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Ich weiß nicht so ganz was du uns mit diesem Posting sagen möchtest, aber falls du in meinem ersten Absatz keinerlei Ironie erkannt haben solltest, dann bestätigt das mein Empfinden, dass man bei der Rhetorik aus der linksradikalen Ecke ernst gemeintes und Satire nicht mehr unterscheiden kann.  


Passage into adulthood is often celebrated,

but as time goes by we realize what we have lost.

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Klar habe ich in dem ersten Absatz die Ironie herausgelesen. Ich fand es nur lustig, dass ich das im 2. Absatz nicht tat.


Denn mit deiner Ironie machst du dich im ersten Post darüber lustig wie der politische Bias das Urteilsvermögen bis zur Lächerlichkeit beeinflussen kann. Im selben Post ist dann aber ein ganzer Entwickler für dich gestorben weil er eine andere politische Meinung hat (nicht weil er das in einem Spiel zum Ausdruck gebracht hat, denn du beziehst dich ja auf LiS1, was dir zuvor gefallen hat)

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Asinned schrieb:

Im selben Post ist dann aber ein ganzer Entwickler für dich gestorben weil er eine andere politische Meinung hat

Das Problem ist nicht unbedingt die politische Meinung des Entwicklers, sondern dass diese heutzutage sehr schnell auf eine persönliche Ebene gezogen wird.

Ein großer Teil der Autoren, die an Medien mit einer linkspolitischen Agenda arbeiten, kommunizieren in den sozialen Medien ganz offen, dass sie Andersdenke für schlechte Menschen halten und gar nicht wollen, dass diese ihre Comics lesen, ihre Filme schauen oder ihre Videospiele spielen. Natürlich kenne ich die Entwickler von Dontnod nicht persönlich, aber trotzdem gehe ich davon aus dass sie sich wahrscheinlich nicht mit mir an einen Tisch setzen würden wenn sie wüssten, dass ich im November für Trump stimmen würde. Diese persönliche Abneigung beruht dann sehr schnell auf Gegenseitigkeit, und das gilt dann leider auch rückwirkend, also für LiS1.   

Auf der anderen Seite ist es natürlich auch so dass Formulierungen wie "weil die Story von SJWs geschrieben wurde" nichts zu einer produktiven Diskussion beitragen und ich mir deshalb auch immer wieder an die eigene Nase fassen muss.


Passage into adulthood is often celebrated,

but as time goes by we realize what we have lost.

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Ich kann da zum großen Teil mit Pro mitgehen. Die aufgezählten negativ Punkte sind sehr offensichtlich, und man kann kaum glauben, dass sich don'tnod mit mehr Budget und Zeit so schlecht anstellt. 

Mein Problem mit dem Spiel hat aber nichts mit den politischen Meinungen der Entwickler zu tun, sondern eher mit der Qualität Inhalte zu vermitteln. Da haben sie halt versagt. 

So wie es jetzt steht, bin ich zwar immernoch interessiert an neuen Spielen von denen, aber sehr vorsichtig. Es ist schon mal ein Anfang, das die sich von Episode Spielen verabschieden. 

Man fragt sich schon, ob lis1 vielleicht ein Ausrutscher nach oben hin war. 

Die enden bei lis2 fand ich jetzt aber nicht so schlecht. Also im Sinne von, die hatten schon ihre Berechtigung anhand der gefallen Entscheidungen. Die enden an sich kann man gut und schlecht finden.


See you Space Cowboy
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Ist schon ein wenig länger her, ich versuche trotzdem nochmal meine Eindrücke zu sammeln:


Luigis Mansion 3 (switch)

Luigis Mansion auf dem Gamecube war damals ein netter kleiner, recht kurzer Zeitvertreib. Immerhin war zu seiner Zeit ausnahmsweise nicht Mario der Held, sondern sein trotteliger Bruder, es wurde auch höchste Zeit dass man ihm ein eigenes Spiel widmete. Ein recht gelungener Auftakt einer kleinen eigenen Reihe. Und zurecht ein Kultspiel.

