Zuletzt durchgespielt

Asinned schrieb:

Maquette

Ich habe einen extrem großen Respekt vor den Personen, die sich das Konzept und die Rätsel ausgedacht haben. Was dabei heraus kam würde ich als spaßiger aber nicht genialer Titel bewerten. Die Rätsel sind nett und erfordern um die Ecke denken und die Story schlägt die richtige Töne an. Leider läuft beides parallel vor sich hin ohne zu einer Einheit zu verschmelzen. Dafür ist der Titel aber auch nie langweilig und führt jedes mal neue Idenn ein, bevor sich eine zu häufig wiederholt.

Insofern win kurzes aber echt gutes Rätselspiel, bei dem vor allem das geniale Konzept hängen bleibt.

Dem schließe ich mich so an. Beides, Rätsel und Story, fand ich recht gut, aber eine richtige Verbindung zwischen beiden fehlte. Trotzdem sehr kurzweiliges Spiel, aber mit ein paar technischen Schwächen, u.a. was die Steuerung betrifft. Hatte zudem mehrere Bugs, bei denen ich das ent den Spielstand neu laden oder das ganze Level neu starten musste, das ist schon etwas nervig. U.a. löste wiederholt der Timer im letzten Abschnitt nicht aus, sodass sich auch die Tür nicht öffnete... 

Und unabhängig davon hab ich auch ab und zu Tonaussetzer, war bei Miles Morales schon mehrmals der Fall, die PS5 scheint dann einfach gar keinen Ton mehr aus und muss neu gestartet werden bzw. einmal in den Sleepmodus.

Ansonsten hab ich zuletzt noch Ratchet & Clank durchgespielt, um dann wenige Tage später zu sehen, dass es nun einen 60fps-Patch für PS5 gibt -.- Trotzdem sehr unterhaltsames Spiel, freue mich nun auf den Nachfolger, auch wenn ich den aufgrund des Preises (80€) sicher erst noch ein paar Wochen liegen lassen werde. 

Zu guter letzt und vor Ratchet & Clank hab ich dann noch Control in der Ultimate-Version gespielt. Allerdings nur die Hauptstory beendet, (noch) keine DLCs. Letztere sollen jedoch nicht schlecht sein und auch ein kurzes Crossover mit Alan Wake beinhalten. Also vielleicht schau ich doch mal rein. 

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Ys Origin (Xbox)

Das Spiel selbst ist von 2006, hing damals schon technisch 10 Jahre hinterher, wurde 2012 in den Westen gebracht, 2017 auf PS4/Vita, 2018 auf Xbox und 2020 auf Nintendo Switch geportet. Abseits der Anime Cutszenes die leider in SD sind, hat man den Titel natürlich hochskaliert und man bekommt anders als bei Bravely Default II keinen Augenkrebs.

Wie der Name schon impliziert ist Ys Origin der chronologisch erste Teil des Ys Franchise, einer seit 1987 laufenden Action-RPG Reihe. Dahingehend ist die Story auch recht zweckmäßig, das heilige Land Ys wurde von Dämonen überrannt, die beiden Göttinnen sind aus dem Tempel, welchen sie auf dem Rückzug vor den Dämonenhorden in den Himmel erhoben, verschwunden und ein Rettungstrupp aus heiligen Rittern, Magiern und Priestern ist zur Oberfläche zurückgekehrt um nach ihnen zu suchen. Natürlich haben die Dämonen nicht einfach aufgegeben sondern einen Turm errichtet... in welchen, oh wunder, unsere Protagonisten landen und nach diesen suchen.

Man hat anfangs die Auswahl zwischen Hugo Fact und Yunica Tovah als spielbaren Charakter, wenn man das Spiel mit beiden durchspielt, schaltet man noch einen dritten Charakter frei, mit welchem man das True Ending erhalten kann, liefert natürlich einen gewissen Wiederspielwert, weil die Charaktere sich unterschiedlich genug spielen und es gewisse Änderungen an der Story gibt. Da ein Durchlauf ca. 10-11h dauert, kann man sich wenn man lustig ist natürlich auch 3x durch den Turm schnetzeln.

Ys Origin spielt sich wie alle zwischen 2003 und 2012 veröffentlichten Teile wie ein The Legend of Zelda auf Speed, man schnetzelt sich in High-Speed und zu Metal-Riffs durch Gegner, löst hier und da kleinere Rätsel und bekämpft epische Bosse mit Schwachpunkten - wie in Zelda halt. Was man jedoch erwähnen sollte - weil ich es selbst im Verlauf des Spiels einige male vergessen habe, es ist ein RPG und 2-3 Level machen den Unterschied zwischen einem bösen Arschtritt vom Boss und seiner totalen Vernichtung.

