Teamplay Spezial: Welche Spiele uns 2020 bewegt haben

Von Die Redaktion am 27. Dezember 2020

Es ist wieder diese spezielle Zeit rund um Weihnachten und Silvester... Jedes Videospielmagazin kürt ein Spiel des Jahres und Spielepublisher schmücken sich werbewirksam mit den Auszeichnungen. Es ist die Zeit nichtssagender, von Hobbydesignern mehr oder weniger stümperhaft zusammengeschusterten Trophäen und Awards; die Geburtsstunde neuer Accolades-Trailer und Game-of-the-Year-Editions, die für jede noch so unbedeutende Ehrung auf den Markt geworfen werden. Für gewöhnlich nimmt auch NplusX an dieser feinen Tradition teil, aber seien wir ehrlich: Die redaktionsinternen Abstimmungen sind nie so wirklich fair, denn kein Redakteur wird ausnahmslos alle großen Titel des Jahres gezockt haben.

Kurzzeitig spielten wir mit dem Gedanken, unsere Leser ein Spiel des Jahres bestimmen zu lassen, aber seien wir erneut ehrlich: Unsere Artikel werden trotz der überragenden Qualität unserer Berichterstattung eher spärlich kommentiert. Dieses Jahr bieten wir euch deshalb stattdessen ein Teamplay-Spezial. Wir haben jeden unserer Redakteure einfach gefragt:

Mit welchen Spielen hattest du 2020 am meisten Spaß?

Kamil: Für mich gab es in diesem Jahr insbesondere drei Titel, die das Videospieljahr 2020 für mich persönlich geprägt haben: The Last of Us Part 2, Animal Crossing: New Horizons und Astro‘s Playroom.

Über The Last of Us Part 2 habe ich mich bereits einige Male ausgelassen und werde nicht müde mich zu wiederholen: Naughty Dogs Rachepos ist ein technisch bis zur Perfektion geschliffenes, inszenatorisch herausragendes und schonungslos-packendes Action-Adventure, das mich emotional so aufgewühlt hat wie kaum ein anderes Videospiel zuvor. Meiner Meinung nach wird es zurecht als bestes Spiel im Jahr 2020 gefeiert.

Animal Crossing: New Horizons war für mich einfach das perfekte Spiel zur rechten Zeit. Der Titel bietet eine schöne heile Welt, in die ich während der Corona-Isolation nur allzu gerne hineingeflüchtet bin. Doch auch darüber hinaus hat mich das Spiel das ganze Jahr über begleitet, noch immer schaue ich regelmäßig nach dem Rechten, um zu sehen, wie sich meine Insel entwickelt. Es ist fast schon erschreckend, aber um die 650 Spielstunden habe ich seitdem in Animal Crossing versenkt. Absoluter Rekord bei mir. Animal Crossing: New Horizons hat das unsägliche Jahr 2020 für mich definitiv besser gemacht.

Und last but not least war da noch Astro’s Playroomdas für mich als Synonym für die neue Konsolengeneration der PlayStation steht. Denn obwohl bei Sonys Next-Gen-Launch sicherlich so einiges schiefgelaufen ist – der DualSense-Controller, der für vielfältiges akustisches und haptisches Feedback sorgt, ist tatsächlich Next-Gen-Feeling pur und Astro’s Playroom steht dafür wie kein anderer PS5-Titel. Überdies ist es ein richtig, richtig gutes Jump'n'Run, das für dauerhafte gute Laune sorgt.

Andy: Es gab 2020 drei Spiele, die ich wochen- oder gar monatelang fast täglich gespielt habe. In allen drei Titeln kam ich jeweils auf eine Spielzeit von deutlich über 100 Stunden.

Den Anfang machte Animal Crossing: New Horizons, das meine Liebe für die Serie zum ersten Mal seit dem Gamecube-Ableger wieder so richtig aufflammen lassen konnte. Bis in den Juli hinein war ich täglich mit der Suche nach neuen Items beschäftigt und baute auf meiner Insel unter anderem eine Obstplantage, einen großen Park, einen Spielplatz, einen Blumengarten und einen Wanderweg mit einem großen Wasserfall. Einige meiner Bewohner sind mir dabei tatsächlich richtig ans Herz gewachsen. 

