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Muss man eigentlich immer wieder aufs Neue Pokémon auf die Switch übertragen, damit die Wunderbox aktiviert werden kann?! Hab das einmal gemacht, die Box erhalten und einmal genutzt. Jetzt steht der Timer zwar auf 0, aber laut Text muss ich wieder Pokémon übertragen, um sie zu aktivieren. Ist doch lästig... 

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Um eine neue Wunderbox zu bekommen, musst du wieder ein Pokemon auf die Switch übertragen. Das ist immer 7 Tage nach Aktivierung der Wunderbox möglich.

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Chrissi schrieb:

Das ist immer 7 Tage nach Aktivierung der Wunderbox möglich.

Ich weiß nicht, ob es ein Update gab, aber bei mir dauerte es nur vier Tage bis ich erneut ein Pokémon von Go auf Let's Go schicken konnte, um die Box zu reaktivieren.


The Binding of Isaac: Afterbirth+

Meine bisherigen Erfahrungen: -

Endlich habe ich das Spiel auch fertig, auch wenn es gegen Ende doch extrem fix, aber auch mega frustrierend wurde.
Ich bin froh, dass die letztens Herausforderungen doch schneller vorbei gingen als gedacht. Manchmal haben mich diese Challenges extrem aufgeregt. Vor allem "Brains!", "Ultra Hard" und "Speed!"


Test: The Binding of Isaac: Afterbirth+


Weitere Reviews:


"The creator lied to us." - Bendy (Bendy and the Ink Machine)
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Matthew1990 schrieb:

Ich weiß nicht, ob es ein Update gab, aber bei mir dauerte es nur vier Tage bis ich erneut ein Pokémon von Go auf Let's Go schicken konnte, um die Box zu reaktivieren.

War das Ende April/Anfang Mai? Da war ein Event da konnte man die Box alle drei Tage reaktivieren.

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Aktuell sind es vier Tage. Ich fange nun fleißig Meltans, damit ich bald genügend Bonbons habe, um es zu entwicklen. 

Nachdem ein Kollege die Woche erzählt hat, dass er BotW neu begonnen hat und wir etwas drüber gequatscht haben, hab ich auch Bock drauf bekommen und wollte den Spielbeginn auf dem vergessenen Plateau noch einmal spielen. Da ich meinen alten Spielstand aber nicht löschen und auch kein zweites Profil anlegen wollte, hab ich den Master Modus gestartet. Alter Schwede...   Das ist schon echt etwas heftig, gerade zu Beginn, wenn man selbst weder gute Waffen, Rüstung, Herzen und Ausdauer hat. Nach einer Stunde und dem ersten Schrein hab ich dann erstmal aufgehört^^

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Horizon Chase Turbo (Switch)

HCT ist ein Retro-Rennspiel mit einer Steuerung ähnlich zu Outrun und einem Grafikstil irgendwo zwischen Outrun und Cruis'n. Man fährt gegen 19 KI-Gegner, allerdings kann man HCT nicht wirklich als Rennspiel bezeichnen, da die anderen Fahrer am Anfang einen Vorsprung bekommen und man sie dann einholen darf. Damit es nicht zu simpel wird muss man auf jeder Strecke noch 15 bis 50 "Münzen" sammeln, um die beste Trophäe zu bekommen. 

Der Titel hat über 100 Strecken, die teilweise wirklich toll designed sind, manchmal aber auch recht deutlich als Füllmaterial zu erkennen sind. Vor allem die Stadtstrecken sind ziemlich billig, da man nie das Gefühl hat, wirklich in einer Stadt zu sein. Dafür ist der Soundtrack von Barry Leitch (der schon für Top Gear Rally auf dem N64 komponiert hat) absolut fantastisch. Die Switch-Version hat leider deutliche Performance-Probleme.

