Zuletzt durchgespielt

So, meinen Test dazu kennt ihr ja schon, aber nun habe ich es auch endlich durch:

Shining Resonance Refrain (Switch)
Hat Spaß gemacht, ist halt ein Low-Budget-Anime-Action-JRPG mit bissl Dating-Kram und so. Das Kampfsystem fühlt sich ganz am Anfang noch etwas hölzern an, wird aber nach kurzer Zeit sinnvoll erweitert und macht dann richtig Spaß. Das und die wirklich tollen Charakterinteraktionen in zahlreichen Gesprächen und Events haben mich dazu gebracht, es weiterzuspielen. Es wäre natürlich schön gewesen, wenn man sich bei der Story noch etwas mehr Mühe gegeben hätte, die Sidequests nicht nur wiederholbare Fetch- und Killquests wären und man mehr als eine Stadt hätte bereisen können, aber so ist es, was es eben ist: Ein durchschnittliches JRPG, mit dem man aber trotzdem seinen Spaß haben kann. 

Ich habe für den Durchlauf knapp 35 Stunden gebraucht und dabei einige optionale Events (quasi längere Visual-Novel-Abschnitte mit viel Charakterinteraktion) gemacht und einige Dates gehabt (Kirika best girl btw). Gegen Ende zieht der Schwierigkeitsgrad stark an, weil die Gegner nicht mit eurem eigenen Level, sondern mit der Kapitelanzahl mitskalieren und die Entwickler wohl erwartet haben, dass man zwischen 2 Kapiteln immer erstmal 5h grindet   . So war der Endboss knapp 30 Level über mir, was leicht knifflig war, aber durch häufigen Einsatz meines Heilitemrepertoires und geschicktes Wechseln meines spielbaren Charas war es mir möglich, auch ohne vorher nochmal zu grinden erfolgreich zu sein.
Hat Bock gemacht und ich bin froh, das Testmuster bekommen zu haben, weil ich es mir vielleicht sonst nicht gekauft hätte (auf jeden Fall nicht bis jetzt) und es mir so wahrscheinlich entgangen wäre. 

Ich bleibe bei der 6/10, die ich auch im Test gab.


This is where we build our future.
3  

Ist halt ne 5/10, lass dich nicht so von Elfen mit dicken Brüsten manipulieren   


"Nintendo I've come to bargain"
2  

Dicke brüste? Muss ich vielleicht doch mal spielen   


"La historia me absolverá" - Fidel Castro
1  

Final Fantasy V (PS1-Version, auf PS Vita gespielt)
Joa. Ich bin nicht der größte FF-Fan ever und so richtig krass geflasht hat mich bisher auch noch kein Teil der Reihe^^
(durchgespielte Titel: III, IV, V, XV, Explorers, The 4 Heroes of Light)

Aber von der Tochter-Reihe Bravely bin ich ein riesiger Fan und mit FFV habe ich endlich den wirklichen geistigen Vorgänger gespielt. FFV ist, wie so mancher Teil der Reihe, etwas weird. Hatte Teil IV noch eine für damalige Zeiten sehr komplexe Story mit vielen Wendungen und einen großen Cast an spielbaren Charakteren, die alle verschiedene Rollen im Kampf einnahmen, so ist V eher eine Evolution von Teil III. Das Jobsystem entspricht in seinen Wurzeln dem aus III, es gibt wieder "nur" vier spielbare Charaktere, die eben jede beliebige Klasse annehmen können und die Story ist... joa... nicht mehr als nettes Beiwerk. Im Kampf wird aber das ATB-System aus IV genutzt. Insgesamt hat es Spaß gemacht, diesen ollen Schinken durchzuspielen und zu erfahren, wo viele der Ideen aus Bravely Default herkamen, aber es hat stellenweise auch etwas genervt. Hier mal eine kleine Pro/Contra-Liste, damit das nicht zu sehr in einen spontan geschriebenen Test ausufert (und weil es keinen Sinn macht, jetzt anzukündigen, dass ich zu dem Spiel was in einem späteren Grinder's Guide schreibe, wenn es eh nicht passiert^^):

+klasse Jobsystem mit viel Spielraum zum Experimentieren und harten Bossen, an denen man seine Strategie austesten kann
+tolle Spielwelt mit vielen Städten, Dungeons und versteckten Schätzen
+fair verteilte Speicherpunkte in Dungeons, generell nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht
+optionale Backstory-Cutscenes zu den Charakteren

