Unterschiede zwischen Sekiro und Dark Souls

Von Michael Prammer am 02. Januar 2019

From Software bringen im Frühling ihr neuestes Werk Sekiro: Shadows Die Twice auf den Markt. In einem Interview erklärt der Firmenpräsident die Unterschiede zu Dark Souls.

Bereits die ersten Spielszenen, die im vergangenen Jahr gezeigt wurden, machten deutlich, dass Sekiro: Shadow Dies Twice unverkennbare Wurzeln aus der Spieleschmiede der Dark Souls-Entwickler vorzuweisen hat. Ein düsteres Setting paart sich mit einem hohen Schwierigkeitsgrad, jedoch soll es im Vergleich zu den Souls-Spielen oder zu Bloodborne einige Unterschiede geben. 

In einem Interview mit der japanischen Webseite 4gamer.net führt der Präsident von From Software, Hidetake Miyazaki, die wesentlichen Unterschiede auf. So wird vor allem das Kampfsystem deutlich anders und schneller ausfallen. Das fernöstliche Setting setzt auf das sogenannte "Kengeki-System", was übersetzt Schwertkampf heißt. Ziel ist ist, nicht mehr die eigene Ausdauer im Fokus zu behalten, sondern die Balance. Blocken und Parieren werden in diesem Abenteuer wichtige Werkzeuge, um schließlich vernichtende Angriffe ausführen zu können. Auch die eigene Balance kann durch zu viele Treffer leiden und so wird der Spieler selbst anfällig für starke Attacken.

Die Armprothese, die der Protagonist trägt, wird ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Spiels werden. Hier lassen sich drei Fähigkeiten, bzw. Items gleichzeitig ausstatten und diese können via Upgrades verbessert werden. Ein Greifhaken, wie er bereits in einigen Videos zu sehen war, lässt den Spieler schnell an unterschiedliche Orte klettern. Das Sterben wird auch in Sekiro ein wichtiger Bestandteil werden, jedoch gehört es zu einem taktischen Element. Denn der Held steht einmal wieder von den Toten auf und das kann als Mittel verwendet werden, da die Gegner in dem Moment von dem Protagonist ablassen. Jedoch soll der Titel nicht so viele Rollenspielelemente, wie die Souls-Reihe besitzen und somit eher in Richtung Action-Adventure gehen.

Darks Souls-Veterane könnten evtl. das Online-System vermissen. Sekiro: Shadow Dies Twice wird ein reiner Singleplayer-Titel werden. Damit fallen auch die beliebten Beschwörungs-Phantome, die Fans lieben gelernt haben, unter den Tisch. Diese Elemente werden jedoch in zukünftigen Spielen wieder Verwendung finden und so kündigte der Firmenpräsident nebenher noch zwei, bislang namenlose Projekte, für die Zukunft an.

Sekiro: Shadow Dies Twice erscheint am 22. März 2019 für PC, XBOX One und PlayStation 4.

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3 Kommentare:


michi1894
vor 2 Wochen | 2
Für mich ist das hier bereits das erste Gaming-Highlight des Jahres. Ich als großer Dark Souls-Fan bin echt gespannt, wie sich der Titel im Vergleich mit den Souls-Spielen anfühlt. Vorbestellt ist das Teil mal.

Tobsen
vor 2 Wochen | 1
An sich ein interessanter Titel, aber ohne Switch, ohne mich! From Software wollen mein Geld offenbar nicht.

TraxDave
vor 2 Wochen | 0
Nachdem mich die Souls-Titel aufgrund des Settings und der Optik nicht wirklich interessieren, bin ich schon gespannt auf Sekiro, was schon eher einen Nerv bei mir trifft.
Ich hoffe auf eine Demo wie damals bei Nioh.