Zuletzt durchgespielt

Red Strings Club steht auch schon länger auf meiner Wunschliste. Ist zwar grad im Sale, mir aber noch etwas zu teuer.

Wie sieht es denn mit den Entscheidungen während der Dialoge aus, haben die irgendeinen Einfluss auf die Story? Also auch so, dass man das Spiel vielleicht mehrmals durchspielen würde?


nibez is good for you
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Ich weiß es gar nicht so genau. Man kann auf jeden Fall Leben und Tod der Charaktere mitbestimmen und die Aussicht der Welt deutlich mitbestimmen.Nur sieht man davon ja nichts mehr. Ich habs aber auch nie ausprobiert, sondern nur einmal durchgezockt.


See you Space Cowboy
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So, habe gerade den Endboss in Monster Hunter World gelegt. War ein episches Finale (und sehr knapp, 5 Minuten waren übrig, und es hat niemand auf mein Notleuchtfeuer reagiert^^). Aber ein bisschen "enttäuscht" bin ich dann doch irgendwie, dass es beim ersten Versuch geklappt hat   

Naja, war ein sehr schönes Spiel. Bis Ende Mai hab ich noch PS+, da werde ich vielleicht noch 1-2x reinschauen, aber größtenteils wars das erstmal für mich, nach fast 60h. Habe einfach zu selten Zeit für PS4. Freue mich aber natürlich sehr auf Monster Hunter Generations Ultimate, auch wenn man da auf einige QoL-Features verzichten muss^^.


This is where we build our future.
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Und nun bin ich (vorerst) nach 160 Stunden mit Xenoblade Chronicles 2 durch. Mir fehlen zwar noch vier seltene Klingen und ein paar wenige Sidequests, aber nach über 200 Kernkristallen (darunter fast nur seltene und legendäre) hab ich gerade keine Lust mehr, die restlichen zu ziehen. Mache ich dann irgendwann im New Game+, denke ich. 

Habe alle Charaktere auf Level 99, alle Städte auf 5 Sterne und etwas über 100 Sidequests gemacht. Ist bis auf die miese Technik ein außerordentlich geiles Spiel, nur das Ende fand ich bei den anderen beiden Xenoblades besser. 

Jetzt gehts erstmal mit Final Fantasy V und Persona 5 weiter. 


This is where we build our future.
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Detroit: Become Human (PS4)

Ich könnte jetzt eine Debatte darüber losbrechen, welche Spiele besser sind Telltales Titel (alternativ auch Life is Strange) mit ihrer vorgegaukelten Entscheidungsfreiheit oder Quantic Dreams Entwicklungen wo jede Entscheidung massive Auswirkungen darauf haben kann was bzw. wie viel ihr von der Geschichte erlebt.

Detroit ist dahingehend das beeindruckenste und sicherlich beste Spiel, welches Quantic Dream bisher auf die Beine gestellt hat. Auch wenn ich die Geschichte von Beyond jetzt nicht als per se schlechter bezeichnen möchte, so viel Material welches der Spieler nicht zu sehen bekommt hat sie nicht, geschweige denn muss man um das Ableben wichtiger Charaktere besorgt sein, was letztendlich dazu führt, noch weniger vom Spielinhalt mit zu bekommen.

Die Problematik welche ich mit Quantic Dreams Detroit habe ist dahingehend schon beinah lächerlich und ein Luxus Problem, denn während ich bei einem Telltalel-artigem Spiel einfach eine Story durchlaufe die bewusst nur etwas Entscheidungsfreiheit vortäuschen will, habe ich bei einem Quantic Dream-artigen Titel den lächerlichen Anspruch, dass durch all meinen Entscheidungen, die gesamte Geschichte eine komplett andere Richtung einschlagen kann... ja die Entscheidungen haben Auswirkungen, mitunter sogar tödliche für diverse Charaktere und dies ist weit mehr als es je in einem Telltale-artigem Spiel zu sehen gab, aber es ist halt schon bedauerlich wie die Geschichte sich auffächert und dann trotzdem immer wieder zusammen läuft um dann in einer zwar nicht unbeachtlichen Anzahl von, aber zumeist leider doch sehr ähnlichen Enden aufzugehen. Versteht mich nicht falsch, Detroit ist in der Hinsicht überaus beeindruckend und stellt Heavy Rain und Beyond locker in den Schatten - wobei in Sachen Steuerung ja mMn. Beyond leicht die Nase vorn hat, hier wieder zu viele QTE mit Tasten und von der Bewegungssteuerung will Quantic Dream auch nicht so recht ablassen, außerdem hatte Beyond ein paar offenere Areale, in einem Spiel über freien willen ist es schon sehr ironisch wenn man als Spieler von rot eingeblendeten Absperrungen davon abgehalten wird den vorgegebenen Pfad zu verlassen, größere Umgebungen hätte die PS4 bei der Optik aber wohl auch einfach nicht geschafft.

