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Aber lässt man sich mit SK-Titeln allgemein gerne in der Öffentlichkeit blicken? Sei es nun auf 3DS oder Switch. :D

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KeeperBvK schrieb:

Aber lässt man sich mit SK-Titeln allgemein gerne in der Öffentlichkeit blicken? Sei es nun auf 3DS oder Switch. :D



Besser in der Öffentlichkeit, als wenn sein Weib ihn damit erwischt   


"Nintendo I've come to bargain"
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Joa ich hab kein großes Problem damit, das in der Bahn zu zocken^^


This is where we build our future.
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In jedem Fall besser als das:

Klick mich

:D

Und bei Project Rub auf DS war ursprünglich geplant, dass man in einem Minispiel den Touchscreen küssen sollte...wurde zum Glück gestrichen. ^^

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Naja, das Rubbeln per Touchscreen gibt es auch in Moero Chronicle   

Und in Senran Kagura ging das auf dem 3DS auch im Dressing Room.


This is where we build our future.
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Denios schrieb:

Naja, das Rubbeln per Touchscreen gibt es auch in Moero Chronicle   

Und in Senran Kagura ging das auf dem 3DS auch im Dressing Room.

Ist aber etwas anderes, da die Vita auch auf der Rückseite Sensoren hat. Du musst wirklich die Hand um das Gerät legen, um gleichzeitig vorne und hinten zu rubbeln. Und dadurch sieht es völlig anders (=versauter) aus als jedes Rubbeln auf Switch oder 3DS. ;) Außerdem hält man die Vita bei dem Spiel senkrecht. Ist das bei deinen Beispielen auch der Fall? Macht es auch noch einmal anzüglicher.

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The End is nigh

Meine bisherigen Erfahrungen: -

Ich hasse das Spiel. Ich habe es offiziell aufgegeben. Ich bin bei 99% bzw. 100% im Hauptspiel.
Es gibt zwei Retro-Level, die einfach alle vorherigen verbinden.
All die Level in denen ich mich eh durch gefrustet habe erneut hinter einander? Nope, I'm out!
Ich hätte echt nicht gedacht, dass der Punkt kommt, dass ich bei einem Game aufgebe, aber das... neeee.


Test: The End is nigh


Weitere Reviews:


"The creator lied to us." - Bendy (Bendy and the Ink Machine)
4  

KeeperBvK schrieb:

Denios schrieb:

Naja, das Rubbeln per Touchscreen gibt es auch in Moero Chronicle   

Und in Senran Kagura ging das auf dem 3DS auch im Dressing Room.

Ist aber etwas anderes, da die Vita auch auf der Rückseite Sensoren hat. Du musst wirklich die Hand um das Gerät legen, um gleichzeitig vorne und hinten zu rubbeln. Und dadurch sieht es völlig anders (=versauter) aus als jedes Rubbeln auf Switch oder 3DS. ;) Außerdem hält man die Vita bei dem Spiel senkrecht. Ist das bei deinen Beispielen auch der Fall? Macht es auch noch einmal anzüglicher.

Haha okay. Ich glaube, in der Vita-Version von Moero Chronicle hielt man das Gerät auch senkrecht beim Rubbeln, aber auf der Switch bleibt alles horizontal. Die beiden 3DS-Senran-Kaguras haben aber immerhin aggressiv mit dem 3D-Effekt des 3DS geworben (2 good reasons to turn on your 3DS und dabei ein Bild der halb entblößten Oberweite von Katsuragi   )


