Zuletzt durchgespielt

Pinball FX3

https://nplusx.de/story/1643-test-test-pinball-fx3


Kreuzritter der philschen Tafelrunde SCORPIO!
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Die Verslängen passen teils nicht. Hätte da mehr erwartet.


"wie lange dauert denn ein lichtjahr?" "bzw wie lange braucht licht, für ein Jahr?" -Tobsen, Astronom und Stoppuhr
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Ken_Sugisaki schrieb:

Die Verslängen passen teils nicht. Hätte da mehr erwartet.

Dachten sich deine Eltern bei deiner Geburt auch.


Kreuzritter der philschen Tafelrunde SCORPIO!
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Da hat wohl einer noch nicht verkraftet, aus der CL über die EL in die Bedeutunglosigkeit geflogen zu sein.   


"wie lange dauert denn ein lichtjahr?" "bzw wie lange braucht licht, für ein Jahr?" -Tobsen, Astronom und Stoppuhr
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Hellblade: Senua's Sacrifice

Hellblade ist meines Empfindens nach ein Walking Simulator. Senua joggt in einem sehr gemächlichen Tempo durch eine nicht mal sonderlich toll gestaltete Spielwelt und löst allerhand Suchaufgaben. Diese bestehen zu 90% daraus, bestimmte Objekte oder eine Gruppe von Objekten aus einem bestimmten Winkel anzusehen - weil Senua unter einer Zwangsstörung leidet durch die sie bestimmte Türen erst öffnen kann, wenn sie in der Spielwelt bestimmte Formen erkannt hat. Der starke Fokus auf Suchaufgaben gepaart mit Senuas extrem langsamen Lauftempo zehrt ziemlich an den Nerven, vor allem wenn man alle Collectibles sammeln will - was aber bemerkenswerterweise auch ohne Komplettlösung gut machbar ist.

Die restlichen 10% bestehen aus sehr lapidaren Kämpfen. Dass der Schwierigkeitsgrad in den Optionen per Default auf "Automatisch" gestellt ist zeigt schon sehr gut, wer die Zielgruppe dieses Spiels ist. Man drückt X zum Ausweichen, Viereck zum Angreifen und kann wohl noch ein bisschen mehr, muss man aber nicht. Die Kämpfe erinnerten mich an Wii-Spiele, in denen man per Fuchtelsteuerung die Schwertangriffe ausführt und das Spiel alle restlichen Aktionen automatisch übernimmt. Lebensenergie gibt es auch keine, ab und zu wird Senua zu Boden geworfen und man muss X mashen um wieder aufzustehen. Man kann sterben, manchmal bekommt man einfach keine Möglichkeit zum Aufstehen und muss zum letzten Checkpoint, aber das passiert so selten dass ich bis zum Abspann nicht wusste nach welchem Regelwerk das Spiel das entscheidet. Vielleicht ist es wirklich RNG.

Eine Story gibt es wohl auch, die habe ich aber nicht verstanden.

Dass Hellblade so gefeiert wurde liegt wohl auch daran, dass es gerade mitten im Shitstorm um Loot-Boxen erschienen ist und sich dann als "AAA-Indie-Titel" präsentieren und als Heilsbringer hinstellen konnte, wo man zum einmaligen Kaufpreis das komplette Spiel erhält und danach nix mehr zahlen muss. Zusammen mit der Political Correctness (unattraktive weibliche Hauptfigur, ausschließlich männliche Antagonisten etc...), dem inklusiven Schwierigkeitsgrad und der angeblichen künstlerischen Tiefe wird sehr deutlich, warum es das Spiel zum Kritiker-Liebling geschafft hat. Man kann aber diskutieren was nun die größere Abzocke ist: Ein Vollpreisspiel das 50+ Stunden erstklassiges Gameplay bietet und dessen Publisher versucht mit DLCs noch etwas mehr rauszuholen, oder für die Hälfte ein Indie-Titel den man nach 7 Stunden zu 100% durch hat und der einem in dieser Zeit nur langweilige Suchaufgaben, ein rudimentäres Kampfsystem und eine mit Metaphern verschlüsselte Pseudo-Story zu bieten hat.