Das Spiel ist nicht schlecht und macht definitiv Spaß, reißt aber auch keine Bäume aus. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr moderat und gegen Ende, wenn die Fahrzeuge derart flott werden dass man sich zeitweise schon wie bei F-Zero fühlt, lassen die KI-Gegner wirklich auffallend viele Fehler zu. Wer es zu 100% beenden will kommt durch die Meisterschafts-Modi auf eine sehr üppige Spielzeit, allerdings finde ich die eher uninteressant. 7.5/10


Miles & Kilo (Switch)

Das Spiel ist mir bei seinem Release schon mal aufgefallen und ich hatte damals schon drüber nachgedacht, es einfach blind zu kaufen, da der Trailer sehr charmant aussah. Jetzt ist es für 6,99€ im Angebot und ich hab es einfach mal gemacht. xD

Miles & Kilo imitiert im Prinzip das Gameplay von Bit.Trip Runner, allerdings mit einer Retro-Optik. Es sieht in etwa so aus wie ein frühes Mega-Drive-Spiel. Eigentlich gibt es nix zu meckern - das Leveldesign ist sehr ideenreich, hat wenn man alles richtig macht einen tollen Flow und man hat selbst bei den Bossen nie das Gefühl, dass einen das Spiel zu reinem Auswendiglernen zwingt. Der Umfang ist allerdings ein absoluter Witz - ich habe es in einem Rutsch durchgespielt und 1 Stunde 18 Minuten gebraucht, um in jedem Level den S-Rang zu erreichen. Mit dieser Spielzeit ist es leider selbst zum aktuellen Angebotspreis zu teuer. 6/10


Passage into adulthood is often celebrated,

but as time goes by we realize what we have lost.

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Vyse schrieb:

Miles & Kilo (Switch)

Miles & Kilo imitiert im Prinzip das Gameplay von Bit.Trip Runner, allerdings mit einer Retro-Optik. Es sieht in etwa so aus wie ein frühes Mega-Drive-Spiel. Eigentlich gibt es nix zu meckern - das Leveldesign ist sehr ideenreich, hat wenn man alles richtig macht einen tollen Flow und man hat selbst bei den Bossen nie das Gefühl, dass einen das Spiel zu reinem Auswendiglernen zwingt. Der Umfang ist allerdings ein absoluter Witz - ich habe es in einem Rutsch durchgespielt und 1 Stunde 18 Minuten gebraucht, um in jedem Level den S-Rang zu erreichen. Mit dieser Spielzeit ist es leider selbst zum aktuellen Angebotspreis zu teuer. 6/10


Ich hab mir grad ein Video angeschaut und es sieht doch eher 1:1 wie ein Wonderboy-Klon aus.

Im Gegensatz zu Bit.Trip Runner scheint man schließlich stehenbleiben und sich frei bewegen zu können.

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KeeperBvK schrieb:

Ich hab mir grad ein Video angeschaut und es sieht doch eher 1:1 wie ein Wonderboy-Klon aus.

Im Gegensatz zu Bit.Trip Runner scheint man schließlich stehenbleiben und sich frei bewegen zu können.

Ja, aber die Levels sind alle so konzipiert dass man ununterbrochen nach rechts laufen kann, und man kann in den Optionen sogar automatisches Laufen aktivieren. Warum es überhaupt eine Option ist, weiß ich nicht, schließlich funktioniert das Spiel als Auto-Runner sehr viel besser als als 08/15-Platformer.


Passage into adulthood is often celebrated,

but as time goes by we realize what we have lost.

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Tales of Vesperia: Definitive Edition (Switch)

Das ist nun das 7. Tales of, das ich durchgespielt habe. Viele halten Vesperia ja für das beste Tales, aber für mich persönlich kommt es nicht ganz an Symphonia und Berseria heran (Symphonia war eben eines meiner ersten JRPGs und das habe ich mit meiner Schwester zusammen durchgespielt und Berseria hat einfach deutlich emotionalere Momente und eine coolere Party). Trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht, die Charaktere sind wie eigentlich immer sehr cool und liebenswert, die Story erfindet das Rad zwar nicht neu (Spoiler: Die Welt muss gerettet werden), ist aber bis auf ein paar Längen im Mittelteil schön erzählt, abwechslungsreich und gibt jedem Charakter seine time to shine. Rita ist direkt meine Lieblingsmagierin der Serie geworden, die brüderliche Beziehung zwischen Yuri und Karol hat mir sehr gefallen und Judy ist halt einfach nice   . Raven's Charakter wird etwas zugunsten von "Old Man"-Jokes verschwendet, was ich schade fand, aber jede Party muss halt ihren Pausenclown haben. Estelle ist ganz niedlich, aber jetzt nicht der deepste Chara ever und ich fand es cool, dass Repede mehr oder weniger "einfach nur ein Hund" ist und nicht auf magische Weise sprechen kann oder zu menschlich handelt. 