Teil 3 ( ja ich habe auch Teil 2 gespielt, jedoch nicht bis zum Ende) kommt nun etwas komplexer daher.  Die Level bzw Kapitel, die in Stockwerken eines Hotels gegliedert sind, bieten eine Menge an Abwechslung, jedes Stockwerk hat seine eigene Thematik und sprüht vor Nintendos gewohnter Detailverliebtheit. Es macht wie immer eine Menge Spass einfach alles aufzusaugen und damit das ein oder andere geheime Versteck eines Diamanten oder Buh-Huus aufzudecken. Der Soundtrack passt wie die Faust aufs Auge. Der typische Nintendo Charme und Humor sind erhaben. Ich selbst habe alle Diamanten und Buh-Huss gesammelt und das Spiel für mich zu 100 % abgeschlossen, den Multiplayer Teil habe ich nicht probiert. Im Grunde fühlt sich Luigis Mansion 3 wie ein etwas verbessertes Teil 2 an. Man hat neue Fähigkeiten (Fluigi), es sieht schöner aus und man kann es ohne Handverkrampfungen am TV spielen. Das Gameplay hat so seine schwächen ( ich wusste übrigens bis kurz vor Schluss nicht wie man Fluigi ausschalten kann, ohne ihn ins Wasser laufen zu lassen, es  wurde einem einfach nicht erklärt, obwohl einem ansonsten alles auf die Nase gerieben wurde. Für einen Diamanten war diese Unwissenheit allerdings ziemlich nervig.)aber man konnte sich dran gewöhnen, hat ein paar mal geflucht und gut. 

Ein sehr Unterhaltsames "grusel" Spiel, bei dem ich mich sogar einmal erschrocken habe =D. Solide abgeliefert von Big N und der bisher beste Teil der Reihe. Aber für mich persönlich nicht der Überflieger. 


8/10 Pkt


Fast vergessen: davor habe ich noch einen Switch Titel vertilgt, den ich euch natürlich nicht vorenthalten will, jedoch wurde eigentlich schon alles zu diesem gesagt....schon vor einigen Jahren.

The Legend of Zelda: Links Awakenig

der vierte Teil der Zelda Reihe. Damals auf dem Game Boy habe ich ihn vergöttert^^. Und auch das Remake schaffte es , mich wieder auf die kleine Insel Cocolint zu entführen und mich zu fesseln. Es hat den selben Spaß gebracht wie damals, wobei ich mich zusätzlich an der tollen Grafik und an dem verbesserten Gameplay erfreuen konnte. Für jeden Fan der Reihe , der es auf dem Game Boy schon spielen konnte ein Genuss. Eines der besten 2D Zeldas (für mich nach A Link to the Past. Die Capcom Teile haben mir nicht so zugesagt wie vielen anderen hier in der Community) und wer es nicht kennt, sollte es mal nachholen. Dennoch warte ich gebannt auf Brot 2.....


8,5/10 Pkt


Remakes, Remasters...Thats for the Players
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Pogo schrieb:

Man fragt sich schon, ob lis1 vielleicht ein Ausrutscher nach oben hin war. 


Hab von Dontnod nur LiS1 & 2 sowie halt Captain Spirit (was ich auch schon recht dröge fand) gespielt, aber ich befürchte fast es war wirklich ein Ausrutscher nach oben...

Deren andere Games, also Remember Me und Vampyr, sollen ja nicht schlecht, aber alles im allem wohl ziemlich durchschnittlich gewesen sein... ich hatte nur irgendwie erwartet, dass man zumindest versucht an den Erfolg von LiS1 anzuknüpfen und nicht aufgrund der persönlichen politischen Einstellung so eine unfassbare SCHE*** zusammen klatscht.

Die Enden waren.. naja, ich sag mal...
die high road zu nehmen hat absolut nichts gebracht.
Life is Unfair.

Und wie gesagt, ich hätte mich auch mit einem Trump is Strange abgefunden, wenn es ein gutes Spiel wäre. Obwohl ich als Videospieler natürlich ein zynischer Frauen und Ausländer hassender Nazi bin.   


