Teamplay #89: Das spielt die Redaktion

Von Die Redaktion am 04. April 2021

In Teamplay verschaffen wir euch regelmäßig sonntags kurze Eindrücke darüber, was die Redakteure von NplusX gerade zocken. Hier geht es zu unserer letzten Ausgabe von Teamplay.

Nico: Aufgrund einer anstehenden Klausur und der Tatsache, dass meine Freundin The Legend of Zelda: Breath of the Wild für sich entdeckt hat, komme ich momentan relativ wenig zum Spielen. Auf dem Smartphone allerdings habe ich mir Orna heruntergeladen, ein sogenanntes GPS-RPG. Das klassische Rollenspiel verwendet das GPS des Geräts, um die Spielwelt an meine aktuelle Situation anzupassen. So kann ich beim Spaziergang mit meinem Hund nebenbei ein wenig meinen Magier leveln, indem ich überall aufploppende Gegner besiege. Das Spiel arbeitet zwar nicht mit der Kamera, so wie Pokémon GO es beispielsweise tat, doch das traditionelle Rollenspiel-Gameplay mit rundenbasierten Kämpfen geht immerhin so schnell von der Hand, dass man nicht allzu intensiv in die Spielwelt gesogen wird. Und das ist hier ausdrücklich positiv gemeint, schließlich sollte man beim Herumlaufen auch noch seine eigene Umwelt im Blick behalten. 

Nach einigen Stunden Spielzeit bin ich schon auf Level 30 aufgestiegen und komme langsam in den Genuss schwierigerer Gegner und Quests. Positiv aufgefallen ist mir neben dem Fehlen jeglicher Werbung der Umfang des RPGs. Immerhin kann ich hier meinen Heimatort bestimmen und von diesem aus ein Königreich gründen, indem ich andere Gebiete erobere, oder einem bestehenden Königreich beitreten. Dazu gibt es eine Arena mit PvP-Kämpfen und Dungeons mit PvE-Elementen. Der Ingame-Shop ist außerdem angenehm übersichtlich, jedenfalls was Items angeht, die mit Echtgeld gekauft werden können. Dort werden zwar EP-Tränke angeboten, doch bislang komme ich auch durch reguläres Spielen schnell genug hoch. Wer unterwegs also keine Switch dabeihat und trotzdem ein wenig leveln möchte, kann durchaus mal in Orna reinschauen.

Deniz: Die letzte Woche war für mich natürlich Monster-Hunter-Zeit. In jeder freien Sekunde habe ich mir die Switch gegriffen und Monster Hunter Rise angeworfen, um mich mit dem Seilkäfer durch die neuen Jagdgründe zu schwingen und mich mit alten, aber auch neuen Monstern anzulegen. Die Dorf-Quests habe ich inzwischen alle abgeschlossen, was zugegebenermaßen recht schnell ging, aber ich hatte einfach unglaublich viel Spaß damit, die Gebiete zu erkunden und alle Waffentypen mit ihren neuen Möglichkeiten auszuprobieren. Außerdem stehen ja noch jede Menge Hub-Quests zur Verfügung, die ich jetzt langsam, teilweise auch mit Kollegen aus dem Forum, angehe. Shoutouts auf jeden Fall an Matthew, JoWe und RickGrimes, mit denen ich bereits gemeinsam auf die Jagd gehen konnte. Meldet euch gerne alle jederzeit im Forum oder auf unserem Discord-Channel, wenn ihr einen weiteren Jäger braucht!

Ich habe es mir (wie in jedem Monster Hunter…) zum Ziel gesetzt, ALLE verfügbaren Quests abzuschließen, und hier könnte ich es tatsächlich schaffen. Mit den noch fehlenden Sub-Camps und den antiken Schriftrollen und anderen Geheimnissen, die es in den cool designten Maps zu entdecken gibt und den vielen Rüstungssets und Waffen, die noch von mir geschmiedet werden wollen, gibt es für mich auf jeden Fall noch mehr als genug zu tun. Und ein umfangreiches Update soll ja Ende des Monats noch mehr Monster ins Spiel integrieren – ich bin jedenfalls überglücklich mit dem neuesten Ableger der Monster-Hunter-Reihe, den ich jetzt schon unter meinen absoluten Lieblingsspielen wähne.

Andy: Ähnlich wie Deniz habe ich in der letzten Woche sehr viel Zeit in Monster Hunter Rise gesteckt. Aus rein spielerischer Sicht ist der Switch-Titel nämlich ein herausragend guter Serienvertreter, der viele sinnvolle Verbesserungen aus World übernimmt und mit eigenen Innovationen anreichert, die ich nicht mehr missen möchte. Die Palamutes sind eine absolute Bereicherung und das neue Reitsystem macht, insbesondere aufgrund der Monster-gegen-Monster-Kämpfe, nach einer gewissen Eingewöhnungszeit wirklich Laune. Auch die audiovisuelle Präsentation des Titels hat voll meinen Nerv getroffen. Da mich jedoch traditionell nur der Single-Player-Anteil der Serie interessiert, musste ich nach kurzer Zeit eine herbe Enttäuschung verdauen. Die Dorf-Quests sind nach 20 bis 25 Spielstunden zu 100% erledigt und wer danach noch allein weiterspielen will muss versuchen, die eigentlich für vier Spieler gedachten Hub-Quests als Ein-Mann-Armee zu bestreiten. Das war in Monster Hunter World und Monster Hunter Generations Ultimate zuletzt grundlegend anders, sodass mich die drastische Kürzung der Single-Player-Kampagne sehr kalt erwischt hat, als ich gerade erst mit den neuen Spielsystemen warm wurde.