-weirde, nicht wirklich mitreißende Story (obwohl durchaus dramatische Dinge passieren)
-nervige Ladezeiten vor und nach jedem Kampf sowie beim Öffnen des Menüs (ist wohl nur in der PS1-Version so und die Vita emuliert das leider mit. Aber hey, lieber für 5€ aus dem PSN laden als mir für 60€ die GBA-Version auf eBay zu ballern...)
-der Soundtrack ist meiner Meinung nach ein großer Rückschritt nach Teil IV (ich bin kein allzu großer Fan von Uematsu, aber der FFIV Soundi ist wirklich episch!)
-es ist oft nicht wirklich klar, was als nächstes zu tun ist, weswegen man viel Zeit damit verbringt, in der Weltgeschichte rumzudackeln und zu hoffen, dass das nächste Storyevent triggert

Am Ende des Tages wäre ich, würde ich das Spiel aus heutigen Gesichtspunkten und in der Version, die ich habe, bewerten, wohl irgendwo zwischen 6 und 7 von 10. Es machte Spaß und ich bin froh, dass ich es nachholen konnte, aber einen wirklich bleibenden Eindruck hat es nicht hinterlassen. Trotzdem ist es von meinen bisher gespielten Haupt-FFs mein zweitliebstes nach FFIV. Ich sage ja, die Reihe flasht mich irgendwie nicht so ganz^^ Mal gespannt, wie sich Teil VI und X schlagen werden.


This is where we build our future.
3  

Infamous: Second Son

Nach drei Tagen bin ich nun auch durch. Insgesamt ein ganz unterhaltsames Spiel mit vier sehr coolen Kräften, die man im Laufe des Spiels lernt. Dass die Beton-Kraft erst im Endkampf verfügbar wird, ist zwar schade, aber mit der hab ich jetzt im Anschluss noch etwas in Seattle aufgeräumt.

Groß Lust jetzt noch weiterzuspielen besteht allerdings nicht, denn die Nebenmissionen sind allesamt nicht sonderlich spannend und die Kämpfe mit den DUP-Soldaten wurden schon vorher schnell langweilig. Im Post-Game sind die Explosionsscherben, mit denen man seine Fähigkeiten aufwerten kann, auch nicht mehr so nötig. Nach der letzten Stunde Beton-Kraft-Austesten ist nun die obere Insel scherbenfrei, sprich alle Drohnen, Kommandozentralen und Kontrollschranken sind zerstört. Auf der unteren Insel gäbe es noch einiges, aber wie gesagt, wozu denn^^

Was ziemlich Laune machte war, mit den Fähigkeiten über die Dächer der Stadt zu rasen, egal ob mit Rauch, Neon, Video oder zuletzt Beton. Ging alles relativ flott, aber allzu groß sind die Gebiete ja ohnehin nicht und viel umherreisen war auch nicht nötig. Jetzt müsste eigentlich Spider-Man her, würd glaub ich gut passen.

8/10

Edit: Fand das Spiel in den Nachtpassagen aber arg dunkel. Klar war das beabsichtigt, gerade die Neon- und Videokraft sahen da schon cool aus. Aber es war IMO teils schon zu dunkel. Die Umgebung wurde trotz verschiedener Lichtquellen nicht entsprechend aufgehellt, und im Kampf gegen Fetch, kurz bevor man die Neonkradt erhält, rennt man mit der Zeit durch einen fast schwarzen Raum, trotz hell leuchtender Neonröhren.

2  

Spider-Man

Hab Spider-Man nun auch durch. Tolles Spiel, es machte wahnsinnig viel Spaß durch New York zu schwingen, die vielen Aufgaben in der Stadt zu erledigen, Leute zu vermöbeln und zwischendurch auch mal der Story zu folgen, die gut erzählt wurde. Nach und nach wurden mehr Dinge freigeschaltet, die man in den Vierteln erledigen kann, hier hätte ich mir aber zum Ende hin mehr Abwechslung gewünscht. Egal ob Dämonenlager, Fisk-Baustellen, Sträflingsfestung oder Sable-Stützpunkt (oder wie die jeweils heißen), es ist am Ende immer das gleiche. Man prügelt schätzungsweise 50 Gegner in 6 Wellen nacheinander weg. Das macht ne Zeit lang Spaß, aber ich hab keine Lust noch 30 solcher Lager abzuschließen. Auch die zufällig in der Stadt auftauchenden Verbrechen wiederholen sich immer wieder, pro Distrikt immerhin auch 20 Stück. Im Grunde geht es ja im ganzen Spiel nur ums rumkloppen  

