7 Dinge, die wir uns für das nächste Zelda-Spiel wünschen

Von Jeremiah David am 23. Juni 2019

Eine der größten Überraschungen der E3 war zweifelsohne die Ankündigung eines neuen Zelda-Spiels. Das hochgelobte Breath of the Wild bekommt einen Nachfolger auf Switch! In unserem Review bekam der erste Teil seinerzeit eine fast perfekte Wertung von 9.5. Wir waren mit dem Spiel offensichtlich mehr als nur zufrieden, trotzdem sehen war an manchen Stellen Verbesserungsbedarf.

Hier sind 7 Dinge in zufälliger Reihenfolge, die wir uns für den Nachfolger wünschen:

1. Eine komplexere Story

In Breath of the Wild wurde die Welt an sich zum Star des Spiels. Auf klassische Tempel wie in früheren Ablegern der Serie wurde zugunsten kleinerer Schreine weitestgehend verzichtet und die Story wurde hauptsächlich durch Rückblenden erzählt. Letzteres führte dazu, dass – seien wir ehrlich – Breath of the Wild wenig zu erzählen hatte. Shigeru Miyamoto höchstpersönlich bezeichnete das Spiel als "nicht wirklich story-lastig". Für den Nachfolger wünschen wir uns daher eine komplexere, interessantere Hauptgeschichte.

2. Weniger Fetch-Quests

Was für die Hauptstory gilt, gilt in geringerem Umfang auch für die Nebenaufgaben. Hier waren uns vor allem die Fetch-Quests hin und wieder ein Dorn im Auge. Ob Eidechsen, Heuschrecken oder spezielle Pflanzen – ständig sollten wir für irgendjemanden irgendetwas sammeln, nur um am Ende für unsere Plackerei mit ein paar Rubinen, Pfeilen oder schlimmer noch einem Krog-Samen „belohnt“ zu werden. Davon bitte weniger.

Ein gutes Omen? Viele vergleichen das düstere Breath of the Wild 2 jetzt schon mit dem Ocarina of Time-Nachfolger Majora’s Mask, und das hatte anno 2000 bereits einige der besten Side-Quests aller Zelda-Spiele.

3. Kochen für Fortgeschrittene

Tierisches Material, Pilze, Insekten oder Pflanzen ließen sich an Kochstellen in Breath of the Wild miteinander kombinieren, um verschiedenste Gerichte oder Heilitems herzustellen. Das machte Laune. Nur: Es gab im Spiel keine Möglichkeit, sich die besten Kombinationen zu merken. An manchen Orten gab es fertige Rezepte zu finden, mehr Hilfe bot das Spiel nicht. Für den Nachfolger wünschen wir uns daher ein Kochbuch, das bereits ausprobierte Rezepte auflistet. Und vielleicht eine schicke Kochmütze für Link?

4. Stabilere Waffen

Gleich vorweg: Wir verstehen, wieso die Waffen in Breath of the Wild nach einiger Zeit zerbrachen. Wir sollten als Spieler mit unterschiedlichsten Schwertern, Lanzen, Äxten und anderen Gegenständen gegen Moblins und co vorgehen. Aber vielleicht könnten die Waffen im Nachfolger zumindest ein bisschen mehr aushalten? Wir kämpfen schließlich nicht mit Fischstäbchen und Sesamstangen gegen Ganons Horden.

5. Bessere Bosskämpfe

Wir geben zu, das ist nun wirklich Meckern für Fortgeschrittene, denn Breath of the Wild hatte einige fantastische Kämpfe, aber speziell die Endbosse in den Dungeons blieben blass. Wir erinnern uns heute eher an die Schlachten gegen die mächtigen Leunen in Zentaurengestalt, die mit Lasern ausgerüsteten Roboter-Wächter, den Wüstendrachen Moldora oder die riesigen Hinox. Hier hatten frühere Zelda-Teile einfach die Nase vorn, und hier darf ein Brot-Nachfolger ruhig mal einen Blick zurück wagen.

6. Ein Enterhaken

Der Enterhaken gehört seit jeher eigentlich zu Links Standardausrüstung. Vermutlich hielten die Entwickler es nicht für nötig, ihn in Breath of the Wild zu integrieren, schließlich kann Link fast wie Spiderman an Bäumen, Hauswänden und Berghängen hinaufkraxeln – zumindest wenn es nicht regnet. Ein Enterhaken könnte aber einige langwierige Kletterpassagen kurzweiliger gestalten und sicher auch zur Lösung verschiedener Rätsel beitragen. Kurz: Wir wünschen uns ein Comeback.  

