Der Listen-Thread

Persona 5 Royal (PS4): Eines meiner absoluten All-Time-Favourite-Spiele erhält ein, in allen Belangen aufgebohrtes, Update. Das muss ich einfach haben und zumindest soweit spielen, dass ich die Erweckung der Persona der neu hinzugekommenen Protagonistin erlebt habe und in Kichijoji gewesen bin. Persona 5 ist für mich einfach das perfekte Videospiel.

Final Fantasy VII Remake (PS4): Bin tatsächlich ultra heiß drauf, werde es aber vermutlich nicht D1 holen, da ich erst das Ur-FFVII durchhaben möchte.

Yakuza: Like A Dragon (PS4): Yakuza x Persona. Das hat man halt zu holen, so einfach ist das  

Persona 5 Scramble (PS4): Erste Tests sind ja sehr angetan und ich mag Musous, ich liebe Persona 5 und Scramble ist ja wie eine kleine Fortsetzung und nicht einfach nur die Story von P5 im Action-Gewand. Muss ich haben.

Shin Megami Tensei 5 (Switch): Das wird mein erster Eintrag in die Kern-Shin-Megami-Tensei-Reihe; ich kenne sonst nur die Personas und TMS#FE. Bin richtig gespannt darauf und das Setting ist mir wie auf den Leib geschneidert.

The Last of Us Part 2 (PS4): Kaum ein Spiel hat mich nachhaltiger beeindruckt als The Last of Us remastered. Den Nachfolger werde ich in vollen Zügen genießen und bin gespannt, was Naughty Dog noch aus der PS4 rausgequetscht haben. Das ist echt eines der Spiele, die auch durch ihre audio-visuelle Präsentation getragen werden und da bin ich einfach beruhigt, dass ein Studio das entwickelt, das das draufhat.

Xenoblade Chronicles Definitive Edition (Switch): Auf Wii verpasst (steht bis heute auf meiner Amazon-Wunschliste), auf New 3DS (aus Ermangelung des selbigen) nicht geholt, aber jetzt im dritten Anlauf dann halt endlich und in der besten verfügbaren Version. Ich kenne das Xeno-Universum noch gar nicht und bin ebenfalls sehr sehr gespannt. Man hört - bis auf Denios' Stimmen - ja nur Lob voll des Überschwangs. Freu mich drauf.

Ghost of Tsushima (PS4): Das, was Vyse sagt nur abzüglich der Tatsache, dass ich nicht übersättigt von Sonys Action-Adventures bin.

Bravely Default 2 (Switch): Ich kenne auch die BD-Reihe noch gar nicht, möchte die beiden Vorgänger erst nachholen, aber freue mich dennoch auf Teil "3". Wird geholt. Auerdem hat es Chibi-Modelle, das ist schonmal ein massiver Pluspunkt.



Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
3  

Ich ging eigentlich auch davon aus, dass ich für 10 Most Wanted Titel schon sehr kreativ werden muss, aber beim Überlegen kamen die Spiele dann doch wie von alleine.

10) Atomic Heart

Ich weiß nicht viel über diesen abgedrehten RPG-Shooter, aber die bisherigen Videos zu dem Spiel sahen so anders aus, als alles was ich bislang so gesehen habe, dass ich dem Spiel eine Chance geben werde, wenn es denn endlich erscheint. Und BioShock als Inspirationsquelle ist immer gut.

9) Humankind

Ich habe etliche Stunden in Civilzation V und Civilization VI verbracht. Diese Art von Strategiespiel sagt mir einfach sehr zu und deswegen freue ich mich über frischen Wind im Genre, der sich allerdings stark an der Civ-Reihe orientiert. Zumindest stärker als bspw. Endless Legend, mit dem ich einfach nie warm geworden bin.

8) The Artful Escape

Erste Trailer sahen sehr vielversprechend aus und insgesamt erinnert mich das 2D-Adventure stark an Stick it to the Man oder Afterparty, die mich beide sehr gut unterhalten haben. Wenn dann noch Musik eine zentrale Rolle spielt, kann Artful Escape eigentlich nur meinen Geschmack treffen.

7) 12 Minutes

Ein interaktiver Thriller mit Zeitschleifen - das Spiel hat mich von der ersten Minute an interessiert. Shining und Das Fenster zum Hof sind außerdem prominente Inspirationsquellen. Und nach The Artful Escape ist 12 Minutes ein weiterer von Annapurna veröffentlichter Titel, und die haben mich eigentlich noch nie enttäuscht.

6) In the Valley of Gods

Ein Walking Sim der Firewatch-Entwickler, mehr muss ich nicht sagen. Okay, das Setting im Tal der Könige sagt mir außerdem auch noch zu. Pflichtkauf.

5) Cyberpunk 2077

Ich bin wirklich nicht so der Cyberpunk-Fan, aber The Witcher 3 ist ein so dermaßen gutes Spiel, dass ich CD Project Red nun blind vertraue. Das wird ein richtiges Brett und dürfte als heißester GOTY-Kandidat bei den meisten Preisverleihungen wohl schon feststehen.

4) Gods & Monsters

Assassin's Creed Odyssey hat mir schon ganz gut gefallen und wenn das Team ein Open World Spiel macht, dass sich offensichtlich stark an Brot orientiert, kann das (hoffentlich) nur gut werden.

3) The Elder Scrolls VI

Skyrim hat mich einfach so oft beeindruckt und hat hinter jeder Ecke noch eine schöne Storyline oder ein beeindruckendes Gebiet hervorgezaubert, da ist es klar dass ich auf den Nachfolger verdammt heiß bin. Wir haben zwar noch fast nichts von dem RPG gesehen, aber ich bin mir trotzdem schon verdammt sicher, dass ich mich wieder etliche Stunden in Tamriel verlieren werde.

2) Zelda Brot 2

Das beste Spiel aller Zeiten bekommt einen Nachfolger, was will ich mehr? Dass es hier eventuell auch etwas mehr düstere Story geben könnte, ist ein nettes Beiwerk, aber getragen wird Brot ja ganz einfach vom Gameplay und das wird sich wohl kaum grundlegend verändern. Also ganz klarer Day-1-Titel.

