Zuletzt gespielt

Asinned schrieb:

Muss da mal Vyse beipflichten. Spiele zu einfach zu machen ist keine Kunst. Aber ein schweres Spiel zu balancen ist eine Wissenschaft für sich. Denn da reicht es eben nicht nicht gegnerische Lebenspunkte oder Schaden zu erhöhen. Das ganze muss fordernd sein, darf aber nicht im eintönigen grinden enden. Vor allem muss es eine Lernkurve geben die voraus setzt, dass man sich intensiv mit den Systemen auseinander setzt. Wenn das alles passt hat man ein brilliantes Gamedesign, wenn nicht, bleiben viele Designideen des Games oftmals auf der Strecke weil man sie nicht braucht und das kann man eben nicht kompensieren indem man sich das Game mal eben ein wenig schwerer macht.

Ja, aber warum sollte ein Reichweitenorientiertes Unternehmen wie Ubisoft, EA, Activision... so viel Arbeit investieren? Wenn man schwere Spiele mag, gibt es entsprechende Alternativen. Die großen Konzerne versuchen eine möglichst große Bandbreite an Spielern zu erreichen. 

Da könnte man auch gleich den neuesten Disney Blockbuster dafür kritisieren, dass er nicht das gleiche Niveau an Charaktertiefe und Dialogqualität erreicht, wie eine Arthouse Produktion oder dgl. 

Ich verstehe die Spieler nicht. Am Besten soll es immer *all in* sein. 


You should always waste time when you don't have any. Time is not the boss of you.
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GF0P schrieb:

Wenn man schwere Spiele mag, gibt es entsprechende Alternativen.

Es gibt heute in erster Linie zwei Extreme, einmal die Massenware mit spambaren Heilungsitems / Instant Respawns / KI-Helfern / Quicksaves / Rückspul-Funktionen / was auch immer, und dann die Hardcore-Titel wie Dark Souls, Roguelikes mit Permadeath, und so weiter.

Ich vermisse Spiele wie (um mal ein völlig zufälliges Beispiel zu nennen) Banjo-Kazooie, die einen gewissen Schwierigkeitsgrad hatten der sich auch nicht völlig aushebeln ließ, ohne in irgendeiner Weise nicht zugänglich zu sein. Und so ist es eigentlich mit allen populären Spielen, die zwischen 1992 und 2005 erschienen sind. Ich hab noch nie gesehen, dass Super Mario 64, Ocarina of Time, Final Fantasy VII oder Metroid Prime von irgendjemandem als "zu schwer" oder "zu leicht" bezeichnet wurden.


Everything is impermanent and to exist is to suffer.
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Skyward Sword "HD"

im Grunde kann ich erst lediglich als angespielt beurteilen, denn ich befinde mich noch immer im Prolog auf dem Weg zum Deku-Baum, welcher in meiner Erinnerung eine der ersten Anlaufstellen ist.

Skyward Sword habe ich damals auf der Wii komplett - und für meine Verhältnisse auch sehr schnell - durchgespielt und war immer schon sehr positiv angetan von dem Titel.
Die größten Kritikpunkte "Fuchtelsteuerung" und "nervende Phai" haben mich nie gestört. Wobei ich die sogenannte "Fuchtelsteuerung" damals wie heute als sehr innovativ betrachte und Phai habe ich seinerzeit per SoftMod zum Klappe halten gebracht.

Die Bewegungssteuerung auf der Switch klappt recht gut, allerdings erfordert es regelmäßiger Neukalibrierung des Gyro-Sensors. Insgesamt habe ich jedoch das Gefühl, dass sie trotzdem etwas ungenauer ist, als damals die originale WiiMotion+ Steuerung.
Beim nächsten Spielen werde ich die Switch mal etwas anders aufstellen, um Verbindungsprobleme auszuschließen, zuletzt habe ich bei anderen Spielen nämlich einige kurzzeitige Disconnects der JoyCons gehabt, welche hier natürlich besonders ins Gewicht fallen würden.