Jedenfalls lasst mich euch das ganze mal am Beispiel einer frühen Szene mit Markus erläutern:

Ihr kommt mit Carl heim, sehr Licht im Atelier, ruft die Polizei weil eingebrochen wurde, es ist Carls Sohn dem Carl kein Geld für Drogen gab, weshalb dieser nun Bilder seines Vaters stehlen und veräußern will. Im Streit geht dieser letztendlich auf euch los, ihr habt nun die Wahl, schubst ihr ihn oder ignoriert ihr seine Angriffe? Egal was ihr tut, die gerufene Polizei wird auf Markus feuern und dieser kommt auf dem Schrottplatz wieder zu sich.


Eure Entscheidung ist natürlich nicht vollkommen bedeutungslos und wird die besagte Szene als auch im späteren Spielverlauf noch etwas verändern, allerdings beeinflusst auch hier nichts den grundlegenden Verlauf der Story. Dabei will ich gar nicht, dass jede kleine und lächerliche Entscheidung etwas komplett anderes heraufbeschwört, aber so ein paar Wendepunkte die einen deutlich größeren Unterschied machen sehne ich mir halt doch herbei, vor allem da sich Detroit dahingehend mitunter echt anbot.

Folgendes ist nur eine fixe Idee die mir irgendwie der gute M@ster R in den Kopf gesetzt hat, beschreibt aber auch gleichzeitig was nicht passieren wird bzw. spoiler ich auch etwas, also wärt ihr wohl gut beraten es zunächst durch zu spielen:
Markus kann seine Rebellion ja durchaus aggressiv aufziehen, letztendlich ist der irgendwie einzige Unterschied hier aber der Ausgang zwischen Freiheit durch Überzeugung der Öffentlichkeit und Freiheit durch eine schmutzige Bombe, welche Detroit für ECHTE Menschen unbewohnbar macht. Eine von M@ster R erwähnte Machtübernahme durch die Androiden - welche durchaus im Rahmen derer Möglichkeiten als in jeglicher Hinsicht überlegene Lebensform liegen sollte, steht einfach nicht zur Debatte, dafür bedürfte es ja einer zu weiten Teilen anders verlaufender Handlung, was aus Entwickler Hinsicht vollkommen lächerlich wäre, bei mir als Spieler aber den Unterschied zwischen "ich frage mich was anders gelaufen wäre wenn... -> mal auf Youtube gucken" und "scheiße, ich muss wirklich noch einmal spielen um diesen vollkommen anderen Pfad dieses Charakters zu entdecken" aus macht.


So etwas würde für mich dann den Unterschied zwischen einer 9 und 10 aus machen, aber gut... Detroit bekommt von mir ohnehin "nur" eine 8/10 

Wieso? Neben nerviger Bewegungssteuerung, QTE-Wahnsinn (also wirklich, ich habe bis zum letzten Kapitel ALLE Hauptcharaktere durchgebracht und diese dann nicht wegen falscher Entscheidungen - womit ich leben könnte - sondern schön wegen verkackter QTE verloren... musste man dann natürlich noch einmal spielen) und denn begrenzten Arealen, ist die Story von Detroit nun auch nicht unbedingt etwas das ich Perfektion schimpfen würde, eher ein alter Hut schön neu verpackt, relativ interessant erzählt, mitunter aber auch SEHR vorhersehbar... also da fand ich Beyond wirklich einzigartiger... und das Ende fand ich etwas enttäuschend, egal ob es gut oder schlecht ausgeht.

Cogito ergo sum


"Nintendo I've come to bargain"
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Dragon Quest Builders

- bisher kein Spiel der Reihe gespielt und damit mein Ersteinstieg

Test: Dragon Quest Builders

Als persönliche Meinung hat mir das Spiel echt Spaß gemacht. Fand es schon cool und war überrascht, dass es doch schnell zu Ende ging. Fand ich aber gut, da ich endlich zufrieden mal wieder ein Spiel in den Schrank zu stellen.

Weitere Reviews:


"The creator lied to us." - Bendy (Bendy and the Ink Machine)
2  

Roundabout (PS4)

Roundabout ist eine Mischung aus Kuru Kuru Kururin, Crazy Taxi und Night Trap.

Man spielt als Taxifahrer, der seine Passagiere in einer ständig rotierenden Limousine befördert. Das Gameplay ist klar aus Kuru Kuru Kururin für den GBA geklaut, falls das noch jemand kennt.

Die Story spielt im Jahr 1977 und wird in Form von trashigen FMV-Sequenzen erzählt. Diese sind auch das klare Highlight und ich habe lange nicht mehr so viel gelacht bei einem Spiel. Das Gameplay ist eher zweitrangig, weil es Instant Respawns hat. Nicht zu explodieren ist (im wahrsten Sinne des Wortes) eine optionale Herausforderung, die ich aber zumindest immer wahrgenommen habe, weil ich mir sonst auch einfach nur die Cutscenes auf youtube hätte angucken können.

Das Spiel nimmt sich halt nicht ernst und deshalb nimmt sich auch das Gameplay nicht ernst, was ich eigentlich schade finde, da man durchaus was aus dem Spiel hätte machen können. Für die 2,99€ für die es momentan im Sale ist halte ich es aber trotzdem - allein wegen der skurrilen Cutscenes - für empfehlenswert.