1) Hollow Knight Silksong

Wenn ich mich auf ein Spiel mehr freue, als auf den Nachfolger von Brot, dann muss das schon was heißen. Hollow Knight ist unter meinen Favoriten sehr weit oben und alles, was ich bislang von Silksong mitbekommen habe, sah einfach so unfassbar gut aus. Ich bin gehypt over 9000 und hoffe, dass Team Cherry den Erwartungen gerecht werden kann. Also bitte, lasst euch so viel Zeit wie ihr braucht.


nibez is good for you
6  

Ich habe mit etwas Verspätung meine Liste der besten Spiele 2010-2019 zusammengebastelt.

Da ich sonst eh keinen Überblick habe, was in der letzten Dekade erschien und was ich davon gespielt habe, habe ich nun einfach die Listen aller anderen hier genommen, die Spiele daraus entnommen, die ich auch gespielt habe, und habe diese dann sortiert...viele sind es nicht. xD

Kolossale Enttäuschungen:
8) Shovel Knight
7) TLOZ: Breath of the Wild

Nett, aber auch etwas enttäuschend:
6) Super Mario 3D Land
5) Super Smash Bros. Ultimate

Gut:
4) The Legend of Zelda: Link’s Awakening Remake

Sehr gut:
3) Super Mario Galaxy 2
2) Super Mario Maker

Herausragend:
1) Undertale

Von manchen anderen Titeln habe ich zumindest mal bspw. Demos gespielt (Superhot, Monster Hunter Tri, etc.), aber ich dachte mir, ich liste auch wirklich nur Spiele, die ich richtig gespielt habe.

4  

Was sind denn deine Probleme mit Brot und vor allem Shovel Knight? Für mich ist SK jetzt auch nicht der Über-Titel, zu dem es gerne gemacht wird, aber eine 7-8/10 sollte man doch locker vertreten können.   


Prithee, time runneth but finite and my tasks are legion.
2  

Bitte? Shovel Knight ist ja mal wohl einer der besten Indie Platformer überhaupt!
Minimum 8/10, da ich die ganzen neuen Inhalte noch immer nicht gespielt habe, ist natürlich noch Luft nach oben.   


"Nintendo I've come to bargain"
1  

Bei SK hat mich vor allem die Physik genervt. Es hat sich auch nach Stunden noch falsch angefühlt, wenn ich durch erfolgreiche Schaufeltreffer zurückgeflogen bin, und auch die "Pogo"-Mechanik gab es bei Duck Tales einfach schon besser. SK möchte gerne ein neues Capcom-JnR sein, ist dafür aber zu langsam und das Leveldesign selten gut genug. Hat mich meist kaltgelassen, bzw. oft sogar entnervt. Zugegeben: Manche Abschnitte sind mir positiv im Gedächtnis geblieben. Etwa im Eislevel, die absinkenden Plattformen im Friedhofslevel oder der Käferritt im Feuerlevel. Letzterer war aber nur einmal gut. Bei jedem neuen Durchgang hat es mich aufgeregt, wie lang der dauert, ohne, dass wirklich etwas passiert. Die vielen Secrets fand ich durchaus cool und die Zelda-II-hafte Stadt. Aber das ist eben eher das Drumherum. Das eigentliche Spiel ist in meinen Augen schwach. Es gibt kaum ein dermaßen übersättigtes Genre, und da rangiert SK für mich weit unten. Insgesamt für mich vielleicht ein mittlerer 50er-Titel.

Bei BoT verstehe ich auch bislang nicht, warum das Ding so beliebt ist. Für mich ist es ein objektiv nicht gutes Spiel. Ich kann auch nach dutzenden Stunden fast nichts Positives sehen (und ja, ich spiele auch schlechte Spiele lang...ist halt mein Tick). Das Schlimmste, was man wohl über ein Spiel sagen kann, trifft für mich bei BoT zu: Es ist mir so unfassbar egal. Alles in dem Spiel ist mir völlig egal.
-Schreine sind zu kurz.
-Schreine wiederholen sich zu oft entweder 1:1 oder sind sich sonstwie zu ähnlich.
-Schreine basieren zu oft auf einem dummen Gimmick (Motion Control, oder eine der immer gleichen 3 Fähigkeiten)
-Habe ich einen Schrein geschafft, habe ich viel zu oft das Gefühl, kein Rätsel gelöst zu haben (was mir ein Erfolgserlebnis geben würde), sondern eher, das Spiel in irgendeiner Form ausgetrickst zu haben. Es fühlt sich nach Cheese an.
-sich abnutzende Waffen sind dämlich. Zumal sie sich zu schnell abnutzen. Hier lasse ich auch nicht gelten "Das ist ja so clever. Es zwingt dich dazu, mit verschiedenen Waffen zu experimentieren.". Denn...
-Dazu sind 90% der Waffen einfach zu langweilig und gleichförmig. Der Hauptunterschied für mich ist eigentlich nur, ob ich dazu einen Schild tragen kann oder nicht.
-Quests sind belanglos, weil sie meist nur darauf hinauslaufen, einen Schrein zu finden. Oft finde ich die Schreine eh, und habe dann urplötzlich entweder eine Quest gelöst, oder ich habe sie gar bereits erfüllt, bevor ich den Auftrag überhaupt erhalte.
-Ich hasse Crafting. Und hier muss ich es dauernd machen.
-Warum ist das Craften von Essen sooooo langsam?
-Warum ist der Platz für gekochtes Essen begrenzt?
-Kälte und Hitze...wenn ihr mich von bestimmten Orten fernhalten oder mir den Weg durch bestimmte Gebiete erschweren wollt, dann gibt es bestimmt elegantere Wege. So aber muss ich wieder und wieder entweder die Klamotten wechseln oder (juchu) wieder craften und essen.
-Regen...toll, wenn ich wieder einmal an einer Klippe stehe, hoch möchte, und es dann anfängt zu regnen. Dann steh ich halt minutenlang dumm herum. Kein Problem, liebes Spiel. Nein, nein, das ist genau das, was ich mir von dir erhofft hatte.
-Gewitter: Beim ersten Mal ein netter Effekt. Beim zweiten, dritten, xten Mal wohl kaum noch. Alles ablegen und warten. Wow.
-Städte sind uninteressant. Das Küstendorf etwa habe ich sehr früh entdeckt, mich kurz über die Optik gefreut und dann nach 10 Minuten gemerkt "hier gibt es ja gar nichts zu tun".
-die Welt ist leer und nur aus reinem Selbstzweck groß. Zugegeben, die ersten 2 Stunden oder so waren faszinierend. Der erste Blutmond. Das erste Moblin-Lager. Spektakuläre Wild-Jagden...und dann wiederholt sich alles. Wieder und wieder und wieder. Sehe ich eine Schädelhöhle, dann stöhne ich nur auf. Kommt ein Kampf auf, dann will ich nur weg. Nichts ist interessant.
-Kämpfe machen keinen Spaß. Das Kampfsystem fühlt sich einfach nicht so rund an wie älteren Serienteilen. Außerdem nervt es, dass andauernd aus dem Off irgendwo ein Stein, ein Pfeil oder sonstetwas angeflogen kommt. Und ordentliche Belohnungen gibt es auch nicht. Im Gegenteil: Ich laufe Gefahr, dass eine geliebte Waffe zerstört wird.
-Die Zufallsbegegnungen mit Passanten sind meist komplett belanglos.
-Ich habe das Gefühl, dass BoT mir sagen möchte "Hey, Pferde sind ein wichtiger Bestandteil. Reite doch mal. Oder fang dir noch ein drittes Pferd". Und ich denke nur "warum?!" und teleportiere mich weg oder springe per Segelblatt von einem hohen Punkt ab.