This is where we build our future.
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Dragon Quest Builders 2 (Switch)
So, viele Worte muss ich nach dem Review ja denke ich nicht mehr verlieren. Durch war ich nach knapp 60 Stunden, aber ich habe noch 10 weitere Stunden optionalen Kram gemacht und einfach ein bisschen auf der Insel des Erwachens gelebt, so Animal-Crossing- oder Harvest-Moon-Style. Ich habe noch laaaange nicht alle Builder-Quests abgehakt, aber 70h müssen für den ersten Durchlauf reichen, es warten einfach noch zu viele andere gute Games und ich spiele das Spiel auf PS4 ja eh nochmal irgendwann dieses oder nächstes Jahr. Es ist auf jeden Fall mein GOTY19 bisher (und wird höchstwahrscheinlich nur von Dragon Quest XI S übertroffen werden) und auch wenn es auf Switch gelegentlich Framerateprobleme gibt, ist es imo trotzdem noch spielbar und dank der Portabilität die beste Version. 

Das letzte Kapitel war richtig krass (Achtung, es folgen Spoiler zum letzten Kapitel und Ende von DQB2!!!!!)

Dass man am Ende ein Raumschiff baut, um eine Horde Monster zu retten, die resigniert haben und auf das Ende der Welt warten, hätte ich in einem DQ echt nicht erwartet  . Und auch wenn Hargon leider nicht ganz so viel Persönlichkeit dazubekommen hat wie der Dragonlord in Builders 1, war es doch interessant, ein klein bisschen mehr von ihm zu erfahren. Sein wahnwitziger Plan, die Nachkommen Erdricks in eine von ihm erschaffene Traumwelt zu locken und dort Malroth wiederzubeleben und in die echte Welt zurückzuschicken (alles btw nach seinem Tod in DQ2, was komischerweise nicht wichtig ist, da er in seiner eigenen Traumwelt noch lebt   ) hatte schon ein paar Over-The-Top-JRPG-Ending-Vibes und als der Erbauer und Malroth am Ende zusammen die Traumwelt retten, indem sie einfach die gesamte Dimension nachbauen, in der sie existiert hat... da musste ich schmunzelnd an Ys VIII denken. Crazy, übertrieben, aber trotzdem sehr cool.


This is where we build our future.
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Final Fantasy VII (Switch)

Ich hab es hinter mit! Nach ungefähr 20 Stunden!
(Ich hoffe ja irgendwie, dass ich tatsächlich drüber bin um in der Switch Statistik nicht 15h angezeigt zu bekommen   - mit meiner handvoll Game Over, einem Spielabsturz und dem was nach dem point-of-no-return kam.)

Warum so schnell? Die Switch Version hat drei eingebaute Cheats die durch drücken der Thumbsticks de/aktiviert werden können. Der mächtigste Cheat: Permanentes auffüllen der HP/MP + max. Limiter (also die Spezialattacken der Charaktere können jede Runde raus gehauen werden, womit jeder reguläre Kampf im Spiel ein Witz würde), zum grinden eigentlich richtig nett, aber ich finde Square Enix hätte hier zumindest die Restriktion einbauen sollen, diesen während Boss kämpfen nicht nutzen zu können. Naja, wer das ausnutzt ist selber Schuld. Einen Großteil meiner Spielzeit aktiv war hingegen der 3x Speed-Modus, dieser schaltet sich in einigen Cutscenes automatisch ab und während Bosskämpfen oder wenn es kniffelig wird sollte man ihn auch deaktivieren, aber gegen 0815-Mobs die bei den extrem langsamen da mit langen Animationen voll gestopftem Kämpfen einfach nur nerven würden, ein Segen! Der mMn. nutzloseste Cheat, die Random Encounter abstellen. Hier wäre ein Slider um die Anzahl zum grinden hoch treiben zu können nett gewesen, ansonsten hab ich das Ding nur ab und an bei der Rückkehr in low-level Gebiete deren Gegner zu bekämpfen keinen Mehrwert bieten würden, genutzt.

