Reggie Fils-Aimé geht in Rente

Von Nico Zurheide am 22. Februar 2019

Bowser höchstpersönlich übernimmt den Posten des NoA-Präsidenten.

Und zwar Doug Bowser, der bislang als Head of Sales & Marketing bei Nintendo of America arbeitete. Er ist seit 2015 im Unternehmen tätig.

Reggie Fils-Aimé ist seit 2006 Präsident von NoA und wird im März 2019 58 Jahre alt. Am bekanntesten ist wohl sein Auftritt auf der E3 2004, wo er sich mit seiner Vorstellung - „My name is Reggie. I'm about kicking ass, I'm about taking names, and we're about making games“ - direkt in die Herzen vieler Nintendofans katapultierte. 

Nintendos CEO Shuntaro Furukawa schätzt Fils-Aimé für alles, was er für das Unternehmen getan hat und dankt ihm, dass er die Führungsposition in dem momentan starken Momentum übergibt.

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3 Kommentare:


2null3
vor 6 Monaten | 1
Der Mann hat mir nie etwas getan und trotzdem konnte ich ihn nie leiden. Ich wünsche ihm aber alles Gute.

Ramy
vor 6 Monaten | 3
Ich mag ihn zwar, doch habe ich mich in den letzen Jahren als potenzieller Kunde, zunehmends nicht ernst genommen gefühlt. Zu offensichtlich die Schönrederei bei kritischeren Fragen (dann lieber gar nichts sagen). Immer mehr setzte er sein etwas uninspiriert aufgesetztes Verkäufergesicht auf, mit entsprechender Gestik, Aussprache und Formulierungen. Die Folge: Zu wenig Authentizität. Klar werden die Verantwortlichen von Nintendo in Japan genügend Vorgaben gemacht haben, was Reggie sagen darf und was nicht. Doch fand ich, merkte man ihm dies auch irgendwie immer mehr an. Ich bin mal gespannt, wie die Öffentlichkeitsarbeit von Doug Bowser aussehen wird.

Schniko
vor 6 Monaten | 2
@Ramy: Würde ich so zu 100% unterschreiben.
Und eigentlich finde ich es wirklich schade: Einst konnte ich Reggie wirklich gut leiden. Ich hielt ihn für einen kernigen und eben nicht komplett stromlinienförmigenTypen, der privat bestimmt ein angenehmer und möglicherweise auch witziger Zeitgenosse ist. Aber in den letzten Jahren hat er wie ein typischer Marketing-Heini zunehmend viel geredet, ohne auch nur irgendetwas auszusagen. Ich finde so etwas eher hässlich und wenn ich derjenige wäre, der so ein Interview führen müsste, würde ich mir wohl etwas verarscht vorkommen. Nun gut, ich gehe davon aus, dass die Vorgaben aus Japan entsprechend restriktiv waren. Dennoch kann man kritische Fragen zumindest im Ansatz beantworten, ohne die Zuhörer komplett für dumm zu verkaufen. Ansonsten wünsche ich Reggie und seiner Familie eine schöne gemeinsame Zeit ohne weitere Plattitüden. ;-)