Von der Switch-Version gab es zu Release Berichte über kleine technische Schnitzer und gelegentliche Abstürze, aber die wurden wohl inzwischen rausgepatcht, denn mein Spiel ist in 65h Spielzeit nie abgestürzt und bis auf ganz wenige Ausnahmen lief es auch durchweg flüssig.

Was ich allerdings extrem schade fand, und das ist ein Problem, das die gesamte Serie hat: Es gibt EXTREM viele optionale Gespräche, Cutscenes, Sidequests und einfach generell tonnenweise Kram abseits der Hauptstory zu entdecken. Warum das ein Problem ist? Weil man beim "normalen" Durchspielen 90% davon verpasst, da die meisten Events zeitlich (teilweise extrem scharf) begrenzt sind. Überspitzt gesagt läuft das nämlich so:
Story-Event A ist passiert. Story-Event B wird aktiviert, wenn ich 10m weiter nach oben laufe und ein Haus betrete. ABER wenn ich stattdessen die Stadt verlasse, eine gigantische Weltreise zu dem Dorf mache, das ich vor 40h besucht habe und wo es storytechnisch überhaupt nichts mehr zu holen gibt und dort mit dem richtigen NPC spreche, im Gasthaus übernachte und dann anschließend zu einem anderen NPC gehe und ihn anspreche, bekomme ich Nebenevent C zu sehen. Mache ich das nicht und gehe zu Story-Event B, ist Event C in diesem Spieldurchlauf nicht mehr zugänglich. Sowas ärgert mich sehr, da eben auch Titel, Kostüme und sehr interessante Hintergrundgeschichten zu den Charakteren dadurch unzugänglich werden und a) ich keine Lust habe, das Spiel mit einem Guide zu spielen, weil es für die Hauptstory absolut nicht notwendig ist und ich Vesperia ja auch deswegen für die Switch gekauft habe, um unterwegs zu spielen, wo ich nicht in einer Hand ein Handy und in der anderen die Switch balancieren möchte und b) das Spiel für mich zu lang und zu storydriven/linear ist, um einen 2. Durchlauf in naher Zukunft zu rechtfertigen. Ich bin da vielleicht empfindlicher als manch anderer JRPGler, aber das ist für mich persönlich ein recht großer Kritikpunkt, vor allem, weil man die meisten Events nicht zeitlich begrenzen hätte müssen. Außerdem hätte ein Questlog echt nicht geschadet, es gibt doch auch ein umfangreiches Beastiarium und eine Item-Enzyklopädie, also warum keine einsehbare, detaillierte Questliste? Warum keine Warnungen vor dem nächsten Story-Event, dass es ein "Point of no Return" für gewisse Events ist?

Naja, abseits davon ist das Spiel wirklich großartig. So ne 8,5/10 würde ich subjektiv vergeben.


This is where we build our future.
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Vyse schrieb:

KeeperBvK schrieb:

Ich hab mir grad ein Video angeschaut und es sieht doch eher 1:1 wie ein Wonderboy-Klon aus.

Im Gegensatz zu Bit.Trip Runner scheint man schließlich stehenbleiben und sich frei bewegen zu können.

Ja, aber die Levels sind alle so konzipiert dass man ununterbrochen nach rechts laufen kann, und man kann in den Optionen sogar automatisches Laufen aktivieren. Warum es überhaupt eine Option ist, weiß ich nicht, schließlich funktioniert das Spiel als Auto-Runner sehr viel besser als als 08/15-Platformer.