Der Kampf mit Schwert und Schild funktioniert bei den bisherigen Einstiegsgegnern sehr gut und exakt so, wie in der Erinnerung. Probleme macht allerdings die Bewegungssteuerung beim Flug mit dem Wolkenvogel. Hier habe ich kurzerhand auf Knopfsteuerung umgestellt und muss sagen, dass dies wunderbar funktioniert. Im Kampf habe ich diese noch nicht getestet, stell mir das allerdings sehr frickelig vor.

Grafisch bin ich von dem Titel bisher überrascht. Klar, die Texturen sind 10 Jahre alt und haben schon damals keinen Grafikaward gewonnen. Trotzdem ist alles sehr scharf und in Bewegung sieht alles schöner aus, als auf Screenshots. Die Lichtstimmung, gerade im Wolkenhort und zu Beginn in Phirone ist echt ansehnlich. An der Weitsicht scheint sich auch etwas getan zu haben, denn den Horizont auf der Wii habe ich als verwaschene Ebene in Erinnerung.
Unfreiwillig komisch wirken hingegen die Charaktere. Diese waren schon im Original sehr comichaft und japanisch überzeichnet. Jetzt in knackscharf und auf dem großen TV sehen diese mitunter etwas gruselig und ein andermal (im Kontext) unfreiwillig komisch aus.

Post-BotW bin ich überrascht, wie viele Spielmechaniken, die im Nachfolger als neu angepriesen wurden, bereits hier in Grundzügen vorhanden sind. In der ersten Stunde wäre dies:


- zerstörbare Schilder (die hatte ich ja völlig verdrängt!)

- Kartenmarkierungen mit Lichtsäule zur Orientierung

- die Aurasuche, die ähnlich funktioniert, wie der Shieka-Sensor


Alles in Allem bin ich nach der ersten Anspielsession positiv angetan. Nach den doch sehr rudimentären Anpassungen in der Mario-Collection habe ich schlimmeres erwartet.

Nicht zur Diskussion steht allerdings der UVP! Der ist schlicht und einfach eine Frechheit. Ich kann jeden verstehen, der das Spiel daher boykottiert und Nintendo Faulheit und Kundenunfreundlichkeit vorwirft. Zu dem Preis bekommt man bei anderen Entwicklern komplette Remakes (Resident Evil, TR Anniversary, Crahs Bandicoot).
Klar wäre auch mir eine Neuauflage mit zeitgemäßen Texturen, Charaktermodellen und Effekten lieber gewesen!
Aber auch hier zeigt sich wieder, was seit Jahren im Indiesektor funktioniert: Gameplay schlägt Technik. Ich hatte nach den ganzen überambitionierten OpenWorld Freizeitgräbern einfach mal wieder Bock auf ein klassisches, lineares Spiel.

UPDATE:

auch die Bewegungssteuerung des Wolkenvogels klappt mittlerweile einwandfrei. Ich habe noch einmal in der Hilfe nachgesehen, wie es wirklich geht. In der Tat hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, dass man mit der Wiimote in der Hand die Flügelschläge nachahmen musste, um steigen zu können.


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Grafisch gefällt mir Zelda sogar recht gut, auch in der HD-Version. Ich mag diesen schimmrigen Perlmutteffekt, der überall ein wenig durchschimmert. 

Hab inzwischen knapp 5h gespielt. Ghirahim nervt mich immer noch, hatte bereits auf der Wii Probleme in den Kämpfen mit ihm. Die Bewegungssteuerung fürs Schwert ist in Ordnung. Ich hätte es aber gut gefunden, wenn man hier deutlich mehr Auswahlmöglichkeiten gehabt hätte als bloß „Bewegungssteuerung Ein/Aus“. 