Alles im allem war es das schon fast mit den Änderungen der Switch Version im vgl. zum Original auf der PS1, natürlich fallen sämtliche Ladezeiten weg - dürfte bestimmt auch schon einige Stunden einsparen - und die Charaktermodelle, Sammelitems, etc. pp. wurden in der Auflösung auf ein modernes Niveau gehoben, weshalb sie vor den low-res Hintergründen direkt auffallen. Darüber hinaus gibt es noch ein Item, mit welchem man einen Speicherpunkt im letzten Dungeon erstellen kann - ist ziemlich nützlich da der Dungeon der beste Ort zum grinden im ganzem Spiel ist und die ersten zwei ebenem zwischen dem Ausgang mit Insta-Death Monstern gefüllt wurden. Die Lokalisation wurde weitestgehend unangetastet gelassen, jedenfalls fehlen hier und da Wörter, man hat genügend offensichtliche Tippfehler und hin und wieder ergeben ganze Sätze einfach keinen Sinn. Weshalb auch immer wurden aber diverse Items und Angriffe umbenannt, Cloud sein extrem prominenter Limiter "Omnislash" heißt jetzt bspw. Schwertwirbel (oder so ähnlich, kA hab ich mir nicht gemerkt   ).

Nun aber zum eigentlichem Spiel: 
Ist es schlecht? Nein. Ist es das beste Final Fantasy? Hölle, nein!
Hätte ich Final Fantasy VII damals als eines meiner ersten JRPG auf der PS1 gespielt, ich wäre vermutlich begeistert gewesen. Nun habe ich zu ungunsten von FFVII allerdings schon etwas mehr gespielt und auch dann ist da auch noch Final Fantasy VI drunter... welches, ich sag es jetzt einfach mal frei heraus, in eigentlich jedem Aspekt besser ist als sein Nachfolger. Dabei begründet sich ein guter Teil meines Spielspaßes vermutlich auch daraus, dass Final Fantasy VII nicht unähnlich zu Teil VI ist. Das Kampfsystem ersetzt die individuellen Attacken der Partymitglieder aus VI durch das Limiter System - welches nicht unbedingt schlecht ist - aber ich gebe hier 6 doch den Vorzug. Die Zauber die man in 6 erlernte, werden hier durch das Einsetzen von Materia in Sockel der Ausrüstung angelegt. Ebenso verhält es sich mit Beschwörungen, wodurch man hier mit einem Charakter auch einen ganzen Haufen beschwören könnte - lohnt nur nicht. Generell finde ich diverse Aspekte des Kampfsystems etwas unausgeglichen, im großen und ganzen ist es aber i.O., auch wenn ich anders als in 6 wo man alles mit dem Utima Zauber aushebeln konnte, hier nur eine Ultima-Materia erhielt. Also in der Hinsicht Punkt für FF7.

Die Welt ist eindeutig kleiner - insbesondere im Hinblick auf ein bestimmtes Ereignis in FF6 wird der Unterschied dramatisch, es gibt weniger Dörfer in denen es meist auch weniger zu entdecken gibt und bis auf Midgar sind diese alle auch recht unbeeindruckend, wobei selbst Midgar - welches in FF7R Teil 1 ja die Hauptrolle spielen soll - ein wenig enttäuschend war, da man nicht wirklich viel von der Stadt begehen konnte. Also man merkt wo es teilweise hingehen sollte, aber ich hoffe wirklich die großen Städte - welche eigentlich nur in den Cutscenes richtig zur Geltung kommen, werden im Remake richtig weitläufig. Vorteil FF7, verlaufen fällt schwer, da es recht linear von einer Stadt/Dorf zum nächsten geht und man wenn man sich merken kann aus welcher Richtung man kommt, max. zwei Punkte auf der Karte zur Auswahl hat.

