Kommentar: Darum spiele ich JRPGs

Von Andreas Held am 19. Juli 2018

Mein Kollege Jerry versteht nicht, warum es JRPG-Fans gibt. Dabei fußen seine Kritikpunkte gegen das Genre größtenteils auf Vorurteilen. Ein Erklärungsversuch.

Vorurteil 1: Japanische RPGs sind zu exzentrisch

Auf Jerrys Kritik an den oft ausgefallenen Titeln möchte ich gar nicht großartig eingehen. Sprachlich unsinnige Spieletitel sind nun wahrlich kein Phänomen, das sich irgendwie auf das JRPG-Genre beschränkt - es fällt einem JRPG-Fan nur nicht mehr negativ auf, weil er sich daran gewöhnt hat. Genauso wie sich der westliche Mainstream auch an Titel gewöhnt hat, die - wenn man sie linguistisch überanalysiert und demonstrativ Wort für Wort ins Deutsche übersetzt - auch nicht durchdachter klingen: Aus Read Dead Redemption wird die Rote Tote Erlösung, und bei Sunset Overdrive oder Forza Horizon wurden ebenfalls einfach nur scheinbar zufällige Worte aneinandergereiht, die weder begrifflich noch grammatikalisch zusammenpassen. Bescheuerte Charakternamen gibt es ebenfalls überall - Final Fantasy hat einen Cloud Strife, Halo hat einen Master Chief. Ich sehe da keinen Unterschied.

Ein anderer Aspekt, der immer wieder kritisiert wird, ist das Charakterdesign. Hochgegelte Haare, übergroße Schwerter und wenig Schutz bietende Rüstungen gehören in der Tat zum Standard-Repertoire vieler JRPGs. Ob das nun unbedingt besser ist als die emotionslosen, muskelbepackten Space Marines, die in jedem zweiten Shooter dargestellt werden, sei einmal dahingestellt. Außerdem gibt es genügend JRPGs, die auf ein eher dezentes Charakterdesign setzen - zum Beispiel Star Ocean 3, Resonance of Fate oder auch das kürzlich erschienene Octopath Traveler. Letztendlich ist der Kern der Sache aber ein ganz anderer: JRPGs spielen in der Gegenwart, sind aber gleichzeitig im Fantasy-Genre angesiedelt.

Westliche Videospiele treten, wenn sie das Fantasy-Genre bekleiden, den Weg zurück ins Mittelalter an. Spielen sie in der Gegenwart, stellen sie diese auch möglichst detailgetreu dar. JRPGs unternehmen hingegen den für westliche Videospieler recht ungewohnten Spagat zwischen der gegenwärtigen realen Welt und Fantasy-Elementen. Und dazu gehört eben auch, dass die Charaktere nicht in alltäglicher Straßenkleidung herumlaufen; genauso wie die NPCs in westlichen RPG auch nicht mit zerrissenen Lumpen und Kettenhemden, sondern in fantasievollen Roben und prunkvollen Rüstungen durch die Gassen spazieren. Wem das nicht reicht, den verweise ich einfach auf die Marvel-Superheldenfilme, wo ein Spider-Man auch kein Problem damit hat, durch das ansonsten realistische New York der Gegenwart zu fliegen. Wer jetzt sagt, dass ihm die Marvel-Designs zusagen und das Design von JRPG-Charakteren eben nicht, dem gönne ich diese Meinung natürlich. Aber der Vorwurf, dass westliche Fantasy weniger weit hergeholt oder realistischer ausfällt als japanische, ist einfach faktisch falsch. Auch hier liegt der gegenteilige Eindruck wieder nur darin begründet, dass man sich an das eine gewöhnt hat und das andere eben nicht, und natürlich am subjektiven Geschmack.

