Teamplay #66: Das spielt die Redaktion

Von Die Redaktion am 03. Mai 2020

In Teamplay verschaffen wir euch regelmäßig sonntags kurze Eindrücke darüber, was die Redakteure von NplusX gerade zocken.  Hier geht es zu unserer letzten Ausgabe von Teamplay.

Matthew: Es hat sich nach wie vor nichts geändert, denn Animal Crossing: New Horizons wird weiterhin intensiv von mir gespielt. Wirklich viel habe ich in meinem täglichen Rhythmus nicht geändert. Morgens gehe ich weiterhin über die Insel und erledige für Bewohner Aufgaben, abends hacke ich Holz und besuche Meileninseln für Ressourcen – alles beim Alten. Jedoch ist genug Zeit vergangen, dass ich es endlich schaffte sämtliche Kredite zu bezahlen. Damit konnte ich nicht nur mein Haus von außen umgestalten, sondern habe mir viel Zeit genommen meine Innenausstattung unter die Lupe zu nehmen: Wohnraum, Arbeitszimmer, Küche und Bad im Erdgeschoss, im Dachgeschoss befindet sich mein Musikzimmer und im Keller... da kommt mein Horrorraum hin! 

Noch mehr Zeit hat jedoch die Gestaltung der Insel gekostet. Ich habe endlich die App für das Terraforming freigeschaltet und habe knapp einen ganzen Tag damit verbracht Ebenen, Flüsse und Wege zu formen, wie sie mir gefallen. Zusätzlich nutze ich die Gelegenheit Blumen und Bäume umzusetzen. Mit einer weiteren App kann ich ab sofort unterwegs Nook Shopping betreiben. Seltsamer Weise kann ich digitale Käufe über mein Smart Phone nur bar bezahlen.

Zwei Events nahm ich ebenfalls mit: Zum einen Bunny Day und zum anderen das Angelturnier. Meine Begeisterung hielt sich jedoch in Grenzen. Zu Ostern gab es vor allem die ersten Tage unzählige Eier zu finden – es gab mehr Eier im Wasser als Fische! Nachdem es jedoch vorbei war, konnte ich die überschüssigen Eiern verspeisen, denn wer gesund isst kann Bäume ausreißen – gesagt, getan, denn es half mir beim Umpositionierung meiner Bäume. Die restlichen Eier wurden verarbeitet und für viel Geld verkauft. Das Angelturnier wollte ich mit meiner Freundin zusammen spielen, jedoch gab es technische Verbindungsprobleme. Entweder wollten keine Fische mehr erscheinen oder meine Freundin bekam die Leine nicht mehr aus dem Wasser. Es enttäuschte mich vor allem deshalb, da es zum ersten Mal ein aktives Zusammenspielen gegeben hätte.

Weiterhin schaue ich täglich meine Rübenpreise nach und präsentiere diese auf unseren Discord-Server. Sollte Celeste wieder abends vorbei schauen und verschenkt Rezepte an Besucher oder Saharah verkauft ihre Teppiche, Böden und Tapeten, werde ich auch diese Information auf Discord teilen.

Deniz: Ich habe mich die letzten Tage über vor allem mit einem Spiel beschäftigt: Trials of Mana, dem Remake des SNES-Klassikers Seiken Densetsu 3. Natürlich wählte ich die Switch-Version und natürlich ist das die technisch schwächste Version, aber meiner Meinung nach sieht es auch auf der Hybridkonsole gut aus und spielt sich flüssig. Nach all den Mana-Spielen, die mich meist audiovisuell begeisterten und gameplay-technisch eher enttäuschten, hatte ich nun das erste Mal wirklich außerordentlich viel Spaß mit einem Teil der Reihe. Das flotte, Ys-ähnliche Kampfsystem, die märchenhafte Atmosphäre und die drolligen Charaktere haben mich direkt verzückt und ließen mich über den einen oder anderen Mangel aufgrund des geringen Budgets gerne hinwegsehen. Die in der Qualität schwankende englische Sprachausgabe, die steifen Bewegungen in Cutscenes und die quasi nicht vorhandene Story machen für mich sogar einen Teil des Charmes aus, da es sich so anfühlt wie ein (sehr gutes) Playstation-2-Action-RPG. 