Denn während die Schwertsteuerung ganz gut funktioniert, nervt mich inzwischen der ganze Rest: Vogel-/Flugsteuerung, dieser Fliegekäfer steuert sich schlecht, ich muss praktisch immer neu Kalibrieren, wenn ich die Schleuder nutze (Cursor meist ganz am Rand, sodass man sich erstmal dreht), Wirbelattacke und Fangstoß lassen sich nicht so ganz entspannt ausführen und erfordern Bewegung beider Joy-Con, und wenn mal ne neue Bewegung dazukommt (z.B. balancieren auf nem Seil), brauchte es auch erstmal diverse Versuche bis das funktionierte. Da sind die Erkläranimationen zu unverständlich. Gleiches Problem hatte ich beim Masterschwert rausziehen. Die Animation war einfach beschissen animiert und ich hab wild rumprobieren müssen bis ich es gecheckt hab. Dazu kommt, dass die Analogsticks der Joy-Con halt Mist sind, Nunchuk hatte damals einen größeren und besseren.

Button-Steuerung ist größtenteils gut, nur die Schwertsteuerung ist nicht so intuitiv, funktioniert als Workaround aber. Was mich dabei stört ist, dass der R-Stick nur noch durch gleichzeitiges Drücken der L-Taste für die Kamera genutzt werden kann. Im Grunde halte ich die nun dauerhaft gedrückt… Ab und zu zieht man dann aber doch mal ungewollt das Schwert. Hier würde ich mir ASAP ein Update wünschen, um das umstellen zu können, sprich fürs Schwert die L-Taste drücken. 

Hab jetzt zuletzt ne Stunde mit dem Pro Controller gespielt, aber war auch nicht im Erdland und hatte praktisch keine Kämpfe, das ging super. Werd wahrscheinlich zwischendurch immer mal wieder wechseln.


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Nintendofan schrieb:

Denn während die Schwertsteuerung ganz gut funktioniert, nervt mich inzwischen der ganze Rest (...)

Das war ja im Prinzip das, was auch zu Wii-Zeiten jeder gesagt hat. Die Schwertsteuerung war eine Bereicherung, alles andere hätte mit einer traditionellen Steuerung besser funktioniert. 

Bei mir war die letzten zwei bis drei Wochen wieder vieles querbeet:

Hydro Thunder Hurricane - Ganz nett gemachter Arcade-Racer, aber jetzt auch nichts womit ich mich ausführlich befassen würde.

Slay the Spire - Ein Deckbuilding-Roguelike mit kartenbasiertem RPG-Kampfsystem. Hab erst zwei Runs hinter mir, beide siegreich, und im zweiten Run habe ich durch kaputte Synergien ab der Hälfte des Spiels quasi keinen Schaden mehr genommen xD Beide Durchläufe haben auf ihre Weise enorm viel Spaß gemacht, aber momentan kommen zu viele andere Spiele dazwischen. Ich hoffe, dass ich mich mal ausführlicher damit befassen kann.

Super Monkey Ball: Banana Blitz HD - Der schlechte Ruf ist absolut berechtigt. Alle Levels sind entweder viel zu leicht oder sehr RNG-lastig. Bei den Bosskämpfen hätte man sehr früh merken müssen, dass es nicht funktioniert und dass man sie streichen sollte.

Tokyo 2020 - Ein ganzes Stück besser als ich nach Michis Review erwartet hätte, aber es bleibt natürlich dabei, dass man kein billiges Fußball- oder Baseball-Minispiel spielen muss, wenn man sich auch einfach FIFA 21 oder MLB The Show aus dem Game Pass laden könnte. Ein paar der Disziplinen (Beach Volleyball, Tennis, Hammerwerfen, BMX) haben aber durchaus Spaß gemacht.

Cobra Kai: The Karate Kid Saga Continues - Mittelmäßiges Lizenzspiel, das seine einzige spielerische Stärke (einen durchaus vorhandenen Schwierigkeitsgrad) durch viel zu viele Checkpoints kaputtmacht. Nicht wirklich spielenswert... aber der Soundtrack ist super.