Ah, ok, das ist interessant.

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The Walking Dead: Final Season (Xbox One)

Was für ne shit show und darauf hat man jetzt im worst case 5 Jahre gewartet?
Staffel 1 und 2 erzählen eine gute Geschichte, haben technisch Telltale typisch ihre Probleme und bieten spielerisch nicht die Welt - wobei gerade Staffel 1 noch deutlich mehr Adventure Elemente hat als jedes andere Telltale Spiel, A New Frontier war ein okayes Spin-Off mit dem nicht mehr als Geld gemacht werden sollte... jedenfalls hätte man sich diesen Teil der Story sparen können, aber die Finale Staffel?

Also technisch waren die ja eh alle Rotze, gerade ANF hatte besonders auffällige Grafikfehler... aber bei FS glitchen die Charaktere einfach mal relativ konstant durch das gesamte Spiel, also spätestens nach Episode 1 hätte man da doch mal patchen müssen, ob Telltale nun mittendrin pleite Gegangen ist oder peng.

Sei es wie es sei, es dreht sich wieder um Clem und AJ, der bombast Abschluss besteht allerdings daraus:

Clem und AJ sind unterwegs, suchen nach Essen, bauen einen Unfall, werden geretet und landen bei einer Gruppe Kinder. Später finden sie raus, dass der Anführer der Gruppe Mitglieder an eine Gruppe Plünderer übergeben hat um seine Haut zu retten, im Showdown mit dem Typen erschießt AJ diesen letztendlich als eigentlich schon alles vorbei ist, woraufhin die beiden von der Gruppe rausgeworfen werden. Clem und AJ treffen auf die Plünderer, Lilly welche wir in Staffel 1 nach dem Mord an einem anderem Gruppenmitglied aus dem Wohnwagen geworfen haben ist Teil der Gruppe, jedenfalls schaffen Klem und AJ es zu fliehen, erhalten dabei Hilfe von einen ehemaligem Whisperer, aber eigentlich unerheblich, jedenfalls wieder bei der Gruppe Kinder. Die Plünderer kommen, greifen an und verschleppen einige Kinder - auch wenn es eine ziemliche Nullnummer war bei der Gegenwehr. Schnellvorlauf zur Rettungsaktion, klappt. Bis auf das Lilly nicht stirbt. Nervig. Dafür halt ein paar andere Leute tot. Nun müssen die Kinder von den Walkern fliehen. Problematisch wird es an dem Punkt wo das übergebene Gruppenmitglied - welche noch einen Bruder in der Gruppe und ganz nebenbei erwähnt ihre mit ihr übergebene Schwester ermordet hat (lol), ihren Bruder holen will... halb zerfressen von den Zombies und in deren Begleitung. Suizidpackte sind doch was schönes. Jedenfalls geht bei der Aktion Clems Love Interest über den Jordan, in meinem Fall die psychisch gestörte Lesbe (ja.. das war ein Internat für schwer Erziehbare oder so, egal), sei es wie es sei... R.I.P.. Clem (mit von einem Axtschwung halb aufgerissenem Bein) und AJ fliehen und klettern um ihr Leben, kommen halt Zombies. Clem wird gebissen YEAH! Ende! Denkst du, die laufen noch JAHRE durch die Gegend, bis sie letztendlich in einer Scheune vor den Zombies unterschlupf finden, als wäre es nicht schon unlogisch genug das die Zombies trotz klein AJs bemühungen alle Zugänge zu verschließen, rein kommen - weil so eine Herde hat schon deutlich andere Dinge überrant - nein, die zu 99% zombifizierte Clem ÜBERLEBT, weil irgendwer ihr wohl das Bein abgehackt hat. Also, kA wo, wann und wieso - war ja schon praktisch ein Zombie und wäre ohnehin elendig verblutet wenn man es getan hätte - aber Off-Screen wurde sie gerettet.... YEAH! Wäre Clem gestorben hätte ich das FINALE ja noch akzeptiert, aber so war es mehr als einfach nur enttäuschend, nein es trotzte auch noch jeder Logik des TWD Universums!