Alles im allem macht Ys Origin einfach Laune, abseits von zwei-drei relativ kryptischen Rätseln - obwohl das Spiel genug Hinweise gibt um diese zu lösen, legt der Titel keine Stopps ein und lässt die Action nicht abreißen. Dahingehend ist Ys Origin - anders als Ys VIII: Lacrimosa of Dana - durchaus auch etwas für Leute die nicht wirklich auf JRPG stehen.

8.0/10

Spielerlebnis: Sehr Gut
Umfang: Gut
Technik: Gut


"Nintendo I've come to bargain"
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Cristiano_ schrieb:

Dragon Quest XI S

Nach fast 110 Stunden bin ich soweit durch   Habe fast alles gemacht (sogar alle 5 Wünsche von Tristan erfüllen lassen), die letzte, geheime Prüfung in Klatschmandu habe ich mir dann aber geschenkt.

Hast du auch die Quests in Ticklingen gemacht? Ich bin noch unentschlossen ob ich die angehen möchte. 


You should always waste time when you don't have any. Time is not the boss of you.
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The Witcher 3: Wild Hunt - Complete Edition

Meine bisherigen Erfahrungen: -


Ein weiteres Must-Have-Spiel habe ich endlich abgeschlossen. Ich habe endlich mehr Platz für Monster Hunter Rise. 


Test: The Witcher 3: Wild Hunt - Complete Edition


Weitere Reviews:


"Reach for my hand, I'll soar away. Into the dawn. Oh, I wish I could stay. Here in cherished halls, in peaceful days. I fear the edge of dawn. Knowing time betrays. Faint lights pass through colored glass. In this beloved place. Silver shines, the world dines. A smile on each face. As joy surrounds, comfort abounds and I can feel I'm breaking free. For just this moment lost in time. I am finally me. Yet still I hide. Behind this mask that I have become. My blackened heart. Scorched by flames, a force I can't run from. I look to you. Like a red rose. Seeking the sun. No matter where it goes. I long to stay, where the light dwells. To guard against the cold. That I know so well." - The Edge of Dawn (Fire Emblem: Three Houses)
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@Matthew: Da fehlt die obligatorische Anzahl an Stunden, die du in das Spiel investiert hast  

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GF0P schrieb:

Hast du auch die Quests in Ticklingen gemacht? Ich bin noch unentschlossen ob ich die angehen möchte. 

Also ein DQ-Fan sollte die auf jeden Fall machen, alle anderen kriegen dadurch aber immerhin einen kleinen Vorgeschmack auf das, was sie erwartet, wenn sie dann natürlicherweise alle anderen Teile der epischen Reihe angehen werden   


This is where we build our future. Aktuell am Zocken: Trails in the Sky the 3rd (Steam), Monster Hunter Rise (Switch)
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GF0P schrieb:

Hast du auch die Quests in Ticklingen gemacht? Ich bin noch unentschlossen ob ich die angehen möchte. 

Das ist genau das, was ich mit „fast alles“ meinte   

Also ich habe alle Zeitwörter entdeckt, aber die Quests dazu nicht gemacht. Habe mir gedacht, dass ich das später irgendwann mal mache, wenn ich mehr Einblick in die Lore der gesamten Reihe habe   

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Monster Hunter Rise (Switch)

Ich bin bei Weitem nicht der große MH-Experte hier, habe aber MH4U und Monster Hunter World über 300 Stunden bzw. knapp 200 Stunden gespielt, nachdem ich mit MH3U überhaupt nicht klarkam und es nach 15 Stunden beiseite legte. Einen kleinen Einblick in die Reihe habe ich also schon. Und jetzt habe ich mir eben den nächsten vollwertigen Eintrag des Franchises einverleibt und was soll ich sagen? Sehr viel Licht und etwas Schatten.

Die Technik würde ich in einem NplusX-Wertungskasten sofort mit einem "herausragend" bewerten. Das ist ein Keingehirner. Das Spiel hat die beste Grafik, die mir auf Switch bekannt ist: keinerlei fps-Einbrüche, egal, was passiert. Sehr geschmeidige Animationen. Monster mit Fell sehen wirklich bepelzt aus und Monster mit Schuppen rau. New Pokémon Snap, I'm looking at you. Ich habe schon PS4-Spiele gesehen, die schlechter aussahen und liefen. Chapeau, was Capcom aus der Switch rausgekitzelt hat! Die Musik ist ebenfalls ohne zu überlegen die bisher beste der Serie. Sie ist dramatisch, mystisch, manchmal hat sie wirklich Ohrwurm-Charakter und generell passt sie einfach immer. Es gibt von meiner Seite keine großartigen Überleitungen in diesem Post, sondern es geht direkt mit dem Art-Design weiter - und das ist ebenfalls bombig. Das Spiel bzw. besonders das Dorf sind jetzt ein überstilisierter japanischer Landstrich, wo Kirschbäume blühen, Dangos gegessen werden, Vollmonde sich in Seen spiegeln und auch die neuen Monster haben unverkennbar Yokai-Züge an sich. Super stimmig und super schön anzuschauen ist das alles!