Spielerlebnis: Mangelhaft
Technik: Durchschnitt
Umfang: Schlecht

4.5/10


And I know, yes I know, that all the little things are coming back to haunt you

They'll tear you down in the end, colliding with your dreams and burning all you stand for

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Sorry, aber das liest sich wie ein Troll-Review. Oder du hattest einen verdammt schlechten Tag und lässt deinen Frust über andere Dinge an dem Spiel aus. o_O


Frisbeetarianism is the belief that when you die, your soul goes up on the roof and gets stuck.
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Ich glaube allmählich, Vyse mag keine Walking-Sims...


ああ、いかに感嘆しても感嘆しきれぬものは、天上の星の輝きと我が心の内なる道徳律。
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Tobsen schrieb:

Ich glaube allmählich, Vyse mag keine Walking-Sims...

Walking Sims sind halt zu einfach   


"Nintendo I've come to bargain"
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Es kommt auf den Walking Simulator an. Gone Home und Life is Strange hab ich gefeiert, weil sie von Grund auf als Walking Simulator konzipiert wurden und funktioniert haben.

Bei Hellblade und auch Journey hatte ich eher das Gefühl dass ein existierendes Genre genommen und dann alles entfernt wurde was dafür sorgt, dass andere Spiele in diesem Genre Spaß machen. Wenn ein Spiel Kämpfe hat und ich dann feststellen muss, dass das Kampfsystem deutlich hinter denen anderer Action-Adventures zurückhinkt, ist das für mich ein großer Kritikpunkt den ich auch entsprechend angreife. Das Argument "es will halt kein Action-Titel sein" zieht bei mir nicht - dann sollen sie halt gar keine Kämpfe einbauen und sich stattdessen eine andere Gameplay-Mechanik ausdenken und deren Potential dann auch zu 100% ausschöpfen, wie es bei LiS mit den Zeitreisen oder in Gone Home mit dem Untersuchen von Objekten ja auch gemacht wurde.

Davon ab empfand ich die Spielwelt als sehr trist und farblos. Aber das ist halt ein sehr subjektiver Punkt.


And I know, yes I know, that all the little things are coming back to haunt you

They'll tear you down in the end, colliding with your dreams and burning all you stand for

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Monster Hunter: World (PS4)

Nach 150 Stunden habe ich heute Mittag zusammen mit Hakuo den Endboss besiegt und die Credits freigeschaltet. Für mich zählt das als durchgespielt. Es hat mir super viel Spaß gemacht und generell sehr sehr gut gefallen - ich freue mich jetzt auf weitere vergnügliche Hunting-Runden mit Denios!

Es müssen aber mehr Monster rein! Nichtsdestotrotz bleibe ich bei meiner 9/10 da ich wie gesagt 150 Stunden lang richtig Spaß mit dem Titel hatte.


flOw (PS4)

Ich schreibe eine Nutzerstory zu der Journey-Collection, deren Bestandteil flOw ist, wenn ich die anderen beiden Spiele der Sammlung (Flower und Journey) auch durch habe. FlOw zumindest hat mir schonmal echt richtig gut gefallen.


ああ、いかに感嘆しても感嘆しきれぬものは、天上の星の輝きと我が心の内なる道徳律。
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Nice, GW! Und danke, dass du trotzdem noch mit mir hunten wirst^^ Bin ja noch lang nicht soweit mit meinen mickrigen 40h   


This is where we build our future.
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Ich habe Monster Hunter vor 5 Wochen durchgespielt und seit dem nicht mehr angerührt. Ich darf leider nicht Online zocken.   Dafür kann ich aber behaupten, dass ich das Spiel komplett Solo durchgezockt habe.

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Luigis Mansion

Hatte nach der Ankündigung der 3DS-Version in der Nintendo Direct neulich wieder mal Lust auf Luigis Mansion. Eine Switch-Version hätte ich unter Umständen sogar gekauft, aber auf dem 3DS brauche ich das Spiel nicht. Wer weiß, vielleicht bekommen wir dann irgendwann Teil 3 für die Switch. 

