Teamplay #46: Das spielt die Redaktion

Von Die Redaktion am 28. Juli 2019

In unserem Story-Format Teamplay verschaffen wir euch regelmäßig sonntags kurze Eindrücke darüber, was die Redakteure von NplusX gerade zocken. Hier geht es zu unserer letzten Ausgabe von Teamplay. Und was war nun in den vergangenen Wochen los?

Michi: Bis ich mich vermutlich die nächsten Wochen in Fire Emblem: Three Houses verlieren werde, habe ich den Weg zurück in Stardew Valley gefunden. Auf meiner Switch-Uhr waren zu diesem Spiel "erst" 30 Stunden etwa, was bei diesem Zeitvertreib überhaupt keine Hausnummer it und so kamen da in den vergangenen Tagen so einige Stunden drauf. Das Familienleben auf dem Bauernhof wurde dabei in den Vordergrund gerückt und mein kleiner Farmer hat sich ausführlich in der großen Miene ausgetobt, um wertvolle Mineralien und Schätze zu bergen. Ich glaube, man kann in diesem Rollenspiel nie ein Ende finden, weil immer wieder etwas zu tun ist. Selbst nach über einem halben Jahr Pause, habe ich sofort den Faden wieder gefunden und komme kaum noch von dem Spielprinzip los.

Etwas überraschend erschien die Demoversion zu Oninaki im eShop der Nintendo Switch. Ich hatte das RPG ohnehin auf dem Schirm, da mir die ersten Trailer bereits zugesagt hatten. Nach der Demo muss ich ehrlich sagen, steht einem Kauf fast nichts mehr im Weg. Selten hat mich ein Spiel in den ersten Minuten so berührt, da es gerade zu Beginn unglaublich traurig erzählt wird. Die gesamte Thematik um Leben und Tod ist schon harter Tobak und mit Sicherheit kein täglicher Gebrauch für ein Videospiel. Spielerisch ist das bisher gespielte nicht schlecht, allerdings noch ausbaufähig. Der Artstile hingegen gefällt mir ganz gut, wenngleich die Entwickler etwas an der Performance arbeiten sollten. Einige unschöne Ruckler waren da schon mit bei.

Matthew: Um die Zeit zum nächsten Zelda-Titel zu überbrücken, habe ich ein Spiel durchgespielt, das mich ein wenig an Zelda erinnert. Ich spreche hier von Ōkami HD. Der erste Eindruck sprach mich bereits vor dem Kauf an, denn sowohl der Artstyle, als auch die Musik sind wunderschön, aber auch Amaterasu, der Protagonist des Spiels, empfand ich irgendwie ansprechend. Ich mag es, wie er durch Gesten seine Emotionen präsentiert. Seine schweigende Art empfand ich nachvollziehbar, denn es ist ein Wolf – ein göttlicher, um genau zu sein.

Ein weiteres Merkmal des Spiels macht der Pinsel aus, mit dem man verschiedene Symbole zeichnen kann, um elementare Kräfte zu verwenden. In der offenen Welt hätte ich mir in diesem Zusammenhang mehr Rätsel gewünscht, im Kampf war es dagegen eine abwechslungsreiche Erweiterung. Den größten Spaß hatte ich in der Oberwelt – ob ich die Natur mit dem Pinsel regenerierte, Tiere fütterte oder Orte nach Schätzen absuchte.

Die Geschichte selbst war nebenbei nett erzählt, hatte aber einige redundante Dialoge. Meine persönliche Nutzerstory habe ich inzwischen hier auf NplusX veröffentlicht.

Jerry: Vor einigen Wochen hab ich mir Call of Cthulhu bestellt (das dazu passende Review findet ihr hier). Das Horrorspiel im Lovecraft-Universum hatte ich schon länger auf meiner Einkaufsliste, eine Rabattaktion brachte mich allerdings erst dazu, es mir endlich zu gönnen. Dieselbe Aktion machte mich noch auf ein anderes Spiel, von dem ich zu dem Zeitpunkt noch gar nie gehört hatte, aufmerksam, und so kam es, dass ich mir an jenem Tag nicht nur Call of Cthulhu, sondern auch The Council bestellte. Inzwischen weiß ich, dass beide Spiele vom selben Entwickler stammen, was durchaus kurios ist, denn sie haben inhaltlich so gut wie nichts gemeinsam.