Genug dazu, die Charaktere... FF6 hat mehr und diese haben alle mehr oder weniger große Story-Arks bzw. Sidequest in denen man viel über diese Erfährt. FF7... es dreht sich Primär um Cloud (was logisch ist, da FF6 keinen Hauptprotagonisten hat) und am Rande dann halt noch um Aeris und Tifa, ggf. noch Barret, die weiteren Charaktere bleiben mMn. extrem dünn, werden für Deus-Ex-Machina Storywendungen missbraucht oder liefern nur weitere Einblicke auf die Geschichte um Cloud/Sephiroth. Auch hier hoffe ich, FF7Remake baut noch gewaltig aus. Vor allem aber würde ich mir mehr um Rufus und Shinra wünschen, der bösen bösen Firma gegen die es die ersten 4-5h geht und die danach eigentlich nur noch eine Nebenrolle spielt, weil Sephiroth - dessen Vergangenheit natürlich etwas mit diesen zu tun hat, aber trotzdem... gerade Rufus ist halt einfach nur da, in jedem modernen JRPG hätte man halbstündige Cutscenes von Rufus wie er mit seinen hochrangigen Mitarbeitern komplette schmiedet... also generell komme ich nicht umhin FF7 in Setting und einigen Aspekten der Handlung mit Spielen der Xenoblade-Reihe zu vergleichen und hier zieht FF7 einfach den kürzeren, was natürlich auch an der Handlung liegen mag die dünner ist als die eines SNES JRPG (um es beim Namen zu nennen, FF6!).

Ja, die Handlung, es geht um Cloud, um Cloud und Sephiroth. Um Cloud der sich selbst finden und seine Vergangenheit Ordnen muss. Um Sephiroth dessen Vergangenheit man erfährt. Und ganz am Rande wird noch die Vergangenheit anderer Charaktere angeschnitten, wie gesagt, diese bleiben dünn. Ansonsten muss nachdem man Ursprünglich ja die böse böse Shinra Inc. bekämpfte, halt Sephiroth aufgehalten werden, Ende. Ich finde hier fährt FF6 oder auch Chrono Trigger deutlich mehr auf. Die haben aber im Original natürlich keine Cutszenes die wahlweise mit den ingame Modellen, Lego-Männchen oder 80er-Jahre-Action-Figuren animiert wurden.

Noch etwas worüber ich mich auslassen will? Der Klamauk in FF7! Also FF6 war in der Hinsicht ein wahres Feuerwerk, muss man halt sagen, der Humor hat das Spiel besonders gemacht und die Sprites waren stets ausdrucksstark. In FF7 sieht man Ansätze davon und ich hoffe diese werden im Remake nicht der Ernsthaftigkeit halber gestrichen - ich meine wer möchte nicht an IMMER besetzte Toilettentüren klopfen - und ggf. mal aufmachen um nackte Typen beim kacken zu sehen? Aber der Humor in FF7 ist doch eher eine Sache von dummen Sprüchen, meist von NPCs. Die Party ist verhaltener als in FF6, was ich aber primär dem Mangel an Gesichtsausdrücken zuschreibe, die low-poly-modelle geben das einfach nicht her.

Dinge die mich an FF7 einfach genervt habe? Man bekommt ständig irgendwelche Fahrzeuge, deren einziger Zweck es ist, die Begrenzungen welche einem in der Welt vorgesetzt wurden zu überwinden. Empfinde ich als sehr unkreativ, zumal das Motorrad welches auch bei der super-dupa-LE von FF7R beiliegt, eigentlich nur in einer Fluchtsequenz und bei einem darauf basierendem Minispiel genutzt wird - ja Minispiele hat FF7 viele und man möchte hoffen die Stadt in der es diese gibt wird richtig gut und nicht nur ein aus 8-9 Bildschirmen bestehender zusammenhangloser Komplex...
Sei es wie es sei, diese seltsamen Begrenzungen der Weltkarte nerven mich irgendwie und ich hoffe im Remake wird sich daran etwas ändern, Square Enix könnte hier anstelle einer hässlichen Weltkarte eine Open-World basteln, welche sich gewaschen hat und auf der Cloud dann mit dem Motorrad durch die Pampa fährt... man wird ja noch träumen dürfen?
Wirklich folter sind allerdings die Minispiele die man machen muss, während die Flucht auf dem Motorrad noch ganz cool war - sich aber wie jedes Minispiel halt auch wie rotze steuert - sind Snowboarden, Tower-Defense und und und einfach nur FOLTER! Gawd was das für ne Rotze ist, unfassbar.