Ja, ein paar Passagen sind mir in guter Erinnerung geblieben: Der spiralförmige Sandweg. Das Akkala-Institut. Der erste Dache. Die Quest mit den blauen Fackeln (da hatte ich wirklich richtig viel Spaß - und das für einen längeren Zeitraum.). Das Steinlabyrinth. Die erste Begegnung mit einem dieser Zentauren-ähnlichen Viecher, komplett mit panischer Flucht. Aber auch die meisten dieser Erinnerungen kommen mit einem "ja, aber", etwa weil sich die Belohnungen meist als schlechter Witz entpuppen. Ich werde zu oft mit einem leeren Gefühl zurückgelassen.

BoT ist ein schlechtes Zelda und auch ein schlechtes Spiel. Schade, dass Nintendo diesen Weg offenbar weitergehen möchte. Für mich bleibt dann wohl nur die Hoffnung auf MP4, solange Nintendo keine anderen Spiele enthüllt.

2  

Zu Shovel Knight sag ich mal nix. Für mich war es ein netter Platformer, den man an einem Abend durchspielt, Spaß hat, und ihn dann wieder löscht. 

Deine Punkte zu BotW (wie kommst du auf BoT? ^^) hab ich nun drei Mal gelesen und mich gefragt, warum ich dir auf der einen Seite in allen Punkten zustimme, das Spiel aber letztendlich trotzdem wirklich toll fand.

Tatsächlich habe ich sehr lange drüber nachgedacht, ob ich BotW (obwohl es für mich eine großartige Erfahrung war) überhaupt in meine Top 50 nehme. Denn wenn ich es so gespielt hätte, wie es von Nintendo vorgegeben ist, hätte ich überhaupt keinen Spaß daran gehabt. Aber stattdessen habe ich nach dem Abschluss des Plateaus meinen Spielstand gelöscht und im zweiten Anlauf zwei einfache Regeln befolgt: Es werden keine Items benutzt die Herzen wiederherstellen, und gespeichert wird nur in Ställen. Das Faszinierende daran ist, dass es geht. Und dann hat das Kampfsystem auf einmal richtig viel Tiefgang, weil man sich Distanzwaffen und Stealth-Elemente zu Nutzen machen muss, einen Überblick über das Kampfgebiet braucht und sein Vorgehen planen muss. Nintendo verkauft sein eigenes Spiel hier massiv unter Wert, indem es dem Spieler die Werkzeuge in die Hand gibt die er braucht um sich mit plumpem Button-Mashing und dem Spammen von Heilungs-Items durch das Spiel zu kloppen und dadurch alle komplexeren Elemente des Kampfsystems obsolet macht. Kein Wunder, dass die Kämpfe den meisten erwachsenen Spielern keinen Spaß machen, wenn das Mantra "für jedermann zugänglich" über Allem steht. Die Lösung wäre hier ein Hard Mode gewesen, der wirklich die Spielregeln ändert und bei dem es nicht einfacht heißt: "Herpderp die Gegner machen doppelt so viel Schaden." Mit einem solchen Hard Mode wäre BotW locker in meine Top 10 gekommen, so reicht es halt nicht mal für die Top 40.

Ansonsten rechne ich dem Spiel sehr hoch an, dass es ein Open-World-Titel ist, der ohne Quest-Marker gespielt wird. Es ist so unglaublich erfrischend mal ein Spiel in diesem Genre zu spielen, in dem man nicht zu 95% der Zeit auf die Minimap schaut, da die einzige Interaktion darin besteht dafür zu sorgen dass der Quest-Marker in Lauf-/Fahrt-/Was-auch-immer-Richtung liegt. Und damit das funktioniert hat Nintendo seine Spielwelt entsprechend designed. Schreine kann man schon von Weitem sehen, und ich weiß nicht wie oft ich in der Entfernung einen Schrein gesehen habe, dann von irgendwas abgelenkt wurde und dann den Schrein nicht mehr wiedergefunden habe. Deshalb konnte ich auch verschmerzen dass die Schreine für sich genommen meist eher schwach sind, denn das Gesamtbild aus Spielwelt erforschen, Schrein finden, Schrein abschließen ist deutlich stärker. Dass die Erfolgserlebnisse beim Lösen der Rätsel fehlen ist leider ein generelles Problem von Puzzlern mit realistischen Physik-Engines, man hat eher eine Sandbox und es gibt nicht die eine Lösung, bei der es "Klick" macht. Deshalb kann ich z.B. auch mit Trine nichts anfangen. 

