Omega Labyrinth Life erhält kuriose Ankündigung

Von Andreas Held am 17. Mai 2019

Das Fanservice-RPG erscheint in zwei verschiedenen Fassungen für PS4 und Switch - in der PS4-Version fehlen jedoch einige Inhalte.

Der japanische D3 Publisher hat dem neuesten Teil seiner RPG-Serie Omega Labyrinth einen Releasetermin verpasst. Wie in den Vorgängern steuern Spieler eine Gruppe ausschließlich weiblicher Heldinnen durch verschiedene Dungeons - mit dem Ziel, die Brüste der Protagonistinnen zu vergrößern. Mit dieser Prämisse ist klar, dass man von Omega Labyrinth kein ausgeklügeltes Gameplay, sondern vor allem jede Menge Fanservice erwarten darf.

Der neueste Ableger hört auf den Namen Omega Labyrinth Life und erscheint in Japan am 01. August 2019 - weil dieser Tag in einigen Kreisen als "Boobs Day" bekannt ist. Das ursprünglich als Nintendo-Switch-Exklusivtitel angekündigte Dungeon-RPG erscheint nun doch für die PS4 - allerdings in einer stark gekürzten Fassung, die der Publisher offiziell als "Spiele-es-vor-deiner-Mutter-Version" bezeichnet hat.

Käufer der Sony-Version müssen demnach sowohl auf das "Boobs Identification System" als auch auf das Minispiel "Boobs Rock Paper Scissors" verzichten. Außerdem werden in vielen Event-Szenen Charakterportraits verdeckt oder komplett entfernt, während die Switch-Version mehr Interaktionsmöglichkeiten mit den Protagonistinnen bietet. Im Gegenzug ist die PS4-Fassung ganze 2.000 Yen günstiger, was einem Rabatt von gut 16€ entspricht. Technisch sollen beide Versionen identisch sein.

Die zum Schmunzeln anregende Pressemitteilung des Publishers hat einen ernsteren Hintergrund: Sonys neue Richtlinien machen es vor allem für kleine Publisher extrem schwierig und riskant, fanservicelastige PlayStation-Spiele zu veröffentlichen. Alle Titel müssen nach ihrer Fertigstellung einer in Kalifornien angesiedelten Gutachtergruppe vorgelegt werden, die ohne festgeschriebene Regeln von Einzelfall zu Einzellfall entscheidet, was erlaubt ist und was nicht. Im bisher kuriosesten und bekanntesten Fall musste Capcom eine Cutscene in Devil May Cry 5 nachbearbeiten, weil in ihr der nackte Hintern einer Frau zu sehen war.

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3 Kommentare:


Denios
vor 4 Monaten | 1
Sony ist für mich sowas von unten durch.

Tobsen
vor 4 Monaten | 0
Ich hol mir die PS4-Version. Finde die Konsole deutlich besser als Switch.

Denios
vor 4 Monaten | 1
Dabei ist sie das nicht.