Vorurteil 2: Japanische RPGs sind technisch veraltet

Zugegeben: Auf diesen Punkt geht Jerry nur ganz rudimentär ein, generell trifft man diesen Kritikpunkt aber sehr häufig an. Mit Argumenten, die in den allermeisten Fällen irgendwo in einem Satz die aktuelle Jahreszahl unterbringen, wird JRPGs mangelnde technische Imposanz unterstellt. Der Grund dafür ist natürlich einfach: Wenn im Regal zwei Spiele nebeneinander stehen, die beide 60 Euro kosten - und der Publisher von Spiel A kann mit 2 Millionen verkauften Einheiten rechnen, während der Publisher von Spiel B mit 200.000 Einheiten kalkulieren muss - dann ist klar, dass dem ersten Kontrahenten viel mehr Budget zur Verfügung steht und sein Entwicklerteam die imposanteren Trailer und Screenshots auf die Beine stellen wird. Dazu gehört dann eben auch, dass man sich durchgehende Gesichtsanimationen für Cutscenes mit einer Gesamtlaufzeit von 30 Stunden eben einfach nicht leisten kann. Das hat weniger mit dem Jahr 2018 zu tun und mehr mit einfacher Mathematik.

Gute Nischentitel lösen dieses Problem durch einen künstlerisch erstklassigen Grafikstil. Westliche Entwickler haben ihre Licht- und Farbenphobie mittlerweile zwar weitestgehend abgelegt, aber trotzdem gibt es immer wieder Negativbeispiele, bei denen ich ein Spiel trotz High-End-Technik einfach nur ausgesprochen hässlich finde. Ich würde zum Beispiel sofort und ohne zu überlegen bejahen, dass ich Octopath Traveler trotz seiner Pixeloptik visuell deutlich ansprechender finde als Shadow of the Tomb Raider. Und einen entscheidenden Vorteil haben JRPGs aus meiner Sicht: Visuell imposante Titel der AAA-Publisher sind spätestens mit dem Release der nächsten Konsolengeneration technisch überholt und obsolet. Das gilt vielleicht nicht immer für Action-Spiele, aber definitiv für Sportumsetzungen und Rennsimulationen. Niemand kramt heute mehr Grid: Autosport heraus, um darin ein paar Runden zu drehen. Ein gebrauchtes FIFA 13 kostet auf Amazon 1,89€ mit kostenlosem Versand. Persona 4 Golden wird man hingegen auch in 15 Jahren nicht zu diesem Preis bekommen - obwohl es im Gegensatz zu FIFA 13 keine Kamerafahrten zu bieten hat. 

Ein Aspekt, den ich hier noch einmal herausstellen möchte, ist die Sprachausgabe. Denn die ist keinesfalls nur deshalb so schlecht, weil ihre Entwickler auch noch stolz darauf sind. Im Gegenteil: Vielleicht ist euch schon einmal aufgefallen, dass in JRPG-Trailern gerade bei der Vorstellung der weiblichen Charaktere meistens schon ihre Synchronsprecherinnen mit eingeblendet werden. Das liegt daran, dass die Voice Actors und Actresses in Japan tatsächlich - zumindest in Fan-Kreisen - bekannte Stars sind, die im Rahmen ihrer Rolle nicht selten auch eine Musik-Single produzieren. Dass ihren englischen Kollegen nicht annähernd so viel Ruhm zuteil wird, ist auch wieder ein Budget-Faktor: Die amerikanischen Zweigstellen der JRPG-Publisher arbeiten in der Regel mit Arbeitsvermittlern zusammen und müssen in erster Linie auf den Preis achten. Für die englische Sprachausgabe sind meist also Menschen verantwortlich, die keinerlei Beziehung zum Medium "Videospiel" haben, für die ihre Rolle nur ein weiterer Weg ist, um Brot auf den Tisch zu bekommen - mehr können sie sich mit ihrem Gehalt ohnehin nicht leisten. Die Qualität leidet entsprechend. Nicht umsonst ist es für viele JRPG-Fans ein K.O.-Kriterium, wenn das englische Release eines Spiels ohne die japanische Tonspur ausgeliefert wird. 

