Die Retail-Version von Overwatch enthält keine Softwarekarte

Von Jeremiah David am 14. Oktober 2019

Die physische Version des Shooters ist auf der Switch weniger physisch als üblich...

Wie das Online-Magazin Polygon berichtet, enthält die Plastikbox der Retail-Version von Overwatch lediglich eine Karte mit einem Download-Code. Das gilt sowohl für die US- als auch für die europäische Version. Die Cover sind dementsprechend gekennzeichnet.

Polygon weist darauf hin, dass dies auf gewisse Weise durchaus Sinn ergibt, schließlich ist Overwatch nur online spielbar und wird seit Jahren kontinuierlich erweitert. Die PS4-Version ist inzwischen mehr als 30 GB groß.

Trotzdem scheint es unnötig und vor allem unweltschädlich, Kunden im Laden eine weitestgehend leere Plastikverpackung zu verkaufen.

Overwatch erscheint am 15. Oktober 2019 für Nintendo Switch.

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10 Kommentare:


michi1894
vor 1 Monat | 0
Der erste Schritt weg von retail Spielen. So wird das in Zukunft aussehen.

Buttergebäck
vor 1 Monat | 2
Das kann natürlich sein, aber ich bete wirklich dass du unrecht hast...

Matthew1990
vor 1 Monat | 0
Vorhin auf meine List notiert. Wird wieder gelöscht. :)

Schniko
vor 1 Monat | 2
Manchmal möchte ich im Strahl kotzen.
Wiederverkauf ist dann auch Essig.
Gut, ich persönlich habe kein Interesse an Overwatch, ich finde es aber bedenklich, mit welchen Methoden die Industrie auf Teufel komm raus Geld sparen will.

TraxDave
vor 1 Monat | 3
Lasst die Retail-Produktion doch ganz sein, bevor sie so - entschuldigung - idiotisch durchgeführt wird. Die 30 GB könnte man ruhig auf ein Modul quetschen und im Nachhinein natürlich per Download patchen. Alles nur um Kosten zu sparen...für ein altes Spiel, was überteuert verkauft wird.

Vyse
vor 1 Monat | 3
Das Angebot ist halt für Leute die nicht mitbekommen würden dass es Overwatch für Switch gibt, wenn es nicht gut sichtbar im Media Markt ausliegen würde. Was wahrscheinlich eine größere Zielgruppe ist als wir alle wahr haben wollen.

2null3
vor 1 Monat | 1
Bei Wolfenstein Youngblood hat's irgendwie keinen gejuckt, aber beim Port eines in die Jahre gekommenen Spiels sind alle sauer. ;-)
Da die meisten Blizzard Spiele der letzten 15 Jahre mit einem Key geliefert werden und das beigelegte Medium nur die Installation erleichtern sollte, konnte man die Spiele idR aber eh nicht wieder weiterverkaufen, da man die Keys nicht von den an sie gebundenen Accounts lösen kann.
So haben die Retailfreunde immer noch eine Hülle für's Regal und und einen überschaubaren Kaufpreis, der sonst bei 60 Euro liegen würde.
Ist nicht ideal, aber in meinen Augen kein Drama wert.
Zumindest kann man es sich dann am Black Friday entspannt für 20 Euro gönnen und muss kein Jahr warten, ehe es auf der Nice Price Pyramide endet. :P

Matthew1990
vor 1 Monat | 0
Hat mich bei Wolfenstein Youngblood auch gestört, wobei mein persönlicher Geschmack ist:
Overwatch > Wolfenstein ^^
CaptainSatan
vor 4 Wochen | 0
Ich hab Wolfenstein aus dem Grund nicht gekauft


kraid
vor 1 Monat | 0
Also bei einem reinen Onlinespiel welches sowieso ständig aktualisiert wird und always on sein muss, kann man auch gleich auf so eine vorgetäuschte Retailversion verzichten.

Der Downloadcode ist ja sowieso an den Account gebunden und ein Verkauf daher ausgeschlossen.
Das ist ja auch der Hauptgrund das so zu machen, denn mittlerweile sind Gebrauchtkäufe in den Augen der Publisher der neue Antichrist.

Mich überrascht eher das die tatsächlich noch Geld dafür haben wollen.
Die Aufmachung und was ich bisher so davon gehört und gesehen habe (z.B. Lootboxen, Hype, Mainstream-Bonbon-Grafik & Zeitgeist) lassen mich eher auf ein F2P Spiel ala Fortnite schließen.

Gerade auch weil das recht ähnliche Paladins F2P ist.