Hatte zunächst ein paar Stunden Luigis Mansion 2 gespielt, da ich meinen Cube verliehen habe und mangels Controller auch auf der Wii nicht spielen konnte. Und auch wenn Teil 2 insgesamt auch ganz gut ist, hatte ich doch mehr Lust auf das Original. Im direkten Vergleich spielt sich die 3DS-Version ziemlich gut, den fehlenden C-Stick vermisse ich dort gar nicht, auf dem Cube ist es teils sogar etwas komplizierter zu steuern, da die Bewegung des Staubsaugers aufgrund der fixen Kamera doch etwas gewöhnungsbedürftig geworden ist (bin wohl zu viel 3rd-Person gewohnt?!). Gerade bei denn Buu Huus ist das immer etwas fummelig. Die analogen Schultertasten sind irgendwie auch nicht so wichtig wie ich finde, sauge eh immer mit voller Stärke^^

Ich weiß gar nicht mehr, wann mein letzter Durchlauf war, aber ich hab das Spiel schon einige Male durchgespielt, und auch diesmal war’s wieder sehr unterhaltsam. Luigis Summen zur Musik, schlotternde Knie und zitternde Hände beim Öffnen von Türen und das Rufen nach Mario schaffen einfach eine passende Atmosphäre. Das Spiel ist auch überraschend gut gealtert und auch auf 55 Zoll noch ansehnlich. Nur schade, dass die meisten Cube-Spiele noch keinen 16:9-Modus hatten. 

2  

INSIDE

Limbo gefiel mir damals eigentlich sogar recht gut, vor allem die Optik machte das Spiel einzigartig. Inside hat zwar auch einen speziellen Stil, er sagt mir aber eher wenig zu. Auch Story, Rätsel und sonstiges Gameplay konnten mich nicht überzeugen - so bleibt dann nur ein sehr kurzes und relativ nichtssagendes Spiel.

6.0/10


nibez is good for you
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Flower (PS4)

Man ist eine Windböe und fliegt so rum - richtig cool gemacht! Mehr dazu in der Nutzerstory, die kommen wird, wenn ich Journey auch durchhabe.


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Es ist vollbracht: Habe endlich Breath of the Wild beendet  

Ich war eigentlich letzten Mai schon sehr weit und hätte mich langsam Richtung Schloss aufmachen können, aber wie das halt so ist, macht man dann doch anderes. Der 2. DLC sollte dann eigentlich Ansporn sein, weiter zu spielen, aber den gibt’s nun ja auch schon ne Weile...^^ Wie dem auch sei, letzte Woche hatte ich Urlaub, es ging endlich weiter und meine Befürchtung, dann wieder über 20h im Spiel zu versinken sollte sich bewahrheiten (22h sind es bis jetzt wieder).

Habe erstmal die Ballade der Recken gespielt, was quasi leider nur mehr vom Gleichen war, aber zum reinkommen ganz ok. Die paar neuen Sequenzen von vor 100 Jahren waren ganz nett. Hab dabei auch noch ein paar normale Schreine und Nebenquests beendet, in neue Rüstung investiert (antike Rüstung, nun komplett aufgelevelt) und bin heute dann endlich rein ins Schloss. War von innen gar nicht so schlimm wie befürchtet, sprich die Gegner waren alle nicht sondern stark (meist rund 300HP mit ein paar Ausnahmen). Meinen zuvor aufgestockten Vorrat an antiken Pfeilen habe ich gar nicht erst benötigt, da die Wächter im Schloss gar nicht vorkamen und ich draußen einen Bogen drum gemacht habe. Bin aber nach Ganon etwas auf die Jagd nach Ihnen gegangen  

Der Endkampf war leichter als erwartet,, u.a. auch wegen der guten Rüstung sowie der starken Schilde und Waffen, die man im Schloss findet. Den Lichtbogen am Ende hätte ich jedoch gern behalten^^ Insgesamt ein großartiges Spiel, das mich sehr lange unterhalten hat. 

Schreine habe ich nun 112 abgeschlossen, vier Schreinquests sind aktuell noch offen, also fehlen wohl noch vier weitere (sind doch insgesamt 120, oder?). Was mich im Schloss und auch in den Titanen total gestört hat, war diese dämliche Karte. Total unübersichtlich, man kann nicht reinzoomen etc. Da wäre mir eine klassische 2D-Karte lieber gewesen. Generell fand ich die Titanen nicht so gut als Dungeon. 

Auch die Bewegungssteuerung in den Schreinen war teils nervig, weil die neutrale Stellung des Controllers teils nicht der neutralen Stellung des zu drehenden Objekts entsprach. Wenn ich den Pro-Controller nach links neige, dann soll sich gefälligst auch das Objekt nach links und nicht nach vorne neigen.

