Test: Mario Tennis Aces

Von Kamil Witecy am 20. Juni 2018

Spiel, Satz und Sieg: Super Mario macht auch auf dem Tennisplatz eine gute Figur.

Die Tennis-Welt blüht, doch in Deutschland herrscht gefühlte Dürre. Neben sinkenden Mitgliederzahlen in den Vereinen hat auch das mediale Interesse am einstigen Volkssport seit den 90er-Jahren spürbar abgenommen. Fast schon ein wenig erstaunlich, da mit dem 21-jährigen Ausnahmetalent Alexander Zverev ein Deutscher die aktuelle Nummer drei der Tennis-Weltrangliste (hinter den Altmeistern Roger Federer und Rafael Nadal) ist. Nintendo bleibt dem Tennissport jedoch treu und schickt abermals sein stärkstes Zugpferd auf den Platz. Der Ex-Klempner tauscht seine fantasievollen Abenteuer-Outfits aus Super Mario Odyssey gegen ein klassisches Tennis-Outfit, um in Mario Tennis Aces - nach dem eher halbgaren Wii-U-Ableger - wieder zur Höchstform aufzuschwingen. Was ihr vom Sportspiel aus dem Hause Camelot erwarten könnt, erfahrt ihr in unserem Test.

Das Grundgerüst bleibt erhalten

Erneut bestreitet ihr im nunmehr achten Eintrag der Mario-Tennis-Reihe dynamische Arcade-Tennismatches nach den bekannten Spielregeln. Diesmal stehen euch zu Spielbeginn gleich 16 verschiedene Charaktere aus dem Mario-Universum zur Auswahl. Jede Figur unterscheidet sich dabei hinsichtlich ihrer Geschwindigkeit, der Schlagkraft, der Präzision und einigen weiteren, individuellen Parametern. Mario ist noch immer ein Allrounder, während Yoshi im Eiltempo die Linie rauf und runter saust und Bowser zu mächtigen Donnerschlägen ausholt. Alles wie gehabt, also.

Auch spielerisch hat sich auf den ersten Blick nur wenig verändert, das Grundgerüst von Mario Tennis: Ultra Smash und früheren Teilen haben die Entwickler prinzipiell beibehalten. Die Veränderungen liegen eher im Detail, gestalten den Spielverlauf jedoch ein wenig anspruchsvoller: Position und Schlagkraft der Gegner müssen im neuen Serienableger genauer beobachtet werden, um perfekt zu retournieren und auf dem Platz die Oberhand zu gewinnen. Dafür steht euch eine Auswahl an klassischen Schlägen zur Verfügung: Die drei Grundschläge (Topspin, Slice, normaler Schlag) liegen wie gewohnt auf den zentralen Knöpfen A, B und Y, während Lobs und Stoppbälle mit dem Control-Stick (nach unten bzw. oben) in Verbindung mit der X-Taste ausgeführt werden. Somit werden für Letztere nicht mehr länger zwei Knöpfe miteinander kombiniert, was sich in der Praxis wesentlich natürlicher anfühlt. Zudem besteht die Möglichkeit, eure Schläge aufzuladen, um sie kräftiger auf das Spielfeld zu donnern. Dafür muss lediglich der entsprechende Knopf schon recht früh gedrückt und bis zum Abschlag gehalten werden. Der Nachteil: Ihr könnt euch beim Aufladen der Schläge nicht mehr großartig bewegen und auf gegnerische Aktionen reagieren.

Der Faktor Zeit: Spezialangriffe und Defensivmanöver

Auf die eben beschriebenen Schlagvarianten und Manöver auf dem Tenniscourt seid ihr letztlich beschränkt, wenn ihr nach den - optional wählbaren - realistischen Regeln des Spiels eure Duelle austragen wollt. Puristen dürfen sich also freuen: Mario Tennis Aces kann uneingeschränkt mit den herkömmlichen Regeln und Schlägen gespielt werden. Doch wie es sich für ein Sportspiel im Pilzkönigreich gehört, geht es natürlich auch chaotischer, fulminanter und bunter. Maßgeblich dafür ist die neue Energieanzeige am linken oberen Bildschirmrand. Diese wird durch gelungene Schläge sowie lange aufrecht erhaltene Ballwechsel gefüllt und ermöglicht euch im Anschluss besonders starke Spezial- und Defensivmanöver. Dementsprechend ist es wichtig euren Energievorrat stets im Auge zu behalten und regelmäßig wieder aufzuladen.

Der artistische Trickschlag sieht nicht nur spektakulär aus, sondern sorgt beim Ausführen auch dafür, dass sich eure Energieanzeige besonders schnell wieder auffüllt. Zudem können schwierige Bälle noch im Sprung erwischt werden. Auf der anderen Seite sind Trickschläge recht riskant. Wenn ihr euch beim Timing oder der Distanz verschätzt, schenkt ihr eurem Gegner nicht nur einen Punkt, sondern verschwendet auch Energie. Somit gestaltet sich der Trickschlag als interessante Mechanik rund um Risiko und Belohnung. Wollt ihr eure angesammelte Energie für die Offensive nutzen, könnt ihr einen knallharten Zielschlag vollführen, bei dem ihr via Cursor auch punktgenau die Landung des gelben Filzballes berechnen könnt. Ist euer Energievorrat sogar komplett gefüllt und leuchtet auf, könnt ihr zudem einen spektakulären, charakterindividuellen Spezialschlag vollführen, der vom Gegner nur sehr schwer zu parieren ist. Dafür wird im Gegenzug auch fast eure gesamte Energie auf einen Schlag geleert.

