Zuletzt durchgespielt

Wird mal wieder Zeit für ein Update:


Persona 5 Strikers

Zu viel für ein Spin Off, zu wenig für eine richtige Fortsetzung. Insgesamt fand ich den Titel aber ziemlich unterhaltsam. Es macht einfach tierisch Spaß mit der Gang wieder abzuhängen und ja weder das Kampfsystem noch die Story sind auf dem Level der Vorgängers, erfüllen aber ihren Zweck ziemlich gut. Für Persona 5 Fans ist es am Ende sowieso ein Muss. Wer übrigens abgeschreckt ist weil es von Omega Force kommt: Ich persönlich kann mit Mouso überhaupt nichts anfangen, die Elemente hier waren dann aber so dezent verbaut, dass es mich nicht störte.


Code Vein

Dark Souls meets Anime. Den Genrethron reißt das Spiel natürlich nicht an sich, aber ein wirklich erfreulich solider Titel. Dabei hätte mich der Anfang beinahe zum direkten Abbruch verleitet. Denn da bekommt man zuerst ein staubtrockenes Tutorial, gefolgt von einem richtig kitschigen Einstieg. Dann aber entfaltet sich der typische Souls Flow und da macht das Spiel eigentlich vieles richtig. Anstelle von frei verteilbare Attribute kann man die Skillausrichtung mit Hilfe von Items wechseln. Das geniale: Jedes davon hat eigene Skills und wenn wir genug im Stil spielen, kann man den Skill dann universell, also auch mit anderen Ausrichtungen, verwenden. Das motiviert echt verschiedene Ausrichtungen auszuprobieren. Auch die Story wird etwas weniger verworren erzählt. Es gibt einerseits Zwischensequenzen durch die Progression der Hauptstory andererseits welche durch das Finden von speziellen Items. Über die Story kann ich aber eigentlich nichts sagen, denn ich bin da direkt ausgestiegen. Der Kitschfaktor war mir am Anfang zu hoch und ich wolte vor allem Gameplay erleben. Daher könnte es gut sein, dass die melancholische Story um die Endzeitvampire gefallen finden könnte. Eine Schwäche muss ich aber dann doch nennen: Das Leveldesign. Das ist bei weitem nicht so gut und abwechslungsreich wie ein Dark Souls. Manche Gebiete sind so eintönig, dass man ohne visuelle Anhaltspunkte sich schnell verläuft. Fairerweise wird dies aber im Lauf des Spiels etwas besser.


Insgesamt also ein überraschend guter Souls Vertreter und eine Bereicherung für den Game Pass


Vampires Dawn 3

Malex hat also zum RPG-Maker Klassiker einen 3. Teil gemacht. Natürlich schwimmt der Titel auf der Nostalgiewelle und das ist vermutlich der einzige Grund warum man sich so ein Spiel heutzutage noch reinzieht. Dabei ist das Universum rund um Valnar, Asgar und Alaine eigentlich sehr gut und liebevoll geschrieben, so dass mich die Story am Anfang echt ziemlich gepackt hat. Leider ist der Titel nicht ganz so gut wie Teil 2 geworden. Manchmal setzt einem die Hauptstory ein Level Gap von bis zu 15 hin, was es erst einmal zu überwinden gibt, bis man weiterspielen kann. Das war übrigens einen der Hauptgründe, warum ich schnell alles auf sehr leicht gestellt habe, um den Grind zu minimieren und mich möglichst auf die Story zu konzentrieren. Das hätte es eigentlich gar nicht gebraucht, denn viele Städte in der Welt werden in der Hauptstory gar nicht besucht. Hier hätte es mehr zwischendrin gebraucht, denn Nebenquests gibt es eigentlich reichlich, wenn man sich die Mühe macht, diese zu suchen. Am Ende wurde man aber für das ganze Leveln eher mäßig belohnt, denn meiner Meinung nach wirkt die Auflösung der Story etwas gerusht und von den 4 möglichen Ende (von denen ich 2 in Game und 2 per youtube gesehen habe)empfand ich ehrlich gesagt keines als so richtig passend.


Am Ende trotzdem nochmal ein riesiges Lob an Malex. Was der in den ersten Tagen (und sogar jetzt noch) an Patches raus haut ist wirklich bemerkenswert. Hab das Spiel seit Tag 1 recht häufig gespielt und vermutlich kein einziges mal mit der gleichen Patch-Version. Teilweise hat man etwas im Forum angemerkt und 2 Tage später war es im Spiel. So wurde vor allem viel an den FPS und dem Balancing geschraubt. Selbst die genannten Schwierigkeitsgrade kamen nach Fan Feedback kurz nach Release ins Spiel.


