Zuletzt durchgespielt

Tutorials und rechte Sticks werden naturgemäß ignoriert.   


"Nintendo I've come to bargain"
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Wobei das auch keine Offenbarung ist.

Man kann Gegner nicht anvisieren, bevor der Kampf "offiziell" gestartet ist, egal wie nah man neben ihnen steht. 

Im Kampf "hilft" dir das Spiel, indem es deinen Chara automatisch in die Richtung des anvisierten Gegners dreht, wenn du angreifst. Wenn nach einer Ausweichrolle ein angreifbarer Gegner links neben dir steht und der Gegner den du anvisiert hast fünf Meter weit rechts von dir, und du den Gegner links neben dir angreifen willst, dreht das Spiel deinen Chara automatisch um, und du verprügelst die Luft.

Wenn du R3 drückst visiert das Spiel nicht den Gegner an den du gerade siehst, sondern den der am nächsten an dir dran ist, selbst wenn du ihn nicht siehst. D.h. es kann passieren dass ein Gegner drei Meter vor dir steht, du R3 drückst, auf ihn zurennst und ihn angreifst, das Spiel deinen Chara umdreht sodass du ihn nicht triffst, und bis dahin hat sich dann auch die Kamera um 170° gedreht um dir den Gegner zu zeigen den du tatsächlich anvisiert hast, den du nicht sehen konntest weil er schräg hinter dir stand als du R3 gedrückst hast, und nun drei Meter weit entfernt ist weil du ja auf den anderen Gegner zugerannt bist.

Dann gibt es fliegende Gegner die im Kreis um dich herum fliegen, was vorzüglich ist wenn man sie anvisiert hat. Oder das Spiel visiert die Schwanzspitze eines großen Bossmonsters an, das wild mit seinem Schwanz herumwedelt.

Und so ziemlich jeder denkbare Bug, den ein Lock-On-System haben könnte, passiert auch. Man drückt R3 und es passiert nichts. Es werden aus dem Nichts Gegner anvisiert, oder der Lock-On löst sich wieder, oder der anvisierte Gegner wechselt ohne Grund.

Ich spiele freiwillig ohne Lock-On. Weiß auch nicht wieso.


Prithee, time runneth but finite and my tasks are legion.
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Alles in Allem klingt es ja nicht gerade berauschend...


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
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Naja, solche Probleme hatte ich bisher echt nicht mit dem Lock-On. Ich nutze ihn auch nur selten (eigentlich fast nur bei Bossgegnern) und man kann ja noch zwischen den Gegnern durch Neigen des rechten Sticks hin- und herschalten. Auch bei Bossen kannst du dann damit auf den Bauch, Kopf oder sonstwo hinzielen. Dass er bei fliegenden, einen umkreisenden Gegnern wenig sinnvoll ist, hab ich mir schon gedacht, aber da setze ich ihn nicht ein und da brauch ich ihn auch gar nicht.


This is where we build our future. Aktuell am Zocken: Trails in the Sky SC (Steam), Final Fantasy II (PSP), Fire Emblem Three Houses (Switch)
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Quantum Break

Vor ziemlich genau vier Jahren habe ich es im zweiten Kapitel abgebrochen. Irgendwie kam ich nicht zurecht und ich habe mich wohl zu wenig mit der Spielmechanik beschäftigt Im Zuge meines Remedy-Durchlaufs war nach Control eben nun QB dran. Ich wollte dieses Mahnmal im Regal endlich beseitigen. Zumal es auf der stärksten omentan verfügbaren Konsole auf dem Markt, der Xbox One X ganz gut läuft.
Mir fällt auf, dass QB deutlich schöner aussieht als Control. Wahrhscheinlich hatte Remmedy einfach wirklich alle Freiheiten und ein dickes Budget dank Microsoft, während Control ja aus eigener Kraft gestemmt wurde.