Von den DLCs werde ich mir noch die Prüfung des Schwertes ansehen. Ich glaube allerdings, dass ich da nicht sehr weit kommen werde^^

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Deus Ex: Mankind Divided (PC)

Nachdem mich der Trailer 2016 (?) schon fasziniert hatte, gab es das Spiel im letzten Humble Bundle und bei einem Preis von 1,20 Euro kann man sich ja mal was gönnen. ;-)

Die Story schließt an den vorherigen Teil an und für Leute, denen es wie mir geht (hab den Teil davor nie gespielt), bietet das Spiel zu Beginn ein Video an, das in einer viertel Stunde die vorherigen Ereignisse zusammenfasst, damit man im Bilde ist. Das ist auch ganz gut, denn die Ereignisse des letzten Teils, bei dem Menschen die sich mechanisch haben aufwerten (augmentieren) lassen, durch einen implantierten Chip dazu gezwungen wurden Amok zu laufen, haben massiven Einfluß auf die Spielwelt in der nun hart zwischen normalen und augmentierten Menschen separiert wird und letztere zu einem Leben zweiter Klasse gezwungen werden, wenn sie nicht in für sie geschaffene Gettos deportiert werden wollen.

So ist man als Interpols einziger augmentierter Agent unterwegs und lebt selbst mit den Sonderrechten einer solchen Behörde im Prag der Zukunft auf gefährlichem Fuß, während man die Folgen eines Terroranschlags untersucht.

Die weitere Story kann schlecht zusammengefasst werden, da man in dem Spiel an allen Ecken und Enden Entscheidungen fällt, die den weiteren Verlauf des Spiels massiv beeinflussen und auch sonst ist es einem relativ frei überlassen wie man seinen Mitmenschen und den gestellten Aufgaben begegnet, da man in Gebieten mit Feinden grundsätzlich die Wahl hat sie a) zum umschleichen ohne gesehen zu werden, b) sie heimlich der Reihe nach zu betäuben oder c) sie einfach mit allerlei Waffen abzuballern, wobei man zwischen den drei Optionen jederzeit wechseln kann. Diese Freiheit und die daraus resultierenden wechselnden Handlungsstränge machen für mich den Hauptreiz des Spiels aus, das in den 42 Stunden, die ich es gespielt habe (ich war an einigen Stellen zu langsam und neugierig, da es überall in Prag Häuser und Ecken gibt, die man erkunden kann) sehr gut unterhalten hat.

Technisch bewegt man sich auf sauberem PS4 Niveau. Alles ist hübsch und auf aktuellen PCs ruckelt auch mit hohen Einstellungen nichts. Einige kleines Bugs finden sich hin und wieder aber nichts davon macht das Spiel kaputt oder stört das Erlebnis auf unzumutbare Weise. 

Insgesamt gebe ich dem Spiel 8 von 10 Punkten

4  

Und weil es so schön war gleich noch eins hinterher, das ich eben gerade beendet habe:

Owlboy (PC)

Wie schon im "Zuletzt gespielt" Thread gesagt, ist Owlboy ein kleines Meisterwerk, das mit liebevoller Pixelgrafik, einem tollen Soundtrack und jeder Menge emotions-geladener Story daher kommt. Das Spiel schafft den Spagat zwischen Adventure, Jump&Run und einer Prise Metrovania und bietet packendes und kurzweiliges Gameplay, das zwar hin und wieder fordernd, aber nie unfair wird.
Einzig im letzten Level (in dem man nicht fliegen kann) hatte ich einige Frustmomente, als meine Steuerung sich zum ersten mal weigerte, meinen Anweisungen zu gehorchen. Da ich aber am PC mit einem PS4 Controller über Bluetooth gespielt habe, kann das Problem auch unabhängig vom Spiel aufgetreten sein, das ansonsten absolut sauber lief.

Da neun Stunden Spielzeit jetzt nicht gerade viel sind, der Rest aber wirklich wirklich gut gefallen hat, bekommt das Spiel 9 von 10 Punkten. Quasi einen für jede Stunde Lebenszeit, die es mir versüßt hat. Und wie schon im anderen Thread gesagt: Spätestens wenn das Spiel auf der Switch mal wieder im Angebot ist, kann man bedenkenlos zugreifen. Auf dem Bildschirm der Switch sollte es sogar noch ein bißchen besser wirken, als auf dem großen PC Bildschirm.