Vorurteil 3: Japanische RPGs sind sinnlose Zeitfresser

„Noch einmal die Schwachstelle des Gegners treffen, und ich habe einen Break erzielt. Ein Dolchangriff mit Primrose zum Abschluss der aktuellen Runde würde das erledigen. Allerdings ist in der nächsten Runde Ophelia vor dem Boss am Zug und sie ist mit einem Stab ausgerüstet, der ebenfalls eine Schwachstelle des Gegners trifft. Die HP meiner Party-Mitglieder sind zwar im roten Bereich, aber ich kann nächste Runde auf einen Heilzauber verzichten, da der Endboss ja aufgrund des Breaks zwei Züge verlieren wird - folglich sollte ich also warten und den Break erst nächste Runde mit Ophelia ausführen. Stattdessen kann ich einen Angriffs-Buff auf Olberion spielen, der nächste Runde drei Boost Points haben wird und dann mit seinem Schwert-Skill, für den er noch genügend SP hat, gegen den bewusstlosen Boss so richtig reinhauen wird. Ja, so mache ich das!“

Worauf ich hinaus will: Derartige Gedankengänge sind nur in rundenbasierten Kampfsystemen möglich, da einem in Action-Titeln schlichtweg die Zeit für das Treffen derartig komplexer situativer Entscheidungen fehlen würde. Das hat natürlich nichts damit zu tun, dass westliche Spiele ihre Spieler generell unterfordern - würde ich heute Fortnite installieren und jeden Tag spielen, würde ich selbst im August noch keinen einzigen Kill gelandet haben. Aber rundenbasierte Systeme fordern eben auf eine andere Weise. Auch Grinding ist nicht ausschließlich schlecht, denn ich persönlich empfinde es als ein sehr erfüllendes Erfolgserlebnis, wenn ich nach stundenlangem Training endlich einen harten Boss besiegen oder mir eine sehr teure Waffe leisten kann. Beides ist übrigens ohnehin keine Erfindung der Japaner, denn Pen-&-Paper-Rollenspiele gab es schon lange vor dem ersten Final Fantasy.

Auch sonst liegt die Spielzeit von JRPGs nicht in einer mutwilligen Streckung derselben, sondern einfach in deren Machart begründet. Während westliche Titel meist sehr kompakt gehalten sind und in fünf bis fünfzehn Stunden Spielzeit möglichst viele Effekte unterbringen wollen, tragen ihre japanischen Gegenparts ihre Inhalte meist nur sehr dünn auf und füllen die Zeit zwischen zwei Storywendungen mit Dialogen, die man - rein rational betrachtet - als eher belanglos bezeichnen könnte. Tatsächlich dienen diese Dialoge aber dem Zweck, den Spieler noch stärker in die Spielwelt hineinzuziehen und ihm genug Zeit zu geben, eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Denn je mehr Zeit man mit einer Sache oder einer Person verbringen darf, desto positiver ist man ihr gegenüber am Ende eingestellt. Dieser Effekt lässt sich sogar wissenschaftlich belegen und wird auch in der Werbebranche ausgenutzt - zum Beispiel durch Product Placement, das dem Konsumenten einen Markennahmen wohlig vertraut macht. Völlig unwissenschaftlich und subjektiv ist ein zweiter Effekt: Mir bleiben JRPGs mit langer Spielzeit einfach viel besser in Erinnerung. Die Story eines Uncharted 3 könnte ich heute nicht mehr zusammenfassen - die eigentlich viel komplexere Handlung von Xenoblade Chronicles hingegen schon.

Und was lehrt uns das nun?

Zusammengefasst lässt sich also sagen: JRPGs und konventionelle Action-Titel sprechen unterschiedliche Zielgruppen mit unterschiedlichen Anforderungen an. Letztere richten sich an ein breites Publikum, das sein Hobby „Videospiele“ möglichst zeiteffizient gestalten und in kurzen Spielsitzungen durch High-End-Technik möglichst gut unterhalten werden möchte. Fans von JRPGs bilden eine deutlich kleinere Zielgruppe, sodass deren Entwickler ihr Budget entsprechend planen müssen - dafür aber auch auf die eher speziellen Bedürfnisse ihres Publikums eingehen dürfen. Auf Jerrys Frage „Wieso spielen Leute JRPGs?“ kann ich also mehrere Antworten geben: Weil sie das Charakterdesign und die Vermischung aus Realität und Fantasy nicht als absurd empfinden und es der Gestaltung von Elfen, Zwergen und Drachen oder den allgegenwärtigen Marvel-Superhelden vorziehen. Weil ihnen ein ansprechender, einprägsamer Grafikstil wichtiger ist als eine Engine auf dem neusten Stand der Technik. Weil sie das Erfolgserlebnis nach langem Training für einen Bosskampf oder dem Erwerb eines teuren Items mögen und in Kämpfen lieber taktieren als reagieren. Und weil sie möglichst lange Teil einer virtuellen Welt sein möchten und dafür auch spielerische Längen in Kauf nehmen, die oft nicht als Ärgernis, sondern sogar als Pluspunkt empfunden werden.