Egal.

Zwei Dinge noch, dann lasse ich das mit dem meckern sein. Die Dungeon, sind Rotz. Also da gibt es halt nichts außer Gegner und Items zum einsammeln. Wer Final Fantasy VI gespielt hat, wird wissen wieso ich über diesen Umstand einfach nur enttäuscht bin. Da sind mir die kurzen Pfade von Octopath Traveler lieber.

Letzter Punkt, die Hintergründe/Areale. Man weiß manchmal einfach nicht wo lang es geht... also du erkennst es halt nicht, da dein kleiner Polygonklotz-Cloud auf diesen Bildern herum läuft, die für sich betrachtet manchmal ganz hübsch, manchmal aber auch einfach nur hässlich, teils sogar surreal oder vollkommen aus der Proportion gefallen sind. Hier hätte man mMn. deutlich mehr auf vernünftige Perspektiven und gut sichtbare Wege achten müssen.

Fazit:
Final Fantasy VII, es ist kein schlechtes Spiel, hat seinen Charm und wer es ohne jegliche Vergleichsmöglichkeiten aus dem Genre spielt hat es Ende der 90er nicht Grundlos in den Himmel gelobt... mir fällt es aber gerade im Hinblick auf Final Fantasy VI, welches eigentlich in jedem Aspekt überzeugender ist, wirklich schwer das ganze übermäßig gut zu bewerten. Einmal gespielt haben sollte man den Titel, es ist aber definitiv keiner den ich in dieser Form noch einmal einlegen werde.

8/10


"Nintendo I've come to bargain"
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Ōkami HD

Meine bisherigen Erfahrungen: -

Das Spiel hat mir echt Spaß gemacht, auch dass es schade ist, dass ich vom Endbossraum nicht mehr raus kann, aber dort gespeichert habe. RIP 100%. Naja, ich war eh fast durch. Mir fehlte echt nicht mehr viel und wäre wohl morgen eh fertig gewesen. :)

Und das Ende war sehr schön. Die Geschichte war schlicht, aber emotional packte es mich doch beim Endboss etwas. ^^


Test: Ōkami HD


Weitere Reviews:


"The creator lied to us." - Bendy (Bendy and the Ink Machine)
1  

Seiken Densetsu 3 / Trials of Mana (Switch)

So, mit Seiki 3, wie ich es liebevoll nenne, weil ich mit Trials of Mana irgendwie eher das Remake assoziiere, bin ich nun durch. Hat fast 25h gedauert und ist eine ziemlich ambivalente Geschichte für mich.

Mein Hauptcharakter war die Walküre Resi und meine Sidekicks der Krieger Durand und die Hexe Angela. Das hat ganz gut geklappt und die Interaktionen zwischen ihnen, wenn auch leider extrem selten, waren sehr cool (hoffe sehr, dass die im Remake da etwas Extracontent in Form von Party Chats einbauen, auch wenn ich nicht dran glaube). Resi als Debufferin der Gegner, Durand als Heiler und Angela als Kampfmagierin haben die meisten Kämpfe ohne größere Probleme gewonnen, obwohl ich mit dem Kampfsystem nie richtig warm geworden bin. 

