Assassin's Creed Odyssey entwickelt die Reihe weiter zum RPG

Von Nico Zurheide am 03. August 2018

Der mit Origins gestartete Wandel vom Action-Adventure zum Rollenspiel wird im nächsten Teil konsequent fortgeführt.

Ubisoft Quebec will mit Odyssey eine „tiefgründigere und persönlichere“ Erfahrung bieten, als es bisher in Assassin's Creed der Fall war. Diese Eigenschaften beziehen sich laut Creative Director Jonathan Dumont nicht nur auf die Zwischensequenzen, sondern vor allem auch auf die Dialoge des Spiels. Die dort gefällten Entscheidungen sollen teilweise langfristige und schwerwiegende Folgen haben, beispielsweise ob ein Charakter stirbt oder nicht.

Narrative Director Mel MacCoubrey erwähnte kürzlich in einem Interview mit IGN US, dass Assassin's Creed Odyssey nicht einfach eine lineare Geschichte erzähle. Die im Spiel getroffenen Entscheidungen sollen demnach den Ablauf der Story beeinflussen. Auch einige Missionen werden von den variierenden Faktoren abhängig sein und dementsprechend andere Ziele aufweisen.

Das Kampfsystem im neuen Titel entspricht weitgehend dem aus Assassin's Creed Origins (zum NplusX-Review). Durch die neuen „aktiven Skills“, also Spezialattacken verschiedener Couleur, sollen Spieler ihren Stil noch weiter zur Geltung bringen können. Diese Attacken werden in Nahkampf, Fernkampf und Assassinen-Skills klassifiziert und können mehrmals aufgelevelt werden.

Assassin's Creed Odyssey führt die erfolgreiche Spielereihe ins antike Griechenland in die Phase des Peloponnesischen Krieges zwischen Athen und Sparta (431 v. Chr. bis 404 v. Chr.). Zu dieser Zeit lebte auch der Philosoph Sokrates, der in der Story des Spiels eine wichtige Rolle einnehmen wird. Odyssey erscheint am 05. Oktober für PC, PlayStation 4 und Xbox One.

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