Builder Simulator (Demo) - NOPE ^^ Also, ich spiele ja wirklich viel Müll, aber das geht dann selbst mir zu weit ^^ Vor allem durch den typischen Unity-Jank, durch den man nach fünf Minuten die komplette Baustelle mit Zement vollgekleckert hat (was wohl auch beabsichtigt, da "lustig" ist).

Genshin Impact - Spiele ich immer noch täglich, erwähne es aber normalerweise nicht, zumal das Interesse an dem Spiel hier im Forum ja gegen Null geht. Aber seit dem großen Update vom Mittwoch habe ich jetzt wieder locker 20 Stunden investiert und bin noch nicht mal mit den neuen Hauptstory-Quests durch. Inazuma sieht unfassbar schön aus, ich würde sogar so weit gehen zu sagen dass es mir besser gefällt als Ghost of Tsushima, was aber natürlich auch an meiner persönlichen Präferenz liegt. Ganz so sehr wie letztes Jahr flasht es aber trotz des neuen Contents nicht mehr.

Monster Hunter Stories 2 - Hab etwas widerwillig das Testmuster angenommen und quäle mich jetzt seit einer guten Woche damit, ein Review dazu zu schreiben. Ich finde einfach alles an dem Spiel, auch objektiv gesehen, richtig schlecht und kann die positiven Bewertungen nicht ansatzweise nachvollziehen. Mal sehen, wie ich das löse...

Hyrule Warriors: Age of Calamity (Demo) - Besser als ich erwartet hätte, vielleicht kaufe ich es mal, wenn es günstiger ist und ich den Vorgänger zu 100% beendet habe... was wohl beides vor meinem Lebensende nicht mehr eintreten wird. ^^


Everything is impermanent and to exist is to suffer.
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Skyward Sword ist das einzige Konsolen-Zelda abgesehen von den NES-Teilen, das ich nicht durchgespielt habe, und das lag durchaus, aber eben mitnichten nur an der Bewegungssteuerung. Das Questdesign und viele Gegner haben mir einfach nicht gefallen. Ghirahim und einige andere Bossgegner empfand ich nie als bedrohlich, sondern nur nervig und bisweilen grenzwertig kindisch. Ich erinnere mich an ein Tentakelmonster, das aussah als käme direkt es aus dem Film Monster AG, dazu noch ein riesiger, langsamer Zottelbär, der mehrmals bekämpft werden musste. Ich erinnere mich zudem, dass ich das Sammeln von irgendwelchen Leucht-Dingern absolut gehasst habe. Wurde man dabei von einem Gegner ertappt, musste man die komplette Sammelaktion von neuem starten. Diese Quests waren im Prinzip nur da, um die Spielzeit künstlich zu strecken.

Dem gegenüber standen der vielleicht beste Soundtrack aller Zelda-Spiele, ein paar gute Rätsel in den Dungeons und die meiner Meinung nach sympathischste Darstellung von Zelda als Person in der gesamten Serie.

Ich hätte das Spiel damals wohl mit 7.0 oder 7.5 bewertet. Das war aber halt 2011. Seitdem sind zig Spiele erschienen, die die Latte für gute Action-Adventures deutlich höher gelegt haben, nicht zuletzt Breath of the Wild, das Skyward Sword fast in jeder Hinsicht überlegen ist. Und optisch kann Skywards Sword HD natürlich nicht annähernd mit modernen HD- und 4K-Titeln mithalten. Die Charaktermodelle sind gerade noch akzeptabel, die Umgebungsgrafik ein schlechter Witz.


Nobody exists on purpose, nobody belongs anywhere, everybody is going to die… Come watch TV?
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Vyse schrieb:

Slay the Spire - Ein Deckbuilding-Roguelike mit kartenbasiertem RPG-Kampfsystem. 