Insgesamt gibt es eine lange Liste von Dingen, die mich sehr gestört haben, aber auch eine mit Dingen, die außerordentlich gut waren:

Was ich doof fand:
- Leider kaum Charakterinteraktionen (was in diesem Spiel aus dieser Zeit aber verständlich ist)
- Oberweltkarte bekommt man erst recht spät
- Generell ist die Oberwelt ziemlich vertrackt aufgebaut und es ist sehr leicht, sich zu verlaufen (zumindest für mich)
- Dungeons haben dasselbe Problem, auch wenn die Labyrinthe meist nicht zu sehr ausarten
- Das Menü ist viel zu lahm
- Die Story ist so rudimentär, wie es eben geht. Es gibt einen Bösewicht, der die Welt beherrschen will. Man stoppt ihn. The End. Das ist auf dem Niveau von Dragon Quest 1 auf dem NES   
- Das Kampfsystem ist imo totaler Quatsch. Es tut auf Action-Kampfi, ist aber "quasi-rundenbasiert". Nach jedem Angriff muss man eine kurze Zeit warten, bis man erneut angreifen kann und Zauber und Itemeinsätze pausieren das Spiel mit einer teils langen Animation, die nicht skipbar sind. Gerade die späteren Bosskämpfe arteten somit in ein Hämmern auf die Menü-Taste aus, damit man so viele Zauber wie möglich vor dem Boss losschicken konnte, was überhaupt nichts mehr mit Action zu tun hatte, da alle Charaktere den gesamten Kampf über an ihrem Ort stehen geblieben sind. Generell macht es kaum einen Unterschied, wo man steht, da einen gegnerische Zauber und Spezialattacken überall treffen und man nicht ausweichen kann. Finde ich eine etwas merkwürdige Designentscheidung. Das macht das Remake von allem, was man bisher sehen konnte, jedenfalls schonmal besser.


Was ich cool fand:
- Wenn es Charakterinteraktionen gibt, sind diese super
- große Replayability, da jeder Charakter einen anderen Anfang und leichte Änderungen in der "Story" mit sich bringt, plus das Klassensystem
- Man hat meistens ein klares Ziel oder bekommt von den NPCs genügend Infos, wo es weitergeht (nicht unbedingt Standard in der Zeit, aus der es herkommt). Jedenfalls bin ich komplett ohne Guide durchgekommen, auch wenn ich mich ein paar Mal hart verlaufen habe.
- Auch wenn ich das Kampfsystem nicht sehr mag, hatte ich bis auf einen Boss keine allzu großen Probleme und die Kampfanimationen sind großartig
- Generell ist das eines der hübschesten SNES-Spiele, die ich je gesehen habe
- Auch der Soundtrack ist absolut episch und hält locker mit Chrono Trigger, Zelda AlttP und Super Metroid mit

So, am Ende komme ich "leider" nur so bei ner 7-7.5 / 10 rum. Das mag angesichts meiner fundamentalen Kritik noch sehr hoch klingen (wieso sollte ein JRPG, bei dem ich sowohl die Story als auch das Gameplay doof finde, überhaupt so hoch kommen?), aber der Fakt, dass ich es dennoch gerne durchspielte, zeigt ja, dass nicht alles kacke war. Audiovisuell war es eine absolut lohnenswerte und wunderschöne Erfahrung und das macht manchmal tatsächlich einiges wett (bei Octopath habe ich ja ähnlich reagiert, da reißen die Stories auch keine Bäume aus, aber immerhin ist dort das Kampfsystem megagut). Ich freue mich jedenfalls sehr auf das Remake und hoffe, dass SquareEnix sich mehr Mühe geben als mit ihren anderen Mana-Remakes.

Hier noch ein paar geile Tracks aus dem Spiel:



This is where we build our future.
2  

und dabei ist er noch nicht mal auf die richtig schönen Charakter und Gegnerdesigns eingegangen, besonders einige der Gegner sind richtig fluffig weich, süß oder lustig anzusehen.

Es gibt auch mit 6 spielbaren Charakteren richtig viel Varianz, da jeder einen eigenen Kampfstil und Waffe hat. Auch die Zauber unterscheiden sich. Noch grüßer wird die Varianz, wenn man bedenkt, dass jeder Charakter insgesamt 7 Entwicklungen hat und jede eigene Spezialangriffe und Zaubersprüche hat.