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13 Kommentare:


NoYoshiOut
vor 1 Monat | 0
Da stimme ich zu, bisauf das ich auch heute noch Grid Autosport spiele.

Ramy
vor 1 Monat | 0
Auch wenn ich den Vergleich mit einem jährlich erscheinenden Sportspiel wie Fifa in Bezug auf Wertverfall äußerst unpassend finde und ich einen westlichen Zeitfresser wie Skyrim einem (vor allem rundenbasierten) JRPG vorziehen würde, fand ich es trotzdem sehr interessant, deine Gedanken und Ausführungen zu dem Thema zu lesen und zu erfahren, warum du dieses Gerne magst. :)

Nintendofan
vor 1 Monat | 0
Ja, der FIFA-Vergleich hinkt etwas. Nichts ist älter als die Zeitung von gestern, und genau so ist es bei FIFA auch. Nach einem Jhar ist der Inhalt veraltet, niemand will die Vorjahreskader etc. Das betrifft aber alle jährlichen Sportspiele.

Denios
vor 1 Monat | 0
jo, so gehts mir eigentlich auch^^

Enigma22
vor 1 Monat | 2
Zunächst mal dickes Lob für eure Pro&Contra-Kommentare, bitte mehr davon und auch in dieser Länge!

Ich beschäftige mich zufällig gerade mit genau der Frage, ob ich mich an dieses Genre mal ran wagen sollte. Anlass sind vor allem Octopath Traveler, Nier: Automata und eingeschränkt auch Persona 5 und Xenoblade Chronicles II. Bei letztgenannten beiden schreckt ähnlich wie Jerry auch mich die Optik etwas ab. Auch massig Collectables brauche ich in keinem Spiel, gleich welchen Genres. Fand das von spielerischer Integration als auch von der Anzahl her bei Horizon Zero Dawn ganz angenehm gelöst.
Hauptmotivation hinter meiner Beschäftigung mit JRPG ist vor allem die Handlungsgeschichte. Die Elder Scrolls-Spiele sind für mich z.B. nicht durchspielbar, da mich auf Dauer die zweifelsfrei tollen Sidequests nicht genug motivieren können, um über die - vorsichtig ausgedrückt - durchwachsene Hauptstory hinwegsehen zu können. (beim Gedanken an Oblivion könnte ich selbst jetzt noch instant wegpennen) Die ach so große tolle Spielwelt gibt mir alleine dann auch nichts mehr.
Spiele wie Mass Effect oder Witcher treffen mit ihren epischen Handlungen eher meinen Geschmack. Und da ich sehr gerne rundenbasierte Spiele/Kämpfe mag (Civ, Fire Emblem, Xcom), warum nicht mal JRPG? Hab aber noch null Plan, ob meine Hoffnungen/Erwartungshaltung in Sachen Handlung und Atmosphäre nicht naiv oder einfach deplatziert sind... Falls jemand nach diesen Zeilen eins von den eingangs genannten Spielen als besonders geeignet empfehlen kann, gerne her mit den Vorschlägen...