Ein kleines Problem gibt es dann allerdings doch: Durch einen Bug kann ich meinen Spieldurchlauf nicht mehr beenden, weil ein zwingendes Event nicht triggert. Und das beim letzten Bosskampf vor dem letzten Dungeon… Sehr schade, da ich ja auch gern das Postgame sehen würde. Ich bin da auch leider kein Einzelfall und es gibt mehrere Stellen, an denen ähnliche Bugs auftreten. Bis Square Enix da nicht einen ordentlichen Patch nachreicht, teste ich erst einmal etwas anderes… und zwar die Macht des Monado!

Jerry: Ich habe erst gestern ein Spiel aus meinem Pile of Shame in meine Playstation 4 gelegt. Project Cars stand vorher gefühlt hundert Jahre in meinem Regal und wurde regelmäßig zugunsten anderer Spiele – meist Adventures und Shooter – ignoriert. Gekauft habe ich den Titel seinerzeit eigentlich nur, weil er super billig zu erstehen war und ich mich grob daran zu erinnern meinte, dass es nicht das schlechteste Rennspiel auf dem Markt sei. Ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass ich ein absoluter Rennspiel-Noob bin. Ich kann mit dem Genre durchaus Spaß haben, aber wenn ich überhaupt zwischendurch mal ein Rennen fahre, dann eher in Mario Kart oder einem unrealistischen Arcade-Racer à la Need For Speed als in einer Rennspielsimulation wie Forza oder Gran Turismo. Mein erstes Rennen in Project Cars beendete ich dementsprechend auf einem spektakulären letzten Platz noch hinter dem Fahrer, den ich gleich nach dem Start mit ordentlich Dampf gerammt und von der Bahn geschleudert hatte. Die Steuerung der Karts fühlte sich schwammig an, die Kameraführung komisch. Tatsächlich bin ich aber vermutlich einfach nur ein grottenschlechter Fahrer. Nach ein paar weiteren Rennen konnte ich mich immerhin aufs Podium kämpfen. Ich werde Project Cars sicher nie suchten, aber ich bereue es keineswegs, den Wahnsinnspreis von 5 Euro dafür ausgegeben zu haben. Ein paar Rennen hier und da – dafür ist es durchaus geeignet. Demnächst wird aber wohl wieder ein anderes Spiel im Laufwerk rotieren.

Nico: Die erste Episode von Life is Strange 2 konnte mich dem ersten Eindruck nach noch nicht wirklich überzeugen. Die emotionale Szene kurz nach dem Start konnte mich kaum mitnehmen, da die Bindung zu den Charakteren einfach noch fehlte. Besser wurde es allerdings gegen Ende der Episode, als ich eine wirklich schwere Entscheidung treffen musste und die Ereignisse sich überschlugen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich Sean und Daniel Diaz auch schon etwas mehr ins Herz geschlossen. 

Der Start der zweiten Episode verlief dann ziemlich ruhig, mit Ausnahme eines Vorfalls, den ich Dontnod nicht wirklich verzeihen kann. Die Story macht so auf jeden Fall Lust auf mehr. Und da die erste Episode im ersten Life is Strange auch nicht besonders aufregend gestaltet war, bin ich weiterhin guter Dinge für den zweiten Teil. Ob er meinen Favoriten der Reihe, Before the Storm, allerdings noch schlagen kann, bleibt abzuwarten.

Wie vertreibt ihr euch die Zeit zuhause?

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6 Kommentare:


Asinned
vor 3 Monaten | 1
Immernoch FF7 Remake (Kapitel 14) und Thronebreaker. Beides macht immernoch verdammt viel Spaß. Division 2 ist gerade etwas auf Pause da mein Kumpel gerade nicht ao viel Zeit hat und ich mich Solo auf die anderen beiden konzentrieren will.