6.5/10


Obendrein enthält das Spiel übrigens noch einen vollwertigen Desert-Bus-Klon. Wer die vollen acht Stunden schafft, bekommt eine Silbertrophäe.


Passage into adulthood is often celebrated,

but as time goes by we realize what we have lost.

1  

Mega Man Legacy Collection

- bisher kein Spiel der Reihe gespielt und damit mein Ersteinstieg

Test: Mega Man Legacy Collection

Ich muss sagen, obwohl ich Capcom für ihre IPs, wie Monster Hunter und Resident Evil, feiere, fuckt mich der Laden aktuell etwas ab. Ich darf ja schon dankbar sein, dass Capcom Monster Hunter XX Ultimate für Switch nach Europa als Generation bringt...

Ansonsten die ganzen Retail-Spiele, die wir in der EU nicht sehen dürfen, wie Mega Man X Legacy Collection 1+2, Mega Man 11 und Okami HD. Dann bringen sie zum dritten Mal Resident Evil Revelation als Retail raus, aber für Nintendo neue Resident Evil Revelations 2 nur als Download-Code...

Okay, für Kunden, die auch kein Problem haben, etwas aus dem eShop zu laden, ist das ja nett..., wenn dies richtig funktionieren würde: Der Code für Mega Man Legacy Collection 2 funktioniert nicht. Wollte ich verschenken, aber er konnte ihn nicht aktivieren. Ich habe es ausprobiert -> klappt auch nicht

Edit: Und ja, ich schrieb eine E-Mail zum Kundensupport, aber... wer interessiert sich schon für Kunden? :D

Ich denke, es hätte keine Probleme gemacht, wenn man beides auf einer Cartridge drauf gepackt hätte. Die 2.Collection ist 3,2 GB groß... und die erste nur 345 MB. Damit hätte man das Download-Problem einfach umgehen können.


Subjektiv zur Collection selbst kann ich sagen, dass Mega Man ganz okay war. Abgesehen von Teil 1 (den ich echt mies fand), war die Reihe schon nett, aber wirkt auf mich, als käme der Mega Man-Hype eher von den SNES-Spielen. Ich wäre jetzt nicht abgeneigt mir weitere Teile anzuschauen.
Ich denke, meine vergleichsweise kurze Spielzeit kommt wohl primär daher, dass ich Save States setzen konnte. Vermutlich hätten die Originale einiges mehr Zeit gekostet... und Nerven.

Weitere Reviews:


"The creator lied to us." - Bendy (Bendy and the Ink Machine)
1  

Final Fantasy VI Advance (GBA)

Ja ich weiß der ein oder andere (Tobsen, Deniz) hätte lieber eine Nutzerstory dazu gelesen, aber dass ist mir gerade schlicht zu aufwändig. Zumal ich mich auch schwer damit tun würde diese Spoilerfrei zu halten.

Also was gibt es zu Final Fantasy VI zu sagen, außer SPOILER dass es genial ist?   

Antiker Krieg, Magie, die Welt am Rande des Untergangs bla bla bla guckt das verdammte INTRO

Ihr startet euer Abenteuer mit Biggs und Wedge (zwei imperialen Soldaten, wir halten fest: Imperium = die bösen), welche mit der durch einen Knechtring gefügig gemachte Terra Branford, einer Magie-begabten jungen Dame, auf der Suche nach einem Esper (so magische Viecher) sind. Sei es wie es sei, klappt nicht so ganz wie angedacht, denn bei der Begegnung mit dem Esper hat es sich mit dem Knechtring fix erledigt und wir haben unser erstes Party-Mitglied, die hat zwar keinen Plan was abgeht, aber da sie im Haus eines Widerständlers aufwacht, schließt sie sich kurz darauf dem Widerstand an. Machen wir einen kleinen Sprung zu unserem best dude Edgar Roni Figaro, der Filou von König residiert in seiner Burg Figaro in mitten der Wüste, welche Terra (in Begleitung) erreicht, kurz bevor der Imperiale General Kefka Palazzo - über den Sand in seinen Schuhen schimpfend - angestapft kommt um Edgar (dessen Königreich mit dem Imperium "alliiert" ist) über den Verbleib seines Spielzeugs (Terra) aus zu quetschen. Da der gute Edgar daraufhin allerdings nur zu erwidern weiß, dass Frauen ihn wie die Sterne am Himmel umgeben, zündet unser durchgeknallter Clown von General (Kefka > Sephiroth) die Burg kurzerhand einfach an. Alle verbrennen, das Spiel ist vorbei.