Resident Evil 3 Remake

An sich einfach Resi 2 in nicht ganz so gut aber immer noch cool. Leider dann doch mit einem riesigen Haken: Die Spielzeit. Ich bin ja jemand, der es hasst wenn sich Spiele in die Länge ziehen, aber 5,5h für ein Spiel, welches am Anfang zum Vollpreis verkauft wurde, ist einfach zu viel. Habe das Spiel im PSN Sale vor einigen Wochen für 20€ ergattert und dafür war es dann OK. 

6  

Maneater 

Maneater gehört zu den Spielen die ich vom Konzept her ganz witzig fand, aber nicht kaufen wollte, weil ich davon ausgegangen bin dass es mir nicht wirklich gefallen würde. Als es in den Game Pass kam, habe ich es dann aber sofort heruntergeladen.

Robert hatte Just Die Already zuletzt mit schlechten Horrorfilmen verglichen, und Maneater ist im Prinzip ein schlechter Shark Movie. Shark Movies können in geringen Dosen ganz lustig sein - nämlich genau dann, wenn man auf einem Youtube-Kanal wie IHateEverything ein lustig aufgemachtes Review dazu sieht. Wenn man aber auf die Idee kommt, sich so einen Film in voller Länge anzusehen merkt man schnell, dass sie nicht in die Kategorie "so schlecht, dass es lustig ist" fallen, sondern einfach nur erdrückend langweilig sind.

Genauso ergeht es dem Spiel: Badestrände leerzufressen ist beim ersten und vielleicht auch noch beim zweiten Mal ganz lustig, aber danach wartet man vergeblich darauf, dass sich das Gameplay irgendwie weiterentwickelt. Das liegt auch am Schwierigkeitsgrad, der schlichtweg nicht vorhanden ist, sodass das Gameplay dem eines banalen, fanservicelastigen JRPGs für Smartphones entspricht. Von den ganzen Manövern die einem das Spiel zur Verfügung stellt habe ich eigentlich nur die normale Beißattacke eingesetzt, und das reichte, um auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad (es gibt nur einen) völlig unangetastet bis zum Abspann zu kommen. Wenn ich das Early Game herausrechne, in dem ich ein paar Mal gegen Alligatoren verloren habe die das Dreifache meines Levels hatten, musste ich das Spiel öfter aufgrund von Bugs neu starten als ich Game Over gegangen bin. Manchmal wird man von benamten NPCs angegriffen die superstarke Hai-Jäger sein sollen, aber der einzige Unterschied zu den wehrlosen Zivilisten ist, dass man länger kauen muss, weil sie mehr Health haben. Ohne Übertreibung.

Im Prinzip gibt es in dem ganzen Spiel nur drei Aufgaben: Wehrlose Menschen fressen, wehrlose Beutefische fressen, und Unterwasserkämpfe gegen andere Raubfische. Letztere verkommen aber auch zu banalem Button-Mashing, da man nun mal nichts anderes machen muss als so lange RT zu drücken, bis der Gegner tot ist. Diese wiederholen sich dann (je nachdem, wie viel Zeit man auf sinnlose Nebenaufgaben verwendet) bis zu acht Stunden lang, ohne sich irgendwie weiterzuentwickeln oder den Spieler vor eine Lernkurve zu stellen. Selbst in dieser für einen Open-World-Titel sehr kurzen Spielzeit fühlt sich der Titel also zermürbend langweilig an.

3/10


Without women, men would just sit around and play video games all day.
4  

Ace Combat 7: Skies Unknown 

Da es wohl demnächst aus dem Game Pass fliegt (höhöhö) hab ich Ace Combat 7 mal durchgespielt... ich mochte die Reihe eigentlich schon immer, hab mich aber trotzdem nie so wirklich mit ihr befasst.

Eins vorweg: Ace Combat 7 ist brutal schwierig. Problematisch sind nicht unbedingt die Gegner selbst, sondern dass man in den meisten Missionen entweder eine Einheit beschützen muss die empfindlicher ist als ein Schmetterling, oder innerhalb eines krassen Zeitlimits eine hohe Abschussquote erfüllen muss. Die letztere Variante liefert die schwierigsten Missionen des Spiels, in denen man 10-15 Minuten lang ohne Checkpoints spielen muss und dabei keinen Fehler machen darf, der zu einem größeren Zeitverlust führen würde. Und ehrlich gesagt befindet sich Ace Combat 7 für mich in einer Grauzone, wo der Schwierigkeitsgrad sich nicht nur spielspaßfördernd für mich auswirkt. Also, wenn man in einer 15 Minuten langen Mission nach 13,5 Minuten aufgrund eines riskanten Manövers (dass man wegen des enormen Zeitdrucks so fliegen muss) gegen ein Gebäude knallt, sofort tot ist und deswegen die komplette Mission neu starten muss, dann muss man schon mindestens ein paar mal tief durchatmen und kurz sein Leben hinterfragen, bevor man auf "Retry" drückt.