Im Spätsommer erschien dann Fall Guys: Ultimate Knockout. Der Battle-Royale-Platformer ist sicherlich nicht perfekt, bereitete mir jedoch trotzdem eine enorme Spielfreude. Dank meiner überdurchschnittlich guten Erfahrung mit Videospielen und insbesondere mit Jump'n'Runs konnte ich sogar etliche Male den Gesamtsieg erringen. 

Nachdem ich es bereits in der letzten Spezialausgabe zu den besten Spielen der gesamten Konsolengeneration aufgelistet hatte, darf Genshin Impact natürlich auch diesmal nicht fehlen. Das Open-World-Abenteuer startete bereits mit einem enormen Umfang und wurde seitdem mit zwei großen Patches noch ordentlich erweitert. Meine Spielzeit wird mir nirgendwo angezeigt, aber mittlerweile dürfte ich schon deutlich über 200 Stunden in Teyvat verbracht haben. Da ich nach wie vor keine Anzeichen von Langeweile verspüre, werden noch viele weitere folgen.

Deniz: Für mich war 2020 eher ein Brückenjahr – es kam nicht allzu viel heraus, was mich wirklich interessiert hat, sodass ich eher ein paar Games nachgeholt habe, während 2021 schon jetzt vollgestopft ist mit Titeln, auf die ich heiß bin. Von daher stammt kein einziges Spiel meiner Liste tatsächlich aus diesem Jahr.

Den Anfang macht Fire Emblem: Three Houses, welches 2019 für Switch erschien und überall gefeiert wurde, während ich, ein großer Fire-Emblem-Fan, keine Zeit dafür hatte. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich nachvollziehen konnte, warum das Spiel so viel Aufmerksamkeit bekommen hat: Es ist einfach geil. Hier und da kann man natürlich an Kleinigkeiten rummeckern, aber ich habe noch nie so eine starke Verbindung zu meinen Einheiten aufgebaut wie hier. Als Lehrer ist man schließlich persönlich dafür verantwortlich, wie gut vorbereitet die eigenen Schützlinge in die Schlacht ziehen!

Weiter geht’s mit Final Fantasy XIV. Das MMORPG spiele ich hauptsächlich alleine, aber spätestens zum Ende des Hauptszenarios sind mir die ganzen NPCs vom Bund der Morgenröte, die riesige, vielfältige Spielwelt und auch mein eigener Charakter, ein Ninja-Catgirl, doch sehr ans Herz gewachsen und die Story zieht seit der ersten Erweiterung auch mächtig an. Zuletzt habe ich versucht, den Krieg zwischen den Drachen und den Ishgardern zu beenden und habe dabei eine Jahrhunderte alte Lüge aufgedeckt – der Preis für die Wahrheit war allerdings viel höher als erwartet…

Zum Abschluss kann ich jedem JRPG-Fan nur noch eins ans Herz legen: Spielt die Trails-Spiele! Ich habe die ersten beiden Teile der Trails-in-the-Sky-Trilogie durchgespielt und bin inzwischen im letzten Viertel des dritten Ablegers. Das Gameplay ist nichts wirklich Besonderes und die Spiele haben ein recht „lahmes“ Pacing mit extrem vielen Texten, aber das Investment lohnt sich. Gerade im zweiten Teil konnte ich häufig meine Tränen nicht unterdrücken, weil ich entweder dermaßen gepackt war vom Schicksal eines Charakters oder weil ich mich so sehr für einen anderen gefreut habe.

Matthew: Auch ich habe mich mit vielen Spielen in diesem Jahr beschäftigt, davon konnten drei Spiele besonders herausstechen:

Ich kann mich der Fraktion Animal Crossing: New Horizons nur anschließen, denn seit dem Frühling spiele ich fast täglich das Spiel. Das Echtzeitprinzip hatte mich schon auf dem Nintendo 3DS fasziniert, doch noch mehr Spielstunden verbrachte ich im neuem Ableger auf Nintendo Switch. Es wurde 2020 zu meinem Routine-Spiel, welches sich in meinen Tagesrhythmus einpflegte und für Entspannung sorgte. Dabei schaffte ich ein wunderbares Communityverhältnis mit vielen Mitspielern - das Spiel brachte eine besondere Social Experience mit sich.