Bzgl. Birds of Prey btw, es ist unfassbar wie die es nur über die Frisur geschafft haben Margot Robbie unattraktiv zu machen.
Und die Serie ist bestimmt 100x besser als dieser feministisch verseuchte Film -> https://bs.to/serie/Harley-Quinn


"Nintendo I've come to bargain"
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@Prochen:Du bist nicht, weil du Videospieler bist, frauen- und ausländerfeindlich, sondern einfach so.


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
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Bei Vampyr soll das Spiel ja gut sein von den Ansätzen, aber der Schwierigkeitsgrad so leicht, dass man keine moralisch schweren Entscheidungen treffen muss. Angeblich kam da aber auch ein Patch um das zu verbessern. Also vll isr es jetzt ganz geil und man bräuchte nur einen aktuellen Test.

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Tobsen schrieb:

@Prochen:Du bist nicht, weil du Videospieler bist, frauen- und ausländerfeindlich, sondern einfach so.



Ich bin nicht ausländerfeindlich, nur Rassist. Wären die "Flüchtlinge" weiße Christen wäre alles okay.   
(Frauen haben meinen Hass verdient. Scheiß Feminismus, zurück an den Herd mit ihnen!)


"Nintendo I've come to bargain"
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@prog4m3r 

Das mit dem Ende war dämlich. Aber da hat wohl wirklich jeder unfassbar geguckt. Ich weiß noch ich hab da erst mal Pause gemacht und konnte diese Dummheit erst einmal für eine Minute nicht ertragen. 

Das ist dieses elige und hilflose reinschustern von Szenarien, die die Entwickler unbedingt in Spiel haben einen, aber zu unfähig sind sie organisch zu erzeugen. Resultat Vorschlaghammer.

Richtig mies


See you Space Cowboy
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Star Wars Jedi Fallen Order

War gut. Die Story war ganz cool, die Planeten visuell abwechslungsreich und viele der Charaktere waren einfach sympathisch. Der Gameplay-Mix hat mir sehr zugesagt und auch meinen derzeitigen Geschmack deutlich besser getroffen als Shadow of the Tomb Raider. Trotzdem habe ich einen Kritikpunkt: Das Kampfsystem. Im Prinzip hat man mit der Orientierung an Sekiro genau das richtige Vorbild gewählt. Das man das ganze dann auch nicht ganz so schwer machen will ist für das Genre auch komplett in Ordnung. Das Problem ist, dass das ganze nicht so responsive ist. Der Verlust der Ausdauer der Gegner bedeutet nicht gleichzeitig deren Tod und auch sonst wirkt das ganze ungenauer. Und ungenau bewirkt Frust bei den späteren und stärkere Gegner. Sich in das Kampfsystem einzuarbeiten ist aber nicht so erfüllend und dann bleibt eben nur den Schwierigkeitsgrad mürrisch runter zu setzen.


Trotzdem hat das ganze sehr viel Spaß gemacht und auch auf dem niedrigeren Schwierigkeitsgrad habe ich teilweise 2-4 Versuche für einen Boss gebraucht, was dann auch cool für das Erfolgserlebnis war.


Also insgesamt schönes Spiel und hoffentlich macht EA weiter solche Spiele und baut auf der Formel auf.

5  

Fairune 2 (3DS Download)

Da mir Fairune damals (2016 hab ich es gespielt.... Leute wir werden alt, PANIK!!   ) trotz seiner Wurzeln als mobile Game echt Laune gemacht hat, gammelt Teil 2 nun schon seit einer weile auf meinem 3DS, wer will kann sich eine Collection allerdings auch auf seine Switch laden. Sei es wie es sei, Fairune 2 ist ein recht kurzweiliger Titel, ich hab etwas über 5 Stunden gebraucht, was aber primär daran lag, dass ich ein unaufmerksamer Mensch bin.