Die Story hat mich ähnlich überfordert, was aber wahrscheinlich auch daran liegt, dass man während der Missionen die ganze Zeit über Funk zugetextet wird, sich nicht wirklich auf das Gesprochene konzentrieren kann und dadurch potentiell wirklich wichtige Plot Points verpasst. Nach dem ersten Drittel des Spiels hab ich mich jedenfalls gefragt warum ich nicht einfach zum Feind überlaufen und für die Prinzessin kämpfen kann, statt für ein Land das mich wie Dreck behandelt, und in den letzten drei Missionen hab ich fast nichts mehr von der Story verstanden.

Der Soundtrack ist absolut genial, was bei Ace Combat nicht ungewöhnlich ist, leider bekommt man durch die quasi durchgehend ertönenden Raketen-Alarme und das Funkgeschnatter recht wenig davon mit. Optisch sieht es teilweise auch wirklich klasse aus. Lediglich die Spielzeit finde ich für ein Vollpreisspiel zu kurz, und die Medaillen die man sich durch wiederholtes Spielen der Story-Missionen ergrinden kann sind da keine wirkliche Offenbarung. In Ace Combat könnte man doch eigentlich sehr leicht haufenweise Nebenmissionen generieren indem man einfach ein paar Dutzend Gegner auf der Karte verteilt und den Spieler diese abschießen lässt, wäre natürlich auch keine echte Offenbarung, aber immer noch besser als dieselben Missionen immer wieder spielen zu müssen.

7.5/10


Without women, men would just sit around and play video games all day.
4  

Mario Kart 8 Deluxe (Switch)

Ich hatte selbstverständlich die WiiU-Version inkl. der DLCs und das Spiel damals über 150h gespielt. Dann habe ich es im ersten Lockdown, als ich die Muße hatte, meine Spielesammlung zu kuratieren und auszudünnen, nebst etlichen weiteren Spielen verkauft. Vor ein paar Wochen waren meine Freundin und ich bei Freunden und haben dort MK8D gespielt und sie fragte mich, ob wir das Spiel auch haben, ich verneinte, habe es dann aber ihr zur Liebe gekauft. Jetzt haben wir auf 50cc, 100cc und 150cc jeden Cup mit drei Sternen beendet (200cc fand ich auf der WiiU schon bescheuert, da mMn die Tracks nicht dafür designt wurden) und ich betrachte es für mich als durchgespielt. Was soll ich sagen: Ist halt ein cooles Spiel, alle DLCs und den Battle-Modus auf dem Modul zu haben ist nice und die Technik schon besser als auf der WiiU.

Ich kann das Spiel aber nicht mehr sehen. Nach sieben (?) Jahren und kA, wie vielen Runden ist es einfach ausgelutscht. Wenn meine Freundin es spielen will, bin ich natürlich gern dabei, aber für mich war's das jetzt aber echt^^. Ich warte auf MK9 und gucke dann, ob ich 8D verkaufe und auf 9 umsteige.

9/10


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
3  

Dragon Quest of the Stars (Android)

Gestern Nacht um 1 Uhr wurde die westliche Version des Spiels eingestellt, nach nur etwa 1,5 Jahren. Die japanische Version, die es seit 2015 gibt, läuft indes weiter. 

Ich habe es in der wirklich letzten Minute noch geschafft, den letzten Boss zu besiegen und damit die gesamte Season 1 abzuschließen. Den Abspann durfte ich dann sogar noch nach 1 Uhr schauen, nur keine Sidequests mehr annehmen oder so.

Auch wenn es "nur" ein Handy-Gacha-Game war, bin ich doch etwas traurig, weil das Spiel hat wirklich Spaß gemacht, vor allem durch die Multiplayer-Komponente, die vielen Events mit Bezug zu Hauptteilen der Reihe und auch das Crossover-Event mit Final Fantasy, sowie die Customization (man kann jederzeit Aussehen, Name und Geschlecht der kompletten Party ändern und es gibt unzählige coole Kostüme und Rüstungen). Die Story war anfangs etwas lame, nahm ab der 2. Hälfte aber echt an Fahrt auf und war auch der Grund, warum ich gestern noch fast den ganzen Tag gespielt habe, um sie abzuschließen. Die Charaktere sind deutlich eindimensionaler als in den Hauptteilen, aber manche sind einem dann doch irgendwann ans Herz gewachsen und es gab DQ-typisch auch einige ziemlich herzzerreißende Momente.

