Ganon sehr schleifen lassen habe und mich mehr an Hyrule erfreute.


  • NXPro)

    NXPro

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    24.05.17, 21:43 Uhr
    #30224

    michi1894 schrieb:

    So falsch liegt der gute Bel hier gar nicht. Ich habe 70 Stunden auf der Uhr und kein Bock auf Krogs. Habe etwa 40 gesammelt und das waren die, welche ich unterwegs aufgegabelt habe. Ich muss noch die restlichen Schreine machen. Aber die 100 Stunden knacke ich damit bestimmt nicht. Damit ist die Aussage, man würde das Spiel durch die Krog-Suche künstlich verlängern, wohl eher nicht von der Hand zu weisen.


    Man muss wohl auch einfach einsehen, dass man ein Computerspiel nicht 300 Stunden spannend gestalten kann für einen normalen Vollpreistitel. Ich finde 50-100 Stunden schon viel für ein Computerspiel und diese verbringt man gut und spannend mit Zelda.

    Alles darüber hinaus und vorallem die Krogs sind Zeitvertreib für wenige Spieler die es brauchen. Ich sehe keinen Sinn die Krogs zu suchen. Ich habe aber auch 100% von einem Spiel geschafft, wenn der Endgegner auf dem Boden liegt und/oder der Abspann läuft.

    Wenn ich nochmal 20 Stunden durch die Addons bekomme, dann werde ich auch die kaufen. Preisleistungsmäßig kann man sich über Zelda garantiert nicht beschweren.

  • Pogo)

    Pogo

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    24.05.17, 22:27 Uhr
    #30225

    prog4m3r schrieb:

    nur sind die Nebenquest mir halt egal - da zu 99% langweilige fetch quest, die Ausrüstung maximieren brauche ich auch nicht - da es keine ausreichend anspruchsvollen Post-Game Gegner gibt - und von den Schreinen will ich eigentlich gar nicht anfangen.

    Das stimmt für mich leider auch. Die Nebenquests sind größtenteils einfach zu langweilig. Die Schreine sind oftmals eine Enttäuschung und post game gibts in Brot nicht. Es kommt nichts neues nach Besiegen von ganon.

  • Denios)

    Denios

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    24.05.17, 23:33 Uhr
    #30226

    Also ich habe jetzt etwas über 100h hinter mir und erst gestern noch ein paar Schreinquests gemacht und auf dem Weg halt ein paar Krogs gesammelt. Bin jetzt bei 93 Schreinen, 58 Sidies und 160 Krogs. Mir macht das Spiel immer noch Spaß, da ich immer noch Ecken entdecke, in denen ich noch gar nicht war. Ich hab aber auch nicht den Anspruch, das Spiel unbedingt zu 100% durchzuziehen, das wäre in der Tat etwas nervig. Ist es aber wie gesagt bei vielen anderen Games auch. 

  • Hakuo)

    Hakuo

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    Klecksroller-Troll
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    25.05.17, 08:26 Uhr
    #30227

    NXPro schrieb:

    Man muss wohl auch einfach einsehen, dass man ein Computerspiel nicht 300 Stunden spannend gestalten kann für einen normalen Vollpreistitel. 

    So pauschal würde ich das aber auch nicht sagen.

    Es gibt schon Spiele, die über längeren Zeitraum fesseln, ich habe bisher glaube 8 oder 9 Spiele, die alle deutlich über 200 Stunden gefesselt haben, und dass ohne Games mit massivem Gegrinde. Und selbst bei solchen, wie z.b. MH3 (~1000) und FF14 (1200+), wäre man immernoch deutlich über 100, wenn grinden nicht nötig gewesen wäre

    Ich sehe das ausnahmsweise mal wie Bel, die Krogs sind zum strecken da, und das ist nicht sehr schön umgesetzt. Ohne Prozentanzeige wäre dass sicherlich weniger aufgefallen.

    ABER: selbst ohne wirklich fokussiertes Krig-Suchen kann man viel Zeit in Hyrule verbringen, 50h+ sind doch auch schon ordentlich :)

  • Belphegor)

    Belphegor

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    25.05.17, 09:18 Uhr
    #30228

    Seit über 10 Jahren gibt es ja das Open World Genre mit vielen guten und schlechten Titeln. Open World bedeutet das man sich monatelang darin austoben soll und kann. Es gibt spiele in die steckt man 300, 500 oder sogar 1000 Stunden Spielzeit und sie machen trotzdem noch Spaß und fordern auch. Zelda wurde ALS DAS Open World Genrereferentspiel gefeiert und ich sage das es das einfach nicht ist. Schlimmer noch, durch die Krogsuche blendet es den Spieler über eine ziemlich leere Open World hinweg. Und jetzt hängt euch bitte nicht daran auf ob das Spiel 50 oder 100 Stunden Spielzeit bietet. Damals wurde OoT mit 80 Stunden Spielzeit als Genrereferenz gefeiert und das ist so gar kein Open World Game (gab es damals im Grunde ja auch nicht).