Danke für den Tipp, mehr braucht es nicht um mich zu überzeugen. Bisher bin ich zwar noch mit Griftlands bestens versorgt, aber der Titel ist jetzt definitiv auf meiner Wunschliste.

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Asinned schrieb:

Vyse schrieb:

Slay the Spire - Ein Deckbuilding-Roguelike mit kartenbasiertem RPG-Kampfsystem. 

Danke für den Tipp, mehr braucht es nicht um mich zu überzeugen. Bisher bin ich zwar noch mit Griftlands bestens versorgt, aber der Titel ist jetzt definitiv auf meiner Wunschliste.

Den Screenshots nach zu urteilen hat sich Griftlands sehr eng an Slay the Spire orientiert   

StS ist derzeit übrigens noch im Game Pass.


Everything is impermanent and to exist is to suffer.
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Jerry schrieb:

Skyward Sword ist das einzige Konsolen-Zelda abgesehen von den NES-Teilen, das ich nicht durchgespielt habe, und das lag durchaus, aber eben mitnichten nur an der Bewegungssteuerung. Das Questdesign und viele Gegner haben mir einfach nicht gefallen. Ghirahim und einige andere Bossgegner empfand ich nie als bedrohlich, sondern nur nervig und bisweilen grenzwertig kindisch. Ich erinnere mich an ein Tentakelmonster, das aussah als käme direkt es aus dem Film Monster AG, dazu noch ein riesiger, langsamer Zottelbär, der mehrmals bekämpft werden musste. Ich erinnere mich zudem, dass ich das Sammeln von irgendwelchen Leucht-Dingern absolut gehasst habe. Wurde man dabei von einem Gegner ertappt, musste man die komplette Sammelaktion von neuem starten. Diese Quests waren im Prinzip nur da, um die Spielzeit künstlich zu strecken.

Dem gegenüber standen der vielleicht beste Soundtrack aller Zelda-Spiele, ein paar gute Rätsel in den Dungeons und die meiner Meinung nach sympathischste Darstellung von Zelda als Person in der gesamten Serie.

Ich hätte das Spiel damals wohl mit 7.0 oder 7.5 bewertet. Das war aber halt 2011. Seitdem sind zig Spiele erschienen, die die Latte für gute Action-Adventures deutlich höher gelegt haben, nicht zuletzt Breath of the Wild, das Skyward Sword fast in jeder Hinsicht überlegen ist. Und optisch kann Skywards Sword HD natürlich nicht annähernd mit modernen HD- und 4K-Titeln mithalten. Die Charaktermodelle sind gerade noch akzeptabel, die Umgebungsgrafik ein schlechter Witz.



Sicher, dass du Four Swords Adventures für GCN durchgespielt hast?   

Skyward Sword hat durchaus seine Mängel, vom sehr lange Tutorial, über die Sairen, bis hin zu sich wiederholenden Bossgegnern. Allerdings sind Bosse in Zelda nie wirklich bedrohlich gewesen, sahen mitunter vllt. so aus, aber die in Twilight Princess waren doch noch einfacher.

Dem Gegenüber steht der von dir bereits erwähnte Soundtrack, mitunter sehr gute Dungeons, aber neben diesen auch eine mehr ins Spiel mit einbezogene Oberwelt (anstatt der leeren und recht ereignislosen Fläche in Breath of the Wild), sowie und ich kann da eigentlich nicht genug betonen wie sehr ich gehofft hatte Breath of the Wild würde dem irgendwo folgen... eine Narrative, die mitnichten perfekt, aber Umfangreich wie in keinem Zelda zuvor war (wie mich diese Erinnerungen ankotzen...).

Tatsächlich gab ich dem Titel damals ungefähr die selbe Wertung wie Breath of the Wild, beide zählen aus meiner Sicht zu den schwächeren 3D Zelda und das obwohl bereits The Wind Waker und Twilight Princess recht offensichtliche Mängel haben.

Dennoch 8ish ist selbst dieses Spiel, also gib dem ganzen doch einfach mal eine Chance und Spiel es auch durch.   