Naja, ich bin froh, schätzungsweise 100-200h mit diesem knuffigen Spiel verbracht zu haben, die Zeit verging wie im Flug, ich hatte Spaß und ich habe insgesamt nur einmal 10€ für einen Monat "Premium" ausgegeben (und das auch nur, um den Entwicklern zu signalisieren, dass das Spiel cool ist, aber das hat wohl nicht gereicht -.-).

Dadurch, dass man durch das Gacha keine Charaktere, sondern "nur" Equipment bekommen hat und die Kostüme der Charaktere aus DQ1-6 auch noch durch Quests erhalten werden konnten, bestand wohl allgemein kein supergroßer Drang, viel Geld in das Spiel zu pumpen. Das macht das neue Dragon Quest Tact ja anders, wo man Monster und Charaktere zieht. Tact gefällt mir aber leider nicht ganz so gut wie Stars.


This is where we build our future. Aktuell am Zocken: Shin Megami Tensei V (Switch), Atelier Lulua (Switch), Golden Sun (WiiU), Trails in the Sky the 3rd (Steam, pausiert)
2  

Jetzt muss ich mir etwas an den Kopf fassen, weil ich

Advance Wars (GBA)

durchgespielt habe, allerdings per Emulator auf meinem Handy anstatt wie es sich gehören würde auf der original Hardware oder zumindest via. Virtual Console   

Mir war letzte Woche etwas langweilig und ich hatte halt nur mein Handy dabei, viel Auswahl was man tatsächlich spielen kann, wenn man nicht einmal einen Controller dabei hat, gibt es dann ja nicht und so hab ich mir gedacht, spielst du halt ein paar Missionen Advance Wars... irgendwie ist es aber nun dazu gekommen...

Was soll ich sagen, ich bin etwas überrascht wie einfach es doch war, paar Missionen musste ich neu starten, aber der erste Teil ist wirklich nicht schwer. Also ich denke an Teil 2 habe ich mich öfter versucht und der fickt einen halt richtig. Ich weiß nicht mehr wie schwer Dual Strike war und ob ich es beendet habe, aber auch bei Days of Ruin (und ich liebe dieses Spiel) ist es iirc trotz mehrfacher Durchläufe noch nie dazu gekommen, dass mir die letzte Mission gelang.

Könnte also tatsächlich das erste mal sein, dass ich ein Advance Wars tatsächlich durchgespielt habe... auf'm Emulator   

Lange Rede, kurzer Sinn: Advance Wars is love, Advance Wars is life

8.5/10


"Nintendo I've come to bargain"
4  

Super Mario Kart

Ich kann mich noch dran erinnern, wie ich als Kind monatelang die 100cc-Cups gefahren bin, mit Blick auf den ausgegrauten Special Cup und die Frage, was sich dahinter wohl verbergen möge. Irgendwann hat mein Vater den Star Cup gewonnen und ich habe Bauklötze über die Rainbow Road gestaunt. 

Da ich mal wissen wollte ob es wirklich so schwer ist, den Special Cup freizuschalten, bin ich es noch mal angegangen. Ergebnis: Die ersten drei Cups jeweils beim ersten Versuch gewonnen, für den Special Cup habe ich dann tatsächlich zwei Versuche gebraucht. So ändern sich die Zeiten. ^^ 

Tatsächlich finde ich Super Mario Kart aber wirklich spürbar schwieriger zu spielen als alle Nachfolger. Das Spiel ist schneller, die Strecken sind enger, Fahrfehler werden viel härter bestraft und Items spielen zumindest im SP kaum eine Rolle. Wenn man verliert, dann nicht weil man kurz vor dem Ziel von einem blauen Panzer getroffen wurde, sondern weil man zu schlecht gefahren ist. Auch so ändern sich die Zeiten.

Was sich nicht geändert hat: Heute wie damals kann mich Super Mario Kart kaum begeistern. Ich finde das Spiel "okay", mehr nicht.   

Super Soccer

Auch hier habe ich früher kaum Land gesehen, hatte die Switch-Version aber schon mal mit Deutschland bis ins letzte Match gespielt (wer's nicht kennt, während der Siegerehrung klaut der Schiedsrichter den Pokal und man muss dann gegen sein Team gewinnen, um ihn zurückzubekommen. ^^) Das Match hab ich damals als unmöglich abgestempelt und mich nicht weiter damit befasst. Aus einer Laune heraus hab ich dann letztens noch mal einen Spielstand mit Rumänien begonnen, eigentlich nur um zu sehen wie weit ich mit einem schwächeren Team komme.