Was für eine Finale Staffel, eine Finale Staffel die absolut nichts finales an sich hat und einfach nur enttäuscht!

5/10 



Wargroove (Switch)

Ich sag es mal so, ich hab den Abspann gesehen! Muss aber gestehen, Akt 6 und 7 habe ich einfacher gestellt, einfach weil es spät ist und ich keine Lust mehr hatte. An und für sich hat es ja Spaß gemacht, gerade Anfangs fühlte man sich herrlich an Advance Wars erinnert, zumal die Unterschiede zunächst recht subtiler Natur sind - bis auf das COs mitkämpfen, Städte nicht begehbar sind und die Heilung der Einheiten an diesen aus der Kriegskasse bezahlt werden muss... letzteres nimmt mir für meinen Geschmack eine taktische Option weg die ich lieber behalten hätte. Sei es wie es sei, in etwas über 30 Haupt- und Nebenmissionen kämpft ihr euch durch die recht belanglose Story um einen ermordeten König, feindliche Nationen, Missverständnisse und die ultimative Waffe... bla bla. Ist okay, aber es entsteht der Eindruck hier wurde eher an dem sehr mächtigen Karten+Kampagnen Editor geschraubt und dann diese recht einfallslose Kampagne drauf gesetzt.

Von den im 2017 veröffentlichtem Trailer wo von 12 Kampagnen die Rede ist, ist auch nicht viel übrig geblieben...

Also es gibt halt die eine Kampagne und einen Arcade Modus wo man ein paar Schlachten mit den Kommandanten schlagen kann, darüber hinaus noch ein Puzzle Modus, wo es wohl nur eine Lösung gibt...

Egal sei es drum, die Kampagne die da ist ist, naja... also von der Story Seite ohnehin, kommt mMn. auch nicht an den Advance Wars Charme heran und schon gar nicht an die Geschichte aus Days of Ruin, aber gut... wie gesagt bis Kapitel 6 war der voreingestellte (und höchste) Schwierigkeitsgrad vollkommen okay, dann kamen aber so unlustige Missionen wo man nur eine handvoll Einheiten hatte, richtig Fire Emblem mäßig, nur halt dass man unfähige Fußsoldaten bei sich hat statt OP gelevelten Hauptcharakteren... offensichtlich sind die Dinger machbar, aber Hölle nein.

Ich spiele Advance Wars eigentlich immer recht zurückhaltend, indem ich den Großteil der Städte übernehme, mir die besser wachsende Kriegskasse sicher und meine Positionen mit Artillerie halte bis meine Übermacht groß Genug ist um den Gegner zu überrollen. Dahingehend habe ich gerne mal Probleme wenn Advance Wars mit Rundenlimits oder Arealeffekten kam. Also Wargroove kennt so etwas nicht, aber mit Einheiten die nicht sterben dürfen komme ich so einfach nicht klar, besonders nicht wenn der Gegner einfach immer mehr Produzieren kann. Also halt auf einfach gestellt, was den Schaden meiner Einheiten reduziert, welche sonst halt gegen die falsche Einheit schnell mal direkt K.O. gehen - die Einheiten sind teilweise auch etwas schlecht ausbalanciert.. Lanzenträger sind IMO schon sehr OP... von der Nützlichkeit der Kommandantenfähigkeiten will ich da gar nicht anfangen... aber gut, besonders fragwürdig ist die letzte Mission, aber gut...

Sei es wie es sei, ich hatte keine Lust mehr und im Endeffekt hätte es sich auch nicht gelohnt mich da durch zu quälen, weil der Epilog hinter Sternchen verschlossen ist! Also lol, aber man bekommt schon in der 3. oder 4. Mission keine drei Sterne mehr, geschweige denn in den späteren - also es geht teilweise, aber ich bin mal so frei zu behaupten, dass hier höchstens noch Nico den 3-Sterne-Gold-Standard schaffen könnte um den Epilog freizuschalten. Ich quäle mich damit jedenfalls nicht herum, vor allem da der Epilog auch so ein hässlicher Kampf ist...