Ist Quantum Break ein super Spiel? Nein. Ist es schlecht? Nein. Es ist solide. Eben ein Siebzigprozenter. Man hat so seinen Spaß, es ist nicht sonderlich schwer (normaler Schwierigkeitsgrad) und ich würdige erst einmal die Serienidee, zumal der Cast ganz ordentlich ist. Letztendlich wird jedoch der Spielfluss deutlich gestört und ich habe eh den Schnelldurchlauf gewählt. Und man merkt dem ganzen an einigen Stellen doch das für eine TV-Produktion zu geringe Budget an, dass dann an vielen Stellen alles zu einer cheesy 15-Uhr-RTL-CSI-Serie verkommen lässt.

7 von 10 Quarzuhren


Kreuzritter der philschen Tafelrunde SCORPIO!
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Trials of Mana (Hard / Passive AI / No Items / No Magic / No Class Strikes)

Viel wichtiger als die Anwort auf die Frage was mich dazu geritten hat das Spiel zu kaufen, ist die Frage was mich dazu geritten hat es durchzuspielen. Ich hatte es zwischendurch sogar schon mal gelöscht, nur um es dann am nächsten Tag wieder runterzuladen.   

Ich hatte am Ende mit Kevin einen Skill, der ihm nach jedem besiegten Gegner 20% seiner max. HP wiederhergestellt hat, was auch bei Bosskämpfen durch alle möglichen Sachen getriggert wurde, z.B. durch die Schreine bei Xan Bie. Alle Bosse bei denen man irgendwas kaputtschlagen durfte wurden damit zum Selbstläufer, inklusive des auffällig einfachen finalen Bosskampfs, was somit auch bedeutete dass ich große Teile des Endgames als Kevin gespielt habe. Das ist dann doppelt bitter, wenn man ein Kusoge nur wegen der Waifus kauft und dann noch nicht mal mit ihnen spielen darf... 

Es weiß eh der Geier warum manche Abilities übertragbar sind und andere nicht. Ich habe genug Heilungsitems dabei um über 150.000 HP wiederherzustellen, aber wenn Victory Heal II auch andere Charaktere außer Kevin ausrüsten könnten, würde das das Balancing kaputtmachen und das Spiel zu leicht werden?!?

Mir ist auch durch das Remake zum ersten Mal aufgefallen wie mies die Story ist. Dass man kein Logikfeuerwerk erwarten darf wird gleich zu Beginn mit einem Satz klar: "Als die Windstille einsetzte, haben sich die Schlafsporen sofort im ganzen Schloss ausgebreitet". Auch die Origin Stories der Charaktere sind irgendwie recht unausgewogen...

Riesz: "Eine feindliche Armee hat mein Schloss eingenommen, meinen Vater ermordet und meinen kleinen Bruder entführt."
Angela: "Meine Mutter plant einen Krieg und hält mich für so nutzlos, dass sie mich opfern will, um einen militärischen Vorteil zu erlangen."
Kevin: "MEIN HUND IST TOT!!!11"

Ist es eigentlich verwerflich, dass ich Kevins Origin Story als die berührendste empfunden habe?   Naja, und auch sonst darf man nix erwarten, es gibt eine völlig plumpe Einteilung der Charaktere in Gut und Böse und eigentlich extrem dramatische Szenen werden hektisch in zwei Sätzen abgehandelt. "Oh, die Manasteine sind kaputt und die Benevodons sind frei. Naja, dann besiegen wir jetzt halt die Benevodons! Ikimashô!"

Aber, aber, aber... hinter all den Negativpunkten verbirgt sich halt auch ein in vielen Punkten sehr schön gestaltetes Spiel. Trials of Mana zeigt mir, dass anspruchsvolle Action-JRPGs vermutlich mein Lieblingsgenre wären, wenn es sie geben würde. Die Optik gefällt mir trotz ihrer Einfachheit besser als alles was gestern im Inside-Xbox-Video zu sehen war, die Musik ist eh traumhaft (vor allem im Mana Sanctuary, OMG... der Ohrwurm den ich davon hatte war der Grund dafür dass ich es nach meinem Ragequit doch noch mal geladen habe), die Charakterdesigns wurden jetzt oft genug gelobt und auch das Kampfsystem würde vermutlich, mit etwas Feintuning, durchgehend Spaß machen. Ein Spiel muss für mich nicht bockschwer sein, und einige der Bosskämpfe fand ich echt großartig, auch wenn ich sie ohne viel Trara beim zweiten oder dritten Versuch besiegen konnte. Und ich finde es auch erfrischend dass ein Spiel im Jahr 2020 mal fast ausschließlich aus schnörkellosem Gameplay besteht.  