Tatsächlich hab ich's dann auch mit Rumänien ins letzte Match geschafft und jeden Tag ein paar Versuche gestartet. Zugegeben mit Save State am Anstoß, damit ich nicht jedes Mal resetten, das Passwort eingeben und alle Menüs durchklicken muss. Nach etlichen Versuchen hatte ich dann tatsächlich ein 6:5 erreicht und Super Soccer offiziell durchgespielt. Bin überrascht davon wie viel Spaß das auch heute noch macht, ich hab daran deutlich mehr Freude als an einem aktuellen FIFA.

New Pokémon Snap

Der Vollständigkeit halber liste ich es auf, die Credits sind gelaufen, aber ich sehe es noch lange nicht als abgeschlossen an. Das einzige Problem ist: Ich habe den Photodex noch nicht mal annähernd zur Hälfte gefüllt und finde es jetzt schon extrem schwer, noch neue Motive zu finden. Und man kann sich echt unglücklich damit machen, stundenlang dieselbe Strecke abzufahren, ohne ein einziges neues Foto zu schießen...

Davon ab fand ich das Spiel aber absolut großartig, vor allem - wie schon in Teamplay gesagt - aufgrund der unzähligen liebevollen Pokémon-Animationen. Anders als bei der Hauptserie hat man hier wirklich das Gefühl, dass das Spiel von wirklichen Pokémon-Fans entwickelt wurde, die 100% gegeben und das bestmögliche Ergebnis abgeliefert haben. Es ist wirklich überraschend umfangreich und dass es "nur" >=214 Pokémon gibt, kann man absolut verzeihen, weil eben jedes Einzelne davon ein großes Repertoire an Animationen, Verhaltensmustern und Interaktionen mit dem Spieler und anderen Pokémon hat. Von der Langzeitmotivation wird abhängen, wie weit oben es auf meiner Spiel-des-Jahres-Liste stehen wird, auch wenn ich (nachdem die anfängliche Begeisterung verflogen ist) nicht mehr glaube, dass es Monster Hunter Rise einholen kann.

9/10


Without women, men would just sit around and play video games all day.
5  

GTA V PC

Mein erstes Rockstar Spiel welches ich besaß und durchzockte war seinerzeit Red Des Redemption, welches ich gut fand, aber dessen Steuerung und Steifheit mich in den Wahnsinn trieb. Es hatte aber eine gute Story, tolle Welt, das Alleinstellungsmerkmal des Cowboy Spiels. Bei GTA V bleiben für mich die negativen Aspekte bestehen und die positiven sind etwas schwächer. 

Das ist allerdings weniger verwunderlich. Schließlich ist es ein Spiel aus dem Ende der PS3 Ära. Es sieht nur überhaupt nicht so aus, auf dem PC sieht es in 4k mit en details schon echt gut aus. 

Positiv muss man an den Spiel neben der Grafik und der großen und belebten Stadt auch einige der Team Missionen und das man jederzeit zwischen den Charakteren wechseln kann. Der Großteil der Missionen ist allerdings Standart futter. 

Die Charaktere können mich leider so gar nicht überzeugen, einzig Franklin und sein Kumpel Lamar sind ganz lustig. Andererseits führt meine Indifferenz ggű. den Charaktern auch dazu, dass ich mit eben dieser egal Einstellung spiele, was dem Spiel entgegen kommt. Denn nichts am dem Spiel will ernst genommen werden. 

Fazit?
Rdr ist deutlich interessanter in allen Belangen. Ich kann aber nun zumindest nachvollziehen, warum GTAV erfolgreiche entertainment Produkt ist. 

Ich habe mir in nem sale rdr2 gekauft und hoffe, dass mir dies so gut gefällt wie der Vorgänger.



See you Space Cowboy
2  

Holla! Mein erster Post seit einer gefühlten Ewigkeit, aber es sind einige Sachen dazwischen gekommen   

Da ich jetzt auch endlich ne PS5 habe, hier Mal die "Durchgespielt" der letzten Wochen:

Ratchet and Clank: Rift Apart

Bei dieser Reihe kann man eigentlich nichts falsch machen. Habe direkt die Platin geholt (auch dank des relativ simplen Schwierigkeitsgrades), aber Grafik und Sound sind einfach ein Hochgenuss, wirklich eins der ersten Games, die zeigen was die PS5 so draufhat. 9/10

Spider Man: Miles Morales

Auch hier "More of the Same" im positiven Sinne, das erste Spider Man war schon genial, und ohne Ladezeiten zwischen einzelnen Events oder Zwischensequenzen einfach traumhaft.