Mein erstes The Legend of Zelda war der 2D-Teil Oracle of Seasons, weshalb dieses Zelda-Spiel einen besonderen Platz in mein Gamingherz hat. Welch unrealistische Vorstellung es damals war, dass auch nur eines der 2D-Zelda-Teile ein Remake erhalten würde - dennoch wurde 2020 The Legend of Zelda: Link's Awakening veröffentlicht, welches ich Anfang des Jahres spielen konnte und dort erneut auf der Insel Cocolint strandete. Was ich einst auf dem Game Boy nicht beenden konnte schaffte ich nun dieses Jahr auf Nintendo Switch. 

Wo ich gerade bei Zelda bin: Egal, wie sehr mich das Spiel frustrierte, liebte ich zugleich das Spiel für seine Herausforderungen, denn Cadence of Hyrule: Crypt of the NecroDancer featuring The Legend of Zelda ist sicherlich kein leichtes Spiel. Das Crossover zwischen dem Indiespiel und einer von mir geliebten Nintendo-IP ist genau das, was ich in Zukunft häufiger sehen möchte. Darüber hinaus empfand ich es als abwechslungsreiche Mischung aus The Binding of Isaac und einem Zelda-Randomizer. Ich weiß, dass dieses Spiel bereits 2019 herauskam, dennoch kam ich erst zu dem Genuss, als ich es mit allen DLCs als physische Version bestellen konnte. Das warten hat sich für mich definitiv gelohnt!

Michi: Für mich gab es einige Spiele, die mich im Jahr 2020 ordentlich an die Konsolen gefesselt haben. Drei von diesen Titeln haben allerdings auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen und werden für mich immer mit diesem Jahr verbunden bleiben.

Animal Crossing: New Horizons dürfte nicht nur für mich einer der wichtigsten Spiele während des Frühlings gewesen sein. Corona hatte die Welt fest im Griff, die Nachrichten waren voll von negativen Schlagzeilen, da war der tägliche Ausflug auf die kleine Insel eine Wohltat für die (Videospiel-)Seele. Das Spiel schafft es sogar noch heute, die meisten Mitglieder meiner Familie zu begeistern und wir schauen beinahe täglich auf unserer beschaulichen Insel vorbei wenn es auch nur für ein bisschen einkaufen oder angeln ist.

Im Sommer erschien dann Paper Mario: The Origami King. Das Spiel selbst ist gut, keinesfalls aber überragend. Jedoch hat mein kleiner Sohn es zu einem Highlight des Jahres gemacht. Ihm gefiel der Artstyle so sehr, dass er es unbedingt zusammen mit mir durchspielen wollte. Und so habe ich mich immer nur zusammen mit meinem Spross vor die Konsole gesetzt und höchstens 30 Minuten am Tag weitegespielt, wodurch sich das Abenteuer ordentlich in die Länge gezogen hat. Das war es aber Wert, denn mein Junge war hin und weg vom "Papier-Mario" und will auch selbst jetzt noch manchmal ein paar Minuten spielen, um noch ein paar Kleinigkeiten zu sammeln.

Was habe ich mich auf Cyberpunk 2077 gefreut und was bin ich froh, dass ich das Spiel auf einer neuen Konsole spiele. Die Verschiebung im April hat mich viel Nerven gekostet, ich konnte es kaum erwarten und demnach war meine Erwartungshaltung immens. Von der Story her schafft es Cyberpunk 2077 für mich ganz klar auf den Thron zum besten Spiel des Jahres und kann dabei selbst Spiele wie The Last of Us Part 2 problemlos in die Schranken weisen. Technisch gesehen freue ich mich auf das Next-Gen-Update, um das mal neutral zu formulieren, denn was der Publisher sich dabei gedacht hat, ist für mich kaum nachvollziehbar.