Aber diese Spielerfahrung bekommt man halt nur, wenn man sich alle möglichen Sonderregeln auferlegt, um ein herausforderndes Spiel zu simulieren. Und das funktioniert mal gut und mal weniger gut, denn einige der Endgegner kann man definitiv nicht besiegen, ohne Schaden zu nehmen (außer vielleicht wenn man extrem viel Glück hat). Von den Entwicklern konzipiert wurde es, wie der Gamepro-Autor es in seinem Review meiner Meinung nach wunderbar auf den Punkt gebracht hat, als ein "anspruchsloses Ich-Mach-Was-Nebenbei-Spiel" - selbst auf dem höchsten der vier Schwierigkeitsgrade.

4.5/10


Prithee, time runneth but finite and my tasks are legion.
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FF7 Remake

Habe nach 40h das Spiel durch Charaktere auf Max Level und alle Kampfberichte durch. Damit reicht mir das erstmal an Endgame.

Das Spiel selbst hat mir extrem gut gefallen. Gerade das Kampfsystem war ganz cool. Normal ist zwar wieder als von Anfang an härtester Schwierigkeitsgrad nicht schwer genug, aber auf der Idee kann man definitiv aufbauen. Obowhl ein paar Levelabschnitte zu lang gestreckt waren, machten viele der Storyerweiterungen Sinn. Meine Gedanken zum Ending:

Die Idee die Moiren als Hüter der Geschehnisse des Hauptspiels auftreten zu lassen fand ich irgendwie ziemlich cool und gar nicht so KH-lastig wie alle sagen. Die Botschaft ist klar: Die Moiren sind besiegt und damit weiß keiner was noch passieren kann. Heißt wird Aerith wirklich getöten und wenn ja wann? Auch Sephirot scheint wohl schon mehr über sein ursprüngliches Schicksal zu wissen, weshalb er Cloud die Allianz angeboten hat. Einzig das 7-Sekunden Gefasel und die Szene mit Zack von der man anhand einer Chipstüte weiß, dass dieser vermutlich in einer 3. Timeline überlebt hat, war mir dann doch etwas too much. Trotzdem FF7 Remake hat sich vom Orginal los gerissen und kann so in den weiteren Teilen noch ein paar Überraschungen für Kenner des Orginals bereit halten.


Edit noch eine Ergänzung zum Ende:

7 Sekunden scheinen wohl auf die 7 Sekunden die Sephiroth braucht um in seinem Sprung Aerith zu killen. Ist ja nur über 10 Jahren her, dass ich das Spiel gespielt habe. Keine Ahnung wie ich das vergessen könnte . . .

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Gato Roboto (Xbox One)


4,5 unterhaltsame Stunden Catroid Aktion (hab das Ding ge100%tet) und mit Abstand das metroidigste Indie-Metroidvania welches ich bisher in die Finger bekam. Optisch ist der ganze Spaß in Gameboy-artiger Optik gehalten, spielerisch läst es den vergleichbaren Titel Metroid II - Return of Samus (GB) allerdings klar hinter sich, wobei manche Bosse schon eine gewisse difficulty spike darstellen können (bis man eine Nacht drüber schläft und es dann im ersten Anlauf schafft). Für 7,99€ könnte ich wenig meckern, Gamepass sei dank konnte ich es aber auch so spielen (kaufe es dann halt irgendwann mal im Angebot, ggf. auch auf Nintendo Switch, mal gucken). Natürlich bekommt man fürs gleiche Geld auf Wii U auch Super Metroid oder andere Ableger der Reihe, aber wer die schon kennt und etwas Metroid (und nicht nur ein Metroidvania) spielen möchte, macht hier nicht viel falsch, auch wenn es sicher nicht der Genreprimus ist, wird hier die Metroid-Formel mit eigenen Ideen umgesetzt ohne sie vollkommen zu kopieren.

