Google Stadia

Angeblich werden im Februar die Spiele GYLT und Metro Exodus(nicht Gold Edition) im Stadia Pro Katalog landen.


Das behauptet zumindest diese News: https://9to5google.com/2020/01/27/stadia-pro-february-2020-games/amp/?__twitter_impression=true


Wäre ein guter Kracher und entschädigt ein wenig für die Stille im Januar.

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Wurde so auch via Twitter bestätigt. Kann man mal so machen. 


"La historia me absolverá" - Fidel Castro
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Google muss deutlich mehr noch machen um Kunden zu gewinnen. Nur alte Spiele auf die Platform bringen bringt denen ja auch nicht viel.




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Google will auch gerade keine Kunden auf Stadia gewinnen. Momentan kommt man ohne die Premier Edition gar nicht rein. Die müssen in erster Linie an ihrer Kommunikation arbeiten. Der Shitstorm wird gerade von Leuten geführt, die Stadia lieben und regelmäßig spielen, aber sich in der Kommunikation allein gelassen fühlen.


Stadia sollte die kostenlose Pro-Mitgliedschaft um 3-6 Monate verlängern und zugeben, dass es ein Early Access ist. Damit könnten die auch in Ruhe die nächsten 6 Monate mit ihren Beta-Tester an dem Service arbeiten. 

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https://community.stadia.com/t5/Stadia-Community-Blog/New-games-coming-to-Stadia/ba-p/15052


Ein paar neue Games wurden für Stadia angekündigt, darunter 3 time exclusives. Panzer Dragoon würde mich interessieren. Der Rest auf dem ersten Blick eher nicht so.

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Panzer Dragoon interessiert mich persönlich auch, kommt aber auch für Switch. Der Rest kommt irgendwann kostenlos im Pro Abo. 


"La historia me absolverá" - Fidel Castro
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https://indeedly.io/people-still-dont-understand-stadia/?utm_source=share&utm_medium=ios_app&utm_name=iossmf


sehr guter englischer Beitrag der erklärt was Stadia ist, dass Streaming nicht Stadias größte Innovation ist und warum es nicht mit GFN und anderen Services vergleichbar ist.

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Indeedly schrieb:

The difference between Stadia and “the rest” is that (...) these services are nothing but interactive playback devices. They don’t introduce anything radically new, other than a different way of consuming existing games. Stadia, on the other hand, is an entire platform.

Instead (and in theory), games on Stadia have access to a vast amount of resources. They don’t run on your local PC or five-year-old gaming console. They (...) can do things that wouldn’t be possible on your PC or console.

Letztendlich nennt er sogar selbst genau den Knackpunkt, der seinem ganzen Artikel den Sinn raubt: "In der Theorie". In der Praxis läuft Red Dead Redemption 2 auf der Xbox One in 4K und auf Stadia in 1080p. Und das verstehen die Leute sogar sehr gut.

Die meisten Leute bezahlen nicht für etwas, was der Service theoretisch irgendwann sein könnte. Die meisten Leute bezahlen für das, was sie zum Zeitpunkt des Kaufs bekommen. Und Stadia ist zum jetzigen Zeitpunkt ein Service, über den man eine sehr kleine Auswahl der Spiele die es auch auf anderen Plattformen gibt in schlechterer Grafik und mit Input Lags über eine instabile Internetverbindung spielen kann, ohne sie zu besitzen.

Das Argument dass Stadia in Wirklichkeit ganz toll sei und nur deshalb kritisiert wird, weil der dumme Pöbel nicht versteht wie toll die Plattform ist, klingt fanboyhaft bis arrogant. Und selbst wenn es so wäre: Wenn niemand ein Produkt kauft, weil niemand den Mehrwert des Produkts versteht, ist es immer noch der Fehler des Herstellers bzw. von dessen Marketing-Abteilung - und nicht der Fehler der Endkunden, die sich gefälligst besser mit dem Produkt auseinanderzusetzen haben bevor sie entscheiden dass es sie nicht interessiert.