Jerry: Ich muss gestehen, dass ich, um diese Liste zu erstellen, erst nachschauen musste, welche Spiele ich 2020 alle gezockt hatte. Im allgemeinen Chaos habe ich den Überblick verloren. Für NplusX durfte ich in den vergangenen Monaten ziemlich viele Durchschnittstitel bis hin zu absoluten Nieten testen. Spiele wie Ary and the Secret of Seasons, Deadly Premonition 2, Skully, Remothered: Broken Porcellain, Those Who Remain, Projection: First Light und Clea gewinnen alle keinen Blumentopf. Dem gegenüber stehen jedoch Amnesia: Rebirth, Paper Mario: The Origami King, Blair Witch, Spider-Man: Miles Morales, Demon’s Souls, Astro’s Playroom und The Last of Us Part 2.

Was wurde nicht schon alles über The Last of Us Part 2 gesagt und geschrieben? Das Spiel polarisiert noch immer. Manche konnten mit der Rachegeschichte und den Charakteren nichts anfangen, andere lobten sie in den Himmel. Ich zähle mich zu letzterem Kreis. Für mich hat Naughty Dog hier ein absolutes Meisterwerk abgeliefert. Mehr Infos spare ich mir an dieser Stelle und verweise einfach auf meinen Test und gesonderten Kommentar.

Demon’s Souls stellte für mich meinen Einstieg in die Next-Gen und in die Souls-Serie dar. Ich hätte mir zwar eine alternative Tastenbelegung gewünscht und gelegentlich hatte ich einige Kameraprobleme, bedingt durch die nicht immer perfekt funktionierende Lock-On-Funktion, das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Demon's Souls ist definitiv ein starker Launch-Titel mit lediglich kleineren Schwächen. Die abwechslungsreichen Gebiete Baletarias wurden optisch beeindruckend umgesetzt, die wuchtigen Kämpfe machen Spaß, das Level-Design ist weitestgehend klasse, auch der Sound ist super.

Die Wahl eines dritten Titels ist mir schwergefallen. Im Prinzip könnte ich an dieser Stelle jeden der Titel aus den Positivbeispielen oben nennen. Letztlich habe ich mich aber für Paper Mario: The Origami King entschieden. Mit Spider-Man und Blair Witch hatte ich ähnlich viel Spaß, aber die beiden Titel ziehen allen aufgrund des jeweils deutlich geringeren Umfangs den Kürzeren. Paper Mario ist zudem wunderbar kreativ. Der Einfallsreichtum der Entwickler hat mich ehrlich beeindruckt und ich kann diesen Gute-Laune-Titel nur empfehlen.

Nico: 2020 war ein, naja, einzigartiges Jahr, in dem viele sicherlich mehr Zeit für Videospiele hatten als normalerweise. Aufgrund einer Änderung meiner persönlichen Lebensverhältnisse lag mein Fokus in diesem Jahr deutlich weniger auf dem PC und stärker auf der Nintendo Switch und vor allem auf der Xbox One. Von Nintendo kam für mich in den letzten zwölf Monaten kaum etwas, doch dafür konnten mich andere Entwickler hervorragend unterhalten.

Als erster Titel fällt mir da Red Dead Redemption II von Rockstar ein, das zwar bereits im Oktober 2018 erschien, aber in diesem Jahr auch seinen Weg auf den PC fand, also zählt das so halb als neuer Release, oder? Der epische Western hat mich sofort in seinen Bann gezogen, weil jedes Mitglied der Van-der-Linde-Gang mit seinem eigenen Charakter zu überzeugen weiß. Dazu bekommen wir hier eine richtig starke Story, die sich nur minimale Auszeiten gönnt und auch in Nebensträngen noch glänzt. Der zur Spitze getriebene Realismus wird in dieser Form in absehbarer Zeit wohl in keinem Videospiel wieder auftauchen. Und das gediegene Spieltempo war perfekt für die Lockdowns geeignet - mein persönliches Spiel des Jahres.