Habe auch hier direkt die Platin geholt, aber das lag daran, dass der Umfang doch wirklich kurz ist: Keine drei Stunden für den zweiten Durchgang, wenn man alle Sequenzen skippt.

Dennoch gutes gameplay und angenehme Technik, daher 8/10

Demon's Souls

Mein erstes Souls-Game überhaupt, ich habe mir stellenweise echt die Zähne ausgebissen. Aber umso belohnender ist es, wenn man knackige Stellen oder Bosse dann endlich schafft.

Technik auch hier grandios, die FPS sind butterweich, die Atmosphäre richtig genial, das macht Lust auf mehr! Elden Ring wird wohl direkt vorgestellt!

Die Platin habe ich hier im ersten Durchgang noch nicht geschafft, aber ich habe Mal ein NG+ gestartet, denke hier werde ich immer Mal wieder dran arbeiten.

9/10 Punkten und bisher mein Highlight auf PS5


"Justice rains from above!" - Pharah
5  

Nice mit der PS5!

Platin bei Demon's Souls im ersten Durchgang ist iirc gar nicht möglich, weil man sich an mindestens einer Stelle entscheiden muss, ob man einen Segen oder Zauber nimmt oder sowas und somit automatisch verhindert, dass man alle verfügbaren freigeschaltet hat. Und sowohl alle Segen, als auch alle Zauber zu haben, lässt ja eine Trophäe aufploppen.

Demon's Souls hat mir aber auch Hammer gut gefallen - Elden Ring hole ich auch sehr sicher.


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
0  

Ja, und ich Held habe am Anfang auch ein paar boss-Seelen benutzt um lieber zu Leveln, heißt ich muss eh Mal noch mindestens zwei oder vielleicht sogar drei Durchgänge machen, nur für die zauber- und Wunder-trophäe...  


"Justice rains from above!" - Pharah
0  

Shin Megami Tensei III (Switch)

Doofes Spiel.


Legend of Mana (Switch)

Weirdes Spiel.


This is where we build our future. Aktuell am Zocken: Shin Megami Tensei V (Switch), Atelier Lulua (Switch), Golden Sun (WiiU), Trails in the Sky the 3rd (Steam, pausiert)
1  

Forgotton Anne

Meine bisherigen Erfahrungen: -

Ich habe hier noch viele ungespielte Spiele herum liegen. Ich hatte es damals vorbestellt, weil Limited Run die physischen Spiele immer nur limitiert hat - Panikkauf. 

ABER es war ein kurzes Abenteuer und bin froh, dass es schnell durchgespielt war. Mal schön nur 10 statt 100 Stunden rein investieren zu brauchen, um das Gefühl zu haben, es durchgespielt zu haben. xD

Hauptsächlich interessierte mich das Spiel, weil Sqaure Enix der Publisher war und es mich neugierig machte.


Review:
Forgotten Anne


Weitere Reviews:


"Reach for my hand, I'll soar away. Into the dawn. Oh, I wish I could stay. Here in cherished halls, in peaceful days. I fear the edge of dawn. Knowing time betrays. Faint lights pass through colored glass. In this beloved place. Silver shines, the world dines. A smile on each face. As joy surrounds, comfort abounds and I can feel I'm breaking free. For just this moment lost in time. I am finally me. Yet still I hide. Behind this mask that I have become. My blackened heart. Scorched by flames, a force I can't run from. I look to you. Like a red rose. Seeking the sun. No matter where it goes. I long to stay, where the light dwells. To guard against the cold. That I know so well." - The Edge of Dawn (Fire Emblem: Three Houses)
2  

Judgment (Xbox)