Das Gameplay führt das sehr gestreamlinete Gameplay von World weiter. Es gibt dutzende QoL-Changes wie z.B. ein ins Spiel integriertes Monster-Wiki inkl. der Schwächen aller Monster und Drop-Raten aller Items - man muss also nicht mehr parallel einen Browser beim Spielen offen haben. Die fünf Level sind nicht mehr in Abschnitte unterteilt wie bei den vorherigen MHs auf Nintendo-Konsolen, sondern alles hängt zusammen. Es gibt einsehbare Waffenbäume inkl. Baumaterial-Wunschlisten. Hacken, Angeln und Wetzsteine hat man standartmäßig im Inventar und sind unzerstörbar. Kalt- und Heißgetränke wurden aus dem Spiel geschmissen, Monster sind direkt auf der Map markiert und man muss sie nicht mehr suchen, man wird mit Buffs in den Leveln bombardiert, etc., etc. Nie hat ein Spiel der Reihe Neulingen die Hand stärker entgegengestreckt. Des Weiteren wurden Seilkäfer (Enterhaken) eingeführt, mit denen man sich vertikal und horizontal durch die Levels ziehen und auf Monster schwingen kann. Rise spielt sich dadurch extrem dynamisch, flott und vertikal, was für MH ungewohnt ist, aber super funktioniert. Und da das noch nicht schnell genug ist, hat Capcom noch einen neuen Hundebegleiter ins Spiel implementiert, der den Spieler im Kampf unterstützt und auf dem man reiten kann.

Jetzt zu den Schattenseiten: Mein Ersteindruck bzgl. des Schwierigkeitsgrades hat sich leider bestätigt. Das Spiel ist für ein MH wirklich sehr leicht. Da ich kein Nintendo-Online-Abo habe und somit nicht online spielen kann, ist es mir vorerst nur möglich, die Singleplayer-Quests, die das Spiel anbietet, zu absolvieren und die habe ich gestern Abend alle beendet. Hinter jeder Quest des Singleplayer-Teils des Spiels ist nun ein Haken und ich kann es entweder als durchgespielt betrachten oder bereits gemachte Quests nocheinmal angehen. In meinem kompletten, 28-stündigen Spieldurchgang bin ich zweimal in Ohnmacht gefallen (in anderen Spielen würde man sagen "ein Leben verloren") und kein einziges mal an einer Quest gescheitert. Ich bin sprichwörtlich von Anfang bis Ende durchs Spiel gestiefelt, ohne auf Equipment-Optimierung, Monster-Resistenzen bzw. -Schwächen zu achten, ohne Amulette zu schmieden, ohne Rüstkugeln (Sonderbonbons für Rüstungsteile) zu nutzen und hatte wirklich keinerlei Probleme. Für ein Spiel, dessen Markenzeichen u.A. bisher der Schwierigkeitsgrad war, ist das schon sehr moderat. Das wäre so als würde Elden Ring erscheinen und man würde es hinbekommen, das Spiel mit zwei Toden durchzuspielen; beim ersten Spieldurchlauf und auch inklusive des Kampfes gegen den Endboss.

Ich empfinde das einfach für ein Monster Hunter als Schwäche. Ich hatte nach Kämpfen gegen neue Monster nie dieses "YES!"-Gefühl, da die eigentlich alle nach zehn Minuten down waren. Diese Befriedigung nach einem siegreichen Kampf blieb bei mir auf Grund der Einfachheit einfach aus und das finde ich schade.

8.5/10

PS: Dieser unsägliche Randale-Tower-Defense-Modus soll bitte einfach wieder verschwinden, danke.


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
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Auch ohne Ninty Online kannst du die Hub Quests machen  

Rampages machen aber tatsächlich nur Spaß, wenn man sie im Multiplayer angeht. Dann ist das Chaos nicht so schlimm und man fühlt sich deutlich weniger überfordert mit all den anstürmenden Viechern. 

Und jetzt hol dir Mal Ninty Online  


This is where we build our future. Aktuell am Zocken: Trails in the Sky the 3rd (Steam), Monster Hunter Rise (Switch)
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