Ein Super Gato Roboto mit SNES Grafik und deutlich größeren Umfang würde ich mir sofort holen.

7/10

Spielerlebnis: Sehr Gut
Umfang: Gut
Technik: Gut




Klatscht man hier mal noch mit dran...

Minit (Xbox One)

Ein kleines Zelda-artiges Action-Adventure, in welchem man einzelne Runden a 60 Sekunden absolviert, laut Metacritic irgendwo am 80er Bereich, bei How Long To Beat mit nur 1,5 Stunden gelistet, dachte ich mir, kann ja nicht schaden den Game Pass zu nutzen.

34 Runden und 26:25.40min später, habe ich 39% aufgesammelt und dieses irgendwie vollkommen ziellose Spiel beendet - man befasst sich bei nur 60 Sekunden pro Runde aber halt auch nicht großartig mit dem was die Charaktere von sich geben.

Ich will nicht behaupten, dass es ein grundsätzlich mieserables Spiel wäre... aber hat mir jetzt irgendwie nicht viel gegeben es zu spielen, ganz zu schweigen davon, dass man sich dieses Ding niemals für 9,99€ kaufen sollte. So als 1,99€ Game ja okay, aber der Preis ist einfach nur dreist.

McClane kann das Ding ja mal anwerfen, 325 Gamerscore in einer halben Stunde.  

4/10

Spielerlebnis: Durchschnittlich
Umfang: Mangelhaft
Technik: Gut




uuund noch eins dahinter...

Streets of Rage 4 (Xbox One)

Gerade im Co-op durchgenudelt, ist ganz lustig, aber erfindet im Vergleich mit den wenigen Beat'em Up die ich kenne das Rad beileibe nicht neu. Zumal das Grafik-Upgrade mir - gemessen an den pixeligeren Genrevertretern - irgendwie mit der Tiefenwahrnehmnung Probleme bereitet hat. Teil 1-3 sind natürlich auch nur eineinhalb bis zwei Stunden lange Spiele und mehr als die rund drei Stunden welche Streets of Rage 4 zum durchspielen benötigt, möchte ich in diesem Genre eigentlich auch nicht verbringen, doch gemessen am Verkaufspreis von 24,99€ (gepriesen sei der Game Pass) kann man sich hierfür halt auch die SEGA Megadrive Collection kaufen, hat dort Teil 1-3 und noch einen Haufen anderer Spiele fürs selbe Geld oder man spielt einfach für lau A King's Tale: Final Fantasy XV.

6/10

Spielerlebnis: Gut
Umfang: Gut
Technik: Gut




"Nintendo I've come to bargain"
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Forgotton Anne (Xbox One)

Welch Glück, dass ich diesen DL Code von Kamil geschnorrt und mir dieses Spiel nicht selbst gekauft habe. Forgotton Anne ist ein Adventure/Plattformer, in beiderlei Hinsicht reißt es keine Bäume aus, weshalb nur die Grafik/Story wirklich etwas reißen hätten können. Ersteres fällt bei mir schon direkt raus, die Umgebung/Hintergründe können zum Teil ganz schön sein, aber sobald es näher an die Charaktere geht, sieht es einfach mal aus als ob irgendein Hobby-Animator seine Zeichnungen hier rein geballert hat. Kommt wohl einfach dabei herum, wenn die Dänen ein Ghibli-Game machen wollen...

Hat mich jetzt alles nicht davon abgehalten es durchzuspielen, allerdings ist der größte Plotttwist des Spiels meilenweit vorher zu riechen und das schlimmste sind halt die möglichen Enden. Also wtf, als hätte man keine Lust mehr gehabt ein richtiges zu schrieben...

Eigentlich könnte ich mir jeden weiteren Kommentar zum Spiel sparen, aber ich muss mal noch über diese vollkommen unintuitive Steuerung lästern, wer packt springen auf B?!   

Das Fazit klaue ich einfach mal:

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5.5/10

Spielerlebnis: Durchschnittlich
Umfang: Gut
Technik: Gut


"Nintendo I've come to bargain"
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Xenoblade Chronicles - Future Connected (Switch)

... Das Review kommt dann am 27.   