Nein, quatsch, wenn dem so wäre, hätte ich Final Fantasy 6 nach 2 Stunden durchgespielt gehabt. Die Party flieht auf Chocobos und Burg Figaro geht auf Tauchstation im Sandmeer. Klingt logisch? Jop, denn Final Fantay 6 ist ziemlich Steampunky und spielt in einer Fantasy-Welt die durchaus einiges an Technik zu bieten hat, so ist die Klasse von Edgar bspw. Technikus, welcher sich mit allerlei Gerätschaften im Kampf zu behelfen weiß. Generell hat jeder Charakter seine eigenen individuellen Movesets, so greift ein anderer Charakter bspw. zu Kampftechniken welche per Street-Fighter-artiger Eingabe aktiviert werden, während ein anderer über das Kommando "Werfen" verfügt mit welchem euer ganzes Inventar auf den Gegner geschmissen werden kann.

Generell ist Final Fantasy 6 eine gewaltige Ansammlung von skurrilen Momenten. Wo andere Spiele sich permanent ernst nehmen, birgt die Interaktion der diversen Charaktere inmitten einer Welt geprägt von Krieg, Mord und Totschlag immer eine gewisse Komik mit sich. Der schwierige Spagat zwischen Tragik und Klamauk den wohl kein Marvel-Superhelden-Film jemals hinkriegen wird, wird in Final Fantasy 6 perfekt gemeistert. Die großartige und Filmreife Inszenierung mit diversen Kamerafahrten und denkwürdigen Momenten die heutzutage einfache Cutscenes währen, hier aber interaktive Spielmomente sind, muss sich keineswegs vor der Inszenierung von Super Metroid oder Chrono Trigger verstecken. Dennoch hat Final Fantasy 6 natürlich seine Alterserscheinungen, angefangen bei den typischen random encounters und dem damit verbundenen Wechsel in einen separaten Kampfbildschirm, auch ein für JRPG mittlerweile typisches New Game+ gibt es nicht (wurde halt auch erst ein Jahr später mit Chrono Trigger salonfähig) - obwohl man es eigentlich auch nicht wirklich braucht. Etwas störend ist aus heutiger Sicht wohl die unzureichende Karte (wer nicht ziellos umher irren will um die in den hinweisen der NPC genannten Zielorte zu finden, sollte online eine beschriftete Version suchen) und mich persönlich irritierte die 4-Wege-Steuerung anfangs etwas, da die Spielwelt einfach so absolut nicht eckig wirkt und man an diversen stellen gerne diagonal gehen würde. Ein paar im Menü versteckte Funktionen/Erklärungen und der obligatorische (aber nicht sonderlich gut versteckte) unsichtbare Schalter sind natürlich auch vorhanden.

Etwas schade und somit auch der einzige nennenswerte und nicht dem alter geschuldete Kritikpunkt den ich diesem Spiel ankreiden möchte ist aber lustigerweise der Schwierigkeitsgrad, all die tollen Zauber und Angriffe die man im Verlauf des Spiels bekommt werden im Angesicht des ULTIMA-Spams irgendwie sinnlos. Den Gegner verlangsamen und die eigene Party beschleunigen (achja, ATB-Kampfsystem btw... HYPE!)? Nääh -> ULTIMA; ULTIMA; ULTIMA; ULTIMA!!!! Der mächtigste Zauber im Spiel mäht alles nieder, ignoriert alle Barrieren und macht 9999 Schaden, die mächtigsten Gegner im Spiel haben so 60.000 TP und ich spamte mit Terra gegen Ende 3x Ultima PRO "RUNDE" (also ihre Aktionen bevor der Gegner reagieren kann, ist halt wie gesagt ein ATB-Kampfsystem)... kein Spiel für Vyse. Sollte Final Fantasy 6 je ein Remake erhalten, wäre neben einer neuen Karte wirklich ein extra Schwierigkeitsgrad  sinnig. Wobei man sich das alles natürlich auch selbst interessanter gestalten kann, indem man eine Entscheidung trifft die einem die einzige Möglichkeit den Ultima Zauber zu erlernen verwehrt.

Ich könnte noch einiges schreiben, mich noch über diverse Dinge auslassen, coole Story Momente spoilern, subtile Dinge die dem ein oder anderen bestimmt entgehen werden (Edgar, Münze, achtet drauf!) benennen oder über Interaktionen sinnieren, die nur zustande kommen wenn man mit den richtigen Party-Mitgliedern durch die Welt zieht, aber all dies erlebt lieber selbst. Denn egal wie gut oder schlecht ihr Final Fantasy 6 letztendlich persönlich finden werdet, es ist eines der fünf Super Nintendo Spiele die jeder einmal gespielt haben sollte - selbst wenn es im Original (wie Chrono Trigger, was hatten die nur gegen Europäer?) nie seinen Weg nach Europa fand.

Wertung: 9.5/10

Spielerlebnis: Herausragend
Umfang: Sehr gut
Technik: Sehr gut  


"Nintendo I've come to bargain"
3  

Lost Sphear

- bisher keine Erfahrung mit der Spielereihe (aber vielleicht lasse ich mir I am Setsuna importieren)

Test: Lost Sphear

Ich bin echt froh, dass ich noch Ansätze dazu im Internet fand, um das Tagebuch zu vervollständigen. Gerade alle Items zu finden war doch sehr aufwändig. Hat mir aber persönlich Spaß gemacht, da mir das vervollständigen solcher Einträge gefallen. Finde es am Ende immer cool, ein solches Lexikon zu haben.