Seine Beispiele was mit Stadia möglich wäre sind zudem auch ziemlich schlecht. Multiplayer-Spiele mit 10 mal so großen Maps und 100 mal so vielen Spielern wie Fortnite? Gibt es schon für PC, nennt sich World of Warcraft. RTS-Spiele mit zehntausenden Einheiten? Gibt es schon für PC, nennt sich Ultimate Epic Battle Simulator. Die Grafikqualität der Spiele ist nach oben offen? Schön, aber leider kann es sich schon jetzt kaum ein Studio mehr leisten, die Hardware-Leistung der existierenden Konsolen voll auszuschöpfen. Die utopischen Spielkonzepte die auf einem Cloud-Hypercomputer vielleicht möglich wären wird es niemals geben, weil niemand die Emntwicklungskosten stemmen kann.

Achso, und das Argument dass Stadia der einzige echte Cloud-Service sei ist auch faktisch falsch, weil es ja schon Microsofts xCloud gibt. Alles in allem ein ziemlich stümperhafter und unüberlegter Artikel.


Prithee, time runneth but finite and my tasks are legion.
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Stümperhaft würde ich das nicht nennen, da es vor allem darum geht was die Unterschiede von Stadia zu anderen Streaminganbieter sind. Und arrogant finde ich das auch nicht, da er am Ende in der Gegenüberstellung auch ganz klar kritisiert dass das Potential in den Games auch ankommen muss. Das ganze ist aber ein Paradigmenwechsel, und ein Markt der seit Dekaden bestens funktioniert wird nicht von heute auf Morgen all in auf einen Service setzen, den es erst seit wenigen Monaten gibt.


Seine Beispiele finde ich jetzt auch nicht schlecht. Ich kenne mich im RTS Genre nicht aus aber WoW ist zumindest nicht in der Lage technisch so viele Spieler mit der Interaktionsdichte zu vereinen wie es für Fortnite möglich wäre. Ansonsten kannst du auch gleich behaupten: Funktioniert bei Browsergames doch auch. Wie er aber auch wieder betont ist das gar nicht das beste Beispiel sondern viel mehr Googles TPUs die in den Rechenzentren stehen und Spielen DLSS, Style Transfers oder Modelle zum generieren von Dialogoptionen bieten könnten.


Und da kommen wir zu deinem nächsten Punkt DLSS und Style Transfer sind Technologien die die Grafik boosten ohne dass der Entwickler viel Arbeit rein stecken muss. Und Stadia sorgt derzeit in den meisten Spielen für halb so lange Wartezeiten. Sicherlich ist die Größenordnung der grafischen Leistung an die Entwicklungskosten und der Engine gekoppelt, aber heutzutage ist die Grafik gut skalierbar und ein High End Gaming PC sieht ja auch deutlich besser aus als ne PS4. Dann gibt es noch andere Faktoren wie Weitsicht und Anzahl der darstellbaren NPCs die fast linear mit der Hardware skalieren.


Und xCloud gibt es derzeit als Beta (nicht mal in Deutschland) in der man gerade mal 720p erlaubt. Die Definition des echten Cloud-Service habe ich scheinbar überlesen aber xCloud läuft auf modifizierter One S Hardware und ist vom Konzept her nicht in der Lage Features umzusetzen, die ein Rechenzentrum erfordert.

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https://community.stadia.com/t5/Stadia-Community-Blog/This-Week-on-Stadia-Play-games-on-tens-of-millions-of-new-phones/ba-p/15326?utm_source=share&utm_medium=ios_app&utm_name=iossmf


Stadia ist jetzt auch verfügbar auf viele Samsung Handys und welche von Asus und Razer. Auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. IOS fehlt aber immer noch.

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Gab es nicht bei Crackdown 3 schon die Überlegung, die Physikberechnungen für einstürzende Gebäude in der Cloud durchführen zu lassen? 

Vielleicht werden die KIs von Google ja irgendwann mal so gut, dass man dank Spracherkennung per Mikrophon mit den im Spiel lebenden NPCs sprechen kann (aber will man das überhaupt?) oder man auf Google Maps eine Strecke absteckt, die mit den Daten aus Google Streetview dann zu einer 3D-Umgebung für ein Rennspiel gerendert wird. Aber mir wäre nicht bekannt dass Google sowas oder sowas ähnliches jemals im Zusammenhang mit Stadia erwähnt hätte. 

