König Fußball

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the_Metroid_one schrieb:

Enigma22 schrieb:

aber ganz sicher nicht dem, was man mal Bundesliga nannte.

Doch, würde es...


Eine größere Spannung ist natürlich fast immer gut. Nur zu welchem Preis? Auf diese Art und Weise mag das Leuten gefallen, die auch Spiele wie Wolfsburg gegen Hoffenheim (dort Beheimatete ausgenommen) anschauen (zwölfeinhalb people bei Sky im Einzelabruf).

Wenn ich hier an anderer Stelle auch das verbreitete Argument lese, es ginge ja schließlich auch um die internationale Präsenz der Bundesliga und man würde irgendwo den Anschluss verlieren... Da kann ich nur sagen: Mir ist herzlich wurscht, ob wir zwei, drei oder vier CL-Plätze kriegen oder ob irgendwelche deutschen Vereine, für die ich schon im Liga-Alltag keine Sympathie habe, in der Gruppenphase scheitern oder ins Halbfinale kommen. Von daher geht zumindest dieser Teil der Argumentation "das bringt die BuLi nach vorne" für mich und - zumindest in meinem privaten Umfeld, das sicherlich nicht repräsentativ ist - für sehr viele (Vereins)Fans völlig am Thema vorbei.

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Klar, wenn Vereinsfans Angst haben überholt zu werden...

Es geht einfach längst nicht mehr um Fußballcry.png

Immer nur dieses Team, oder jenes, warum nicht einfach mal an einer breiten interessanten Liga arbeiten...

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Wovon sollen ich und andere überholt werden?

An einer interessanten Liga können wir gerne arbeiten. Wenn von Vereinen wie 1. FC Nürnberg, 1. FC Kaiserslautern, VfL Bochum, Rot-Weiß Essen, VfB Stuttgart, Arminia Bielefeld, 1. FC St. Pauli usw. mal wieder ein paar drin wären und Hoffenheim, Wolfsburg und Red Bull raus... Was meinst, wie die Zuschauerzahlen und die Atmosphäre nach oben gingen.

Wenn dann auf Jahre hinaus kein deutscher Verein international was gewinnt, was soll daran schlimm sein? Der Brot-und-Butter-Alltag ginge aber schon mal wieder in die richtige Richtung.

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Der Fußball wird doch nicht durch haufenweise miese Teams interessant…

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Für dich nicht, für viele andere schon.


nibez is good for you
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Aber durch Plastikclubs ohne Seele etwa, deren Spiele der Mehrheit Fußballdeutschlands am Allerwertesten vorbei gehen, egal welche tollen Talente da spielen? Es  ist für die Mehrheit ein Gefühlssport und keine Operette.

Schon mal auf der Alm in Bielefeld gewesen? Am Millerntor in Hamburg? Oder auf dem Betzenberg? Alte Försterei in Berlin?

Tiefer kann ich gerade aber leider nicht mehr drauf eingehen, ich muss mich auf die Kracherpartie des Spieltags vorbereiten: Hoffenheim gegen Darmstadt. In Sinsheim. Ich habe jetzt schon Gänsehaut vor Spannung!

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nibez schrieb:

Für dich nicht, für viele andere schon.

Bezweifle ich, reiner Trugschluss. Der Fußball bleibt Mist, nur die emotinale Investition steigt.

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"Emotionale Investition"... Zwar arg technisch ausgedrückt, aber ja, das ist es, worum es der großen Mehrheit der Fußballfans zumindest in erster Linie geht. Nicht "Hacke-Spitze-eins-zwei-drei"... Auch wenn das nice to have ist.

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Deshalb sage ich es ja, Vereinsfans, keine Fußballfans...

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Sind es eben nicht die Vereinsfans, die durch ihre Emotionalität und der daraus resultierenden Atmosphäre die Spieler anstacheln und so den Sport erst für Fußballfans so richtig interessant macht?


War als freiwilliger DFB-Helfer zur Saisoneröffnung Lautern gegen Hannover auf dem Rasen. Mehr als 40 000 Menschen auf dem Betze haben mich ausgepfiffen. Den Moment werde ich nie vergessen. Sowas geht auch nicht einfach an einem Profisportler vorbei.

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