Politik-Thread

Edit: NXpro war schneller, aber ich lass es jetzt stehen.

Nintendofan schrieb:

Dass Beamte aber durchaus Vorzüge durch ihren Status haben, lässt sich auch nicht verleugnenwink.png

So ist das halt. Angestellte haben auch Vorteile durch ihren Status, nur eben andere.

Die Besoldung von Beamten steigt bspw. selten in dem Maße, in dem der Lohn von Angestellten steigt, dafür haben sie eben eine Pension und keine Rente.
Mein Bruder ist Lehrer und käme nicht mehr auf die Idee sich verbeamten zu lassen, weil er mittlerweile als angestellter Neuling mehr verdient als mein verbeamteter Vater mit 25 Dienstjahren. Klar nagen Beamte nicht am Hungertuch, aber wie oben schon erwähnt wurde: Gehälter in der freien Wirtschaft (oder sogar von Angestellten im Staatsdienst) sind meist deutlich besser.

Die Rechte eines Beamten kauft man sich mit den dadurch entstehenden Pflichten, wie eigentlich überall.

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McClane schrieb:

NXPro schrieb:

Das wäre doch schonmal der erste Punkt. Was für einen Sinn macht es, dass wir in Deutschland 16 verschiedene Bildungen genießen dürfen?

Wettbewerb unter den Ländern und Deutschland als dezentraler, föderaler Staat aus der Tradition der Nachkriegszeit. Verhindern, dass "von oben" bestimmt wird, was gelernt wird. (Stichwort Gleischaltung)

Hat alles Vor-und Nachteile.

Die Nachteile überwiegen deutlich.


"wie lange dauert denn ein lichtjahr?" "bzw wie lange braucht licht, für ein Jahr?" -Tobsen, Astronom und Stoppuhr
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Ich hab ja nichtmal was gegen Beamte gesagt, nur dass sie gewisse Vorzüge haben, die andere Leute nicht bekommen. An das Gehalt hab ich da nichtmal gedacht, wenn man heute diese Laufbahn einschlägt, dann weiß man in der Regel genau wo man mal landen wird. Dass man in der freien Wirtschaft mehr verdienen kann, klar, ob das bei jedem Beamten der Fall wäre? Fraglich. 

Dass Beamte heute aber z.B. immer noch günstiger fahren (wortwörtlich), muss man mir mal erklären. 

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Beamter ist nicht gleich Beamter. Polizisten, Lehrer, Staatsanwälte, Verwaltungsleute, etc... Vieles hängt vom eigentlichen Beruf ab. Hinzu kommen Unterschiede zwischen den Bundesländern und innerhalb dieser auch nochmal, wenn zwischen städtischen und staatlichen Beamten unterschieden wird.

In der Regel lässt sich imho aber sagen: Beamte verzichten auf ein höchstmögliches Gehalt zugunsten einer langfristigen Sicherheit. Ich für meinen Teil bin mit meiner Stelle im gehobenen Dienst ganz zufrieden.

Und weil ich keinen Bock hab seitenweise Posts nachzulesen: Wieso zum Henker werden hier Beamte diskutiert?


Frisbeetarianism is the belief that when you die, your soul goes up on the roof and gets stuck.
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Jerry schrieb:

Und weil ich keinen Bock hab seitenweise Posts nachzulesen: Wieso zum Henker werden hier Beamte diskutiert?

Ein User namens Gast kritisierte, dass Beamte angeblich keine Steuern bezahlen.


McClane ist Gott.
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the_Metroid_one schrieb:

Ein User namens Gast kritisierte, dass Beamte angeblich keine Steuern bezahlen.

Alles nur Semantik. Wir lieben den Staat so sehr, dass wir Steuern als Spenden betrachten kissing_heart.png


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Letzte Prognose kam:

CDU/CSU 33,5%

SPD 21 %

LINKE 9%

GRÜNE 9%

FDP 9%

AFD 13%


McClane ist Gott.
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Bis auf die SPD alle am feiern... schon lustig.

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SPD will angeblich direkt in die Opposition.


McClane ist Gott.
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Finde es eigentlich schwach das direkt so festzulegen, aber es würde der Partei gut tun. Neben der CDU ist die SPD einfach ohne Profil.

Könnte mit CDU - FDP - Grüne gut leben.

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Naja wenn die Wahl neben dem AFD-Schock eine Aussage hat dann, dass die Wähler keine Gro-Ko mehr wollen. Jetzt bleibt abzuwarten was FDP und Grüne machen.


Der Ton gegen die afd ist übrigens recht aggressiv. Bin mal gespannt, ob es den ein oder anderen Eklat im Bundestag geben wird.

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Finde es persönlich erstmals gut, dass die SPD nach dieser Wahlpleite ankündigt in die Opposition zu gehen. Die müssen sich erholen.

Blos ist die Frage was nun kommt. Jamaica halte ich für gefährlich, da stellenweise Teiel der FDP- und Grünen-Basis überhaupt nicht mögen. Aber ist halt die einzige Möglichkeit, falls man keine Neuwahlen will.

Aber ganz ehrlich ist das Wahlergebnis schon ein Schock für mich. Hätte nicht mit soviel Zustimmung bei der AFD gerechnet und hab keine Ahnung, wie sich das langfristig politisch auswirken wird.


Blub
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Asinned schrieb:

Der Ton gegen die afd ist übrigens recht aggressiv. Bin mal gespannt, ob es den ein oder anderen Eklat im Bundestag geben wird.


Es wäre für alle Beteiligten ein trauerspiel, wenn nicht. Jeder ist gezwungen für Stress zu sorgen (in die eine oder andere Richtung), da man ja sonst kein lupenreiner Demokrat oder Protestabgeordneter wäre.