Das Hauptspiel hab ich noch nicht durch, aber da haben sie ja bis auf die Grafik, den Sound und einige QoL-Features nichts geändert.


This is where we build our future. Aktuell am Zocken: Trails in the Sky SC (Steam), Final Fantasy II (PSP), Fire Emblem Three Houses (Switch)
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The Dark Pictures Anthology: Man of Medan

Besser als erwartet, aber ich hatte eher niedrige Erwartungen. Die Story a la Ghostship  ist ganz unterhaltsam, ich fand die Charaktere jedoch fast alle unsympathisch, zumal sie sich zum Teil ziemlich dämlich verhalten. Die schwerfällige Steuerung erinnert an alte Resident Evil-Teile, stört aber in Ermangelung größerer Action-Szenen nicht. Die Spielzeit ist mit rund 5 Stunden verdammt kurz, aber der Wiederspielwert ist hoch und ich hab eh nur 10€ für das Spiel bezahlt. Die Grafik ist fast fotorealistisch und die Atmosphäre weitestgehend top.

7.5/10 


Frisbeetarianism is the belief that when you die, your soul goes up on the roof and gets stuck.
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Death Stranding (PS4)

Ich kann mich - abermals - mehr oder weniger Jerrys Test anschließen. Er hat die Eckpunkte des Spiels treffend dargestellt und auch mit seiner Wertung gehe ich d'accord. Meine subjektive Wertung bzw. der Zahlenwert an Joy, den ich persönlich aus dem Spiel zog, ist bedeutend höher. Der Titel hat es geschafft, mich auf allen Ebenen, die ein Videospiel haben kann, nahezu vollends zu überzeugen und zu packen. Ich mag das Setting, die generelle audio-visuelle Gestaltung ist top notch, der Cast ist über alle Maßen auf den Punkt, die Musik passt 100%ig zur Stimmung, ich liebe monotone Gameplay-Mechaniken in jedwedem Spiel und ich liebe die Idee des asynchronen Zusammenarbeitens, bzw. -spielens. Und nicht zuletzt habe ich mich in das Writing verliebt. Das klingt jetzt hochtrabender als es ist, aber ich finde, es ist recht passend: Death Stranding ist im Prinzip eine 60-stündige Elegie. Beinah jeder noch so kleine Aspekt des Spiels und der Spielwelt sind durchdacht, verzahnt und mit Bedeutung aufgeladen. Sei es die Namenswahl der Figuren, das Baby, Sams Aussehen, die Brücken-und-Seile-Thematik, die Wale, Sams Traumfänger, die USB-Sticks um den Hals, usw. Alles, was in den Trailern als absolut bizarr und auf Teufel komm raus eingebaut erschien, erhält - in der inneren Logik der Spielwelt - eine absolut schlüssige Erklärung und Daseinsberechtigung. Es hat mir einfach immens viel Spaß gemacht, die einzelnen Fäden der Story und der Lore zu entwirren und zu einem schlüssigen Gewebe zusammenzufügen. Death Stranding ist mMn unglaublich intelligent und anders und einfach ein Erlebnis und eine Bereicherung für die Videospiellandschaft als solche.

9/10


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
5  

Lydia (Nintendo Switch)

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Ich hatte ein paar Nintendo-Goldpunkte, die in ein paar Tagen abgelaufen wären, also hab ich mir ein paar günstige Switch-Spiele gegönnt, die ich mir sonst sicher nicht gekauft hätte. Eines davon war "Lydia", das aktuell für 1,99€ angeboten wird. Die Reviews im Netz sind meist eher positiv, aber außer einem coolen Artstyle bietet der Titel eigentlich nichts. Ich weigere mich Lydia überhaupt als Spiel zu bezeichnen. Das Gameplay lässt sich mit "Drücke A, damit die Story weitergeht" zusammenfassen. Die Story selbst erzählt vom Leben einer weiblichen Person (erst als kleines Mädchen, dann als Jugendliche und schließlich als Erwachsene), die irgendwie mit den Alkoholproblemen ihrer Eltern und Freunde zurechtkommen muss und sich dazu eine Fantasygeschichte rund um ein Monster zusammenspinnt.  Ich hab genau 47 Minuten zum "durchspielen" gebraucht, was in dieser Preisklasse völlig in Ordnung ist, aber die Szenen folgen keinem roten Faden, sondern stellen einfach mehr oder weniger unabhängige Stellen aus Lydias Leben dar und sind so minimalistisch animiert, dass sie im Prinzip nur aus eingeblendeten Dialogen bestehen.

