Test: The Legend of Zelda: Link's Awakening

Nutzer-Story von Matthew am 27. Januar 2020

Konsole: Nintendo Switch

Release: 20.09.2019

Abschlussdatum: 26.01.2020

Spielzeit: ca. 20 Stunden


Spieleinhalt

Neben den obligatorischen acht Dungeons habe ich auch alle Herzteile, Items, Muscheln und Dungeonsteine gefunden. Das Spiel wurde komplett im Hero-Mode beendet.


Spieleranzahl

Das Spiel lässt sich nur alleine durchspielen.


Story

Während eines Sturms verunglückt Link und wird von der junge Dame Marin am Strand gefunden. Um jedoch von der Insel fliehen zu können, müsst ihr den Windfisch erwecken.


Review

Der Game Boy-Teil schafft es mit aufpollierter Grafik auf die Nintendo Switch und lädt dazu ein, das Duo "Oracle of Season" und "Oracle of Ages" ebenfalls mitzuziehen. Die Limitation des Game Boys lässt sich brechen und bringen beim Remake selbstverständlich eine weit aus bessere Grafik mit, wodurch Link und alle um ihn herum als Puppen umher wandern. Ebenfalls wurde der Soundtrack mit neuen Klängen versehen, kann den alten Charme dennoch beibehalten.

Aufgewacht auf der Insel macht ihr euch auf alle Instrumente zu sammeln und trefft dabei auf viele liebevolle Charaktere, wie ihr es in einem Zelda-Spiel gewohnt seid. Die kleine und schnell erkundete Insel Koholint lässt sich nicht mehr auf einzelne Bildschirmareale aufteilen, sondern lassen sich ohne Übergang problemlos überqueren. Ebenfalls ist euer Itemmanagement viel angenehmer, da die Switch mit ihre Knopfumfang viel mehr zu bieten hat, als der damalige Game Boy. Schwert, Schild, Pegasus-Stiefel und Kraftarmband benötigen keine Item-Slots mehr, sondern lassen sich bequem über A, B, L und R bedienen.

Die überschaubare Welt verbirgt viele Geheimnisse, die sich mit neuen Items immer weiter aufdecken lassen, denn neben der Haupthandlung und den acht Dungeons lassen sich über all Geheimmuscheln und Herzteile finden. Während die Herzteile eure Lebensanzeige erhöhen, lassen sich Muscheln in Belohnungen eintauschen, die euch das Spiel angenehmer gestalten. 


Komplett neu sind die Dungeonkammern und der dazugehörige Editor, den ihr in Boris' Haus vorfinden könnt. Er stellt euch im Laufe eures Abenteuers immer wieder kleine Herausforderungen, zu denen ihr ein passenden Dungeon entwerfen sollt. Für eure Dungeon habt ihr bereits vollständig angefertigte Räume, die ihr eigentlich nur noch aneinander reiht - dadurch entzieht man jede Kreativität, die man in einen eigenen Raum rein stecken könnt. Verschlossene Türen oder Bombenwände sind vorgegeben, Gegner- und Truhenanzahl stehen fest, so wie ihre Positionen. Selbst diverse Rätsel oder Belohnungen sind an Räume fest gebunden. Neben dieser starken Einschränkung kommt hinzu, dass alle Dungeons nur für einen selbst erbaut werden, da es keinerlei Funktion gibt diese mit anderen zuteilen.

Neben dem Dungeonmaker haben wir drei weitere Minispiele wieder im Spiel: Das Floßrennen, das Kranspiel und Angeln. Das Floßrennen lässt sich erst richtig spielen, nachdem ihr den Enterhaken erhalten habt. Über ein kleines Gebiet könnt ihr entweder einen Zeitrekord für Belohnungen und Rubine aufstellen oder ihr schwimmt frei mit dem Floß und eurem Enterhaken umher und sammelt diverse Gegenstände ein, die ihr auf euren Weg über den reißenden Fluss sammeln könnt. Angeln könnt ihr an einem kleinen Teich und eine handvoll Fische für Rubine und andere Belohnungen angeln. Hin und wieder lassen sich bekannte Fische aus der Mario-Reihe fangen. Zu guter letzt habt ihr in dem kleinem Dorf ein kleines Häuschen für ein Krankspiel, bei dem ihr euch diverse Belohnungen erspielen könnt. Die Highlights sind die dort erhältlichen Figuren, die ihr in Häusern von Mövendorf aufstellen könnt.

Meine persönlichen Highlights sind neben der wunderschönen Oberwelt die kleinen Dungeons, die in dem kleinen Rahmen doch recht anspruchsvoll werden können. Ihre abwechslungsreichen Thematiken und bearbeiteten Bosskämpfe haben mir immer viel Spaß gemacht. Selbst verständlich sollte hinzugefügt werden, dass der Color-Dungeon ebenfalls im Spiel anzutreffen ist, der damals sein Debut in der Deluxe-Version erhielt.
Nennenswert ist der zu Beginn verfügbare Hero-Mode, auf dem ich das gesamte Spiel durchgespielt habe. Hier erhaltet ihr statt Herze doppelten Schaden von Gegnern. Heilung ist nur möglich, wenn ihr ein Herzteil findet, eine Feenquelle besucht oder euch Herze aus dem Shop für 10 Rubine kauft.

Im Groben ist Link's Awakening ein wunderschönes, nostalgisches, aber leider viel zu kurze Spiel ein Paradebeispiel eines Remakes, welches ich mir für Klassiker der Zelda-Reihe wieder wünschen würde.

Wertung:

8.5 / 10

Matthew meint:

"Das Game Boy-Abenteuer erwacht im hübschen Glanz und führt euch in ein kleines Zelda-Abenteuer!"
Spielerlebnis: Herausragend
Umfang: Durchschnittlich
Technik: Sehr gut

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