War am Ende auf Stufe 50, hab alle Gadgets und Fähigkeiten, und auf dr Map bis auf die Sable- und Sträflingsstützpunkte sowie deren Verbrechen auch alles erledigt. Von den ganzen Suits hab ich genau einen genutzt, den weiß/rot/blauen Standard-Suit, sieht cool aus und auch die ganzen Spezialfähigkeiten, die man durch das Kaufen neuer Kostüme freischaltet brauchte ich einfach nicht. Das „Alles-mit-Netzen-vollspinnen“-Feature war das beste IMO.

Müsste Infamous jetzt eigentlch auf ne 7.5 abwerten, denn Spider-Man kriegt ne 8.5 und hat mir doch deutlich besser gefallen.

Edit: Verstehe übrigens nicht, warum Lars die Sidequest mit dem Tauben sammeln so angemosert hat. Es machte echt Spaß hinter den Tauben herzuschwingen, bis man nah genug dran ist um sie zu fangen. IMO besser als vier verschiedene Gegnertypen mit ihren eigenen Verbrechen und Locations, in denen man nur jeweils sechs Wellen an Gegnern erledigt. 

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Habe spiderman auch just gerade durchgespielt, genau jetzt läuft der Abspann :D

Also es wa  echt ein super Spiel, hat viel Spaß gemacht. Alleine der Umfang der Story war mir etwas zu kurz, wobei sie eigentlich die volle Spielzeit unterhalten hat.

Der letzte Boss war echt super inszeniert, der Kampf war auf der Pro eine echte Augenweide!

Insgesamt fand ich die zweite Hälfte der Story sehr Gelungen, hat mich wirklich sehr gefesselt :) 

Bei den nebenaufgaben hat man aber wirklich gemerkt dass das mit den Verbrechen wirklich viel Wiederholung war, habe die dann eigwntlich auch nur wegen der platin gemacht :D

Alles in allem stimme ich aber nintendofan zu, ne gute 8,5 / 10 kann man hier ohne e bedenken geben, und jeder der halbwegs was mit marvel/spiderman/Superhelden anfangen kann wird seinen Spaß haben :) 

Als nächstes steht jetzt tomb raider an, da bin ich auch sehr gespannt drauf :) 


"Justice rains from above!" - Pharah
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Dragon Quest XI (PS4)

Kennste ein Dragon Quest kennste alle, in seinen Grundzügen funktioniert Dragon Quest XI noch genauso wie vor 30 Jahren und das mag manch einer gut finden, es mag für die durchweg sehr soliden Wertungen verantwortlich sein und verhindert Effektiv, dass man hier ein schlechtes Spiel bekommt... allerdings eben auch Bestrebungen hinsichtlich des Genre Throns.

Das klassische rundenbasierte Kampfsystem ist i.O., bzw. nennen wir es lieber Basic. Es trägt nicht positiv zum Gesamteindruck des Spiels bei, während das Kampfsystem von Octopath Traveler bspw. ein Highlight des Spiels ist. Ähnlich ergeht es der Reihe halt auch mit vielen anderen Aspekten, aber daran will ich mich jetzt auch gar nicht zu lange aufhalten.

Technisch ist das Spiel okay, die echten Cutszenes sehen wirklich genial aus, die Ingame Grafik im vgl. wesentlich schlechter - gerade die Haare sind dann sehr steif - aber immer noch hübsch, schade ist die etwas geringe Draw Distance, welche bei schnellerer Fortbewegung deutlich auffällt und dass oft sehr späte sichtbar werden der Gegner. Paar andere Ecken und Kanten, wie euer durchschreitbares Pferd und das auch seit den 80ern wohlbekannte roboterhafte abspulen der Bewegungsabläufe jeglicher NPC, will man jetzt nicht in allen Details ausführen.

Die Story bedient sich diverser bekannter Elemente und Referenzen, die Charaktere haben abseits des stummen Helden, welchen ich wie immer "Link" nenne - wobei Nintendos Link mittlerweile doch mehr Persönlichkeit besitzt als jeder DQ-Held - durchaus Charakter, treten dann aber mitunter gelegentlich doch sehr lange in den Hintergrund. Es gibt sogar einen nicht ganz erwarteten Plottwist. Generell macht die Story schon Spaß, reißt aber auch zu keinem Zeitpunkt den Weltenbaum aus.

