Nintendo kündigt VR-Set für Switch an

Von Jeremiah David am 07. März 2019

Bereits vor dem Launch der Hybridkonsole brodelte die Gerüchteküche, jetzt ist es offiziell: Switch erhält VR-Support.

Allerdings kommt dieser Support nicht in der Form einer "normalen" VR-Brille. Stattdessen dürfen sich Spieler mit zwei unterschiedlichen Labo-Sets ihre Peripherie selber basteln. 

Das sogenannte Nintendo Labo: VR-Set wird in zwei Versionen erhältlich sein: Das größere Set enthält die nötige Software, eine VR-Brille und fünf verschiedene Erweiterungen (Toy-Con-Blaster, Toy-Con-Kamera, Toy-Con-Vogel, Toy-Con-Windpedal und Toy-Con-Elefant), während das kleinere Set neben der Brille und der Software lediglich eine Erweiterung, den Toy-Con-Blaster, beinhaltet. Bei den Erweiterungen handelt es sich um Aufsätze für die Brille, die ebenfalls aus Karton gebastelt werden dürfen.

Das VR-Set wird bereits ab dem 12. April verfügbar sein. Ein Preis für den deutschen Markt ist noch nicht bekannt, in der USA wird das größere Set jedoch 80 Dollar kosten und es ist wahrscheinlich, dass derselbe Preis hierzulande in Euro aufgerufen wird.

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9 Kommentare:


Tatze
vor 1 Woche | 0
Pixel! Pixel everywhere!

Schniko
vor 1 Woche | 3
Wow, ich musste grad kurz nachschauen, ob heute der 1. April ist. Wenn nicht plötzlich und unerwartet eine Switch mit deutlich erhöhter Auflösung vom Himmel fällt, dürfte das sehr furchtbar aussehen. Ach Nintendo, ist das wirklich euer Ernst?

Jerry
vor 1 Woche | 0
Ich könnte mir vorstellen, dass die Linsen in der Brille das Bild der Switch verkleinern, d.h. man hätte eine Art Theater-Effekt und würde die Pixel nicht mehr so sehen. Ansonsten wäre wohl wirklich Augenkrebs vorprogrammiert.

Terry
vor 1 Woche | 3
Es ist was es ist: Spielzeug für Kinder. Ich mag das generelle Labo-Konzept auf jedenfall wirklich sehr und hoffe, dass Nintendo damit erfolgreich ist, auch wenn ich selbst aktuell nicht soviel damit anfangen kann. Trotzdem Daumen hoch.

Clessidor
vor 1 Woche | 0
Irgendwie klug gemacht. Da die Switch nicht wirklich 100% für gutes VR geeignet ist, geht man die Labo Route. Evtl. gleicht man die fehlende Pixeldichte mit den Linsen aus und umgeht das zweite Problem, das Gewicht der Switcht selbst, indem man die Nutzung so designt, dass man das Gerät sowieso mit den Händen halten muss. Für mich ist es halt nichts. Hätte aber gern nen Trailer zu den "Spielen" gesehen.

Matthew1990
vor 1 Woche | 0
Ein Trailer wäre in der Tat sehr schön gewesen.

michi1894
vor 1 Woche | 0
Ich bin sowieso Fan von Labo. Werde mir das auf jeden Fall mal anschauen.

2null3
vor 1 Woche | 0
Wegen der Pixel mache ich mir keine Sorgen. Die wird man zwar vermutlich sehen, aber wenn das Spiel gut ist, wird es letztlich nicht weiter stören.
Die meisten VR Systeme scheitern trotz guter Technik, weil sie sich auf einer winzigen Spielebibliothek ausruhen, die zum großen Teil aus den Aufgüssen alter Spiele besteht.

Ich frage mich eher, ob man das Headset die ganze Zeit festhalten muss, oder Nintendo sich noch etwas überlegt, damit meine doch recht teure Konsole nicht mit Pappe und Gummiband an meinem Schädel gehalten wird oder mir nach 30 Minuten lahme Arme beschert.

Pogopuschel
vor 1 Woche | 0
Ich denke, das Beste wird wohl sein, wenn man dafür auf einem Drehstuhl sitzt. Dann kann man z.B. auch ein dickes Kissen auf den Schoss legen und somit bestimmt öfter mal die Arme entspannen und sich problemlos nach links und rechts drehen.

Wegen der Pixel mach ich mir auch null Sorgen. Nintendo wird sich schon was dabei gedacht haben ;-)