Ich bleibe bei meiner Einordnung des Titels (aus dem "Zuletzt gespielt"-Thread) im Mittelfeld der Ryu Ga Gotoku Studio Veröffentlichungen. Der größte Unterschied des Yakuza Spin-Off im Vergleich mit der Hauptreihe ist aber schlicht und ergreifend die Thematik der Geschichte gewesen, spielerisch altbewährte Kost mit eher kleineren Änderungen, die "Detektiv"-Spielchen waren leider nie besonders interessant und ich hätte mir wirklich die ein oder andere etwas anders ablaufende Beschattung oder Verfolgung gewünscht - weshalb ich mich auch nicht zu sehr in die Nebenmissionen investiert und nur ca. die Hälfte derer absolviert habe, aber irgendwo müssen die halt auch mit einem begrenzten Budget arbeiten, was auch in der - selbst jetzt wo ich das Spiel durch habe immer noch etwas enttäuschenden - Wiederverwendung Kamurochos, bzw. dem Umstand, dass dies der einzige Handlungsort ist, widergespiegelt wird. Warum man Yagami zur Abwechslung nicht in Sotenbori ansässig gemacht hat - welches innerhalb der Yakuza-Reihe zumindest etwas weniger oft als Handlungsort herhalten musste, sondern immer und immer wieder Kamurochu heranzieht, obwohl es in diesem Spin-Off endlich mal nicht um (Kiryu und) den Tojo-Clan geht, will mir nicht so ganz in den Kopf, aber nun gut.

Die Geschichte weiß zu unterhalten und ist technisch sowie inszenatorisch mit den aktuelleren Titeln der Reihe vergleichbar (Yakuza 6, Kiwami 2, Like A Dragon), wobei ich die Handlung mitunter etwas zu vorhersehbar finde, was aber auch dem Umstand geschuldet ist, dass in der Reihe selten Charaktere in der Geschichte sind, die keine Bedeutung für die Story haben und der Cast des Spiels ist einfach nicht der unübersichtlichste, also kann man sich schon sehr früh eine Theorie darüber zusammen spinnen was genau abgeht und wer wie ins Bild passt, was es aber irgendwo auch befriedigend macht, wenn sich die Teile zusammen fügen und man bestätigt wird.

Fazit: Auch wenn Judgment ein Spin-Off ist, ist es dies primär hinsichtlich der Geschichte. Spielerisch experimentiert der Titel wenig und setzt auf die altbewährten Elemente, welche man mittlerweile schon als klassisches Yakuza-Spielprinzip bezeichnen kann.

Ein paar QoL-Elemente aus anderen Yakuza-Titeln, zumal es sich bei der Xbox-Version ja um das Next-Gen-Remaster handelt, hätte der Titel mMn. zwar noch vertragen können, aber da die Jungs von Ryu Ga Gotoku Studio schon an Lost Jugdment sitzen, wird wohl eh wer anders dieses Remaster übernommen haben.

Der Titel ist übrigens um die 30-40 Stunden lang, also nicht so schäbig kurz wie manches Yakuza *6* *hust*.

Spielerlebnis: Sehr Gut
Umfang: Sehr Gut
Technik: Sehr Gut


8.0/10


"Nintendo I've come to bargain"
1  

Tell me why
Ain't nothin' but a heartache
Tell me why
Ain't nothin' but a mistake


Tell Me Why (Xbox)


Nachdem Dontnod mit Life is Strange einen Überraschungserfolg feierte und "Orange Man Bad"-The Videogame (Life is Strange 2) leider mehr als enttäuschend war, war ich etwas hin und her gerissen, ob ich einem weiterem Titel der Franzosen eine Chance geben sollte... zumal Tell Me Why auch ein eher umstrittenen ist, aber ich finde diese Telltale-like Dinger ganz entspannt zum weg zöckeln, wenn man mal gerade nicht so was richtiges spielen mag und sind wir mal ehrlich, ez 1000+ Gamescore, für 7-8h Gesamtspielzeit.

Dabei ist der Titel natürlich episodisch und erzählt in drei Kapiteln die Geschichte von Alyson und Tyler Ronan, Zwillinge die Telepathie beherrschen und ihre Erinnerungen visualisieren können. Tyler ist Transgender, was abseits des woken hetero-with-extra-steps Nebencharakters und von dem Umstand abgesehen, dass SIE gerne verbal um sich schlägt, wenn irgendein Charakter im abgelegenem Dörfchen Alaskas nicht auf dem neusten Stand des Alphabete-People Gesetzbuches ist, eigentlich keine essentielle Rolle spielt.

Die Story ist gerade kurz genug gehalten, dass es nicht nervt, wenn man nach 1-2 Kapiteln eine mehr als handfeste Hypothese darüber hat, was DAMALS wirklich geschah und nur noch darauf wartet, dass das ganze sich auflöst. Die Spielmechaniken sind wie bei derartigen Titeln üblich eher rudimentär, die Erinnerungen aufzurufen ist mitunter etwas tricky, dafür hat der Titel einige ganz nette Puzzle, die man aber auch alle dadurch umgehen kann, dass entsprechend Dinge einfach aufgebrochen werden.

Tipp am Rande: Stellt zumindest den Ton auf Englisch, die deutsche Synchronisation hab ich keine halbe Stunde ausgehalten.
 