Lydia ist wie ein Kinderbuch von einem Autor, der kurz vor dem Selbstmord steht. Kann man mögen, muss man aber nicht.

5/10



Frisbeetarianism is the belief that when you die, your soul goes up on the roof and gets stuck.
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Luigi's Mansion 3

Meine bisherigen Erfahrungen:
Nintendo Game Cube          Luigi‘s Mansion
Nintendo 3DS                        Luigi‘s Mansion 2: Dark Moon


Mal wieder ein kürzeres Game. Ansonsten habe ich dazu eine kleine Liste an Aufzeichnungen aus dem Mehrspieler. :)
Ich hatte den Mehrspieler komplett mit meiner Freundin durchgespielt.


Test: Luigi's Mansion 3


Weitere Reviews:


"Reach for my hand, I'll soar away. Into the dawn. Oh, I wish I could stay. Here in cherished halls, in peaceful days. I fear the edge of dawn. Knowing time betrays. Faint lights pass through colored glass. In this beloved place. Silver shines, the world dines. A smile on each face. As joy surrounds, comfort abounds and I can feel I'm breaking free. For just this moment lost in time. I am finally me. Yet still I hide. Behind this mask that I have become. My blackened heart. Scorched by flames, a force I can't run from. I look to you. Like a red rose. Seeking the sun. No matter where it goes. I long to stay, where the light dwells. To guard against the cold. That I know so well." - The Edge of Dawn (Fire Emblem: Three Houses)
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Turing Test

Sehr nette aber zu leichte Rätselkost. Die Story finde ich ziemlich gut und gerade der Twist zur Mitte hatte es schon in sich. Kein Must Have aber spielen lohnt sich.


Death Stranding

Könnte immernoch wegen Kapitel 3 kotzen. Knapp 20 reine Fillerepisoden, die es echt nicht gebraucht hätte. Danach wird das Spiel klar besser und ist richtig unterhaltsam. Vielleicht kommt irgendwann mal ein Directors Cut mit 10h weniger Fillermissionen. Das Spiel hätte es verdient.


Thronebreaker

Der Titel wird einfach nicht genügend gewürdigt. Brilliante Mischung aus Story, Entscheidungsfreiheit, Deckbau und Kartenkampfsystem. Alle Elemente greifen nahtlos ineinander. Und ganz nebenbei hat das Spiel noch zum Budgetpreis über 30h Spielzeit. Einfach nur toll.


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Silent Hill: Shattered Memories (Wii)

Das Spiel ist wie eine Art Reimagination des klassischen Ur-Silent-Hills. Man spielt einen Mann, der Sitzungen bei einem Psychiater besucht und ihm dort über die von ihm erlebten Geschehnisse im Ort Silent Hill zu sprechen. Der Spieler kann während dieser Sizungen Auswahlmöglichkeiten treffen, die sich dann in den spielbaren Episoden, die als eine Art Flashback eingebaut wurden, wiederfinden. Als gutes Beispiel dient die Frage des Arztes, ob man gern Alkohol trinkt oder lieber nicht. Je nach Auswahl ist dann eine Location in Silent Hill eben ein Pub oder ein Café. Und derlei Verwobenheit gibt es einige - richtig gut gemacht und mich hat es vom Feeling her an Eternal Darkness erinnert.

Das Spiel selbst ist mit sieben Stunden recht kurz und die "Fuchtel-Steuerung" ist sicher nicht für jeden was, obwohl sie hier doch sehr solide eingebaut wurde. Man kann allerdings nicht wie im Original kämpfen: lediglich wegrennen á la Outlast ist möglich. Schade auch, dass man in den häufig auftretenden Zwischensequenzen mit Charakteren aus Silent Hill keine Wahlmöglichkeiten hat, aber das wäre für einen recht kleinen Titel wie diesen wohl etwas viel verlangt. Die Technik ist für Wii-Verhältnisse mehr als sauber, allerdings ist es eben die Wii und SD-Auflösung sieht auf 55" (auf denen ich spiele) wirklich nicht gut aus, zumal anderweitige Details eben gleichermaßen mau ausgearbeitet sind.