Habe mir jetzt noch Wolfenstein II und Donkey Kong Tropical Freeze im Austausche dafür zugelegt. Dazu noch Monster Hunter Gneration Ultimate vorbestellt. Genug Futter habe ich für die Switch noch. :)

Weitere Reviews:



"The creator lied to us." - Bendy (Bendy and the Ink Machine)
2  

Detroit: Become Human (PS4)

Ist schon etwas länger her, dass ich es durchspielte und eine Nutzerstory habe ich auch nicht geschrieben, da ich recht fest davon ausging, dass Terry dies tun würde   . Daher jetzt nur der Vollständigkeit halber hier mein Fazitsatz, der in einer etwaigen Story gefallen wäre:

Tobsen meint: "Audio-visuell bombastisch inszeniertes Adventure mit diversen heftigen Momenten; allerdings auch in einem nicht mehr ganz unerzählten Setting."

Technik: Herausragend
Spielerlebnis: Sehr gut
Umfang: Gut

8/10


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
4  

Octopath Traveler (Switch)

So nach knapp 52 Stunden hab ich gestern alle acht Pfade zu ihrem individuellen Ende geführt, man sollte meinen das Spiel sei damit vorbei, obwohl der Abspann eigentlich schon rollt nachdem man die Story seines Start-Charakters beendet womit das Spiel für mich als "durchgespielt" gelten würde 

Da Deniz einen netten Test geschrieben hat der die stärken und schwächen von Octopath Traveler ganz gut beleuchten sollte, will ich dazu jetzt gar nicht mehr so viel zu sagen.

Nach den acht Storys hätte ich dem Titel eine gute 8.5 attestiert, die große zusammenhängende Geschichte die man sich erhofft haben mag gibt es in dem Spiel eigentlich nicht... aber welches moderne JRPG hat nicht noch etwas post-game content.

ACHTUNG, MASSIVE SPOILER!

Okay zunächst einmal: Ihr solltet euch den Namen Graham Crossford merken, dies ist der Dude der Alfyn sein Leben rettete und der auch noch zwei weitere der acht Pfade mit dem großen ganzem verknüpft. Das Tressas Tagebuch von ihm geschrieben wurde, ist zwar die wohl schwächste Einbindung aller acht Pfade, aber nun gut.

Nachdem man alle acht Pfade bereist hat, und zwei bestimmte Sidequest erledigte (diese involvieren Kit bzw. Lyblac) werden die Ruinen von Hornburg freigeschaltet. 


Also auf dahin und ihr seht wie Lyblac den armen Kit durch das Gate of Finis lockt... dam dam daaa!

Ihr also hinterher und es folgt ein Boss-rush, denn bevor man dem großen bösen Gott auf die Fresse hauen darf (bzw. der wird euch einfach weg wischen, Level 70+ wäre schon ratsam und ich denke auch dafür muss man schon ganz gut mit dem Kampfsystem zurecht kommen) gilt es nämlich acht verstorbene Gegner zu beseitigen, einen je Story-Pfad, da in manchen Pfaden der Finale Boss nicht getötet wird steht euch der aus Kapitel 3 gegenüber.

Edit: {Hat mich beim ersten Versuch um Level 65 herum echt viel Zeit gekostet, auf Level 75 war die Sache in unter einer Stunde erledigt.}

Kommen wir aber zum eigentlich interessanten. Jeder Boss lässt ein Tagebuch liegen in welchem diverse Dinge stehen.

Edit: {Ich hab bei meinem zweiten und wohl für lange Zeit letzten Versuch den Endboss zu bezwingen einfach mal den gesamten scheiß gescreenshoted, also viel Spaß beim lesen für alle die sich nicht die Mühe machen wollen noch einmal alle Bosse zu besiegen um dann von Gott beseitigt zu werden: Klick }

Dieser ganze Lore ist wirklich gut zu lesen und dafür lohnte es sich echt nach Hornburg zu reisen, auch wenn einem der echte Endboss / Gott mit Leichtigkeit ausradieren kann...



... und somit drei Stunden Spielzeit für die Katz sind.

Nichts desto trotz, all dieser Lore, auch wenn es nur Texte sind, welche das große Ganze zusammen bringen...
schiebt Octopath Traveler in meiner Gunst doch so weit nach oben, dass eine Wertung dabei heraus kommt, welche aufgerundet hier eine

9/10 

ergibt. Ein wirklich tolles Spiel, ich werde jetzt allerdings noch etwas grinden und dann noch einmal mein Glück versuchen   

Edit: {Mein zweiter Versuch auf Level 75 ging leider auch daneben, ein gut gemeinter Rat für alle die es ernsthaft angehen wollen
Bringt alle vier geheimen Zweitjobs mit zum Endboss, in normalen Kämpfen mag der ein oder andere sicher alles andere als nützlich sein, aber gegen den Endboss helfen die normalen Job-Skills mitunter nicht...
}