Fairune 2 ist - ebenso wie der erste Teil - eine Art Zelda, nur dass die ganze Welt der Dungeon ist und die Heldin nicht aktiv kämpfen kann, soll heißen, man latscht einfach in Gegner rein, welche dann sterben und je nachdem wie hoch euer Level ist unterschiedlich viel Schaden und Exp. hinterlassen. Neben einer handvoll Items - welche allerdings ausschließlich dazu dienen Hindernisse zu beseitigen, gibt es noch drei passive Fähigkeiten, sowie Buffs. Im Endeffekt muss man aber sowieso die gesamte Welt absuchen um das Spiel zu beenden, weshalb man eigentlich nichts verpassen kann - außer einzigartige Monster. Dabei ist das Spiel mehr oder minder in 4 "Welten" aufgeteilt, welche jeweils zwei Ebenen haben. Ihr spielt also im Prinzip 4 Dungeon, rettet drei Feen und besiegt einen Endboss. Im Prinzip gibt es nicht viel auszusetzen, Fairune 2 erweitert konsequent wo der Erstling gerade erst begann. Man muss allerdings mitunter extrem aufmerksam sein, da mit vielen versteckten Pfaden gearbeitet wird, welche zwar immer einen visuellen Hinweis haben, aber ob drei Pixel in der Kante der Plattform fehlen oder nicht bemerkt man halt nicht immer sofort und da die Welten alle recht verschachtelt aufgebaut sind, kann es teilweise schon ein ganz schönes hin und her geaste werden, wenn ihr etwas überseht und aktiv danach suchen müsst.

Alles im allem ist Fairune 2 aber nettes kleines Spiel und für einen unterhaltsamen Samstagabend an der Konsole bestens geeignet.

7/10


Spielerlebnis: Gut
Umfang: Gut
Technik: Gut



"Nintendo I've come to bargain"
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Wieso sagen eigentlich alle, Fairune sei Zelda, wenn es doch offensichtlich ein Dragon Slayer/Ys 1-2 ist? 


This is where we build our future.
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Denios schrieb:

Wieso sagen eigentlich alle, Fairune sei Zelda, wenn es doch offensichtlich ein Dragon Slayer/Ys 1-2 ist? 



Weil keiner Dragon Slayer/Ys 1-2 gespielt hat und es daher nicht als Referenz taugt? Zumal nur das Kampfsystem Ähnlichkeiten aufweist - Ys ist deutlich schneller unterwegs, es davon ab aber deutlich weniger RPG und wesentlich mehr Zelda ist?


"Nintendo I've come to bargain"
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Doppelpost! Leute, zockt doch mal was.    

Mein Versuch dieses Jahr richtig Stückzahl zu machen, läuft dank vieler kurzer Games bisher erstaunlich gut... jetzt hat es

Titanfall 2 (Xbox One) 

erwischt, welches ich mal für 4,99€ irgendwo mitgenommen habe. In der Hinsicht kann ich über die vllt. 5-6 Stunden lange Kampagne nicht wirklich meckern, es ist letztendlich ja doch ein Ego-Shooter mit Fokus auf den Online-Mulitplayer.

Sei es wie es sei, die Kampagne hat mich überraschend gut unterhalten. Es spielt sich extrem zügig und der Vergleich mit dem schnellen Gameplay eines Call of Duty Matches lässt sich nicht vermeiden, wobei ich seit Advanced Warfare keinen Ableger mehr gespielt habe und daher nicht zu sagen vermag, ob das Movement mittlerweile dort auch so flüssig wie in Titanfall 2 ist. Springen, an Wänden laufen und über den Boden gleiten... Titanfall 2 beschämt Mirrors Edge geradezu, anstatt Welle um Welle an Kanonenfutter recht statisch zu bekämpfen ist man eigentlich immer in Bewegung, unterstützt wird man dabei von einem deutlich spürbarem Aim-Assist, während ich einen zu starken Aim-Assist in bspw. Quantum Break als eher nervig empfinde, passt er hier einfach ins Gameplay und weniger würde womöglich den Spielfluss stören. Schwer ist das Spiel dahingehend auf dem normalen Schwierigkeitsgrad nicht, klar wird man bei zu vielen Gegnern auch mal respawnen müssen - also kein Spiel für Vyse, weil der letzte Kontrollpunkt meist nicht weit zurück liegt, was gerade bei gewagteren Sprung- und Wandlaufpassagen wohl auch ganz gut ist... ich bin jedenfalls öfter mal irgendwo runter gefallen, als dass ich mich von den 0815-Gegnern erledigen lassen habe (nicht dass es nicht vorgekommen wäre, ein STALKER-Roboter der einen plötzlich von der Seite umhaut ist praktisch ein instant kill). Die lockere Mischung aus Parkour und nebenbei auf Gegner ballern wird unterdessen wieder etwas "klassischer" wenn man im Titan sitzt, BT (der Titan) ist relativ schwerfällig und kann abseits von limitierten und mit einem cooldown versehenen Dash-Bewegungen nicht sonderlich fix vom Fleck kommen. Die diversen Waffen, welche BT im Laufe der Kampagne erhält gestalten die Passagen allerdings durchaus abwechslungsreich und gerade bei Bosskämpfen ist die richtige Wahl (sie lassen sich beliebig oft und jederzeit wechseln) der Titanen-Wumme - welche mit sekundären Fähigkeiten wie bspw. einem Energieschild und Raketenwerfer versehen sind - entscheidend. Spielerisches Highlight mMn.: Ein Abschnitt in welchem man beliebig durch die Zeit springen konnte, bzw. musste um Hindernisse zu überwinden und Gegnern zu trotzen. Daraus könnte man ein ganzes Spiel machen und ich würde es mit Freude zocken.