Sei es wie es sei, hat Spaß gemacht, gegen Ende etwas weniger, aber immerhin konnte man es trotzdem durch spielen. Der weg gesperrte Epilog nervt mich allerdings... ich muss aber auch sagen, ich wette unter den Community-Leveln/Kampagnen findet sich wenn man sucht wahrscheinlich sogar etwas besseres als was die Entwickler da abgeliefert haben... der Editor ist wirklich mächtig und man kann es Mario Maker mäßig krachen lassen UND den Kram sogar auf einer Weltkarte verbinden.

Wer das Spiel nur für die Entwickler Kampagne kauft bekommt ein solides Wars-like, welches allerdings um längen nicht mit der Klasse des Originals mithalten kann, Bonuspunkte gibt es für den mächtigen Editor und die ganzen Extras - sollte Nintendo je ein weiteres Advance Wars machen müsste es sich in dieser Hinsicht an Wargroove messen lassen.

7.5/10


"Nintendo I've come to bargain"
2  

Chinese Parents

Das Spiel gehört einem im Westen fast gänzlich unbekannten Genre an, dessen bekanntester Vertreter Princess Maker sein dürfte. Man spielt die ersten 18 Lebensjahre eines chinesischen Kindes und muss die Zufriedenheit der Eltern, das eigene Stress-Level und einige Statuswerte managen, um Skills zu erlernen, mit dem Endziel an einer Uni eingeschrieben zu werden.

Man startet wirklich als neugeborenes Baby und lernt erst mal so tolle Skills wie "sich im Bett umdrehen" oder "nicht in die Hose machen". Mit jedem neuen Lebensabschnitt kommen weitere Gameplay-Elemente hinzu.

Den Kern des Spiels bildet ein Puzzle-Minispiel, das mit fortschreitendem Alter sogar richtig cool und komplex wird. Hier verbessert man seine Statuswerte und eigenet sich Wissen an, mit dem man sich neue Skills kaufen darf. Um eine Chance zu haben auf die Uni zu kommen muss man sich in fünf Hauptfächern verbessern, und mit spezielleren Skills darf man seine Laufbahn beeinflussen und beispielsweise Sportler, Künstler, Programmierer oder Ninja werden.

Es gibt auch viele skurrile Minispiele; mein persönlicher Favorit sind die Face Battles. Hier duelliert sich die eigene Mutter in einem WhatsApp-ähnlichen Chatprogramm mit anderen Müttern, und es ist wie ein RPG-Kampfsystem aufgezogen: Beide Mütter haben einen HP-Balken und mögliche Angebereien über den Nachwuchs werden als Angriffs-Skills präsentiert, wobei "Mein Kind benutzt das Sofa als Trampolin" natürlich weniger Schaden anrichtet als "Mein Kind wird vom Militär konsultiert, um die Abschussgeschwindigkeit von Raketen zu berechnen". Es gibt sogar einen "Flee"-Button.

Ganz trocken und objektiv betrachtet ist Chinese Parents kein gutes Spiel. Das Balancing ist unter aller Kanone und es gibt offensichtliche Designfehler. Der New-Game-Plus-Modus, in dem man mit seinem Nachwuchs ein neues Spiel starten kann ist eine coole Idee, allerdings wird absehbar dass man bereits nach wenigen Generationen völlig overpowerete Superbabys in die Welt setzt, sodass man im Prinzip den ganzen Tag Videospiele zocken und am Ende trotzdem den besten Job und die beste Frau abbekommen kann.