Naja, und ansonsten hatte das Spiel schon viele Szenen, die mir stark in Erinnerung geblieben sind. Wenn man am Anfang auf dem Plateau steht, in der Entfernung alle möglichen Orte sieht und sich denkt dass man im Leben nicht die Zeit dafür haben wird, die alle zu besuchen. Die Quests, die man erfüllen muss, um in die Titanen zu gelangen. Die Titanen selbst, die zwar kleiner als bisherige Tempel, aber immer noch extrem intelligent designed waren. Und allen voran die allgemeine Stimmung und Athmosphäre des Spiels, wobei das natürlich ein extrem subjektiver Punkt ist.


Prithee, time runneth but finite and my tasks are legion.
3  

KeeperBvK schrieb:

-sich abnutzende Waffen sind dämlich. Zumal sie sich zu schnell abnutzen.
-Ich hasse Crafting. Und hier muss ich es dauernd machen.
Dann spiele besser kein Animal Crossing: New Horizons  

1  

Bevor ich hier noch bösartig werde, weil Shovel Knight definitiv kein 5/10 Game ist... ignorieren wir deine Meinung dazu einfach mal. Was hältst du eigentlich von Hollow Knight?   

Bei Breath of the Wild gehe ich eher mit Vyse, ich stimme dir in vielen Punkten zu, gerade die Schreine und der Fokus auf die dumme Physik-Engine... ach da könnte ich ewig drüber ranten. Wieso ist bspw. das Schloss kein ausgedehnter Dungeon?! Als Zelda hat mit Breath of the Wild auf ganzer Linie enttäuscht und ist einer der schwächsten Ableger der Reihe, dennoch hatte ich mit dem Ding Spaß und hab es auch - nachdem ich Ganon bereits besiegt und das Spiel eigentlich abgeschlossen habe - noch weiter gespielt. Zum Teil liegt das auch an der von Vyse bereits hochgelobten Questmarkerlosigkeit, man rennt einfach durch die Welt und guckt was es noch zu entdecken gibt. Auch wenn die Quest lächerlich und die Belohnungen nicht einmal ansatzweise der Rede wert sind. Das es kein 10er Titel ist, unzweifelhaft. Ich persönlich sehe es nicht einmal als 9er, aber schlecht ist es nicht. Es fehlen nur ein paar Jahre Entwicklungszeit um ein richtiges Zelda daraus zu machen, was Breath of the Wild 2 hoffentlich tun wird.


"Nintendo I've come to bargain"
0  

Brot als "objektiv nicht gutes Spiel" zu bezeichnen halte ich auch für schwierig   . Perfekt ist es nicht, natürlich nicht, aber die Kritikpunkte sind doch fast alle super subjektiv und hängen sehr von der Erwartungshaltung des Spielers ab. Es haben sicherlich einige das Spiel über- und andere es unterbewertet, weil da eben Zelda auf der Packung steht und manche erwartet haben, dass es Ocarina of Time in größer wird und andere es gefeiert haben, dass es eben anders ist. 

Objektiv kritisieren ist ja auch schwer bis unmöglich, aber es sind sich zumindest fast alle einig, dass Waffen zu schnell zerbrechen. Die Physikrätsel fand ich eigentlich ziemlich cool, und auch wenn ich sie nicht fortan in jedem Zelda haben will, war das mal was Einzigartiges im Zelda-Universum. Die offene Welt ist imo wunderschön und dass sie so leer ist, hat 1. einen Grund und 2. finde ich es sehr meditativ, hindurchzuspazieren. 

"Ich hasse Crafting" ist auch nicht das Objektivste, was du je gesagt hast   .


This is where we build our future.
3  

Also, ich kann BROT wirklich gar nicht ab udn finde es ebenfalls furchtbar, aber...

KeeperBvK schrieb:

Naja, zum einen finde ich es etwas komisch, da ein Wort wie "eindeutig" zu nutzen, wenn man merkt, wieviel Diskussion um das Thema direkt aufkommt.

KeeperBvK schrieb:

 Für mich ist es ein objektiv nicht gutes Spiel.

Hmmm.


Kreuzritter der philschen Tafelrunde SCORPIO!
2  

Ich stimme Keeper in jedem Punkt zu; hätte ich sein können, der das geschrieben hat (abseits der Tatsache, dass ich persönlich Crafting mag). Man könnte noch die stotternde Technik erwähnen, aber nun gut, immerhin gibt's keinen OST   .

Aber ich fand Brot auch richtig schlimm, sodass ich es nach 30h abgebrochen habe.

Ein Spiel, dass imho eine Open World mit Fokus auf Natur / Naturschauplätze in eigentlich jedem Belang besser löst als Brot ist RDR2. Da gibt es mindestens genau so viel zu entdecken, es ist interessanter, nicht so vollgestopft mit nervraubenden Designentscheidungen (siehe Keepers Ausführungen zu Brot) und es ist technisch besser. Und die Questmarkerlosigkeit hat das Spiel auch, wenn man selbigen eben ausschaltet. Dann kann man auch in RDR2 auf nen Berg steigen und von dort aus gucken, wo man hin möchte. Nur, ohne dauernd abzurutschen und ohne, dass man Keramikwaffen hat.

Ey, ich komm direkt schon wieder ins Brotgerante   


Hoppe, hoppe Reiter - wenn er fällt, dann died er.
1  

Vyse schrieb:

Deine Punkte zu BotW (wie kommst du auf BoT? ^^)

Es heißt Brot.


KeeperBvK schrieb:

Für mich ist es ein objektiv nicht gutes Spiel.

Für dich, also subjektiv?


KeeperBvK schrieb:

BoT ist ein schlechtes Zelda und auch ein schlechtes Spiel.