Auch toll ist, dass es einen schwarzen Pogopuschel gibt als extra-geheimen Boss!   

Mindestens ne 8, wenn nicht sogar ne 10! Da das Spiel zu zweit spielbar ist, wäre das dann ne 16 bis 20! 

TOP!


See you Space Cowboy
1  

Die coolen Designs inkludierte ich in dem Punkt "eines der hübschesten SNES-Games"   

Ne 9-10 hätte es ohne allzu großen Aufwand werden können: Wenn Zaubersprüche nicht den kompletten Flow zerstören würden und gewisse Wirkbereiche hätten, sodass man die Chance hätte, auszuweichen und wenn man Zauber und Items auf unbenutzte Tasten hätte legen können, sodass man nicht ständig im Menü rumwühlen hätte müssen. Dann eine minimal interessantere Geschichte und voila, wir hätten hier das objektiv beste SNES-RPG.

So muss ich sagen, dass Final Fantasy VI, Chrono Trigger und Dragon Quest V einfach insgesamt runder und durchdachter sind (und vll noch ein paar andere, ich kenne ja leider nicht so extrem viele SNES-RPGs "persönlich"). 

FF6 hat einen größeren Cast und hat trotzdem etwas mehr Interaktionen zwischen den Partymembers und das Kampfi ist interessant. Standard-ATB, aber durch die Spezialfähigkeiten der Charaktere und das coole Magie-System fast genauso customizable wie das exzellente Job-System von FF5. Die übergreifende Story ist zwar auch hier weitgehend Standard, hat aber wenigstens einen Twist, den man damals noch nie gesehen hatte und einen sehr prägnanten Antagonisten. Außerdem stehen hier ja auch eh mehr die Charaktere im Vordergrund als der Rette-die-Welt-Plot.

Chrono Trigger ist mechanische Perfektion gemischt mit einem ebenfalls sehr sexyen Look und einem sexyen Soundi und auch wenn es nicht mein Lieblings-RPG ist, kann ich nachvollziehen, wieso es bei so vielen Leuten auf der 1 steht: Es hat einfach nicht wirklich objektive Schwächen und ist obendrein noch sehr charmant.

Dragon Quest V hat einige der besten und abwechslungsreichsten Dungeons der Serie, eine der dramatischsten Stories, die ich je in einem JRPG erlebt habe (und das als SNES-Spiel!) und zusätzlich zu den coolen Charakteren noch ein Monsterfang-System UND man kann eine von zwei weiblichen Charakteren heiraten, was kleine Auswirkungen auf die Story, aber große auf das Gameplay hat (da die Ehefrau als Partymitglied mitkämpft und die beiden sich stark unterscheiden). 

(Hier muss ich allerdings anmerken, dass die SNES-Version von DQ5 potthässlich ist und es nicht den epischen Party Chat gibt, der dem Spiel nochmal +100 auf Charme gibt. Die DS-Version ist da deutlich geiler UND sie fügt zusätzlich noch eine 3. potenzielle Ehefrau neben 1000 kleineren Verbesserungen ein.)