Aber: Ein (im aktuellen Sale) gut 5€ teures Spiel, das einen Abend lang unterhält, kann mit sowas davonkommen. Denn die Entwickler des Spiels haben einen unglaublichen Sinn für Humor. Natürlich sind große Teile des Spiels als Parodie der chinesischen Kultur zu verstehen, da der Entwickler halt in China ansässig ist (was man auch an der extrem miesen englischen Lokalisierung merkt). Zufallsevents und Spielaktionen werden mit extrem charmanten Artworks präsentiert, und da es in China keine Political-Correctness-Welle wie in den USA oder der EU gibt konnten die Entwickler etliche Gags einbauen, die im Westen heutzutage als unmoralisch gelten würden und deshalb nicht mehr möglich wären. Hier habe ich meine persönlichen Favoriten hochgeladen. Kann mir irgendwer diese Englisch-Vokabeln erklären, vor allem den sechsten Satz?   

Am Ende bin ich trotz fragwürdiger Noten Uni-Absolvent geworden, startete als Software-Entwickler und blieb Single. Als es am Ende darum ging einer Frau einen Heiratsantrag zu machen, wurde mir eine Erfolgschance von 0% angezeigt. Es ist fast schon unheimlich, wie viel Ähnlichkeit zu meinem eigenen Leben das hatte.

Insgesamt wurde ich gestern etwa fünf Stunden lang extrem gut unterhalten und habe seit Undertale nicht mehr so viel gelacht. Damit bin ich absolut zufrieden.

8.5/10 


Passage into adulthood is often celebrated,

but as time goes by we realize what we have lost.

3  

prog4m3r schrieb:

The Walking Dead: Final Season (Xbox One)

Was für ne shit show und darauf hat man jetzt im worst case 5 Jahre gewartet?
Staffel 1 und 2 erzählen eine gute Geschichte, haben technisch Telltale typisch ihre Probleme und bieten spielerisch nicht die Welt - wobei gerade Staffel 1 noch deutlich mehr Adventure Elemente hat als jedes andere Telltale Spiel, A New Frontier war ein okayes Spin-Off mit dem nicht mehr als Geld gemacht werden sollte... jedenfalls hätte man sich diesen Teil der Story sparen können, aber die Finale Staffel?


Staffel 2 war auch schon Bockmist.   

An einer Stelle starb vor aller Augen ein Mädel aus der Gruppe, aber das hat niemanden auch nur im geringsten berührt. Wenige Sekunden später haben alle ein normales Schwätzchen miteinander geführt.

Die Michonne-Staffel war nochmal ganz gut, aber Staffeln 3 und 4 hab ich mir lieber gleich ganz gespart.


@ Andy: Das sieht verdammt cool aus. ^^

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Vyse schrieb:

Chinese Parents

Kann mir irgendwer diese Englisch-Vokabeln erklären, vor allem den sechsten Satz?   

Auf den ersten Blick würde ich sagen, dass das die Lyrics für die Fortsetzung von Man's Not Hot sind   


nibez is good for you
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Phoenix Wright: Ace Attorney Trilogy

Meine bisherigen Erfahrungen: 

Nintendo 3DS  Professor Layton VS Phoenix Wright

Wenn man viele Detektiv Conan-Folgen geschaut hat, kommt einem das Spiel doch etwas leichter vor. Haha! :D


Test: Phoenix Wright: Ace Attorney Trilogy


Weitere Reviews:


"The creator lied to us." - Bendy (Bendy and the Ink Machine)
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Moero Chronicle Hyper (Switch)

Yay, ich habe zum ersten Mal einen Dungeon Crawler durchgespielt! Und spiele sogar noch das Postgame! 

Nach so ca 25h war ich durch. Die Story ist der allerletzte Schrott: Man spielt einen Jugendlichen, der ein ziemlicher Nichtsnutz ist und perverse Gedanken hat, die er verdrängen möchte. Diese perversen Gedanken manifestieren sich und bringen die Welt in Gefahr, unter anderem lassen sie die ganzen Monster Girls, die auf der Welt leben, "böse" werden (damit ist eigentlich nur gemeint, dass sie einen etwas heftiger beleidigen als sonst und eben auch angreifen). Um sie von dieser bösen Aura zu befreien, ist es natürlich notwendig, ihre Kleider zu zerfetzen und sie so lange an den richtigen Stellen zu befummeln, bis sie wieder zur Besinnung "kommen". Jo. Keine Ahnung, wieso das durch die USK kam, aber Valkyrie Drive oder Criminal Girls 2 nicht... 