Während Call of Cthulhu ein relativ klassisch gehaltenes Abenteuerspiel mit einigen Krimi- und Survival-Horror-Elementen darstellt, ist The Council ein in fünf Episoden unterteilter, interaktiver Polit-Thriller, der in seiner Machart ein wenig an Life is Strange oder diverse Titel von Telltale Games erinnert, inhaltlich jedoch gänzlich andere Themen beleuchtet. Als Louis de Richet suche ich nun gegen Ende des 18. Jahrhunderts nach meiner Mutter, die als Mitglied eines Geheimbundes auf der privaten Insel des reichen Engländers Sir Mortimer verschwunden ist. Interessant sind dabei neben der Insel an sich vor allem die hochkarätigen Gäste, die sich in und um Mortimers mysteriöser Villa tummeln. Nach nur einer Stunde Spielzeit hatte ich bereits das Vergnügen, mich mit einem Abgesandten des Papstes und George Washington höchstpersönlich zu unterhalten. Jeder Gast scheint Geheimnisse zu besitzen, alles riecht nach Verschwörungen und Intrigen. Ich bin gespannt, wie's weitergeht.

Deniz: Ich habe Trials of Mana aus der Collection of Mana für die Switch beendet und ein ziemlich ambivalentes Verhältnis zu dem Action-RPG aus SNES-Zeiten. Das Spiel ist wahnsinnig schön und hat einen absolut geilen Soundtrack, aber die Story ist so 08/15 wie sie nur sein kann und das Kampfsystem gefällt mir eigentlich auch nicht besonders. Als JRPG-Fan, der was auf sich hält, sollte man es sich aber zumindest einmal ansehen.

Seit meinem letzten Teamplay-Auftritt habe ich außerdem ordentlich Dragon Quest Builders 2 gesuchtet und das Sandbox-Action-RPG sofort in mein Herz geschlossen (zum NplusX-Test). Ein wenig werde ich noch auf meiner eigenen Insel herumbasteln, mit der Story bin ich aber durch. Deswegen bin ich auch schon direkt ins nächste Abenteuer gestürzt.

Während der Rest der Welt sich aber gerade für eines der drei Häuser im neuen Fire Emblem: Three Houses entscheidet, tauche ich in die Welt von Ainground ein. Sword Art Online: Hollow Realization für die Nintendo Switch verbindet die Tragbarkeit der PS Vita-Version mit der deutlich flüssigeren Technik der PS4-Fassung und auch wenn die Switch-Version nicht der hochwertigste Port der Welt ist, lässt es sich gut auf der Hybridkonsole spielen und bietet SAO-Fans über 100 Stunden Fanservice vom Feinsten.

Und was habt ihr zuletzt gezockt?

Schreibe einen Kommentar:

1 Kommentare:


TraxDave
vor 4 Monaten | 0
Bei mir wurde in letzten Tagen zuerst Tales of Berseria mit meiner Gruppe abgeschlossen (sehr, sehr cooles Ende, dürfte in meinen Top 3 Tales sein), danach noch Twilight Princess HD, welches für mich immer noch mit Abstand die besten Dungeons hat und insgesamt mit BotW mein Lieblings-Zelda ist.

Zudem hab ich die Demo von Oninaki ausprobiert. Wie ich vermutete, gefällte es mir sehr gut, jedoch könnte an der Performance der Switch-Version noch gearbeitet werden...nur bezweifle ich das eher.

Die meiste Zeit hat Kingdom Hearts III verschlungen, wobei es mich nach wie vor ein wenig ermüdet, da es übermäßig viele Zwischensequenzen hat. Da war die Karibik als Welt eine gute Abwechslung und bis jetzt meine absolute Lieblingswelt in KHIII.