Fire Emblem: Three Houses

Ich persönlich finde Hard/Classic bisher auch relativ zu früheren FE recht einfavh. Im Kalender hänge ich noch im ersten Jahr (11. Monat) rum. Spiele ähnlich wie Vyse auch meist nur die Nebenquests mit Story oder seltener Gegner. 


Frühere FE Teile (wie das Remake auf dem DS) waren knall hart und für mich zur damaligen Zeit unmachbar. Three Houses steht eher auf einer Stufe mit Awakening, dem GC Titel und dem Wii Titel. Es ist auf jeden Fall schwerer als der GBA Titel aber meiner Meinung nach leichter als die schwere Route in Fates.


Interessant wäre aber mal, den Titel komplett ohne Mikromanagement oder Nebenquests zu spielen. Ich glaube dann könnte das ganze deutlich schwerer werden.


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Ich glaube, ich bin zu schnell durch das Spiel gewackelt. Habe Teil 1 durch und erst 23 Stunden auf der Uhr. Dabei habe ich einige Nebenkämpfe und alle verfügbaren Nebenaufgaben gemacht...

Ich war lange mit mir selbst beschäftigt, welchen Weg ich einschlagen sollte und habe deshalb 2 Savefiles angelegt. Nach dem Kampf in der Gruft (ich spiele die roten Adler), habe ich zunächst auf "töte Edelgard" entschieden. Dann habe ich aber die Entscheidung nochmals überdacht und den anderen Story-Strang weiter gespielt. Fühlt sich irgendwie böse an, diese Entscheidung 


"La historia me absolverá" - Fidel Castro
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Michi rusht also mehr als ich, ich war jedenfalls bei 25+ oder so Stunden als Teil 1 durch war, dabei habe ich ALLE Nebenquest gemacht und eigentlich auch immer mit allen Charakteren gelabert. Mag wohl daran liegen, dass ich nur Felix abgeworben habe, aber kA wie man in der begrenzten Zeit all seine Fähigkeiten so puschen soll um viele Schüler anderer Häuser zu stehlen. Spiele auch normal/classic, bockt mich vom Schwierigkeitsgrad soweit wenig - hätte mal auf Vyse Test hören sollen, bin vollkommen OP ohne irgendwelche extra Kämpfe zu machen um mutwillig zu grinden - hoffe beim NewGame+ kann man dann den Schwierigkeitsgrad noch hoch stellen.

UND DIES OBWOHL ICH HUBERT UND EDELGARD VERLOREN HABE, WELCHE MEINE BESTEN EINHEITEN WAREN! 


Liegt aber wohl auch an meiner üblichen FE Taktik, i.d.R. weniger Einheiten ins Feld zu führen als erlaubt - manche sind halt einfach nutzlos und die schleppe ich nicht mit.

Außerdem sind die nach dem Timeskip eh automatisch Level 20


Der Prof. ist Level 40 oder so, Ferdinand 35-ish und ich hab noch viele 30er, die meisten anderen halt 25 (Gegner halt so 23-25 aktuell)... und eben mindestens Advanced Class, finde das Level-System von FE3H ehrlich gesagt scheiße, bin mir nicht sicher ob es in allen Teilen so ist, aber i.d.R. war ja bis Level 20 (ab 10 war Class-Up möglich) und dann halt wieder auf 1, es sich also lohnte die Einheiten bis zum maximum zu Leveln ohne vorher in die höhere Klasse zu wechseln. Naja. Die Einheiten welche ich nicht wirklich benutze sind halt abwechselnd als Anhängsel dabei. Es ist zu einfach, die Maps sind einfallslos - also da muss ich jetzt halt mal Fates Conquest hervorheben es ist 1000000x besser, eigentlich sind nur diese Monster etwas neues und mMn. ziemlich nervig da sie die Bewegungsfreiheit von schwächeren Einheiten stark beschränken.

Zurückgedreht hab ich die Zeit 2x, einmal für diese Prinzessin (also diese wilde Ausländerin der BlackEagles) die default wohl eine Diebin sein soll, da ich diese in einer Nebenquest Richtung Truhe schickte und dann noch Gegner kamen und einmal hab ich Hubert halt unglücklich platziert, hätte ich ihn mal tot gelassen.

Das Kloster ist an sich zwar ganz cool, aber mittlerweile irgendwie nur noch nervig. Die Ladezeiten stören mich massiv, es gibt keine Jahreszeiten, etc. pp. aber vor allem wirkt auf Dauer einfach leblos und unglaubwürdig.

Über eine 8.5 dürfte der Titel bei mir nicht hinaus kommen, eher weniger - obwohl Umfang oder eher der Wiederspielwert enorm sind und man sich bestimmt 200h+ damit herum schlagen kann. Also die 9.5 sehe ich aus diversen Gründen nicht, wichtigster ist aber halt wirklich der Mangel an guten Maps/Kämpfen/Zielsetzungen wie auch immer man es formulieren mag - was schon ironisch ist, da es das einzige war was Conquest wirklich richtig gemacht hat. Eigentlich hebt nur die gute Story es über Birthright, das Beiwerk (Kloster) ist für mich halt wirklich nicht Kriegs entscheidend.


"Nintendo I've come to bargain"
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Interessant, mit dem Schwierigkeitsgrad scheint es euch ähnlich zu gehen. Große Stärke mMn des Spiels sind die Charaktere und die zwischenmenschliche Interaktion. Ich hab mich für die goldenen Hirsche und Claude entschieden und muss sagen, dass mir der chaotische Haufen (zumindest wirken sie so auf mich im Vergleich zu den schwarzen Adlern oder den blauen Löwen) doch ans Herz gewachsen ist. Ich hab beide Professoren und Catherine im Team, merke jedoch, dass ich nicht wirklich viel Interesse daran habe die weiterzuentwickeln, sondern eher an meinen Students weiterzuschleifen. Auch die 3 (Petra, Dorothea und Felix) die ich von den anderen Häusern abgeworben habe fördere ich sehr stark.

Je weiter der Beziehungsrang geht desto interessanter werden die Gespräche. Ich bin nach 32 Stunden im zweiten Teil angekommen. Ich bin auch kein typischer Mehrmalsdurchzocker, aber bei FE:TH reizt es mich doch mit den schwarzen Adlern das spiel nochmal zu starten (gerade weil es so viele Automatisierungsfunktionen im Spiel gibt, die ein wiederholtes Spielen vereinfachen).

Mit welchen Häusern habt ihr angefangen und wie wichtig sind euch eure "Pappenheimer"? Wie hoch ist bei euch die Motivation das Spiel nochmal durchzocken?



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