"Nintendo I've come to bargain"
5  

Ich habe inzwischen auch endlich alle acht Main-"Stories" von Octopath durchgespielt. Diese gewinnen zwar wirklich keinen Blumentopf, aber ich fand sie trotzdem schön - manchmal mag ich auch seichte Kost. Deutlich weniger seicht sind einige optionale Bosse und das Auffinden des Postgame-Dungeons (letzteres ist mir noch nicht gelungen, aber kommt noch). Durch einen besonderen Sidequest-Boss werde ich jetzt auch gezwungen, die Taktik, die ich seit Kapitel 3 eigentlich fast durchwegs nutzte, komplett über den Haufen zu werfen und auch Charaktere oder 2nd Jobs zu nutzen, die ich bisher nie nutzte. Das macht auf jeden Fall Spaß. 


This is where we build our future.
1  

Dragon Quest Heroes II (PS4)

DQH2 ist ein Warriors im Dragon-Quest-Gewand - am Titel unschwer zu erkennen, gab es vor einigen Jahren bereits einen offenbar durchaus erfolgreichen Vorgänger, sodass sich Square Enix zu einem zweiten Teil entschlossen hat. Im Gegensatz zu Hyrule Warriors oder gar Dynasty Warriors ist DQH2 sehr RPG-lastig. Mehr auch noch als der Vorgänger. Man hat eine Hub-Stadt, Side-Quests von NPCs zu erledigen, Schmiede, Zubehörwerkstatt etc. Auch Talentbäume der Charaktere, Level-Ups, und auch eine zusammenhängende Spielwelt und eine brauchbare Story fehlen nicht. DQH1 hatte ich damals, sofern ich mich recht erinnere, als Musou mit JRPG-Einschlag betitelt; Teil 2 würde ich tatsächlich als JRPG mit Musou-Kampfsystem titulieren wollen. Es gibt einen kleinen Online-Multiplayer-Modus, weniger Tower-Defense-Missionen als in Teil 1 und wieder leider nicht sehr viele Kämpfer (15). Als Einstimmung auf DQ11 ist es echt nicht verkehrt und außerdem äußerst günstig zu erwerben. Die Teil-1-und-2-Collection für Switch ist Japan-exklusiv. Wer will, kann sich die aber dennoch importieren, da die Sprachhürde echt gering sein dürfte - die Story müsste man dann bei YT nachgucken.

Spielerlebnis: Gut
Umfang: Gut
Technik: Gut

7/10


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
2  

Wolfenstein II: The New Colossus

- bisher keine Erfahrung mit der Spielereihe

Test: Wolfenstein II: The New Colossus

Auch wenn ich eine Star Card nicht habe, weil sie durch ein Bug wohl nicht an der vorgesehenen Stelle nicht auffindbar ist, bin ich doch recht zufrieden. An sich ist dies der einzig größere Fehler, der auftrat und kam daher gut klar.
Ich finde, Bethesda kann gerne mehr für die Switch raus bringen - ich bin da bereit für solche Spiele auch zu zahlen.
Spiele, die gerade mich interessieren, wären Evil Within oder Prey. Etwas, in Richtung Horror wäre mal wieder nett.

Edit: Bevor die 10 Tage abgelaufen sind, war ich etwas verwirrt, da mir eine Spielzeit von 80 Spielstunden im Spiel angezeigt wurde. Ich bin da froh, dass die Switch nur die aktive Spielzeit berechnet und nicht die Zeit im Homemenü. Aktuell müsste ich bei über 100 Spielstunden sein.

Somit ist es für mich interessant, wie viel aktive Spielzeit (30 Stunden) und wie lange ich manchmal afk bin und das Spiel nur im Hintergrund durch das Homemenü (100+ Stunden) habe.

Und wieso hat Bethesda immer nur so hässliche Titelbilder? Erst DOOM, jetzt Wolfenstein II. So ein schönes Logo als Titelbild, wie es Mario Kart, Breath of the Wild, etc. haben, wäre ja nice.

Weitere Reviews:


"The creator lied to us." - Bendy (Bendy and the Ink Machine)
1  

Virginia (Xbox One)

What?

Mehr müsste ich eigentlich gar nicht zu diesem Film sagen, im Gegensatz zu anderen Walking-Sims wie Journey möchte ich Virginia tatsächlich nicht einmal als Spiel bezeichnen und hätte mir innerhalb der Spielzeit die eben auch ziemlich einem Film entspricht, beinah gewünscht, es möge mich doch den Controller aus der Hand legen lassen.

Kommen wir aber zur Handlung: Frisch von der FBI Academy der Marine Corps Base Quantico (Virginia) folgen wir Dana Scully, welche ihren ersten Auftrag erhält, den Fall um einen verschwundenen Jungen aufzuklären. Dabei wird sie Fox Mulder zugeteilt, auf welchen sie im Rahmen einer internen Ermittlung ein Auge werfen soll.