    Prinzipiell machen so ziemlich ALLE Open World Entwickler eh etwas falsch. Da wird über Jahre an einer Riesen Map gearbeitet die dann für 4 Wochen genutzt wird. Ein konsequenter Season Pass würde bedeuten das MONATLICH neue Quest geboten werden. Und das über 1 oder 2 JAHRE hinweg. So könnte man spiele über eine lange Zeit frisch halten und die Gamerschaft bei Laune. Was passiert jetzt im Beispiel von BotW? Da werden im Sommer ein paar Elemente auf den Markt gerotzt die den Namen DLC oder Season Pass nicht verdient haben. Mehr noch: es müffelt nach Inhalten die aus dem Ursprungsgame kommen. Masterschwert Quest, Teleportationsring und Krogmaske? Come On das sind ganz klare Hauptgameelemente. Erst im Winter erwartet uns wahrscheinlich neuer bzw. nachträglich programmierter Inhalt.

    In meinen Augen wäre die bessere Strategie gewesen monatlich kontinuierlich Schreine und Quests nachzuliefern. Meinetwegen auch für ein paar Euro mehr als die aufgerufenen 20 €. Die brauchen doch nur ein kleines Team aus 3-5 Leute für 2 Jahre abzustellen die sich um kontinuierlichen Inhalt für BotW zu kümmern. So würde man über lange Zeit ein Spiel nutzen welches 5 Jahre in der entwicklungshölle verbrachte. Aber wahrscheinlich ist das nicht wirtschaftlich, man wirft das Ding auf den Markt, generiert 8 Wochen Umsätze damit und lässt die heiße Kartoffel dann fallen und widmet sich dem nächsten Game welches dann in 5 Jahren erscheint. Das kann man bei anderen Genres machen aber grad eine Open World bietet sich für kontinuierlichen Content einfach an.

    Ansonsten bleibt meine Aussage bestehen das es andere genrevertreter gibt die mindestens genauso lang (300 Stunden) and spiel fesseln und dabei um Welten abwechslungsreicher sind und am Ende auch ne gute Story geboten haben. Das ist was ich bei dem sooooo hoch gelobten Zelda dann doch vermisse, weswegen es opjektiv betrachtet ja auch nur ein mittelmäßiges Spiel ist.

    Ach und seit heute habe ich mir ne neue Challenge gesucht: Shikah Sensor+ auf Schatztruhen eingestellt und jetzt hole ich quasi aus jedem see und jedem Bach Truhen raus. Zum einen möchte ich ein 100 € Spiel nicht nach 8 Wochen in die Ecke pfeffern (mit OoT habe ich mich damals über 1 Jahr beschäftigt) und zum anderen habe ich ja auch nichts anderes für die Switch (außer Mario Kart aber da kennt ihr ja auch meine enínstellung zu). Immerhin kommt morgen ein 25-Jahre altes Arcadespiel an, welches aber auch nicht wirklich lang unterhalten wird. In der Not... Teufel... Fliegen ... usw.

    Ach und weil es notorische Optimist ein paar Seiten vorher ansprach: Preis Leistung sehr gut? Hach. Ich habe Games hier die weniger kosteten und die 4-fache Zeit unterhielten. 70 € bzw. 100 € (Limited Edition) in Relation zu 260 Stunden Spielzeit sind im Maßstab zu anderen Games NICHT preiswert! Aber das ist noch mal ne ganz andere Diskussion. Habe es nur eingeworfen weil ich den Satz nicht so stehen lassen wollte.

    Und noch ein bespiel um zu verdeutlichen wie dumm die Designentscheidung der Krogs ist. Es gibt 900 Krogs die man auf ca. 10 verschiedene Weisen finden kann. Man hätte sich ja auch entscheiden können 900 Krogs auf 90 verschiedene Weisen zu verstecken. Dann wäre diese Suche um einiges spannender geworden. Aber das wollten die Entwickler auch nicht. Und grundsätzlich meine ich auch das hier die Leute objektiv mitreden können, die eh alle 900 Stück gesammelt haben. Denn nur die wissen wirklich wie viel "Spaß" das macht.