Das große Argument das bei Streaming immer wieder geäußert wird ist doch die Zugänglichkeit. Man schafft Einstiegsbarrieren (benötigte Hardware, Wartezeiten auf Downloads) ab, um Leute als Kunden zu gewinnen, die sich nicht so sehr für Videospiele interessieren. Soweit ich weiß wurde der Ankündigungstrailer von Moving Out bei der ersten Stadia-Präsentation gezeigt und dort gibt es keine komplexen Physikberechnungen, keine fortschrittlichen KIs und keine High-End-Grafik. Stattdessen wirbt der Hersteller damit, dass man alle Gameplay-Features die eine Herausforderung darstellen könnten in den Optionen abstellen darf und dass Hijabs und Rollstühle zu den Items gehören, mit denen man seine Charaktere visuell anpassen kann. Ich weiß dass Moving Out ein Multiplattformtitel ist, aber nicht zuletzt weil Google es selbst so prominent präsentiert hat verbinde ich das Konzept hinter Moving Out (maximale Zugänglichkeit und Repräsentation) viel mehr mit Stadia als irgendwelche High-End-Spielkonzepte, die nur auf Cloud-Supercomputern umsetzbar sind.

Wenn es wirklich anders sein sollte habe ich Stadia vor allem deshalb noch nicht verstanden, weil ich von Googles Marketing-Abteilung gezielt in die Irre geführt wurde. Aber der ursprüngliche Artikel und deine Ausführungen sind halt eher ein Gedankexperiment darüber, was mit Stadia vielleicht möglich wäre, ohne dass irgendjemand weiß ob Google sowas jemals vor hat.


Prithee, time runneth but finite and my tasks are legion.
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Google hat das vor und es mehrfach in Interviews erwähnt. Diese Features waren aber meist Teaser am Horizont und gerade nach dem Launch bei dem viele Features fehlten wurde es etwas ruhig um die ML-Features. Macht auch Sinn, denn es kommt eben nicht gut an über Features am Horizont zu sprechen wenn das bereits versprochene noch nicht da ist. Hier ist das letzte Interview was ich dazu gelesen habe: https://9to5google.com/2020/01/14/stadia-semantic-ml/


MS hat so einen Mischweg. Im Flight Simulator kann beispielsweise auch viel von der Cloud berechnet werden. Aber der Servive hat aufgrund von Latenzen seine Grenzen. Aktuelles Wetter kann man einmalig für die Session berechnen, aber per Style transfer 60 Bilder in der Sekunde hin und zurück zu schicken würde den Lag unerträglich machen.

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Stadia braucht endlich Spiele. Als größter Stadia-Fan des Forums (ich bezeichne mich mal einfach so), hab ich mir den Spaß lange genug angeschaut. Es werden dauernd lustige Sachen angeteasert, aber wo bleiben die? The Elder Scrolls Online... 100x angeteasert und noch immer nicht auf der Plattform. 

Stadia Basic... Die Einstiegsdroge in die Streaming-Welt... Wo isse denn? Was für komplett ignorante Knalltüten sitzen denn bitte dort in der Chefetage und entscheiden? Die ganze Welt lacht sich schlapp über Stadia, die angeblich großer Konkurrenz zu den Next-Gen-Konsolen. Die Fans fangen an zu zweifeln und Google macht gar nichts. 

Wenn man schon nichts auf die Kette bringen kann, dann macht doch bitte gute Angebote für uns "Founder", für die Stadia-Jünger der ersten Stunde. Aber bitte kein NBA2k oder so ein Quatsch. Und 48€ für RDR2 ist kein Schnapper, liebes Google. 

Wenn das so läuft, wie momentan, dann braucht man sich nicht wundern, wenn das ganze Konzept in die Hose geht. Wenn aber überhaupt nichts dagegen gemacht wird, dann grenzt das fast schon an Betrug am Kunden, der bisher brav seine 130€/10€(monatlich) bezahlt hat.


"La historia me absolverá" - Fidel Castro
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Lol Stadia Base. Es würde ja schon viel bringen Stadia Pro erwerben zu können ohne 130€ ausgeben zu müssen. Stadia Base wird übrigens demnächst immerhin so halb erscheinen: Alle Pro Mitglieder deren Subscription ausläuft werden die ersten Basekunden und können ihre gekauften Spiele weiterspielen.


Mittlerweile glaube ich Google hat ziemlich Schiss um ihre Rechenzentren und führen Vanilla-Pro und Base nicht ein um einen “Ansturm“ zu verhindern. Ein weiteres Problem sind die Spiele. Also Pro bekomme ich 4k/hdr/5.1. Einige Spiele rendern aber nur in 1080p, einige haben kein hdr oder nur schwer bemerkbar und das format für 5.1 wird von den meisten TVs gar nicht unterstützt und man kann es nicht umstellen => wo sind dann neben den kostenlosen Spiele die Vorteile von Pro?