Tobsen
vor 1 Monat | 0
Gut, man braucht sich ja nicht an dem FIFA-Vergleich aufzuhängen, da alle ja wissen was und wie es gemeint war^^'.
Aber gut, nehmen wir halt Persona 2 und Call of Duty Ghosts. P2 geht gebraucht so ab ~150€ los, Ghosts bei ~1€. "Aber das kann man nicht vergleichen! CoD ist ein Shooter! Der Vergleich hinkt!". Ok, nehmen wir Persona 3 und Witcher 3. P3 geht gebraucht so ab ~65€ los, W3 bei ~1€. Hier fällt mir jetzt nicht ein, wieso der Vergleich hinkt, aber ich werde sicher bald drauf aufmerksam gemacht, weshalb.
So viel nur zu dem "Wertverfall", um den es aber im Kern auch gar nicht geht, aber jetzt plötzlich so komisch draufrumgeritten wurde^^.

nibez
vor 1 Monat | 2
Ein leichtes Hinken ist noch zu erkennen, wenn man bedenkt, dass von P3 etwa 1 Mio Exemplare im Umlauf sind und von W3 etwa 20 Mio. Aber richtig, das war gar nicht das Thema.
Tobsen
vor 1 Monat | 0
Ah, danke für den Hinweis!
Nehmen wir Witcher 2 statt 3. Davon gibt es auch nur 1,7 Millionen Exemplare und geht gebraucht so ab ~1€ los.
Das unterstreicht einfach Vyse Punkt, dass JRPGs und deren Stil idR viel weniger anfällig für den Zahn der Zeit sind. Ein Suikoden 1 kann man jetzt allerbestens noch spielen; TES 1 halt... nicht so^^. Und das schlägt sich eben in den Gebrauchtpreisen nieder.

nibez
vor 1 Monat | 1
Das "allerbestens" ist Geschmackssache :P
2D-Spiele haben hier generell einen Vorteil, genreunabhängig. Aber Grafik, die nicht nach Realismus strebt (wie es oft in JRPGs ist), natürlich auch.


Vyse
vor 1 Monat | 2
Ich will zu der Sache mit dem Wertverfall trotzdem gerne noch was sagen, weil es mir eigentlich nicht darum ging die Spiele für ihren Wertverfall zu bashen. ^^

Man merkt daran aber, wie unterschiedlich die Anforderungen der "AAA-Spieler" im Vergleich zu denen der "JRPG-Spieler" sind. Erstere haben den Anspruch, ein Spiel zu spielen, das auf dem neuesten Stand der Technik ist. Deshalb werden mehrere Jahre alte Spiele in ihren Augen einfach uninteressant, was man am Wertverfall (der ja durch die nicht mehr vorhandene Nachfrage begründet ist) sehen kann.

JRPG-Fans haben diese Anforderung nicht und holen deshalb gerne auch sehr alte Spiele nach. Und deshalb ist es für sie auch kein schwerwiegender Kritikpunkt, wenn ein Spiel zum Zeitpunkt seines Erscheinens schon nicht auf dem Stand der Technik ist. Ich wäre überhaupt nicht auf die Idee gekommen zu kritisieren, dass es in den Cutscenes keine ständigen Kamerafahrten gibt.

Wenn ich die Kommentare hier so lese hätte tatsächlich bessere Beispiele - wie z.B. das auch heute noch grandiose Witcher 3 - nehmen können. Letztendlich habe ich versucht, Spiele zu nehmen bei denen der Gedanke, sie heute noch zu spielen, möglichst absurd erscheint - und dabei mein eigentliches Argument leider aus den Augen verloren.

Asinned
vor 4 Wochen | 0
Schöner Kommentar.
Eigentlich würde ich gerne auf den Inhalt eingehen aber beim lesen musste ich die ganze Zeit daran denken, wie sehr ich ein neues Baten Kaitos will

McClane
vor 4 Wochen | 1
Die Prämisse, unter der du den Preis betrachtest ist auch nach deinem Kommentar noch fehlerhaft. Du behauptet, es Witcher 2 ist so billig. Weil die Nachfrage so gering sei. Ein Preis entsteht aber aus zwei Komponenten, Angebot und Nachfrage. Und zahlreiche JRPGs gibt es nicht als Download, und nur für alte Konsolen, während ihres ein Witcher 2 problemlos herunterladen kann. Für die alten Personas muss ich die Retail suchen. Das Angebot ist wegen der ohnehin geringen Auflage also knapp. Da werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Tobsen
vor 4 Wochen | 0
Das Ding ist einfach, dass westliche Rollenspiele nicht gut sind und daher die Nachfrage so gering ist.