Keine GroKo find ich auch gut. Das Schwar Gelb nicht klappt ist auch toll. Bin aber gespannt was bei den nächsten Neuwahlen rauskommt.


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Ken_Sugisaki schrieb:

. Bin aber gespannt was bei den nächsten Neuwahlen rauskommt.

Meinst du die Wahlen in 4Jahren oder erwartest du erneut Wahlen? Für mich ist Schwarz/Gelb/Grün so gut wie sicher.


McClane ist Gott.
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Wieso ist die für dich sicher?

Ich sehe halt folgende Probleme:
- CSU hat im nächsten Jahr Wahlen in Bayern. Ein Rechtsruck wird hier angestrebt.

- Die CDU will am liebsten weiter machen wie bisher. Besonders Angela Merkel möchte weder die einzelnen Kindsköpfe hüten, noch möchte sie interne Konkurrenten stärken. Gerade durch die FDP würde aber letzteres geschehen.


- Die Grünen haben mit der CDU noch die wenigsten Probleme. Die anderen Partner sind aber politisch gesehen Gegner. (Vergl rechtsruck CSU und den linken Ansichten & Freie Wirtschaft (FDP) vs Umweltschutz) Zudem sind die Personell breit aufgestellt, weshalb diese viele Posten haben wollen.

- Die FDP hat einige reibungspunkte mit der CDU/CSU, aber die sollten kein gewaltiges Problem darstellen. Mit den Grünen allerdings schon. Beide sind auf Augenhöhe und deshalb will man genaus viel habne wie die Grünen.

Außerdem ist eine 4er Regierung gefühlt zu groß als das jeder seine Ziele verwirklichen kann und das auch den eigenen Leuten vermitteln kann.


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Ich glaub da überwiegt die Angst an Neuwahlen. Die afd hat in den letzten Wochen erst stark zugelegt und könnte die Euphorie mitnehmen. 


Union würde noch weiter sinken, weil ihnen dann nachgesagt wird, dass sie nicht mal eine Koalition hinbekommen.


Bevor es zu Neuwahlen kommt, wird auch die SPD ihren Standpunkt überdenken.

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Meine Gründe gehen jenseits vom Inhalt:

Die FDP war 4 Jahre lang bedeutungslos, da wird man denke ich die Chance nutzen wollen, sofort an die Macht zu kommen. Die Grünen haben auch ihre Ambitionen, werden wie die FDP ein paar wenige davon umsetzen und ansonsten einfach komplett aufgeben, um regieren zu können. Ich denke die Parteien erhoffen sich auch in der Zukunft keine viel größere Erfolge erwarten können, also ein wenig Gestaltung und ein wenig Macht.


McClane ist Gott.
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Asinned schrieb:

Bevor es zu Neuwahlen kommt, wird auch die SPD ihren Standpunkt überdenken.

Warum sollte die SPD das? Sie würde von Neuwahlen profitieren. Merkt man ja wie man nun in Richtung "Wir machen Opposition" etc. bläst und wie das bisher vn AFD-Gegner positiv ankam.
Ob die AfD jedoch so stark profitieren wird, ist schwer zu sagen, da der AfD-Schock evtl. den ein oder anderen Nichtwähler an die Urne treiben könnte. Aber ist wie gesagt schwer zu sagen.

Ich glaube aber auch nicht an Neuwahlen. Wie gesagt, der Opportunismus wird dazu führen, dass wir wohl ne Jamaika-Koalition bekommen. Aber mal schauen was kommt. Ich bin eher gespannt, wie sich dadurch das politische Klima wandeln wird.


Blub
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Bzgl. Neuwahlen mal eine Frage: Kam es überhaupt schon einmal vor, dass die Bundestagswahl neu durchgeführt werden musste, weil keine Koalition zustande kam?

Ich dachte, die gewählten Parteien hätten grundsätzlich erstmal die Verpflichtung, eine Koalition zu bilden und den Bundeskanzler zu stellen. Ist es da überhaupt ohne Weiteres einfach möglich zu sagen, mit Partei XX werde ich nicht koalieren? Also ja, es ist zwar theoretisch möglich, aber gab es das bereits einmal? Zu Letzterem habe ich jetzt nichts gefunden, nur folgendes "Was wäre wenn - Gedankenspiel":

https://www.euractiv.de/section/bundestagswahl-2017/news/bundestagswahl-was-wenn-keiner-mit-merkel-koalieren-will/


Edit:

Und müsste vorher die CDU/CSU bzw. die SPD nicht auch - selbst wenn alleine der Gedanke daran starke Kopfschmerzen bereitet - eine Koalitionsverhandlung mit der AfD führen, oder können sie das auch ohne Weiteres von vornherein ausschließen?

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Gast schrieb:

Bei den Steuern, würde ich alle zur Kasse bitten, auch Beamte und Konzerne.

Ich bin Beamter und bezahle exakt die gleichen Steuern wie jeder andere, der mein Bruttoeinkommen hat!!!

Ich zahle allerdings keine Arbeitslosenversicherung (weil ich nicht arbeitslos werden kann), keine Rentenversicherung (weil ich wie Politiker eine Pension bekomme, nur nicht so viel nach so kurzer Zeit wie die).

Seit ich Beamter bin hat sich die "Versorgungslage" massiv verschlechtert, als hessischer Landesbeamter habe ich Dank Herrn Koch 2004 eine reale Einkommenskürzung von ca. 20 Prozent erhalten (Anhebung 38,5 auf 42 Std. Woche, Wegfall Urlaubsgeld, Einfrieren Weihnachtsgeld auf 60% des EK, Anhebung der Stufen bis zum Erreichen der Pension X) und das hat keinen Interessiert.

Warum auch höre ich es schon rufen ...


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