Test: Ōkami HD

Nutzer-Story von Matthew am 23. Juli 2019

Konsole: Nintendo Switch

Release: 12.12.2017

Abschlussdatum: 23.07.2019

Spielzeit: ca. 45 Stunden


Spieleinhalt

Während der Hauptstory könnt ihr euren Wolf Amaterasu in vier Bereichen vollständig aufwerten: Lebenspunkte, Tintenfässer, Geldbörse und Extraleben. Zusätzlich könnt ihr euer Leben durch Sonnenfragmente erweitern. Optional könnt ihr alle Zeichentechniken finden und die Schriftrollen vervollständigen, u.a. alle Moves erlernen, Fische fangen, Schätze finden, Tiere füttern und/oder alle 99 verirrten Perlen finden.


Spieleranzahl

Das Spiel lässt sich nur alleine durchspielen.


Story

Es war einmal in einem fernem Land... Da gab es ein kleines Dorf namens Kamiki. Legenden erzählten von einer furchtbaren Bestie, die das Dorf heimsuchte. Es erzählt ebenfalls vom Wolf, der alles riskierte um jenes zu beschützen. Mit der Kontrolle die Netze der Existenz erhobt sich der Wolf gegen einer Bestie, die viel größer war als er selbst, und verbannte die Finsternis. Die Tat dieses himmlischen Wolfes brachte eine Era der Ruhe. Die Herzen der Dorfbewohner waren gefüllt mit Respekt und Verehrung für den Wolf.


Review

Die Geschichte spielt 100 Jahre nachdem der göttliche Wolf die dunkle Bestie Orochi besiegt hat, doch die Welt wird erneut in Dunkelheit versinken, da ein ungläubiger Narr das Bannschwert zog und die Bestie erneut erweckte. Mit letzter Kraft erweckt eine Göttin euch als Reinkarnation des Heldenwolfes und schickt euch auf die Reise die Bestie erneut zu bezwingen.

Die Geschichte hat mir gefallen und mit vielen Charakteren wurde ich später auch warm, die Musik war sehr schön - vor allem das Vertreiben der Finsternis war immer ein schönes Spektakel. Das Augenmerkmal ist hier der Artstyle, der mir persönlich gefallen hat.

Ihr startet das Spiel als den Wolf Amaterasu, ausgerüstet mit seine heiligen Schild "Divine Retribution". Als stiller Protagonist erhaltet ihr eure obligatorische Fee, die sämtliche Konversationen übernimmt und Tipps für euch parat hat. Im Auftrage die Welt zu retten durchquert ihr verschiedene Bereiche der Welt, die abwechslungsreiche Gebiete mit sich bringt. 

Das Gameplay lässt sich in drei Schubladen stecken. Primär seit ihr am reisen und erkunden, wodurch euch eher Elemente zur Bewegung gegeben werden, wie Springen, rennen, buddeln, stoßen. Diverse Rätsel könnt ihr auf der Oberwelt finden, die euch Zugriff auf Schätze oder Erfahrungspunkte gewähren. Im Spielverlauf lernt ihr viele Erweiterungen für euren Wolf kennen, wodurch das Reisen viel angenehmer wird. Schnellreisen und Doppelsprung lassen sich im späteren Zeitpunkt freispielen und auch das Wasser wird kein Hindernis mehr sein. Die Erkundung ist die einzige Option euren Wolf mit Erfahrungspunkten zu versorgen, wodurch ihr eure Attribute steigern könnt. Erfahrungspunkte bekommt ihr durch viele verschiedene Aufgaben, wie das Herstellen der Natur, Aushelfen von Bewohnern oder Füttern von Tieren.

Der zweite Aspekt ist das Kampfsystem: Bewegt ihr euch in eine Schriftrolle rein oder beginnt einen Bosskampf, befindet ihr euch in einem abgegrenzten Raum und könnt mit euren primären und sekundären Waffen interagieren. Der Kampf findet in Echtzeit statt - habt ihr alle Gegner im Areal besiegt, werdet ihr für euren Kampfstil bewertet und mit Geld entlohnt. Ebenfalls für den Kampf werdet ihr im Verlaufe des Spiels mehr Waffen und Kampftechniken freispielen, um euren Wolf umzurüsten.

Das Zeichnen ist das Hauptmerkmal des Spiels und dritte Aspekt, denn im Laufe des Spiels erlernt ihr eine Vielzahl an Schrifttechniken, um Hindernisse zu überwinden oder Angriffsmuster auszuführen. Ihr beherrscht die verschiedensten Elemente, wie Feuer, Eis, Donner und Luft, aber auch Zeit, Raum und Leben könnt ihr nutzen. Enttäuschend war die Nutzung dieser Techniken, da diese leider viel zu selten genutzt wurden. Erst durch geheime Techniken konntet ihr die Elemente auch in Kämpfen verwenden, aber in der Oberwelt gab es selten Möglichkeiten neu erlernte Techniken für optionale Rätsel zu verwenden. Ebenso die Darstellung war meist sehr schwach gehalten. Während die optionalen Techniken für den Kampf mit Blitzen oder anderen Muster gezeichnet werden mussten, war die Hauptfähigkeit meist nur ein simples Verbindung von A nach B. Ihr habt erlernt, Feuer zu lenken, weshalb ihr eine Linie von einer Feuerquelle zum Eisblock führen müsst. Selbiges gilt viel zu oft für alle anderen Elemente.


Während ihr die Hauptgeschichte verfolgt, könnt ihr vielerlei andere optionale Dinge finden, wie das Aufsuchen der Perlen oder Ausfüllen aller Schriftrollen. Dabei müsst ihr zwischendurch Angeln, sämtliche Tierarten aufsuchen und ihr passendes Futter zukommen lassen oder findet sogar Sonnenfragmente, die euer Leben erweitern, sobald ihr drei an der Zahl gefunden habt. Im Spielverlauf erhaltet ihr Mermaid-Coins, um an Wasserstrudeln umher zu reisen, jedoch sind diese aufbrauchbar und müssten für Geld erneut gekauft werden. Das Umherreisen ist dauert daher etwas länger an. Vor allem, da die beiden Schnellreisefunktionen durch Pinseltechniken optional sind und erst gefunden werden müssen. 

Insgesamt war Ōkami HD ein sehr schönes und gemütliches Spiel. Ich selbst bin kein einziges Mal gestorben, weshalb meine Extraleben dauerhaft aufgefüllt waren. Dennoch gab es die eine oder andere kniffelige Herausforderung, die mich einige Heilitems gekostet haben.

Wertung:

7.5 / 10

Matthew meint:

"Okami lässt sich am ehesten mit The Legend of Zelda vergleichen, welches mit japanischen Malereien verschmückt wurde."
Spielerlebnis: Sehr gut
Umfang: Gut
Technik: Gut

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