Das kann man nicht objektiv behaupten, da es nicht stimmt.


nibez is good for you
2  

Man könnte auch argumentieren, dass Brot das erste richtige Zelda nach dem aller ersten Zelda ist. Denn die meisten anderen Zeldas danach haben die Zelda-Formel gebrochen indem sie die Oberwelt vernachlässigt haben und das finden des Dungeons in den Hintergrund geriet. Dann noch den Zwang die Dungeons linear anzugehen.


Spaß beiseite für mich ist Zelda eine Reihe die mit Konventionen bricht und in der Lage ist neue Standards zu setzen. Brot ist für mich das erste Open World spielt seit Jahren, das eine richtige Open World besitzt. Die anderen Spiele haben eine Open Mini Map mit Quest Marker. Das ist eine so radikal und einschneidende Änderungen im Gameplay, dass man das Spiel nicht nach dem Prinzip: „Welches Spiel hat die wenigsten Schwächen“ beurteilen kann. Außerdem gibt es kaum ein Spiel bei denen die Gameplay-Elemente und die Open World sich so gut kombinieren lassen. Ein Youtuber hat mal seine Frau als Noob verschiedene Videospiele ausprobieren lassen und wollte wissen wie das Lernverhalten ist. Brot hat hier komplett herausgestochen, da es Wege und Ansätze ermöglicht die wir gar nicht mehr in unserem „Core Gamer Tunnelblick“ beachten.

1  

Ich versuche mich dann auch mal etwas spät an einer Liste. Ist die letzte Top 10 der 2020 Titel Liste.

Ich habe hier nur PC/PS4/5 Titel rein genommen. Da ich nach wie vor nicht einsehe eine Switch zu kaufen. Ansonsten wäre...nicht viel anders an der Liste. Xenoblade HD interessiert mich noch. Aber das wäre Platz 11+

10. Final Fantasy VII Remake

Ich habe das Original nie gespielt, noch habe ich je ein FF Hauptteil durchgespielt. Dieses Spiel interessiert mich aber schon. Erstens sieht es verdammt sexy aus, zweitens ist es ein Klassiker, den ich jetzt in einer anderen, aktuelleren Form nachholen kann. Ich konnte das Design des Hauptcharakters noch nie ab, aber davon lasse ich mich nicht abhalten. Das Kampfi sieht auch gut und spaßig aus. In einem Jahr auf dem PC oder so mal nachholen. Ich fürchte allerdings, dass wird ein Dreiteiler mit 7. Ich muss auch sagen, dass der Titel eigentlcih irreführend ist, da er suggeriert, es wäre ein kompletter Titel, obwohl er nur ein Teil ist von mehreren noch kommenden ist.

9. Cyberpunk 

W3 war eine 10/10. Habe das erst vor kurzem nachgeholt. Ich muss sagen, ich bin noch nicht überzeugt von CP. Das Setting ist interessant, die Charaktere sind mir gänzlich unbekannt und haben bisher keinen Eindruck hinterlassen. Dieses Spiel hat einen ganz großen Nachteil, weswegen es nicht viel höher steht: DIe First-Person Perspektive. Ich mag die nicht, ich möchte die Charaktere sehen, die ich spiele. Gut wird das Spiel wahrscheinlich trotzdem.

8.Persona 5 Royal 

Persona 5 (Danke Tobsen) war ein absoluter Augenöffner für mich. Die überstylische Präsentation, gepaart mit Jamiroqaiesquer Mucke und mittelmäßiger Technik machen ein verdammt geiles Spiel aus einem ohnehin schon geilen Spiel. Ich liebe es und werde auch diese erweiterte Version lieben...irgendwann auf der PS5 per Äbwärtskompatibilität.

7. The Last of Us - Part 2

Ich mag Naughty Dog Spiele, aber Endzeitszenarien sind echt ausgelutscht. Es braucht keinen zweiten Teil, meiner Meinung nach. Ich hätte lieber ein neue IP gehabt. Teil 1 war dennoch gut und sehr unterhaltsam. Das erwarte ich auch vom Nachfolger.

6. Resident Evil 3 Remake

RE2 war sehr gut und hat Spaß gemacht und war ab und an auch gruselig. RE3 ist more of the same auf sehr hohem Niveau. Und es sieht einfach verdammt gut aus. Ist mittlerweile draußen, werde aber noch warten, wegen zu vollem Backlog und hohem Preis.

5. Persona 5 Scramble

Wer hätte nach dem ersten Trailer und der Ankündigung, dass es ein Warriors Titel wird, gedacht, dass es doch mehr wird als FE und Hyrule W. Ich nicht. Aber nach den zweiten und dritten Trailer war mir klar, dass ich dieses Spiel haben muss. Es wird kürzer als P5, aber es sieht genauso cool aus. Auf der PS5. dann..

4. Ghost of Tsushima

Vl. ist dieser Titel zu hoch? Aber er interessiert mich sehr, er sieht gut aus, das Kampfi scheint interessant und spaßig zu sein und vor allem scheint er Wert auf eine Filmreife Präsentation zu legen. Gefällt mir alles so weit.

3. Trials of Mana

Ich bin gerade sehr hin und hergerissen, ob ich mir nicht einfach das Spiel jetzt gleich kaufe. Es ist ein MANA Spiel, seit Jahren mal wieder eins, dass wirklcih gelungen ausschaut! Das letzte gelungene war eigentlich Legend und das war schon etwas anders udn ich habe es nie gespielt weil ich in Europa lebe und nie eine PS1 hatte. Ich hoffe sehr, von Legen of Mana wird noch ein Remake kommen. Trials of Mana sieht spaßig aus, die Demo war es schon, hat einen gut getroffenen Stil, einen absoluten Killer Soundtrack und leider unterdurchschnittliches Budget. Ich freue mich einfach riesig, dass nach Jahrzehnten mal wieder ein gutes Mana Spiel raus kommt, nachdem S-E die Serie Jahrzehntelang versucht hat auf verschiedenste Weisen zu töten und deren Fans zu foltern. Klicke ich nun auf den Bestllen button...oder warte ich noch?