Matthew1990
vor 3 Monaten | 1
@Vyse
"Da ich keine Guides benutzen möchte und kaum online spiele, werde ich eh für immer große Lücken in der Achivement-Liste haben."
Ich nutze einen Guide, um die Fische und die Insekten des aktuellen Monats zu finden. Alles andere bekommt man gut ohne Guide hin. Das meiste kommt ja nebenher. Mit anderen online zu spielen beschleunigt es, aber auch das ist - abgesehen von wenigen Erfolgen - nicht nötig. :D


"Durch einen Bug kann ich meinen Spieldurchlauf nicht mehr beenden, weil ein zwingendes Event nicht triggert."
Damit landet das Spiel erst einmal WEIT hinten auf meiner Wunschliste. Das hätte mir den Spielspaß geraubt. Ein No Go und ich hoffe, es folgt bald ein Update.

TraxDave
vor 3 Monaten | 2
Gerade heute habe ich Star Ocean: Integrity and Faithlessness beendet. Nach knapp 18h (ohne explizit Side Quests in Angriff zu nehmen) hat es mich gut unterhalten. Als Tales-Fan, wie gesagt, ist es definitiv einen Blick wert und auch objektiv würde ich es insgesamt als ganz gut einstufen. Das einzige, was einen so richtig fertig machen kann, ist diese saublöde KI. Auch wenn ich meine Heilerin als eben diese eingestellt habe und ihr sogar einen Bodyguard zur Seite gestellt habe, ist sie einfach zu blöd einen Schritt zu gehen oder kurz eine Minute abzuwehren und ist mir zum Schluss hin am laufenden Band (auch gegen Standard-Mobs) abgekratzt. Wenn man zu ihr wechselt und sie selbst kontrolliert - kein Problem, dann geht's. Aber dann kann man halt nicht mehr drauf hauen.

Da ich nicht genau weiß, wann mein FFVII Remake Exemplar abzuholen ist (in Österreich haben die Geschäfte flächendeckend seit diesem Samstag wieder offen), werde ich mir die Zeit mit ganz kurzen Ausflügen in ungespielte "Story Modes" von Beat 'em Ups wie Injustice und Tekken vertreiben.

GF0P
vor 3 Monaten | 3
Ich habe wieder meine zwei Dauerbrenner ausgepackt: Zelda BotW und Kingdom Come: Deliverance. In beiden Spielen habe ich schon zig- wenn nicht gar hunderte Spielstunden auf dem Buckel und noch nicht ansatzweise die Mainstory durch.
Ich glaube nun auch den Grund für mich gefunden zu haben, wieso ich mit OpenWorld-Games so gut wie nie fertig werden: Aus Schiss etwas zu verpassen mache ich meistens mit dem Handlungsstrang nicht weiter und halte mich an Nebensächlichkeiten auf.
Doch damit soll jetzt Schluss sein! Freitag Abend habe ich den Wind und Feuertitan "mal eben" erledigt. (Ok, der Feuerfluch muss noch gelegt werden, aktuell farme ich Zeugs um die Feuerrüstung aufzuleveln! F**K sind die Löschflügler schwer zu finden!).

Matthew1990
vor 3 Monaten | 1
Daran erinnere ich mich auch noch! Die Löschflügler brauchten echt ine Weile bis ich sie zusammen hatte. Ich empfehle dafür die Signalleiste auf diese Falter zu setzen. Das hilft schon etwas. :D

Tobsen
vor 3 Monaten | 2
Immer noch Death Stranding und ich bin bei der Hälfte. Für meine Verhältnisse mache ich sogar viele Sidequest, da es mir echt richtig viel Spaß macht. Die Missionen selbst, aber auch das Planen im Vorfeld. Fracht anordnen, Ausrüstung auswählen, Route planen. Und dann Gepäck aufgeschnappt und los. Macht einfach immensen Bock.