Jetzt hab ich so viel positives gesagt, meckern muss ich aber auch. Liegt in meiner Natur. Die Story ist... ja, keine Ahnung, irrelevant? Es fühlt sich auch irgendwie so an, als hätte man da noch zwei-drei Spiele verpasst und irgendwo hat bestimmt auch jemand einen Begleitcomic geschrieben? Sagen wir es mal so, du wirst vom Fußsoldaten zum Titanpilot "befördert" und musst dich wieder deiner Einheit anschließen, die gegnerische Fraktion hat eine Superwaffe *hust* und einige Söldner die dir das leben schwer machen, bis du den Tag bzw. Planeten rettest... klingt irgendwie irrelevant und wie Teil 2.8 einer Pentalogie? Jup. Davon ab ist der Titel sehr linear, kann man jetzt negativ sehen, würde ich bei einem normalen Shooter auch, aber wie gut eine "Open-World" bei Mirrors Edge funktioniert hat... also es stört hier nicht so sehr und es gibt auch offenere Areale, von daher. Technik naja, der Titel ist bald auch schon 4 Jahre alt, aber es gibt hübschere Spiele, gerade was die Darstellung von Menschen angeht, aber das ist jetzt auch irgendwie ein Haar in der Suppe zu suchen. Auch das man aus dem Pausenmenü teilweise nicht wieder ins Spiel gelangt ohne nochmal das Pausenmenü zu öffnen und erneut zu schließen, geschenkt. Richtig nervig allerdings: Irgendeine Serververbindungs-Meldung hat mich mitten in einem Bosskampf aus der Kampagne geworfen. Respawn vom letzten Kontrollpunkt.

Titanfall 2 ist weniger der klassische Shooter (wie bspw. Wolfenstein/Doom), sondern mehr ein modernes Call of Duty mit schnelleren und immer flüssigem Movement - dank dessen man auch ohne Gegner Spaß haben kann! Ob ich dies jetzt unbedingt im Online-Multiplayer spielen wollen würde ist fraglich, ich denke eher nicht, die Kampagne ist jedoch durchweg kurzweilig und ein Spiel, welches dies in Verbindung mit einer guten Story (garniert mit Nazis wäre nett   ), etwas mehr Freiheiten und vor allem unter dauerhafter Verwendung der Zeitreise-Mechanik umsetzen könnte wäre wirklich interessant, so bleibt ein Spiel - für welches ich mir nur auf Basis der Kampagne* - eine Wertung anmaße, welches mich aufgrund seines Gameplays gut unterhalten, aber mit seiner "Story" nicht wirklich überzeugen konnte.

8/10

Spielerlebnis: Sehr Gut
Umfang*: Durchschnittlich
Technik: Gut


"Nintendo I've come to bargain"
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Naja, eigentlich eher 12-fach, habe nun nämlich mal beim 1€ Gamepass zugeschlagen, einen Haufen Spiele herunter geladen, die ich eigentlich auf Disk habe und im Verlauf eines Monats ohnehin nicht spielen können werde... und unter anderem auch ein paar Indie Titel, welche ich mir ansonsten für teures Geld gekauft hätte um mir am Ende zu denken "Was hypt ihr Wichser diese Sch**** so hoch?"