  • Asinned)

    Asinned

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    My Body Is Ready
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    25.05.17, 09:37 Uhr
    #30229

    Also meiner Meinung nach ist Open World das Versprechen nach mehr Freiheit in einer Spielewelt. Man zwängt den Spieler nicht auf linearen Pfade, sondern lässt ihn selbst die Welt erkunden. Wie lange man dabei in der Welt verbleibt ist doch komplett unerheblich. The Wittness war vom Ansatz her ein sehr schönes Open World Konzept und war nach 30h durchgespielt. 


    Zelda ist für mich ein genialer Open World Titel, da man mit der Konvention gebrochen hat die Open World in einem Meer aus Icons zu verstecken, die einem dann doch wieder sagen, wo man hin soll.


    Die Krogs selbst habe ich nie in Betracht gezogen alle zu sammeln. Tatsächlich ist für mich die absurd große Anzahl der Krogs gerade Beleg dafür, dass man dem Spieler klar machen wollte sie nicht alle zu sammeln. Viel eher dienen sie als Minimotivation den einen Stein mehr umzudrehen.


    Tatsächlich zerstört man finde ich auch das Spielprinzip durchs sammeln, denn das zwanghafte Suchen der Krogs wie es Belphegor über Wochen demonstriert hat führt zu einer kategorisierten Suche und somit gerade wieder zu dem linearen Pfad. Der Spieler setzt sich somit  wieder eine vorbestimmte Abfolge von Markern auf die Map ohne nach jedem Schritt neu zu entscheiden, wohin er gehen möchte.


    Aber ist das Nintendos Schuld? Soll ich um meiner netten Minimotivation genommen werden, weil andere Spieler den Zwang sehen das Spiel auf 100% anstatt einen Pfad einzuschlagen der ihnen tatsächlich auch Spaß macht?


    Zelda ist für mich ein genialer Open World Titel für 50-60h.

    Habe weder alle Schreibe noch alle Krogs, aber freue mich schon über ein paar unentdeckte zu stolpern, wenn die DLCs da sind.


  • Jerry)

    Jerry

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    NplusX-Redakteur
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    25.05.17, 10:17 Uhr
    #30232

    Wenn ich mir Belphegors Beiträge so durchlese, glaube ich zu erkennen, dass sein eigentliches Problem gar nicht Zelda: Brot ist, sondern die Berichterstattung im Vorfeld. Siehe "Zelda wurde ALS DAS Open World Genrereferentspiel gefeiert und ich sage das es das einfach nicht ist. "

    So geht es mir im übrigen auch. Zelda ist ein richtig gutes Spiel, aber die vielen perfekten Bewertungen unterschiedlicher Seiten haben dennoch zu hohe Erwartungen geschürt. Normalerweise würde sich kein Mensch über ein gutes bis sehr gutes Spiel mit 50 Stunden Spielzeit beschweren, aber so mancher Test hat suggeriert, dass man locker 100+ Stunden bester Unterhaltung geliefert bekommt und das stimmt einfach nicht. Nach den zuvor genannten 50 Stunden (und das ist bereits eine positive Schätzung) bleibt halt nur Füllwerk, das für sich genommen äußerst unspannend und monoton ist. Darüber hinaus möchte auch gar nicht wissen, wie viel Zeit ich damit zugebracht habe einzelne Items Stück für Stück an Kilton oder sonst irgendeinen Händler zu verscherbeln und dabei die immer-gleichen Textboxen wegzuklicken, nur weil man nicht mehrere Sachen gleichzeitig auswählen kann (selbiges gilt für das verdammte Fotoalbum), oder wie oft ich mühsam irgendeinen Gipfel erreicht habe, nur um einen lächerlichen Krog zu finden.

    Ich hab im Übrigen grundsätzlich ein Problem mit perfekten Wertungen, da in meinen Augen kein Spiel wirklich perfekt ist.


  • Gelöschter Benutzer

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    -
    25.05.17, 10:25 Uhr
    #30233

    Belph hat kein Problem mit dem Spiel, sondern mit der Konsole.

    Wäre das Spiel ausschließlich auf Wii U erschienen, oder auf einer neuen, sehr leistungsfähigen, stationären Konsole von Nintendo, würde wir hier vermutlich nur Lob und Begeisterung über die vielen tollen Krog-Verstecke lesen.

  • Venne)

    Venne

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    Hat alle 120 Sterne
    99 Beiträge
    25.05.17, 11:21 Uhr
    #30236

    Nun kostet das Spiel bei ihm schon 100€. joy.png

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