Fazit: Dragon Quest XI ist ein gutes, wenn nicht gar sehr gutes Spiel, aber von Deniz kontinuierlichem "das beste" herunter beten, wird es einfach auch nicht besser. Wer an vorherigen Dragon Quest seinen Spaß hatte wird auch mit Teil 11 nichts falsch machen, wer die vorherigen Teile der Reihe nicht mochte, den werden die minimalen Neuerungen aber eben auch nicht abholen. Natürlich möchte Dragon Quest auch im Jahr 2018(/2017) immer noch ein klassisches JRPG sein, aber noch so viel Liebe zu diversen Details können die 30 Jahre alte Staubschicht, welche jegliche spannenden Neuerungen des Genres ignoriert vollends beiseite wischen. Die Story auf Märchenniveau mag darüber hinaus auch nicht jedermanns Sache sein und lässt sicherlich ihre Wow- und Mindfuck-Momente vermissen, welche andere JRPG einem nur zu gerne um die Ohren hauen, aber das möchte Dragon Quest eben auch nicht sein. Bei der letztendlichen Wertung tue ich mich unterdessen jedoch etwas schwer... 8 oder doch...

Nachtrag: Das Post-Game bekräftigt mich in meiner Wertung, auch wenn ich es aufgrund eines bestimmten Umstandes abgrundtief hasse, aber hey, ist schon ganz cool... muss es jetzt aber halt auch noch spielen... wie nervig es werden wird   

Wertung: 8.5 (... jedenfalls nicht besser als Chrono Trigger, nie im fucking Leben Deniz!)
Spielerlebnis: Sehr Gut
Umfang: Sehr Gut (ca. 60h bis zum Abspann)
Technik: Sehr Gut


"Nintendo I've come to bargain"
3  

Ich möchte noch kurz anmerken, dass es eben doch besser als Chrono Trigger ist. Diese "60h bis zum Abspann" braucht man nur, wenn man sehr viel Sidekram außer acht lässt. Also ich war nach 75h beim Abspann. Und ich hab auch nicht alles gemacht, weil ich schon wusste, dass noch ein grandioses und langes Postgame auf mich zukommt, wo ich dann noch den Rest machen kann (bitte spielt auf jeden Fall das Postgame, die Story ist sonst nicht "wirklich" zu Ende!).


This is where we build our future.
3  

Okay, hab jetzt noch 7-8h im Postgame herum gedödelt, und werde vllt. noch 3-4 dran hängen bevor ich dann nächstes Wochenende mit Torna starte, aber diese Mamutaufgabe den echten Endboss zu besiegen werde ich wohl nicht erreichen. Man kann ein gutes Stück rein spielen um eine Idee davon zu bekommen was abgeht, aber dann trifft man doch unweigerlich auf eine "Wand", welche verhindert, dass man den wahren Boss gegenüber tritt ohne vorher entweder exzessiv zu grinden oder wie wahrscheinlich vom Spiel angedacht, die Welt zu bereisen, wobei man unweigerlich über diverse Prüfungen/Aufgaben stolpern wird, welche am Ende mit stärkerem Equipment belohnt werden. Also ich bin mir ziemlich sicher man kann da noch 30 wenn nicht gar 40 Stunden versenken... muss jetzt nicht sein   

Vor allem da ich "nur" Level 52 bin... und man so 70-80 sein sollte um gegen den Final Boss zu kämpfen.
(Ja, ich hab mal auf Youtube geguckt).


"Nintendo I've come to bargain"
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Sauber. Wurde das Rushen bestraft - gefällt mir. Bei Octo auch schon die Segel gestrichen beim True Boss   .

Hauptsache wie ein Irrer durch JRPGs rennen, nicht gelevelt und equippt sein, ins Post-game kommen und dann gegen eine "Wand" anrennen   .


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
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Kennt man von Prochen. RDR lässt grüßen.


Kreuzritter der philschen Tafelrunde SCORPIO!
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Tobsen schrieb:

Sauber. Wurde das Rushen bestraft - gefällt mir. Bei Octo auch schon die Segel gestrichen beim True Boss   .

Hauptsache wie ein Irrer durch JRPGs rennen, nicht gelevelt und equippt sein, ins Post-game kommen und dann gegen eine "Wand" anrennen   .