Das Spiel ist nicht allzu häufig zu finden, aber allen, die ihre Wii(U) noch nicht abgetakelt haben, wirklich ans Herz gelegt! Schön, 2020 noch ein cooles Wii-Spiel gespielt zu haben. Ich mag den Hobel einfach!

8/10


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
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Tobsen schrieb:

(Wii)

Schön, 2020 noch ein cooles Wii-Spiel gespielt zu haben. Ich mag den Hobel einfach!

Ich bin derzeit versucht die Wii noch einmal aus der Mottenkiste zu holen. Ich habe einfach wieder mal Bock auf Skyward Sword (seit ich Hyrule Historia wieder mal durchgeblättert habe) und Mario Galaxy!


You should always waste time when you don't have any. Time is not the boss of you.
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Ich habe jetzt, fast 11 Monate nach Release, zum ersten Mal Fire Emblem: Three Houses durchgespielt. Nach ca. 45h hatte ich die Crimson-Flower-Route mit Edelgard und dem Haus der Black Eagles im Pussymodus (also auf Normal mit Wiederbelebung der Einheiten) beendet.

Zuerst einmal: Ich habe alle in Europa erschienenen (das sind ganz schön viele „en“s hintereinander, lol) Fire Emblems mindestens einmal durchgespielt und finde tatsächlich alle ausnahmslos gut bis geil. Three Houses ist aber an all diesen wunderbaren Titeln im Eiltempo vorbeigerast und steht nun für mich an der Spitze der Serie. Es macht zwar nicht alles richtig, aber was es gut macht, macht es echt phänomenal.

Ja, durch das große Kloster und die vielen Interaktionsmöglichkeiten rückt der eigentliche Fire-Emblem-Gameplay-Loop aus aneinandergereihten Schlachten etwas in den Hintergrund, aber nach einer Weile kennt man alles in und auswendig und teleportiert sich eh nur noch an ein paar wichtige Ecken und stopft dann seine Schüler in der Mensa voll, damit sie ordentlich zuhören. Gerade in der ersten Hälfte des ersten Durchlaufs baut man durch die viele Zeit, die man mit ihnen verbringt, eine viel intensivere Bindung zu seinen Kämpfern auf als in jedem anderen Teil der Reihe. Vielleicht trifft es mich mit meinem rezessiven Lehrer-Gen (bin zwar kein Lehrer, aber gebe schon seit Jahrhunderten Nachhilfe und habe auch viele Tutorien in der Uni gehalten) auch nochmal etwas mehr, aber die Zukunft dieser fiktiven Anime-Figürchen mitbestimmen zu können und für ihr Überleben verantwortlich zu sein, das hat schon das eine oder andere Mal mein Herz aufgehen lassen. Die Charaktere sind durch die Bank deutlich besser geschrieben als alles, was es je in der Serie gab und auch wenn sie immer noch auf Stereotypen basieren, sind ihre Vorgeschichten, Ansichten, Eigenheiten und ihr Wachstum doch angenehm menschlich.

Die Schlachten an sich sind jetzt nichts super Besonderes und gerade auf Normal ist das Spiel wirklich einfach, vor allem, weil man ja pro Kampf ein paar Mal ein paar Runden zurückspulen kann, wenn was schiefgeht, sodass ich im Endeffekt gar nicht im Anfänger-Modus hätte spielen müssen, weil eh niemand gestorben ist, lol. Trotzdem mag ich das FE-Gameplay extrem und meinen zweiten Durchlauf bin ich auch auf schwer angegangen (allerdings relativiere ich den Schwierigkeitsgrad gerade dadurch, dass ich meinen Dozentenrang aus dem ersten Run übertragen habe und jetzt direkt wieder alle meine Schüler hochzüchte und diese gelben Quests farme, die einen mit Gold und Exp überhäufen^^). Die Story gefiel mir bisher auch sehr, aber man muss wohl alle Routen durchspielen, wenn man das Gesamtbild sehen will, weil einige Storypfade irgendwie überhaupt nicht aufgelöst wurden in der Crimson-Flower-Route. Mal sehen.