"Nintendo I've come to bargain"
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Hab gestern mal in den Microsoft Flight Simulator reingespielt, nachdem der nun auch für Xbox Series X verfügbar ist.

Die Kritik vorweg: Als klassisches Videospiel kann man das Ding vergessen. Selbst die Trainings-Missionen sind teilweise derart fehlerhaft, dass man sie nicht beenden kann. Oder man hat das umgekehrte Problem und die Aufgaben erfüllen sich von selbst, ohne dass man den Controller berührt. Im "Free Flight"-Modus wurde nach der Landung der letzte Task "schalte den Motor aus" nicht erkannt, sodass ich eine Minute lang dumm auf der Landebahn rumstand und den Flug dann über das Menü abbrechen musste. Obwohl es kaum Inhalte gibt (Achievements wie "lande an 500 verschiedenen Flughäfen" oder "absolviere 1000 Flugstunden" zählen nicht...) ist es vielleicht das verbuggteste Konsolenspiel, das ich jemals gespielt habe.

Aber: Die Technik dahinter ist scheiße beeindruckend. Ich hab einen freien Flug in meiner Umgebung gestartet und konnte mich ohne Probleme an den Straßen und Orten orientieren, über die ich jeden Tag zur Arbeit fahre. Das Haus in dem ich wohne hab ich auch gefunden, und es ist mit allen umliegenden Häusern und sogar den umliegenden Gärten in einer schockierenden Genauigkeit abgebildet.

Man muss sich natürlich darüber im Klaren sein, dass man Abseits von Start und Landung aus spielerischer Sicht nichts macht. Desert Bus lässt grüßen. Es ist somit näher an Google Earth als an einem klassischen Videospiel. Trotzdem hab ich irgendwie Bock darauf, mit meiner Cessna eine kleine Weltreise zu starten und von Flughafen zu Flughafen zu hüpfen...


Everything is impermanent and to exist is to suffer.
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Vyse schrieb:

Asinned schrieb:

Vyse schrieb:

Slay the Spire - Ein Deckbuilding-Roguelike mit kartenbasiertem RPG-Kampfsystem. 

Danke für den Tipp, mehr braucht es nicht um mich zu überzeugen. Bisher bin ich zwar noch mit Griftlands bestens versorgt, aber der Titel ist jetzt definitiv auf meiner Wunschliste.

Den Screenshots nach zu urteilen hat sich Griftlands sehr eng an Slay the Spire orientiert   

StS ist derzeit übrigens noch im Game Pass.


Habs jetzt mal ganz kurz angezockt. Wenn man den unfairen Vergleich mit Griftlands machen müsste wirkt es so als hätte man aus Griftlands alle Systeme entfernt bis es gerade noch als Deckbuilding Rogue Like durchgehen kann. Keine Story, Karten leveln nicht durch Benutzung auf, nur ein Deck und die Karteneffekte waren zumindest anfangs nicht sehr personalisiert.

Gegenbeispiel Griftlands. Bei Griftlands spielt man einen Charakter der ein ziemlicher Säufer ist. Heißt es gibt viele Aktionen die dazu führen, dass du leere Flaschen als Karten im Deck hast, gleichzeitig gibt es Aktionen die genau diese benötigen um ihre Effekte zu aktivieren. Man braucht also eine gesunde Anzahl an Flaschen um die ganzen Effekte nutzen zu können ohne dass man durch diese ausgebremst wird. Wie eben ein Säufer der seinen Pegel halten muss um weiter machen zu können.


Ich will damit auf keinen Fall sagen, dass StS ein schlechtes Spiel ist. Dazu habe ich A es viel zu wenig gespielt und B war es vermutlich große Inspirationsquelle für Griftlands. Aus heutiger Sicht wirkt Griftlands aber eben viel interessanter da es deutlich mehr Systeme bietet die sehr gut in einander greifen.

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