Deniz der Dödel war kein Level höher als ich und auch nicht besser equipt, man muss halt einfach noch ordentlich Stunden ins Post-Game pumpen um Level zu machen und Equip zu bekommen, welches es davor nicht gab. Im Prinzip geht das Spiel einfach weiter. Nur... so viel Spaß ich mit dem Spiel hatte/habe, ich habe jetzt einen Großteil der Story die man in diesem Spiel zu sehen bekommt gesehen, es geht praktisch nur noch darum, sich hoch zu grinden, diverse aufgepowerte alte Bosse zu besiegen und dann den wahren Endboss zu beseitigen. Sollte ich dies bis Freitag nicht schaffen, werde ich es halt lassen, da ich die ~20h am Wochenende dann lieber in Torna stecke.

Bei Octopath lassen sich die post-game Waffen bedeutend einfacher auftreiben, weshalb einem danach schlicht noch derber Grind erwartet um ein angemessenes Level für den true Boss zu erreichen - alternativ kann man natürlich auch optionale high-level Dungeon erkunden und Bosse machen. Hier war es weniger der fehlende Spaß am grind, da ich das Kampfsystem in Octopath durchaus als befriedigend genug empfand, dass man nicht wirklich etwas gegen das grinden hat, allerdings stand ich dort dem true Boss gegenüber, hatte halt wirklich ALLES relevante gesehen und hätte jetzt nur noch gegrindet um diesen Boss zu plätten. Hab stattdessen lieber meine Zeit in Ys VIII gesteckt.

Ist ja nicht so, als wenn ich die Spiele einfach mittendrin abbreche, nur steigt der Zeiteinsatz im Endgame von RPGs leider extrem, da man einfach mal 10-20 Level hoch ziehen muss um die minimalen Story fitzel des wahren Bosses zu sehen. Darauf hab ich einfach keinen Bock und zocke in der Zeit lieber etwas anderes   


"Nintendo I've come to bargain"
1  

Dass ich nicht höher gelevelt war als du liegt daran, dass ich die letzten 15h oder so bewusst allen Gegnern ausgewichen bin, damit die Bosse etwas fordernder werden. Besser equippt als du bin ich aber auf alle Fälle, ich hab ja einen sehr großen Teil der Sidies gemacht und ohne mich hättest du zB nicht mal von der Existenz des Gelehrtensteins gewusst, einem der besten Items im Spiel... Und wenn man sich ne coole Grinding-Strategie aufbaut, dauert das gar nicht so ultralang. Außerdem gibt es wirklich viel zu entdecken im Postgame und die damit verbundenen Geschichten sind es auf jeden Fall wert.

Aber gut, jeder wie er will, lass es halt. Ich hab halt noch locker weitere 20-30h Spaß mit dem Spiel.


This is where we build our future.
1  

Detroit: Become Human

Nach Heavy Rain mein zweiter Titel von Quantic Dream, ich wusste also in etwa, was mich erwartet. Die Demo ist auch das erste Kapitel im Spiel, IMO aber völlig irrelevant für die Story, die erst drei Monate später startet. Es wird zwar an ein, zwei Stellen nochmal ganz kurz angesprochen, aber eigentlich hätte man es weglassen können. Als Demo war das Kapitel aber sehr gut, da es bereits viele Enden hatte und das Grundsystem des Spiels gut erklärt.

Connor ist aber auch im Rest des Spiels einer der drei spielbaren Hauptcharaktere und soll die Polizei bei den Ermittlungen zu den Abweichlern (Androiden mit der „Fehlfunktion“ des freien Willen) unterstützen. Nummer zwei ist Kara, welche mit der Tochter ihres Besitzers flieht, Nummer drei Markus, der für einen Künstler im Rollstuhl arbeitet und zum Anführer der freien Androiden avanciert. 