Jedenfalls, ich habe

What Remains of Edith Finch (Xbox One)


gespielt und eines vorweg, ich gehe mit den durchweg hohen Wertung absolut nicht d'accord...

Virginia, Firewatch (oh wie ich die 20€ bereue!), The Stanley Parable... Walking Sims... gut, letzteres fand ich genial und Firewatch hatte zugegeben seine Momente, aber auch wenn Edith Finch nicht so ein konfuses Stück SCHE*** wie Virginia ist, ich bin nicht begeistert.

Die Schicksale der zwölf Mitglieder des Finch-Clans, welche man durch Edith Finchs Tagebuch erfährt, reichen von skurril bis tragisch, werfen mitunter die Frage einer grassierenden mentalen Erkrankung der Familie auf und sind mir im Endeffekt so scheiß egal... dieses Spiel hat mich so dermaßen nicht abgeholt und einen kauf für mehr als 2-3€ würde meinen teuren Firewatch kauf vergessen lassen und mir etwas neues zum Aufregen geben. Phil Spencer sei dank, blieb mir dies erspart.

Die Technik fand ich auch eher bescheiden, die Texturen machten munter ploppedi-plop und teilweise lud dieses ruckelnde scheiß Spiel auch mal mitten beim herum laufen. Keine Ahnung, zu derartigen Spielen muss man sich eine eigene Meinung bilden, aber definitiv nicht 20€ für ein 2 Stunden Spiel bezahlen.

6.0/10


Spielerlebnis: Durchschnittlich
Umfang: Mangelhaft
Technik: Durchschnittlich


"Nintendo I've come to bargain"
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prog4m3r schrieb:


Die Schicksale der zwölf Mitglieder des Finch-Clans, welche man durch Edith Finchs Tagebuch erfährt, reichen von skurril bis tragisch, werfen mitunter die Frage einer grassierenden mentalen Erkrankung der Familie auf und sind mir im Endeffekt so scheiß egal... dieses Spiel hat mich so dermaßen nicht abgeholt und einen kauf für mehr als 2-3€ würde meinen teuren Firewatch kauf vergessen lassen und mir etwas neues zum Aufregen geben. Phil Spencer sei dank, blieb mir dies erspart.

Hm ja keine Ahnung, hast du das Spiel eigentlich gespielt?

Dass dir das Spiel nicht gefällt, weil du das Genre generell nicht magst und weil dich die verschiedenen Schicksale nicht abholen konnten, ist ja ok, aber wenn du beim Spielen überhaupt nicht aufpasst geht der Sinn eines storylastigen Titels auch irgendwo flöten. Zur Technik auf Xbox kann ich nichts sagen, auf Steam gibt es keine Probleme.

Für mich ist Edith Finch einer der besten, wenn nicht sogar der beste Walking Sim bislang.


nibez is good for you
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Firewatch war übrigens richtig nice, ebenso wie Virginia.


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
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Mein Lieblings-Walking-Sim ist Skyrim.


This is where we build our future.
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Gylt

Gylt wird immer als enttäuschender Stadia Exklusivtitel gesehen. Kein AAA, dass die Leute auf Stadia lockt. Aber wenn man sich damit abfinden kann, dass der Titel ein Indietitel ist, den man in 6-8h durch hat, dann hat das Spiel einiges zu bieten.


Gylt ist eine Art familienfreundlicher Horror. Erwartet also keine krassen Jump Scares oder richtig widerliche Monster. Was ihr aber erwarten könnt ist eine tolle Atmosphäre. Der Titel zeigt sich extrem Stilsicher und bietet ein brilliantes Sounddesign, so dass ihr das Spiel konstant mit leichtem Unbehagen spielen werdet. Dazu läuft es ziemlich rund und flüssig. Im Gameplay wechseln sich Collectibles mit leichteren Rätseln ab. Das alles führt zu einem sehr runden Ergebnis, dass sich perfekt über ein paar Abenden spielen lässt.


Insofern kann ich den Titel jedem empfehlen, der ein kleines Horrorhäppchen für zwischendurch spielen möchtest.

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