2. Tales of Arise

Tales of ist einfach geil. Aber eigentlich hat man noch nicht viel vom Spiel gesehen. Was ich sah, haut mich um. Es sieht fantastisch aus, Gänsehautmäßig. Bisher mag ich alles an dem Spiel...nur weiß man noch gar nicht, ob es wirklich 2020 raus kommen wird...ich bin dennoch eionem kleinen Hype nicht abgeneigt.

1.Yakuza: Like A Dragon/Yakuza 7

RGG STudio kann nicht falsch liegen. Deshalb wird Y7 auch ein geiles Ding werden. Mit neuem Protagonisten, neuer riesiger, frei begehbarer Stadt mit vielen aktivitäten und einem ganz neuen Kampfsystem, welches echt spaßig und eigenbtlcih genau so verrückt aussieht wie das alte. Nach so vielen Yakuza Teilen tut ein Neustart auch mal gut, wer etwas mehr als nur die Charaktere verändert, weshalb ich denke, dass das eine gute Entscheidung war, auch wenn viele Fans anderer Meinung waren. Aus Japan hört man jedenfalls, dass es sehr gelungen ist.



See you Space Cowboy
2  

@ Vyse: Ups, BotW, hast Recht. Mea culpa. ^^
Das Konzept der eigenen Regeln finde ich indes einen guten Ansatz.
Und deinen Punkt der Puzzler mit realistischen Physik-Engines teile ich komplett. Das ist in meinen Augen selten mehr als eine Tech-Demo.
Ich habe übrigens sehr früh auch schon alle Anzeigen (selbst Zeit und co) deaktviert, und das hat es zumindest etwas erträglicher gemacht.
Sehr schöner Post. Danke dafür!

@Denios, McClane (gerade du als Deutschlehrer, wenn ich es richtig in Erinnerung habe), Nibez: Wenn ihr einen Ausdruck wie "für mich objektiv" nicht deuten könnt, dann kann ich euch leider auch nicht weiterhelfen. Andy hat in einem anderen Thread gezeigt, dass es nicht sooo schwierig ist, über den ersten "hihi, das kann ja gar nicht sein"-Impuls hinauszugehen und sich Gedanken zu machen. Meine Worte waren an der Stelle mit Bedacht gewählt. Aber ich bin ja ein netter Mensch, also helfe ich doch weiter. Selbst, wenn mir ein Spiel nicht gefällt, dann versuche ich stets zu sehen, was andere vielleicht daran mögen könnten. Oder wenn ich ein Spiel mag, sehe ich, was andere dazu bringen könnte, das Spiel nicht zu mögen. Bei BotW dagegen kann ich ("für mich") nichts in dem Spiel sehen, das jemanden dazu bringen würde, es zu mögen ("objektiv"; wenn es nichts potenziell gutes gibt, dann ist etwas objektiv schlecht).

@Denios: "aber die Kritikpunkte sind doch fast alle super subjektiv und hängen sehr von der Erwartungshaltung des Spielers ab" Und das trifft auf die positiven Punkte nicht zu? Ich sehe hier in dem Thread ehrlich gesagt kaum positive Punkte, obwohl ich gleich von mehreren Personen angegriffen werde. Ich habe eine lange Liste geboten. Wo sind eure Punkte? DIe Welt is groß? Joah, wenn ein Hundehaufen groß ist, dann wird er dadurch auch nicht besser, überspitzt gesagt. Größe ist nicht alles. ;)
""Ich hasse Crafting" ist auch nicht das Objektivste, was du je gesagt hast" Das habe ich doch auch nie behauptet. Wie kann ich denn noch klarer machen, dass ein Punkt subjektiv ist, als wenn ich schreibe "ich hasse x"? Also bitte. Soll ich lieber um den heißen Brei herumtanzen?

@nibez: "Das kann man nicht objektiv behaupten, da es nicht stimmt." Ahja, danke für das Gespräch. Wenn dir Argumente einfallen, höre ich sie gerne. :)

@ Asinned: Ich habe mit Zelda I angefangen und durch die Jahrzehnte hindurch Zelda gespielt. Ich höre immer mal wieder, dass BotW eine Rückkehr zu den Wurzeln sei, aber das stimmt IMO nicht. Ja, die Welt ist wieder groß und man ist freier. Aber Zelda I war immer noch mehr Spiel als dieses öde Rumgerenne.

Insgesamt bin ich wirklich enttäuscht. Ich hatte mich auf eine intelligente Diskussion zu BotW gefreut und gedacht, ihr könntet mir vielleicht neue Perspektiven aufzeigen. Sagt mir nicht, dass ich falsche liege, sondern zeigt mir, wo ich falsch liege.

1  

Ohne jetzt mal auf deine zahlreichen unterschwelligen Beleidigungen einzugehen: Es geht mir nicht darum, dir zu beweisen, dass Brot ein objektiv gutes Spiel ist, sondern darum, dass du entweder das Wort "objektiv" falsch verwendet hast oder dein weiterer Text nichts mehr mit dieser Aussage zu tun hat. 

Selbst wenn du es versuchst, so zu drehen, wie Vyse es in einem anderen Thread sagte (dass du versuchst, objektiv zu bewerten und trotzdem keine Pluspunkte findest), klappt das nicht, weil du das nicht ausführst. Du zählst auf, was dir alles nicht gefällt an dem Spiel und das ist überhaupt kein Problem, deine Meinung zu diesen Gameplayaspekten kann und will ich dir nicht streitig machen. Aber wo hast du versucht, objektiv zu messen/bewerten, was das Spiel in deinen Augen so schlecht macht?

Ich muss auch sagen, dass die Aussage vermutlich weniger kontrovers oder gar unkommentiert angenommen worden wäre, wenn du nicht selbst anderen Usern öfter mal auf die Finger hauen würdest, wenn sie mal nicht explizit betonen, dass eine ihrer Aussagen lediglich die eigene Meinung widerspiegelt.   