Absolut positiv überrascht hat mich hingegen der skurrile Indie-Titel Narita Boy, der an seinem Releasetag sofort auch im Game Pass erschien. Nach einem wirklich schwerfälligen Spieleinstieg entpuppt sich der experimentell wirkende Platformer als ein grundsolides 2D-Action-Adventure, dessen Kämpfe und Rätsel zwar nie sonderlich schwer werden, mich jedoch immer wieder vor moderate Herausforderungen stellen. Auch die verworrene Story wird nach einiger Zeit zumindest in Ansätzen durchschaubar, ist für meinen Geschmack jedoch zu düster und depressiv. Das Entdecken solcher Indie-Perlen, die ich ansonsten selbst in einem Sale für unter 5€ niemals gekauft hätte, ist für mich der reizvollste Aspekt des Game Pass.

Robert: Nachdem ich in den letzten Wochen alles Erforschbare in Valheim erforscht und jeden bisher im Spiel vorhandenen Boss besiegt habe, konnte ich mich dank des Game Pass Abos jetzt einmal an Grounded heranwagen, das eine Spielversion des 80er-Jahre-Klassikers "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft" sein könnte.

Ausgestattet mit Rüstungen aus Klee und Eicheln und Waffen aus Kieseln und Zweigen, erforsche ich als auf Ameisengröße geschrumpfter Jugendlicher einen Vorgarten und erlebe allerlei Abenteuer, wenn mir tellergroße Milben, riesige Mücken und (besonders furchteinflößend) VW-Bulli-große Spinnen ans Leder wollen. Von wahren Giganten wie einer Krähe oder den Fischen in einem Teich einmal ganz zu schweigen.

Neben der mysteriösen Story und dem weitläufigen Areal, dass zu langen Erkundungstouren einlädt, bietet das Spiel noch ein relativ umfangreiches Housing- und Crafting-System mit dem ihr euch mehr oder weniger sichere Unterschlüpfe bauen und weitere bessere Ausrüstung herstellen könnt, um alleine oder gemeinsam mit Freunden auch die größten und schwersten Gegner in die Knie zu zwingen.

Der Titel befindet sich aktuell noch in der Early-Access-Phase und braucht, da muss man sich nichts vormachen noch den einen oder anderen Feinschliff, könnte aber, wenn die Story später mehr hergibt, ein großartiger Coop-Titel werden.

Habt ihr euch für die Osterfeiertage ein bestimmtes Spiel ausgesucht?

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7 Kommentare:


Asinned
vor 2 Monaten | 1
Der Gaming Laptop ist da und habe mit diversen 7 Tages Pässe diees so für 70-80 Cent gibt den Ultimate Game Pass bis Dezember gekauft.

An Spielen ergab sich daher:
Doom Eternal: Hier darf das Gerät die Muskeln spielen lassen, denn auf 1440p mit allem auf Ultra komme ich immernoch auf rund 100fps und im Zusammenhang mit dem nicht existenten Input Lag ist das schon ganz was anderes als normales Konsolen zocken. Manchmal ist mir das ganze aber zu hektisch und darum favorisiere ich gerade:

Vampire the Mascerade Bloodline: Joa Gaming PC gekauft und erstmal knapp 20 Jahres altes Game gekauft

Asinned
vor 2 Monaten | 0
Kommentar wurde abgeschnitten:
Bloodlines macht einfach mega Laune, weil es einem viele Freiheiten und viele interessante NPCs/Geschichten bietet. Zum Glück gab es damals noch kein Open World Zwang und somit ist die Welt etwas klein aber dafür gut gefüllt und kommt sogar ohne Mini Map gut aus. Das Spiel ist zwar immernoch extrem buggy aber ein sehr aufwändiger Fanpatch macht das Spiel gut spielbar.

Da meine Frau Planet Zoo und Sims 4 spielt, kann ich leider nicht immer an den Laptop und darum musste noch ein Spiel für den Fernseher her: Persona 5 Strikers. Zwar nur wenige Stunden bisher gespielt aber macht gut Laune und das P5 Feeling kommt auf.

Matthew1990
vor 2 Monaten | 3
Ich habe heute The Witcher 3 abgeschlossen. :)

Jerry
vor 2 Monaten | 1
Ich hab am letzten Wochenende ABZU mehr oder weniger in einem Zug durchgespielt. Als kostenloses Spiel ganz cool und vor allem entspannend. Bin aber froh es mir nicht gekauft zu haben, als ich mal mit dem Gedanken spielte.

Ozymandias
vor 2 Monaten | 1
Hades abgeschlossen, aber immer noch nicht fertig. Das Spiel ist echt ein Umfangsmonster für ein Indiespiel. :)

CaptainSatan
vor 2 Monaten | 1
Dank Quik Resume spring ich täglich kurz in Rayn Man Legends rein um die täglichen Trophäen abzuräumen.

Parallel dazu begeistert mich grade Laras Abendteuer in Rise of the Tomb Raider, super Spiel!
Gibs aktuell für schlanke 19,99 als Triologie.

TraxDave
vor 2 Monaten | 2
Ich konnte in den letzten Tagen Kid Icarus Uprising beenden und werde mich nach diesem kurzen Intermezzo wahrscheinlich Bravely Second (auch) auf dem 3DS widmen.

Auf den Heimkonsolen + Switch ist eher tote Hose gewesen in letzter Zeit bis auf ein kurzer Rush durch Akiba's Trip: Undead & Undressed auf der PS3. Ach Japan, du bist schon geil.