Fazit: Tell Me Why ist ein kurzer und eigentlich belangloser Titel, welchen man jedoch recht entspannt mal eben weg zocken kann. Der Umstand, dass ein Charakter Transgender ist trägt nicht wirklich etwas zum Spiel bei, außer dass sich jemand öfter mal daneben benimmt. Die Geschichte drückt es davon ab aber immerhin nicht ganz so penetrant in die Gesichter der Spieler wie "Deportation"-The Videogame, weshalb es tatsächlich noch eine Story gibt, die den Titel mehr oder weniger solide über seine Spielzeit trägt. Letztendlich sind es aber primär einfach entspannte 1000+ Gamerscore Punkte.

Spielerlebnis: Durchschnittlich
Umfang: Durchschnittlich
Technik: Durchschnittlich

5.5/10


"Nintendo I've come to bargain"
2  

Das bei dir immer alles so launisch geschrieben sein muss...

Ich fand den Titel ganz in Ordnung, Keine 8, aber eine 7 würde ich ihm schon noch geben. Kurz und belanglos stimmt schon, aber schlecht nicht.

Ich finde es lustig, dass du LIS2 (zu Recht) vorwirfst, dass es dem Spieler zu viel "wokeness" einprügelt, du aber im selben Maße jedes Mal, wenn eins dieser Themen auch nur angeschnitten wird, dagegen austeilst. Wie von selbst geschrieben geht es in dem Spiel sehr wenig darum, dass eine Person Trans ist. Was man nach LIS2 echt schon positiv sehen muss.


See you Space Cowboy
0  

Selbst wenn man den ganzen Transgender-Kram streicht, würde diese eher dünne Geschichte mit seinen Papaufsteller-Charakteren nicht über die 6/10 hinaus kommen, zumal man auch einfach mega das Potential liegen lassen hat indem die "Stimme" nicht total abgedreht ist... aber dann hätte man es wohl geschafft 5 Kapitel zu machen.

Der ganze Trans-Umstand wirkt sich hingegen aber eher negativ auf das Spielerlebnis aus, Dialoge über Transen-Probleme betreffen 99,9% der Spieler halt nicht, das Thema in einem Videospiel zu bringen schön und gut, aber die Gesprächstherapie spielen ist halt langweilig und wie Tyler gegen alles und jeden austeilt, obwohl niemand in diesem ganzem Spiel ihr etwas böses will - abseits des einen Stereotypen der das Umerziehungslager ins Spiel bringt, und die anderen Charaktere im schlimmsten Fall einfach nicht so recht wissen wie man mit dem Umstand umgehen soll, aber trotzdem ständig verbal drauf gehauen wird.... da hab ich dann doch deutlich mehr Sympathien für bspw. Sam (wo mich das wirklich extrem angepisst hat) als den Protagonisten.   


"Nintendo I've come to bargain"
0  

prog4m3r schrieb:

Der ganze Trans-Umstand wirkt sich hingegen aber eher negativ auf das Spielerlebnis aus, Dialoge über Transen-Probleme betreffen 99,9% der Spieler halt nicht, das Thema in einem Videospiel zu bringen schön und gut

Ist doch ganz normal, dass Medien auch Probleme ansprechen, die dich nicht betreffen, die aber durch die Geschichte nahbarer werden. Ich spiel auch Monkey Island, obwohl ich kein Pirat bin. Die Sorgen von Guybrush höre ich mir dennoch gerne an.


See you Space Cowboy
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Pogo schrieb:

Ist doch ganz normal, dass Medien auch Probleme ansprechen, die dich nicht betreffen, die aber durch die Geschichte nahbarer werden. Ich spiel auch Monkey Island, obwohl ich kein Pirat bin. Die Sorgen von Guybrush höre ich mir dennoch gerne an.

Naja, aber die meisten Künstler die solche "Woke Media" erschaffen sagen doch in den sozialen Netzwerken ganz offen, dass es sie nicht interessiert, was Heterosexuelle/Weiße/Männer zu ihren Werken zu sagen haben. "It's not made for you", heißt es dann immer, obwohl das Argument umgekehrt bei schwierigen Spielen die keinen Easy Mode haben nicht gelten gelassen wird. Angesichts dieser mit einem breiten Grinsen vorgetragenen Doppelmoral kann ich jeden verstehen, der da mal ein bisschen zurückschießen will.


Without women, men would just sit around and play video games all day.
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Was irgendjemand im Netz sagt, juckt nicht.

Und dieses Generalisieren ist auf allen Seiten bescheiden.



See you Space Cowboy
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