Natürlich erlaube ich mir mit den Namen nur einen Spaß, aber ich weiß ehrlich gesagt jetzt schon nicht mehr wie die Charaktere hießen. Davon ab hat Virginia aber wirklich ein paar Parallelen mit Akte X. Auch wenn über die gesamte "Spiel"zeit nicht gesprochen wird und Akte X auch nie sooooo seltsam wurde... denn leider verliert sich der Titel gegen Ende in konfusen Bildchen, also keine Ahnung was da wirklich abgeht, vllt. ist das Balg nur weg gelaufen, weil er gesehen hat, wie der Priester seine Mutter pimpert... vllt. wurde es zwischendurch von Aliens entführt... vllt. gibt es seltsame Zeitsprünge, weil Scully sich mit ähnlichen internen Ermittlungen und vielen Antidepressiva zum FBI Direktor hoch arbeitet und dann... doch nicht. Was man aus der Story macht soll dem Spieler wohl selbst überlassen sein, auch wenn die Macher von Virginia uns "spielerisch" so gerne an die Hand nehmen, ihre Interpretation des ganzem erfahren wir nicht.

Der eigentliche Star des ganzen Spektakels sind wohl schlicht und ergreifend die Inszenierung und das Orchester... also die Musik muss man wirklich lobend erwähnen und die Inszenierung kennt man so eigentlich nur aus Film und Fernsehen, so schneidet das Spiel während man mal laufen darf von einem Gang in den nächsten und springt gegen Ende öfter hin und her als es ihm selbst wahrscheinlich gut tut.

Ich denke Virginia fällt schon beinah in die Kategorie: Entweder liebt oder hasst man es.
Wo genau ich mich da einordne lasse ich an dieser Stelle aber mal offen.

Wertung: 6/10

Spielerlebnis: Gut
Umfang: Mangelhaft
Technik: Gut




"Nintendo I've come to bargain"
3  

Hellblade: Senua's Sacrifice

30 € waren mir immer zu viel, 18 € hingegen erschienen mir wie ein angemessener Preis. Und so habe ich Hellblade die Tage auch einmal heruntergeladen.
Soeben habe ich mir auch die jeweiligen Reviews von Jerry (9/10) und Vyse (4,5/10) durchgelesen und positioniere mit zwischen beiden mit einer 7/10, da das Spiel einiges wirklich hervorragend macht, anderes nur in Ansätzen oder auch gar nicht gut.

Ich rechne dem Spiel hoch an, dass es (noch vor GoW) sich dem bis dato unverbrauchten Setting der nordischen Mythologie widmet, hier in Verbindung mit den Wikingern und den Pikten auf den britischen Inseln. Auch schön ist die Idee Psychosen zu thematisieren. Ist das, was man spielt überhaupt (in der Spielwelt) echt? Oder entpsringt nicht alles einem Hirngespinst der Protagonistin Senua? Die Brutalität brandschatzender Wikinger in früheren Zeiten ließ zahlreiche Opfer traumatisiert zurück, die nicht mehr drüber hinweg kamen. Insofern gibt es für die Mainstory von mir ein dickes Plus ob der Originalität. An diesem Punkt muss ich Vyse auch entscheiden widersprechen, wenn er die Entscheidung für eine weibliche Protagonistin als SJW-tum abkanzelt, auch, weil sie angeblich bewusst hässlich sei. Ich habe einen Riecher für alles, was SJW-mäßig ist, und gerade hier finde ich den Vorwurf fehl am Platze. Zumal die für das Gesicht einfach ihre deutsche Video-Editing-Maus genommen haben ^^ (https://www.youtube.com/watch?v=gFhzVtHwJjA)

Was Hellblade insgesamt nicht so gut gelungen ist, sind einige Spielmechaniken. Die Kämpfe sind recht simpel, folgen immer dem selben Schema, Bewegungsabläufe wiederholen sich recht schnell, es gibt nur gut eine handvoll Gegnerarten, die in Kämpfen einfach alle zusammen, nacheinander auftauchen. Der Schwierigkeitsgrad im Verlauf des Spiel wird einfach darüber variiert, dass (gleichzeitig) mehr von ihnen zu besigen sind. Das wirkt schnell redundant, ermüdet und wird abgearbeitet. Hier muss ich Jerry widersprechen.

Die Rätseleinlagen, deren Varianz nicht allzu ausgeprägt ist, langweilen auch recht bald.

Diese zwei Punkte sind es, denen man anmerkt, dass es eine Produktion eines (damals) unabhängigen 20-Mann-Studios ist, und nicht die von Sony Santa Monica. Gleichzeitig sieht man aber, wieviel Potential in den Ideen steckt und wie talentiert Ninja Theory zu sein scheint. Insofern weckt die Akquise von Microsoft Hoffnungen auf mehr!

Wiederspielwert hat das ganze nach den sechs bis sieben Stunden nicht. Außerdem würde ich es auch nicht aushalten, so langsam wie sich Senua auch "laufend" fortbewegt, treibt es einen manchmal schon in den (eigenen) Wahnsinn. ^^

Ebenfalls toll ausgearbeitet ist die triste, nordisched Spielwelt. Eher unabsichtlich verwirrend ist die Hintergrundstory geraten. Würde man nicht kurz auf Wikipedia nachlesen, was eigentlich Sache ist, man würde es nicht ganz verstehen.