Soviel zur Story. Man spielt die knapp 30 Kapitel in der Regel abwechselnd mit den drei Androiden, Connor ermittelt mit seinem Partner Hank in Mordfällen mit Androidenbeteiligung, Kara versucht sich und das Mädchen Alice zu retten, und Markus kämpft für die Freiheit der Androiden. Wie von Quantic Dream gewohnt gibt es viele QuickTime Events sowie Entscheidungen zu treffen, und die können mitunter auch große Folgen haben, bis zum Tod des jeweiligen Androiden. Zu Beginn kann man aber nicht allzu viel „falsch“ machen, erst im späteren Verlauf haben die Entscheidungen mehr Gewicht. Manche der Kapitel bekommt man also mitunter gar nicht zu Gesicht, weil der jeweilige Android ggf. schon gestorben ist oder aufgrund der Entscheidungen ein alternatives Kapitel gestartet ist. Manchmal sind diese Alternativen recht offensichtlich, manchmal können aber Entscheidungen früheren Kapiteln entscheidend für die Auswahlmöflichkeiten mehrere Kapitel später sein. 

Das macht das Spiel IMO besonders reizvoll. Ich habe den ersten Lauf erst beendet und im Anschluss noch Alternative Enden erspielt, u.a. auch einem der Androiden, der mir zuvor gestorben war, zu einem besseren Ende verholfen. Alles werde ich in dem Spiel aber kaum sehen. Der erste Durchlauf war 10-12 Stunden lang, im Anschluss hab ich sicher noch 5-6 weitere Stunden für weitere Enden, bisher ungespielte Pfade etc. investiert. Auf YouTube gibt es ein 4 1/2 stündiges Video, das nur die Tode und Enden der einzelnen Androiden zeigt. Das sind viele, sehr viele. Auch die freischaltbaren Boni in Form von Kurzfilmen der Androiden, Making Ofs, Artwork-Galerien etc. sind interessant. Lohnt sich. 

8.5/10

5  

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And I know, yes I know, that all the little things are coming back to haunt you

They'll tear you down in the end, colliding with your dreams and burning all you stand for

3  

Detroit: Become Human

Kann mich N-Fans Kritik weiter oben im großen und ganzen anschließen, ziehe aber ein paar Pünktchen für die (zu) vielen Logikfehler der Story ab.

8.0/10


Frisbeetarianism is the belief that when you die, your soul goes up on the roof and gets stuck.
2  

Octopath Traveler (Switch)

Ich habe es 115 Stunden gespielt und bis auf den mit Abstand härtesten (optionalen) Boss im Spiel und dem Boss, der das True Ending darstellt so ziemlich alles gemacht, was geht. Ich mochte das Spiel sehr (daher auch die Spielzeit und meine Wertung)! Ich liebte das Kampfsystem, die Musik, die Grafik und die Prämisse. Aber (und jetzt wird es eine Spur erläuternder) ein paar Sachen waren mir wirklich unverständlich und einfach nicht gut gelöst. Die da wären:

- Die Dungeons. Es gab zwar echt viele, aber zum einen wurden wirklich oft Assets recycled (Herrenhaus z.B. - wie viele gab es davon? Sechs?), boten fast keinerlei Möglichkeit zum Erkunden und hatten nicht ein einziges Rätsel parat. Habe ich tatsächlich sehr vermisst und empfand daher die Dungeons nicht als Spielelement, auf das ich mich freute, sondern als lediglich Zubringer zum Boss. MMn sehr schade.

- Die Charakter"interaktion". Was zum Geier war das denn, ey? Man baut ein Spiel mit acht Charakteren, aus denen man sich den Main selbst picken kann und dann sieben Freunde/Kameraden/Gefährten rekrutiert bzw. vom Schicksal zusammengeführt wird. Und dann: sprechen sie nicht mit einander!? Dafuq??
"Aber es gab manchmal, wenn man + drückte, diese Party-Chats!!!!1111elf!!!". Ja, die gab es, aber sie waren selten, kurz, total oft shruggiös und in so 'nem komischen Extra-Screen dargestellt. Ohne Kulisse, ohne Kontext und ohne gar in der tatsächlichen Spielsituation stattzufinden. Kann man so machen, aber dann isses halt scheiße. Bei FFXV und P5 sind die Partys halt derart gut ausgearbeitet, dass sie jeweils das Herz der Spiele bilden. Man freundet sich als Spieler selbst regelrecht mit der Clique an und möchte sich am liebsten im Le Blanc dazusetzen und ein Curry fressen. Hier: Latschen acht Personen rum, die sich nichts zu sagen haben. Nice. Immersiv ist anders.