Jedenfalls ist das Gameplay standardmäßiges Dungeon-Crawling aus der 1st person in isometrischen Labyrinthen. Das Kampfsystem ist standardmäßig rundenbasiert, mit allem, was dazu gehört: Elementzauber, Buffs, Debuffs, die ganze Palette eben. Außerhalb der Dungeons gibt es in der Hubstadt nicht sonderlich viel zu tun. Man kann in einem Shop Items und Equipment kaufen und verkaufen oder ins Hotel gehen, wo jedes gefangene Monster Girl ihr eigenes Zimmer hat. Dort kann man das Fummelminispiel nochmal spielen (das auch den Touch Screen im Handheldmodus verwendet) oder dem Girl diverse Geschenke machen, um ihre Affinität zum Protagonisten zu erhöhen. Gelegentlich kommt es dann zu kleinen Sequenzen, in denen das Monster Girl mit euch oder Kolleginnen spricht. Am interessantesten an der Geschichte sind die sogenannten Job Panties: Jedes Monster Girl kann eine von vier Klassen annehmen, die sich dramatisch auf ihre Stats und das Skill Set auswirken. Eine Heilerin kann mit der richtigen Job Panty also auch zur Kriegerin werden etc. Diese Job Panties liegen zufällig verteilt irgendwo in den Dungeons rum und warten nur darauf, eingesammelt und an das richtige Monster Girl verschenkt zu werden.

Insgesamt ist das Spiel extrem basic (selbst in seinem Fanservice   ), die 12€, die ich jetzt dank Sale und Goldpunkten ausgegeben habe, war es das aber wert. Das Post-Game ist tatsächlich vom Gameplay her sogar noch etwas interessant: Die Post-Game-Areale beherbergen nämlich extrem starke Gegner, bei denen man wirklich aufpassen muss, da einen jeder random encounter sonst in kürzester Zeit zerstückelt. Hier muss man wirklich sehr gut überlegen, welche Kombination aus Monster Girls und jeweilige Job Panties man mitnehmen sollte und wie sich ihre passiven Skills auf das Teamwork auswirken.  Ich weiß noch nicht, ob ich das komplett mache (in jedem der 6 Dungeons gibt es einen ungefähr genauso großen Post-Game-Bereich), aber jetzt habe ich auch schon 45 Monster Girls und man will sie sich ja doch irgendwie alle schnappen...

Bewertung: Hmm. 5/10. Nicht schlecht, aber auch in keiner Weise irgendwie besonders.


This is where we build our future.
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Noch kein Like oder Kommentar von Andy dazu? Die Story klingt in meinen Augen grandios!

Und ich hatte halb erwartet, dass er etwas schreibt wie "klingt nach der echten Welt". ;)

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Nicht wirklich. Solche fanservice-lastigen JRPGs sind immer bockeinfach, und deshalb interessieren sie mich nicht. Davon abgesehen ist so ein extrem überzeichneter Fanservice eh nicht (mehr) mein Ding.


Passage into adulthood is often celebrated,

but as time goes by we realize what we have lost.

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Oh, ok, gut zu wissen. Also kein Peach Ball für dich? ^^

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Peach Ball teste ich gerade   

Ich muss aber sagen, die Senran-Kagura-Serie schwächelt auch immer mehr in letzter Zeit. Die beiden 3DS-Teile hatten flottes Gameplay, viel Umfang, eine gar nicht mal so schlechte Story und coole Musik. 

Heutige SKs haben alle erstmal Bikini-DLCs im Wert von 200€, bescheuerte Stories und reißen Gameplaytechnisch auch nicht mehr vom Hocker.

@Andy: Moero Chronicle hat 4 Schwierigkeitsgrade. Auf Normal ist es nicht so ein Problem (aber das Post-Game haut wie gesagt ganz schön rein), auf Schwer ist es imo auch recht schwer und Extrem hab ich gar nicht erst ausprobiert   


This is where we build our future.
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