This is where we build our future.
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@Keeper: Anstatt weiter arrogant auf deiner Deutungshoheit zu beharren, könntest du auch einfach sagen, dass dein Post subjektiv gemeint war. Ich denke, darum ging es in vielen Kommentaren. :)

KeeperBvK schrieb:

@nibez: "Das kann man nicht objektiv behaupten, da es nicht stimmt." Ahja, danke für das Gespräch. Wenn dir Argumente einfallen, höre ich sie gerne. :)

Ich habe in meinem Post Wortklauberei betrieben (dürfte dir ja bekannt sein ;) ) und mich nicht weiter dazu geäußert, weil es schon einige längere Antworten auf deinen Post gab.

Es gibt sicher viele Argumente, die gegen Brot verwendet werden können, es ist ja auch kein perfektes Spiel. Mein größter Kritikpunkt wäre beispielsweise die Technik, ich hätte Brot gerne auf einer stärkeren Hardware gespielt. Du hast selbst immerhin fünf Argumente geliefert, die nicht gänzlich auf deinem persönlichen Geschmack beruhen:

-Schreine wiederholen sich zu oft entweder 1:1 oder sind sich sonstwie zu ähnlich.

Die Quest-Schreine kann man nicht wirklich dafür kritisieren, dass sie nur eine Kiste als Belohnung für eine Quest enthalten (und einen Schnellreisepunkt freischalten). Schließlich war die Quest ja Teil des Schreins und von diesen Aufgaben wiederholt sich keine afair. Die normalen Schreine bieten alle unterschiedliche Rätsel, für die es meist sogar mehrere Lösungswege gibt, die kannst du also auch nicht meinen. Dann gibt es natürlich noch 20 Kraftproben und ja, hier hätten es weniger sicherlich auch getan. Du musst aber auch bedenken, dass die große Anzahl an Schreinen zustande kam, damit es in jeder Richtung etwas zu entdecken gibt. Der durchschnittliche Spieler findet ganz sicher nicht alle Schreine und dann sind es eben nicht mehr 20, sondern z.B. nur noch 4 oder 8 Kraftproben.

In meinem Zuletzt-Durchgespielt-Post zu Zelda habe ich allerdings auch bemängelt, dass nur etwa die Hälfte der Schreine einen ordentlichen Inhalt hat. Das liegt aber auch an dem eben genannten Grund.

Außerdem vermute ich mal, dass die Optik der Schreine deinen Eindruck verstärkt hat. Hier fehlt es imo an Varianz.

-Warum ist das Craften von Essen sooooo langsam?

(Das ist natürlich auch ein subjektiver Punkt.) Ich würde sagen, weil Link das Essen kocht. Das ist nicht so gemeint, dass Brot gerne realistisch sein möchte, das ist ja offensichtlich nicht der Fall. Ich meine diesen Gameplay-Prozess, dass man im Menü die Zutaten auswählt, Link diese in die Hand bekommt und sie dann alle in die Pfanne schmeißt. Dann gibt es einen kleinen Jingle, das Essen tanzt herum und -poof!- du hast etwas Essbares zubereitet. Es gibt etliche Rezepte und zumindest ich habe gerne mit verschiedenen Zutaten rumprobiert und war dann gespannt, was dabei herauskommt. Das Kochen an sich war der Aufbau der Erwartung, ganz ähnlich wie das Öffnen der Truhen in früheren Zeldaspielen.

Darüber hinaus möchte Brot auch kein schneller Action-Titel sein. Das Spiel ist auffällig entspannt und entschleunigt und die kurze Wartezeit beim Kochen passt konsequenterweise dazu.

-Warum ist der Platz für gekochtes Essen begrenzt?

Höchstwahrscheinlich weil sich die Entwickler von Skyrim und The Witcher haben inspirieren lassen, wo es eine Gewichtsbegrenzung gibt. Das ist halt der Immersion wegen Usus. Hat mir auch nicht gefallen und ich hab mir beim Spielen auch Mods gewünscht, mit denen ich sowas hätte ausbügeln können, so wie ich es bei Skyrim gemacht habe. Aber immerhin ist der Platz für Essen so großzügig, dass man nicht an jeder Feuerstelle Halt machen muss (bzw sich selbst eine bauen).

-Regen...toll, wenn ich wieder einmal an einer Klippe stehe, hoch möchte, und es dann anfängt zu regnen. Dann steh ich halt minutenlang dumm herum.

Ooooder.. du machst halt währenddessen was anderes? Naja, der Regen ist einer der am häufigsten genannten Kritikpunkte und ich kann das natürlich nachvollziehen, auch wenn er mich nicht so extrem nervte, weil ich eben in der Zeit einen anderen interessanten Punkt untersuchte. Mit der passenden Ausrüstung war das Problem ja auch aus der Welt geschafft.

-die Welt ist leer und nur aus reinem Selbstzweck groß.

Ah ja, die Standard-Kritik an Brot - gefühlt teilen sich die Meinungen hier 50/50. Ich persönlich kann kaum verstehen, wie man ernsthaft behaupten kann, die Welt wäre leer. Am ehesten kommt man wahrscheinlich zu dem Fazit, wenn man ständig Fast Travel nutzt, weil man dann naturgemäß nichts mehr von der Welt sieht. (Hier waren die Entwickler auch nicht mutig genug, Fast Travel einfach abzuschaffen bzw. es stark zu begrenzen, z.B. auf die Türme. Das negative Echo wäre gigantisch geworden, wenn es keine Schnellreisepunkte in Brot gegeben hätte.)

Wenn man sich mal ehrlich vor Augen ruft, wie der eigene Spielablauf vonstatten ging, dann sehen die allermeisten sich wohl durch die Wildnis streifen und interessante Ort ansteuern. Auf dem Weg dahin sieht man aber wieder fünf andere Dinge, denen man nachgehen muss, sodass man irgendwann gar nicht mehr weiß, wo man eigentlich hinwollte. Das schafft eine "leere" Welt nicht. Dich mag das ja gelangweilt haben, aber der Großteil der Spieler - das ziehe ich einfach mal aus dem allgemeinen Echo und dem Metascore 86 - war von diesem Gameplay begeistert.