Zwei komplett neue Titel haben mich allerdings ebenfalls beschäftigt. Da wäre zum einen Ori and the Will of the Wisps, das wunderschöne Metroidvania der Moon Studios. Der zweite Teil der gefeierten Reihe konnte seinen Vorgänger in beinahe allen Punkten verbessern, auch weil er sich großzügig bei den Mechaniken der anderen Genregrößen bedient, allen voran Hollow Knight. Die zum Release noch etwas schwache Technik kann sich inzwischen auch sehen lassen und so bleibt mir nichts anderes übrig, als den zweiten Ori-Titel allen Spielern nachdrücklich zu empfehlen. Einfach ein wunderbares Spielerlebnis mit unvergleichlich flüssigem Gameplay.

Und zum anderen muss ich eine Lanze für Hades brechen, das bei den Game Awards hinter seinen Möglichkeiten (und Nominierungen) zurückblieb, nun aber immerhin noch von IGN zum Spiel des Jahres gekürt wurde. Das Action-RPG von Supergiant Games (Bastion, Pyre) ist ganz klar deren bisheriger Höhepunkt und endlich ein gelungenes Beispiel für ein Roguelike mit einer guter Story. Daneben sorgt auch das Loot-System für ein gewisses Suchtpotenzial. Der stärkste Aspekt des Spiels ist aber das perfekt ausgearbeitete Gameplay, das Hades für mich zum wohl besten Actionspiel des Jahres macht.

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Und ihr, liebe Leser, mit welchen Videospielen hattet ihr 2020 am meisten Spaß?

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3 Kommentare:


Asinned
vor 3 Monaten | 2
Ich lasse mal Cyberpunk außen vor weil ich da noch Mitten im Spiel bin. Hätte ich es schon durch, wäre es vermutlich mit Leichtigkeit in der Liste.

Last of Us 2: Die Art und Weise wie es seine Story präsentiert hat mich umgehauen. Die Gewalt ist kein Selbstzweck sondern die Konsequenz des Spiels und seines Vorgängers.

FFXIV: Für mich das erste und einzige MMO was ich jemals ernsthaft gespielt habe. Es beginnt öde aber die immer weiter laufende Story lässt die Charaktere schon Ans Herz wachsen.

FFVII Remake: Beeidruckend wie toll der erste Teil der Neuauflage geworden ist. Vor allem das Kampfsystem bietet einen coolen Mix aus Action und Taktik. Schade das XVI nicht darauf aufbaut.

CrossCode: Seit Jahren hat mich kein Indigame mehr so überzeugt wie dieses Spiel. Tolle Story, super Charaktere und tolles Gaeplay was sich vor dem Vergleich mit 2D Zeldas sicherlich nicht verstecken muss.

Ozymandias
vor 3 Monaten | 1
Last of Us Part ll (PS4 Pro) persönliches GOTY 2020, was hier abgeliefert wurde sucht seines Gleichen. Selten hat mich ein Spiel so emotional (vor allem der Endkampf) mitgenommen und innerlich zerrissen auf wessen Seite ich stehen soll. Ganz großes Kino. Chapeau Naughty Dog.

Ori and the Will of the Wisp (Xbox One X): Symbiose aus Kunst und Spiel, dank Artstyle und Musik, minimalistische und doch emotionale Geschichte, mit deutlich besserem Kampfsystem als im Vorgänger und Bosskämpfe.

Paper Mario Origami King (Nintendo Switch): Humor top, interessantes Kampfsystem, toller Artstyle, sympathische Charaktere.

TraxDave
vor 3 Monaten | 1
Bezogen auf diesjährige Releases steht natürlich Animal Crossing mal ganz weit vorne. Gemeinsam mit der Freundin die Insel aufbauen und alles erweitern hat halt ganz schön viel Spaß gemacht, wenn man sowieso den ganzen Tag zuhause sitzen muss.

Des Weiteren hat mich Final Fantasy VII Remake mit einer fantastischen Inszenierung sowie einem für mich weitaus besseren Kampfsystem als noch im Original gefesselt und Ghost of Tsushima mit einer eben nicht ZU überladenen Open World und wunderschönen Kulisse und Atmosphäre begeistert.

F1 2020 müsste ich eigentlich auch nennen, ist es doch ziemlich intensiv zu spielen mit einem Lenkrad. :D