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Ich habe mir jetzt mal den (insgesamt ja sehr kurzen) Artikel zu den Style Transfers durchgelesen und mir fällt da direkt ein Interview mit den Zelda-Entwicklern ein, in dem sie gesagt haben dass sie ein neues Zelda zu großen Teilen erst mal in Wireframe-Optik bauen und sich dann relativ spät auf einen Grafikstil festlegen. Aonuma hätte sich nach einer solchen Technologie also sicherlich die Finger geleckt.

Der Beschreibung nach zu urteilen hat Google da ein (sehr cooles!) Entwicklungswerkzeug, das kleinere und größere Studios beim Prototyping unterstützt. Der Rest klingt für mich ehrlich gesagt nach Science Fiction. Als ich vor acht Jahren meine Diplomarbeit begonnen habe ging es schon damals um die Vision, aus natürlichsprachlichen Anforderungen maschinell fertige Software zu erzeugen. In der Praxis sind Code-Generierungstools auch heute noch extrem primitiv und können einem bestenfalls Tipparbeit abnehmen. Ich glaube dass wir extrem weit davon entfernt sind, aus Bildern fertige 3D-Welten generieren zu lassen.

Aber selbst wenn das alles wirklich funktionieren würde. Würde es in der Praxis dann nicht eher so aussehen, dass die Entwickler ihre Spielwelt in Wireframe-Optik und ein Concept Art in die Cloud schicken und irgendwann die fertig texturierte Spielwelt zurückerhalten, die dann aber als ganz normales 3D-Modell gespeichert wird? Eine so komplexe Berechnung 60 Mal pro Sekunde in Echtzeit auszuführen wäre eine ungeheure Ressourcenverschwendung, wenn man einfach das Ergebnis der Berechnung speichern und wiederverwenden kann. Mir fehlt also noch ein guter Grund dafür, warum nun das fertige Spiel deswegen in der Cloud laufen muss.


Prithee, time runneth but finite and my tasks are legion.
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Naja DLSS schafft ja auch 60fps bei potenter Grafikkarte. Der Vorteil von solchen Diensten in der Cloud ist eben, dass das ganze effizienter läuft. Lokal muss das die Grafikkarte mit schultern im Rechenzentrum kannst du ein Service bauen der das ganze für 100 Spieler gleichzeitig machen kann ohne dass das die Performance des Games beeinflusst wird (Lag könnte natürlich erhöht werden).

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Stadia baut was kostenlose Pro-Games angeht im März gut aus:

https://community.stadia.com/t5/Stadia-Community-Blog/This-Week-on-Stadia-Three-new-games-coming-to-Stadia-Pro/ba-p/15967

Neuen Games sind:

  • Grid
  • Steamworld Dig 2
  • Steamworld Quest
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Googles nächster Shopping Coup: Shannon Studstill (hat Sony‘s Santa Monica Studio geleitet) wechselt zu Stadia und leitet ein neues Entwicklerstudio in L.A.


Klar bis da ein Spiel erscheint vergehen mindestens noch ein paar Jahre, aber es zeigt sehr deutlich, dass Google weiterhin einen langfristigen Plan mit Stadia verfolgt.

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Stadia haut den Hammer raus und öffnet sich jedem: https://blog.google/products/stadia/try-stadia-free-today


2 Monate kostenlos Pro für jeden und danach fällt man dann in Base wenn man kündigt, also endlich die Möglichkeit Stadia zu spielen ohne Einstiegshürde.  

(P.S: Das ist auch eine News wert)

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Absolut sinnvoll, wenn auch etwas spät. Das Spieleangebot muss nun deutlich verbessert werden. Monatlich einen Shooter zu bringen, reicht nicht. Die Gratis-Version ist allerdings top und für uns Bestandskunden gibt es zwei Monate for free, was absolut fair ist.

Spätestens, wenn Baldurs Gate 3 und Cyberpunk 2077 kommen, zahlt sich der Service aus. Aber Google muss vorher Kundschaft an Land ziehen und Bestandskunden bei Laune halten.


"La historia me absolverá" - Fidel Castro
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