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Auf den Rest deiner Punkte könnte man erwidern: Ansichtssache.

Für weitere Argumente, die für die Qualität von Brot sprechen, kann ich persönlich ja auch auf meinen oben genannten Post verlinken. Ansonsten gibt es im Internet mehr als genug Texte und Videos, die alle Teilaspekte von Brot loben. Also nur weil du nichts in dem Spiel sehen kannst, das jemanden dazu bringen würde, es zu mögen, heißt das nicht, dass das Spiel objektiv schlecht ist.


nibez is good for you
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Ich denke, unser aller Leben ist zu kurz, um sich weiter über BotW auszulassen, bzw. über den einen Typen, der es nicht mag. Wer es mag, soll es spielen, wer es nicht mag (wie McClane und ich), der sollte einfach vergessen, dass dieses Spiel existiert. ;)

Auf jeden Fall tut es mir leid, dass ich gestern schnippisch geworden bin. Das mag den aktuellen Umständen (Covid-19) geschuldet sein. Meine Tage sind im Moment von 6-21:30 komplett durchgetaktet. Von 6-12:30 kümmere ich mich um den Kleinen, der nicht einmal 10 Sekunden am Stück für sich sein kann, kaufe nebenher ein und koche, usw. DANN beginnt mein 8-Stunden-Arbeitstag (tendenziell mehr, mit unbezahlten Überstunden), und dann stehen Hausarbeiten, Gartenarbeiten oder sonstige Verpflichtungen an. Je nach Tagesform ist meine Haut ziemlich dünn geworden. (gerade gönne ich mir etwas Auszeit für diese Nachricht, da mein Mailfach heute erfreulich leer ist)

Jedenfalls bleibt es dabei: Shovel Knight habe ich mehrfach durchgespielt (ich glaube, ich habe sogar alle Achievements), aber es hat nicht *klick* gemacht. Das Frustrierende ist: Ich sehe die ganze Liebe, die in dem Spiel steckt. Der OST etwa ist großartig. Das Drumherum ist toll. Aber die eigentliche Kern-Mechanik ist nicht gelungen, und auch das Leveldesign könnte oft besser sein. Aber es ist eines dieser Spiele, denen ich eventuell mit ein paar Jahren Abstand noch einmal eine Chance geben werde. Es haben sich schon oft genug Spiele dann plötzlich als gut entpuppt.
Zelda BotW ist dagegen ein Spiel, das überambitioniert ist, ohne zu wissen, wo es mit seinen Ambitionen hinmöchte. Es nimmt gut funktionierende Dinge weg, ohne sie sinnvoll durch irgendetwas zu ersetzen. Es hat eine große Welt zum Selbstzweck. Es macht Dinge, die mir ganz persönlich nicht gefallen (Crafting), und es macht darüber hinaus unfassbar wenig richtig.
Vielleicht ist ja auch das Problem, dass ich (bis auf ein paar Stunden GTA 3) noch kein Sandbox-Spiel gespielt habe? Vielleicht sind viele so begeistert, weil BotW nach Jahren der Ubisoft-Formel einige Dinge "richtiger" macht? Das geht dann aber an mir vorbei, der ich nur dieses Spiel sehe, und mich ärgere.
Es ist für mich jedenfalls weit abgeschlagen das schwächste Zelda (die DS-Teile kenne ich nicht, bevor jemand fragt) und weiterhin kein gutes Spiel. Vielleicht auch nicht zwingend "schlecht", aber sicherlich "nicht gut".

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KeeperBvK schrieb:

Vielleicht ist ja auch das Problem, dass ich (bis auf ein paar Stunden GTA 3) noch kein Sandbox-Spiel gespielt habe? Vielleicht sind viele so begeistert, weil BotW nach Jahren der Ubisoft-Formel einige Dinge "richtiger" macht? Das geht dann aber an mir vorbei, der ich nur dieses Spiel sehe, und mich ärgere.
Es ist für mich jedenfalls weit abgeschlagen das schwächste Zelda (die DS-Teile kenne ich nicht, bevor jemand fragt) und weiterhin kein gutes Spiel. Vielleicht auch nicht zwingend "schlecht", aber sicherlich "nicht gut".

Je mehr ich deine Posts lese desto mehr habe ich den Eindruck, dass BotW einfach nur deinen persönlichen Geschmack sehr weit verfehlt. Wenn du außer GTA 3 noch kein Open-World-Spiel gespielt hast, liegt das wohl daran, dass dir Open-World-Spiele generell nicht gefallen. BotW ist ein Open-World-Spiel. Man muss kein Psychologe sein um vorherzusagen, dass dir wohl auch BotW nicht gefallen würde.   

Die meisten deiner Kritikpunkte beziehen sich darauf, dass es (rational betrachtet) viel spielerischen Leerlauf gibt. Das ist in in vielen Open-World-Titeln so, da das simple Reisen von A nach B und das Absolvieren zwar nicht anspruchsvoller, aber zeitaufwändiger Aufgaben irgendwie zum Genre dazugehören. Es geht nicht darum, ständig irgendwas Neues geboten zu bekommen, sondern darum, einfach mal in die Spielwelt abzutauchen, selbst wenn man dann nach zwei Stunden Spielzeit feststellt, dass man irgendwie keinen Spielfortschritt erzielt hat. 

Wenn Uncharted 4 ein Tourbus ist, der einen hektisch von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit kutschiert, ist BotW eine Bank auf einem Aussichtspunkt, auf die man sich 20 Minuten lang einfach mal hinsetzt.

Die Leute sind nicht von BotW begeistert, weil es "weniger schlecht" als typische Ubisoft-Titel ist, sondern weil es viele Elemente die sie aus Ubisoft-Titeln bereits kennen und mögen aufgreift und besser macht. Wenn man diese Ubisoft-Formel nun aber generell nicht mag, kann BotW sie natürlich noch so gut auf seine Art umsetzen und verbessern und man hat nichts davon.


Prithee, time runneth but finite and my tasks are legion.
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