7. Weniger stumme Zeitgenossen

Erste Trailer zu Breath of the Wild versprachen erstmals eine richtige Vertonung verschiedener Charaktere in einem Zelda-Spiel. Navis „Hey, listen!“ aus Ocarina of Time ignorieren wir an dieser Stelle geflissentlich. Tatsächlich waren die Personen in Breath of Wild dann allerdings fast so stumm wie eh und je. Außerhalb weniger Cut-Scenes wurde praktisch nicht gesprochen. Wir verstehen, dass eine vollständige Vertonung eines so großen Spiels einen gewaltigen Aufwand und – vielleicht noch relevanter – viel Speicherplatz erfordert hätte, sind aber trotzdem der Meinung, dass ein paar mehr sprechende Charaktere neben stummen NPCs der Immersion des Nachfolgers guttun würden.


Und was ist mit euch? Was wünscht ihr euch von einem Breath of the Wild-Nachfolger? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!  

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14 Kommentare:


TomParis
vor 4 Wochen | 0
Ich hoffe, das der Brot- Nachfolger einen irgendwie mehr an die Hand nimmt. Hab über 100 Stunden gespielt und es war kein Ende in Sicht bei mir. Dann kam was dazwischen und ich hab nie wieder richtig in das Spiel reingefunden.

michi1894
vor 4 Wochen | 0
Ich hätte gerne ein dark souls zelda. Düstere und kryptische story mit bei und vor allem: kein dämlicher sammelwahn.

Terry
vor 4 Wochen | 4
Echte Dungeons bitte :-)

Matthew1990
vor 4 Wochen | 1
Punkt 6 ist mir am wichtigsten, da mich der Regen wirklich gestört hat. Oft musste ich warten bis er vorbei ist oder mich hoch "foltern".

JanoschTS
vor 4 Wochen | 2
Ich wünsche mir für den Nachfolger, dass er einen Titel bekommt der sich tatsächlich mit “Brot“ abkürzen lässt.

Buttergebäck
vor 4 Wochen | 0
Vielleicht "Breath right on time"? ROFL
Vyse
vor 4 Wochen | 1
Buried Reality of Timelapse, nur um Jerry zu ärgern.


RickGrimes
vor 4 Wochen | 1
Finds ja ganz lustig das ihr das kürzel Brot in euren Artikel benutzt

cReeD
vor 3 Wochen | 1
Keine Ahnung wer auf den Kack mit Brot gekommen ist und warum ihr diese bescheuerte Abkürzung auch noch in dem Artikel verwendet...

Ansonsten stimm ich mit euren Wünschen überein :)

nibez
vor 3 Wochen | 1
Sorry Aller.

KeeperBvK
vor 3 Wochen | 0
Ich wünsche mir ein Brot-Sequel, das kein Brot-Sequel sein möchte, sondern sich mehr an alten Teilen orientiert. ;)

TraxDave
vor 3 Wochen | 1
Ich gehe grds mit allen Punkten d'accord, wobei ich speziell Punkt 3, das Rezeptbuch, für eine sehr, sehr gute Idee halte. So hätte man noch mehr Spaß mit den Kochexperimenten.
Nur Punkt 2, die Fetch-Quests, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich hab das Spiel zu 100% durch und irgendwie kann ich mich kaum an welche erinnern. ^^'

Könnte man den Enterhaken sowie stabilere Waffen realisieren, ohne Link übermächtig zu machen, ließen sich speziell in Betracht auf den Enterhaken sicher einige nette Ideen umsetzen.

Knusel
vor 3 Wochen | 0
Bitte die welt um Höhlen erweitern
Und ich möchte mit Link auch wider tauchen können

Da es die bekannte welt sein soll ... würde es so zumindestens für Kenner neues zu entdecken geben ...

Ansonsten wünsche ich mir die selben Punkte wie im text

kraid
vor 2 Wochen | 0
Punkt 3 hat meine volle Zustimmung.
Am besten wäre es wenn man die Rezepte aus dem Kochbuch dann durch einfaches auswählen des Eintrags nachkochen könnte, sofern ausreichend Zutaten vorhanden sind.

4. würde ich mir wünschen, das die Waffen nicht nur mehr aushalten, sondern eine Art Abnutzungsanzeige in % oder Energieleistenform besitzen.
Bei voller Anzeige richten die Waffen am meisten Schaden an und mit zunehmender Abnutzung werden sie stumpfer und weniger Effektiv.
Bei einem Schmied kann man die Waffen aber wieder auf Vorderman bringen oder evtl. sogar verbessern lassen.
So hätte man immer die Wahl ob man das alte stumpfe Ding wegschmeist oder reparieren lässt.