7/10

 


Kreuzritter der philschen Tafelrunde SCORPIO!
6  

Persona 5

So, nach 101h hab ich das Life-Sim-JRPG endlich durchgespielt. Zum Spiel wurde an vielen Stellen bereits genug gesagt, ich will nur kurz einwerfen, dass ich es insgesamt auch wirklich großartig finde, es meiner Meinung nach aber auch ein paar unnötige Längen hat (gerade gegen Ende), "überladen" wirkt und dadurch eben auch einige Dinge nicht perfekt ausgearbeitet worden sind. Trotzdem ist es für mich das bisher beste PS4-Spiel, das ich spielte und eines der besten JRPGs insgesamt, auch wenn ich gerade nicht weiß, ob ich es noch in die Top 10 quetschen würde.

Meine Wertung würde wahrscheinlich bei 9.5 liegen.

Von den "wichtigen" 2017 erschienenen JRPGs fehlt mir damit nur noch Nier Automata, aber das fange ich vor Dragon Quest XI nicht mehr an. Habe noch genug offenen Kram auf Vita, 3DS und Switch, den ich vorher abarbeiten will^^.

Wer eine PS4 (oder PS3) besitzt und JRPGs mag, braucht Persona 5 auf jeden Fall.


This is where we build our future.
4  

Donkey Kong Country: Tropical Freeze

Meine bisherigen Erfahrungen:

Game Boy                             Donkey Kong Land
Game Boy                             Donkey Kong Land 2
Game Boy                             Donkey Kong Land III
Nintendo 3DS                      Donkey Kong Country Returns 3D

Test: Donkey Kong Country: Tropical Freeze

Kurzer Einwand zur NplusX-Review:
"Um danach von Funky Kong auf Donkey Kong zu wechseln (oder umgekehrt), müsst ihr einen neuen Spielstand anlegen und komplett von vorne beginnen."
- Man kann jederzeit zu Donkey Kong problemlos wechseln. Ich selbst habe Donkey Kong im Hard Mode gespielt.

Generell war der Funky Modus gar nicht so schlimm runter gedrosselt. Wenn man mit Funky Kong runter fällt, ist man trotzdem tot. Da kann er unendlich Herzen haben. Gerade die KONG-Level waren nicht ohne.
Ohnehin zeigt aber das Spiel: Game Over sind überflüssig. Selbst im Hard Mode hatte ich unzählige Leben. Es gab zwar manche Level, die schon deutlich viele Versuche brauchten, aber da eine Bananenmünze genau ein Lebenballon wert war, konnte ich mir bei 999 Münzen immer maximale Leben kaufen. Da taten die 10 Münzen in Odyssey nach einem Tod viel mehr weh.

Weitere Reviews:


"The creator lied to us." - Bendy (Bendy and the Ink Machine)
0  

Ys VIII: Lacrimosa of Dana (Switch)

So, endlich durch... hat ja auch lange genug gedauert! Was aber auch daran liegt, dass ich viele Sidies gemacht habe, weil ich das true ending und die max. approval Gespräche sehen wollte.

Um es kurz zu machen, keine Harem Action für Adol, furchtbares Spiel 1/10   

Aber mal den Spaß beiseite gelassen. Ys VIII hat Spaß gemacht, ja dass Ding ist ein HD Port eines Vita Spiels und kommt daher optisch glatt aus den Anfängen der PS3-Ära, dadurch bedingt sind einige Aspekte auch unschön, aber wer ein Ys kauft kommt nicht für die beste Grafik. Wobei Vyse das Spiel am besten auf schwer stellt und keine Heilitems benutzt, damit das Kampfsystem auch zur Geltung kommen kann.

Das hohe Spieltempo, die aufpeitschende Soundtrack und eine gegen Ende überraschend fahrt aufnehmende Story (auch wenn sie schon sehr Klischee behaftet ist) haben den Titel schon runter gehen lassen wie Öl. Da vergisst man dann auch schon mal die schäbige Technik, guckt großzügig über die Fragmente der originalen und wohl grauenhaften Lokalisierung hinweg, die leider mitunter noch zum Vorschein kommen (wenn bspw. irgendwo vergessen wurde der Name eines Charakters zu ändern) und findet sich irgendwann mit der billigen Lösung für 90% der vom Zugang beschränkten Areale auf.

Wirklich sauer aufgestoßen ist mir tatsächlich die Haltbarkeit von Sidequest, am Anfang vier Stück verpasst, fehlten mir natürlich gleich drei maximale approvals was natürlich meine Motivation einfach mal ALLES zu machen gegen Ende hin auch so weit sinken ließ, dass ich die verbleibenden Sidequest vor dem Endboss einfach ignorierte.

Sei es wie es sei

7.5/10

Spielerlenis / Umfang / Technik -> gehe ich mit Deniz d'accord


"Nintendo I've come to bargain"
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