Mini-Handheld mit Kurbel erscheint 2020

Von Michael Prammer am 24. Mai 2019

Kein Witz: Die Publisher von "Firewatch" bringen eine Miniatur-Konsole mit dem Namen Playdate.

Der Mini-Handheld hat dabei eine Auffälligkeit: eine kleine Kurbel. Diese wird auch tatsächlich zum Spielen einiger Spiele verwendet. Zusätzlich verfügt das System über klassische Knöpfe, wie man sie vom GameBoy kennt. Zur Technik ist allerdings nicht viel bekannt. Ein schwarz-weiß Display ohne Hintergrundbeleuchtung löst mit 400x200 Pixeln auf und ein WLan-Modul ist mit an Bord.

Spiele soll es zu Beginn zwölf an der Zahl geben, darunter "Crankin's Time Travel Adventure", das vom Katamari-Macher stammt. Diese zwölf Spiele werden allerdings nicht auf einmal auf dem System vorinstalliert sein, sondern sollen wöchentlich der kleinen Konsole beigefügt werden. Es ist dabei von Season One die Rede, welche im Preis mit inbegriffen ist, worauf man schließen kann, das kostenpflichtiger Nachschub auf dem Programm steht.

Anfang 2020 soll Playdate erscheinen und etwa 150 US-Dollar kosten. Interessenten können sich hier den Newsletter abonnieren, um den Vorverkauf mitzubekommen.

Schreibe einen Kommentar:

10 Kommentare:


2null3
vor 3 Wochen | 1
Na Gott sein Dank. Ich hab hier schon seit einer Weile 150 Dollar rumliegen, die ich gerne verbrennen wollte, aber mein Feuerzeug hat dummer Weise den Geist aufgegeben. So kann ich das Geld nun sinnvoll in diesen neuen GameBoyKurbel investieren und noch einmal die Spiele spielen, die mir schon auf dem Nokia 3210 unglaubliche Minuten des Glücks beschert haben. :)

Aber ernsthaft: Für etwas weniger Geld (149,99 Euro) verkaufe ich interessierten meinen GameBoy aus dem Jahre 1990, benutzt und ohne Kurbel aber dafür seiner Zeit innig geliebt.
Als Ersatz für die Kurbel lege ich noch "Alleyway" und "Tennis" drauf.

prog4m3r
vor 3 Wochen | 0
Ohne beleuchtetes Display? $150? Wirklich kein Witz?

Also für $50 hätte man ja noch darüber reden können... wenn man mit der Kurbel den Akku laden könnte! Einfach weil es witzig wäre.

Vyse
vor 3 Wochen | 3
1) Entwerfe ein Gerät ohne Zielgruppe
2) Bezeichne Kritiker als rechte Trolle und sag ihnen: "it's not made for you"
3) Stelle das Gerät völlig überteuert in die Läden
4) ?????
5) Kein Profit

michi1894
vor 3 Wochen | 0
Ich finde die Idee einfach genial. Der Preis ist halt brutal und für das gebotene einfach frech. Allerdings spricht das ganze Internet über das Teil.

2null3
vor 3 Wochen | 2
Naja, das Internet redet auch darüber, wenn Beatrix von Storch im Interview sagt, dass man der Sonne erklären sollte, dass sie nicht so viel scheinen soll, damit wir hier keinen Klimawandel erleben müssen.
Sinn macht das trotzdem nicht. ;-)
(Natürlich kann man das Ding trotzdem gut finden, aber bis die Zeit mir was anderes beweist, halte ich das Ding erst einmal für Unsinn. Wobei ich mich gerne irre.)
prog4m3r
vor 3 Wochen | 0
Hab mir mal den Thread angeguckt, zumindest das Social Media Team von Panic ist ziemlich charmant und ich muss zugeben, der Playdate (Playboy als Name ging wohl nicht? ;) ) hat schon etwas - auch wenn es eher deshalb ist weil dieser an den guten alten Gameboy erinnert... dass die Hardware selbst beinah $100 kostet... gut, sehr kleine Menge, spezielle Teile, wohl selbst das Display ist teurer als ein 0815-OLED, es summiert sich.

Hier hätte man über Kickstarter oder ähnliches vllt. mehr raus holen können, indem man durch den "vorverkauf" mit größeren Mengen den Preis drückt.

Nintendo sollte mal einen Gameboy Advance mit beleuchtetem Display und Akku raus bringen - also keinen SP, auf den dann entweder direkt die original Karten abgespielt werden oder DL Software... das wäre mir 150€ Wert ;)

Vyse
vor 3 Wochen | 0
Der Twitter-Thread rückt das in der Tat alles in ein deutlich besseres Licht, von "kauft unseren überteuerten Kram" zu "als kleine Firma können wir so ein spezielles Produkt halt nicht günstiger anbieten". Sie reden ja ganz offen über die Produktionskosten (die ich angesichts der Begründungen auch für plausibel halte) und wenn man jetzt noch einrechnet dass von den $150 noch Steuern abgezogen werden und die Spieleentwickler bezahlt werden müssen verkaufen sie das Ding quasi ohne Spanne.

Trotzdem: Über Ouya hat anfangs auch das ganze Internet gesprochen. Und daran erinnert mich das Teil irgendwie. Der Anteil der Käufer die es fünf Minuten lang lustig finden und dann schon das Interesse daran verlieren, dürfte sehr groß ausfallen. Zumal das Ding mit einer Größe von weniger als 8x8cm eh eine ergonomische Katastrophe ist und daher by design eh nicht für längerfristige Benutzung konzipiert ist.


Olliko
vor 3 Wochen | 1
Naja. Mal schauen. Sieht witzig aus. Und kurbeln statt klicken ist doch mal was Neues. In den 150 $ sind ja aber auch die 12 Spiele enthalten. Da relativiert sich der Preis. Und dann sollte man das halt als Spielzeug betrachten und nicht als vollwertige Konsole.

michi1894
vor 3 Wochen | 3
Ich habe mich mal registriert. Ob ich meine Kohle für eine völlig überteuerte collectors edition in den Sand setze, oder evtl den Mist hier hole, kommt letztlich aufs gleiche raus. Immerhin mal was anderes.

Denios
vor 3 Wochen | 0
Ich liebe ja Handhelds, aber das ist eindeutig überhaupt nix für mich :D