Die Framerate im Kloster ist etwas traurig, aber abgesehen davon finde ich das Spiel eigentlich ganz nett anzuschauen.

Insgesamt bin ich da so bei ner 9/10, denke ich (also richtig episch, aber kleine Abzüge wegen der Technik und so Kleinigkeiten). Also ungefähr das, was ich auch Fire Emblem Awakening auf dem 3DS gegeben hatte damals, auch wenn mir 3H nochmal ne Ecke besser gefällt. Ich bin jedenfalls noch locker 80-100h mit diesem Spiel beschäftigt (den Season Pass hab ich mir direkt zum Spiel dazugeholt^^)


Edit: Der Vollständigkeit halber: Vor FE3H hatte ich noch Xenoblade Chronicles: Definitive Edition (Test ist ja bereits vorhanden) und Shantae and the Seven Sirens (Test folgt noch diese Woche) durchgespielt. Zu Xeno DE habe ich im zuletzt gespielt-Thread ja schon gesagt, dass sich meine Meinung zum Spiel deutlich verbessert hat. X und 2 finde ich zwar trotzdem noch besser, aber der Vorsprung ist jetzt deutlich geringer. XC1 hat auf jeden Fall die beste Story.

Von Shantae habe ich jetzt die Teile 3-5 gespielt und den neuesten Ableger finde ich tatsächlich am besten. Dazu aber dann mehr im Test.


This is where we build our future. Aktuell am Zocken: Trails in the Sky SC (Steam), Final Fantasy II (PSP), Fire Emblem Three Houses (Switch)
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Teufel was stimmt mit dir nicht? Also ich gönne dir den Spaß und alles, aber vom SRPG-Gameplay ist FE3H nun wirklich einer der schwächsten zwei Teile der Reihe und das pisst mich trotz interessanter Neuerungen einfach so unendlich an. Es ist als würde man aus The Legend of Zelda einfach mal die Dungeon streichen und kleine Schreine verteilen... oh.

Ernsthaft. Ich bin mit diesen ganzen neuen Richtungen die altbekannte Spielreihen einschlagen einfach unzufrieden, es werden Kernelemente praktisch aus dem Spielen entfernt um zwanghaft irgendetwas neues zu machen, dabei sind die Neuerungen keineswegs durchweg schlecht - obwohl ich bspw. die fehlenden Jahreszeiten und generell die performance im Kloster schon extrem traurig fand, aber man kann doch nicht das Fundament einer Spielreihe nicht einfach über den Haufen werfen!   

Mittlerweile bin ich wirklich an dem Punkt, an dem mich von Nintendo selbst (bzw. den ihnen gehörenden Studios) nur noch Xenoblade wirklich interessiert. Zelda, Fire Emblem, Paper Mario... sind mehr oder weniger grundlegend verändert und so wie man Nintendo kennt, geht es nicht plötzlich back to the roots. Advance Wars, F-Zero, 2D Metroid... gibt es nicht mehr.

Und ja, Pokémon, gehört zwar nicht wirklich Nintendo, aber Hölle, da bin ich jetzt auch so dermaßen raus und das habe ich bis zur 4. Gen verdammt exzessiv gespielt.

Eigentlich egal, habe genug zu zocken und sicher auch mehr oder wenig vergleichbare alternativen zu den genannten Franchise, trotzdem geht mir Nintendos Strategie gehörig auf den Sack, macht neue IPs und gebt mir unter einem Fire Emblem was ich als Fire Emblem kenne, gerne weiterentwickelt, aber halt doch im Kern ein SRPG. FE3H könnte abseits des Klosters auch ein anspruchsloses RPG mit Dragon Quest Kampfsystem sein, es würde nichts ändern.


"Nintendo I've come to bargain"
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Ich schnaubte bei der Zelda-Analogie.


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
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