Allerdings macht Seiki 3 (für mich) kurzen Prozess mit seinem ach so hoch gelobten Vorgänger Secret of Mana. Ich verstehe, warum SoM seinerzeit ein Powerhouse war und Nostalgie spielt sicher auch ne große Rolle, aber generell bin ich von dem Spiel nicht wirklich angetan als jemand, der es nicht als Kind gespielt hat. Die Grafik ist echt schön, sieht im Gegensatz zu Seiki 3 aber tatsächlich mehr nach Kindergekritzel aus (ich weiß, harter Disrespect, aber wenn man beide nebeneinanderstellt, sieht das für mich halt so aus   ) und das Kampfsystem ist zwar etwas übersichtlicher, aber das ewige Gewarte auf das Aufladen der Angriffsleiste nervt hart und die Bosse sind (vom Gameplay) imo noch schlechter designed als in Seiki 3 (erfordern aber meist die gleiche Taktik: Magie spammen!) Außerdem nervt der Delay zwischen Schlag und tatsächlichem ausgeteilten Schaden, was die meisten Kämpfe so extrem viel langsamer macht, als sie es hätten sein müssen. Die KI ist außerdem extrem dämlich und bleibt überall hängen, Story gibts ebenfalls keine, das Inventar ist stark begrenzt (wieso zur Hölle darf ich nur 4 Bonbons mitnehmen ey), das Ringmenü ist imo ziemlich doof, auch wenn ich den Sinn dahinter verstehe und das wirklich nur subjektive Kritik ist. Einen Zelda-alttp-Killer sehe ich hier aber echt nicht, da ist Mystic Quest qualitativ schon ein Stück näher an Links Awakening dran. Aber genug SoM-Gehate. Ich kann wie gesagt verstehen, wenn und warum jemand das Spiel liebt, aber ich habe den Verdacht, dass das bei vielen eher an der Nostalgie liegt  . 3-Spieler-Multiplayer finde ich für das Genre und diese Zeit aber echt genial.


This is where we build our future.
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Xenogears (PSP)

So, hab es nun endlich durch. What. The. F***. 58 Stunden hat es gedauert und ich habe am Ende nur eine der 3 größeren Sidequests gemacht, nämlich die mit Emeralda, weil die wenigstens ein bisschen Backstory mit sich bringt.


2019 wird mir für immer als die Zeit der schrägen JRPGs in Erinnerung bleiben. Romancing SaGa 2, NieR Automata, Disgaea... aber Xenogears ist selbst unter den schrägen noch ein besonderes JRPG.

Kung-Fu, gigantische Mechs, ausladende Interpretationen verschiedener Philosophen und Weltanschauungen, ein Plot den ich wahrscheinlich immer noch nicht ganz verstanden habe... was will man mehr? 

Die Story fängt an wie jedes JRPG (Hauptchara hat sein Gedächtnis verloren, zu Beginn wird sein Dorf angegriffen und vernichtet) und endet wie jedes JRPG (Hauptchara besiegt Gott, damit die Menschheit ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen kann), aber dazwischen geschehen so viele unglaubliche Dinge, dass ich das Spiel wirklich trotz seiner vielen, vielen Schwächen noch empfehlen kann, einfach weil es so einzigartig ist.

Das Kampfsystem macht Spaß, auch wenn es leider nur pisseinfache und bockschwere Gegner und Bosse und selten was dazwischen gibt, die ultralangen Cutscenes lassen sich nicht skippen (und werden gerne mal vor unfair schweren Bossen platziert...), Disc 2 ist ein unfertiges Häufchen Chaos und wird zu einer halben Visual Novel, und generell lässt sich das Spiel für heutige Spieler kaum ohne die Nutzung eines Guides an manchen Stellen nutzen (immerhin hab ich große Teile des Games und sogar den finalen Dungeon ohne geschafft^^), aber... der Soundtrack ist genial, die Charaktere sind genial, die Story ist wie gesagt ein absolutes Meisterwerk und alles in allem ist Xenogears einfach das Spiel, das von allen die ich kenne am allerdringendsten ein vernünftiges, aufwändiges, modernes Remake vertragen kann. Leider wird das nie passieren, aber vielleicht schaffen es Tetsuya Takahashi und seine Leute bei Monolith, sich noch einmal zu übertreffen (insgesamt haben mir alle Xenoblade Spiele besser gefallen als Xenogears, ich meinte Storytechnisch).

Ich gebe dem Spiel ??? von 10 Punkten. Ich kann das absolut nicht bewerten. Es ist zu krass (teilweise im Positiven, teilweise im Negativen gemeint).


This is where we build our future.
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