- Total ungebalancete Wege-Fähigkeiten. Ich habe Therion als Charakter gehasst. Habe ihn aber seit der ersten Begegnung in meiner Party gehabt, weil er einfach ohne Zweifel die beste(n) Wegefähigkeit(en) hat. Man geht mit ihm durch ein Dorf, stiehlt erstmal Dinge im Wert von ein paar Zehntausend Blättern und öffnet dann noch lila Kisten auf dem Weg zum Dorf und im Dungeon. Oder man nimmt Tressa, kann keine lila Kisten öffnen und sich dafür aber die Gegenstände, die man mit Therion hätte klauen können, für Mondpreise von den NPCs kaufen. Warum sollte man das tun? Oder Haanit: sie kann Leute ausknocken. Wow. Warum sollte ich das tun? Diese Kämpfe sind unendlich langweilig und bis auf gegen die paar NPCs, die Türen blockieren, auch sinnfrei. Und selbst dann, wenn ich einen Türsteher umhaue: dann ist im Haus dahinter ein Item drin, von dem ich durch Therion schon 25 andere Exemplare habe; ohne nervtötenden Kampf. Raffe ich nicht.

Diese Dinge verhindern leider, leider (denn ich liebe das Spiel ansonsten sehr) eine höhere Wertung als 8/10.


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
4  

Die Charakterinteraktionen mussten sie halt weglassen, weil man das Spiel (rein theoretisch) auch spielen könnte, indem man einfach einen Charakter wählt, solo durchrennt und die restlichen sieben nie trifft.

Das sehe ich aber weniger als Verteidigung des Systems und mehr als ein Zeichen dafür, dass das System einfach nicht funktioniert. Auch spielerisch hat es IMO nicht funktioniert. Da man sich die Reihenfolge der acht Unterkapitel jeweils aussuchen darf sind die ersten 1-2 Kapitel wirklich fordernd - dann ist man überlevelt und die restlichen sechs sind bockeinfach. Ist ziemlich ärgerlich, weil es genug Spiele gibt die zeigen wie so ein Konzept geht: Wild Arms oder Suikoden 3, wo man mit jeder Figur ein Einleitungskapitel spielt und dann halt die Party zusammengeführt wird.


And I know, yes I know, that all the little things are coming back to haunt you

They'll tear you down in the end, colliding with your dreams and burning all you stand for

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Super Mario Odyssey

Durch war es natürlich schon sehr lange, aber wie vor ein paar Stunden schon im Zuletzt-gespielt-Thread geschrieben, fehlten noch ein paar Monde. Hab nun auch das Abschlusslevel beendet, war dann doch gar nicht soo schwierig. Ein Geschicklichkeitslevel auf der finsteren Seite des Mondes, bei dem man unter enormen Zeitdruck die drei Abschnitte bewältigen muss, hat mich mehr Versuche gekostet (das Level, bei dem man im Cityland noch den Motorroller zur Hand hat).

Hab nun also alles gesammelt, alle Monde, alle Spezialmünzen, alle Caperungen, alle Musikstücke. Zudem noch die Monde auf 999 aufgefüllt. Kostüme fehlen mir noch einige, vielleicht mach ich das bei Zeiten mal, dafür brauche ich jedoch noch einige Münzen.

Apropos Münzen: Mit Luigis Ballonsuche bekommt man schon gut einiges zusammen. Hab die bisher nur im Pilz-Königreich gespielt, aber da kam echt viel bei rum. Zu Beginn sicher etwas schneller, weil man schneller im Rang aufsteigt, aber auch beim Suchen gibt es ordentlich Münzen. Bei manchen frag ich mich aber wirklich, wie die Leute an diese Stellen gekommen sind^^ Einen Ballon verstecken bringt auch gut was ein, wenn er nicht ganz so offensichtlich platziert wird und man es schnell macht. Ein versteckter Ballon hat mir vorhin z.B. über 400 Münzen eingebracht, der 15. Spieler hatte ihn dann erwischt. Glaub da kann man auch noch ne Menge Spaß mit haben, ist vor allem nicht so langweilig wie das Farmen in Bowsers Welt.

Wie dem auch sei, zum Spiel muss ich ja nichts sagen, Switch sagt 50h plus, dürfte bei mir damit auf Platz 3 liegen hinter Zelda und Mario & Rabbids (beide mit DLC)

10/10

PS: Ich frage mich wirklich, ob und was Nintendo mit dem Spiel noch vorhat. Die Entwickler müssen doch noch unzählige Ideen haben, Welten, die sie gerne noch machen würden. Irgendwann doch noch ein DLC? Oder gar ein Nachfolger, wie damals bei Galaxy?

3