2  

Persona 5 (PS4)

Nach 150 Stunden habe ich es jetzt auch durchgespielt. Ich bin froh, dass es Vyse' Test gibt, da ich mich so einfach nur ihm anschließe. P5 ist einfach in allein Teilaspekten so gut wie perfekt. Mehr kann man dazu halt nicht sagen, das ist einfach so. Klar kann einem das Spiel aus verschiedenen Gründen persönlich nicht ansprechen (wenn man nur Rennspiele zockt oder RPGs in Mittelalter-Settings z.B. - das bietet das Spiel halt nicht), wenn man aber einer derjenigen Spieler ist, die auch auf subjektiver Ebene von P5 angesprochen werden, dann ist es, ich wiederhole mich gern, nahezu vollkommen.

Also eine 10/10 ist es für mich sowohl subjektiv, als auch objektiv. Die Frage, die ich mir jetzt stelle, ist, ob es das beste Spiel ist, dass ich jemals gespielt habe. Eventuell ja.


ああ、いかに感嘆しても感嘆しきれぬものは、天上の星の輝きと我が心の内なる道徳律。
5  

The Red Strings Club

Published von Devolver und Entwickelt vom spanischen Deconstructeam.

Dieses Jahr erschien ein kleines, aber feines Point & Click Adventure, welches mich vom ersten Augenblick an interessierte. Das hatte mehrere Gründe: Ich stehe auf dystopische Welten, weil ihren Reiz in interessanten Fragen haben, die immer einen Gegenwartsbezug haben. Ich stehe auf gut gemachten 2D Artstyle und nette cyberpunkige Hintergrundmucke, die meist richtig reinhaut (Blade Runner 2049 hat euch auch die Ohren weggefetzt im Kino?). Zudem ist es von einem kleinen spanischen Studio, welches vorher schon eine kleine Demo mit dem Namen Supercontinent  ins Internet stellte und ich irgendwie mal auf die stieß und sie sehr ansprechend fand, was ich hier im Forum auch schon mal erwähnt hatte. Klar, also musste ich das volle Spiel ausprobieren! Und? Habe ich es bereut?

All das oben aufgezählte bietet der Titel in ausgesprochen exzellenter Qualität, setzt zudem aber noch interessante und sehr witzige Charaktere oben drauf und kleckert auch nicht was Dialoge und Entscheidungen und daraus resultierenden Konsequenzen angeht. Als Schauplatz für fast das ganze Abenteuer, welches knapp 8 Stunden dauert, haben Sie sich etwas ganz besonderes ausgedacht: Eine Bar - Den Red Strings Club.

Man spielt den Barman Donovan und ab und an auch seinen Hackerfreund. Als Barman serviert man drinks, die den Gast in bestimmte Stimmungen versetzen sollen, damit sie einen interessante Informationen verraten, am Ende von den Unterhaltungen wartet meist noch ein Quiz über das eben Erfahrene und wie es zu deuten ist. Dieses Quiz wird von dem KI Barmädchen Akara gestellt, die natürlich eine größere Rolle in der Geschichte einnimmt.

Hörte sich in der Theorie nicht schlecht an, ist aber in der Praxis aber nur okay. Letztlich muss man einen Bereich treffen und mit den mixen von 4 Spirituosen (später mehr mit Eis) verändert man die Höhe und Richtung. Das Mixen der drinks ist zumindest nicht schwer und nimmt somit nicht viel Zeit weg.

Als Hacker...hackt man nicht, sondern telefoniert man ganz analog um sich Informationen von verschiedensten Personen zu besorgen. Helfen tut einem dabei ein Stimmenimmitatorimplantat, mit welchen man die Leute anruft um die Informationen heraus zu kitzeln. Etwas fummelig, weil das langwierig werden kann. Aber irgendwie auch lustig.

Ansonsten Töpfert man noch. Was? Ja! Man Töpfert Implantate

Neben den eher mittelmäßigen Minispielen im Spiel, liefert es aber alles andere sehr gut ab und wird dank guter Dialoge auch nicht langweilig oder nervig. Es geht auch nicht so lang, dass es an Abwechslung fehlen würde.

Auch wenn das Spielejahr 2018 so voll ist, oder gerade deswegen, kann man sich so einen kleinen Titel zwischen den vielen Großen durchaus mal geben, wenn man denn auf 2D PnC Adventures mit dystopischen Setting steht.


See you Space Cowboy
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