Doch in Mario Tennis Aces ist insbesondere eine gute Verteidigung wichtiger denn je. Durch gute Positionierung und gutes Timing ist es mit etwas Übung möglich, fast jeden Ball wieder zurückzuschlagen. Wird es doch einmal zu brenzlig könnt ihr den „Superzeitluper“ aktivieren. Mit diesem wird ein kurzzeitiger Zeitlupeneffekt in der Umgebung aktiviert (ein nötiger Energievorrat vorausgesetzt), sodass ihr auch einen besonders scharf geschlagenen Ball noch erreichen könnt. Das gilt auch für die Ziel- und Spezialschläge, wobei beim Blocken dieser Schläge besondere Vorsicht geboten ist: Wenn ihr kein gutes Timing bei den Returns habt, endet ihr nämlich möglicherweise mit einem Schlägerbruch. Plant ihr euren Konter nicht richtig und schwingt den Schläger zu früh, verliert dieser einen von insgesamt drei Haltbarkeitspunkten. Sind alle davon verbraucht und ihr habt keinen Ersatzschläger mehr parat, gilt das Match automatisch als verloren.

Hinzu kommt: Trefft ihr euren Gegner am Körper, kann dieser den Ball natürlich nicht mehr mit dem Schläger erwischen, wodurch ihr automatisch Punkte erhaltet. Vor allem große Charaktere wie Bowser oder der Kettenhund bieten viel Angriffsfläche, die mit einem Spezialschlag besonders leicht zu treffen ist. Zudem könnt ihr so auch ganz gezielt die Schlägerzerstörung provozieren und einen K.O. erzwingen. So kommt eine gehörige Portion Taktik ins Spiel, da es stets zu überlegen gilt, ob ihr eure Energie eher defensiv oder doch lieber offensiv verbraucht. Oder ob ihr bestimmte Spezialschläge überhaupt zu blocken versucht oder stattdessen lieber auf den Punkt verzichtet. Somit gilt auch für Mario Tennis Aces, was für so viele andere Nintendo-Spiele gilt: Einfach zu lernen, schwierig zu meistern.

Ein Tennisspiel für Jedermann

Nintendo macht keinen Hehl daraus, dass Mario Tennis Aces eine möglichst breit gefächerte Zielgruppe ansprechen soll. Wem die klassische Steuerung mit seinen verschiedenen Schlagarten und Spezialschlägen zu komplex ist, der kann stattdessen einfach selbst zuschlagen - ganz im Stil von Wii Sports. Im Realmodus schwingt ihr eure Joy-Con einfach wie echte Schläger - möglich machen das die eingebauten Gyro-Sensoren. Das funktioniert nach einiger Übung auch durchaus ordentlich, gestaltet sich in der Praxis aber nicht ganz so präzise wie beispielsweise in Wii Sports Resort. Zudem ist es auf Dauer natürlich ein wenig ermüdend und eignet sich daher eher für eine Runde zwischendurch. Nichtsdestotrotz wohl der perfekte Modus für Gelegenheitsspieler, die Spaß mit Freunden und Familie suchen, sich einfach ein bisschen bewegen möchten oder beim Spielen mit übergroßen Tennisbällen herumexperimentieren wollen.

Ganz unabhängig von der gewählten Steuerungsart macht Mario Tennis Aces im Multiplayer am meisten Laune. So könnt ihr euch prinzipiell zu zweit gegeneinander oder als Doppel sogar zu viert die Bälle um die Ohren schlagen. Wenn ihr zu wenige Spieler vor eurer Switch versammelt habt, könnt ihr stattdessen auch CPUs einsetzen. Die Stärke der KI ist in mehreren Stufen einstellbar, sodass ihr auch ohne genügend Mitstreiter gegen durchaus ebenbürtige Gegner antreten könnt. Was in unseren Augen hingegen unverständlich ist: Bei der generellen Länge der Matches gibt es - auch offline - lediglich zwei einstellbare Optionen. Entscheidet ihr euch für die Einstellung "kurz" besteht das Match lediglich aus einem Tie-Break, bei "lang" gewinnt der Spieler das Duell, der zuerst zwei Sätze gewonnen hat. Da für den Gewinn eines Satzes in Mario Tennis Aces lediglich zwei Spiele (und nicht sechs wie im echten Tennis) gewonnen werden müssen, kommen nur sehr selten längere Matches zustande. Auch die Platzwahl erfolgt lediglich nach dem Zufallsprinzip und kann nicht manuell eingestellt werden. Warum also bei all den Einstellungsmöglichkeiten im Spiel ausgerechnet bei solch trivialen Dingen gegeizt wurde, bleibt vorerst Nintendos Geheimnis. An dieser Stelle hätte wir uns zumindest offline mehr Möglichkeiten erhofft.

Im Online-Modus könnt ihr wahlweise mit Freunden oder zufälligen Spielern aus aller Welt wetteifern – entweder solo oder im Team mit einem Kumpel an der Seite. Auch können eigene Räume mit Matches nach individuellen Spielregeln erstellt werden. Zudem wird es regelmäßig von Nintendo organisierte Events und Online-Turniere geben, bei denen ihr gegen andere Spieler antreten könnt. Als Belohnung für die Teilnahme winken exklusive Outfits und in Zukunft auch gänzlich neue Charaktere, die Nintendo dann zur Verfügung stellt.

Leider war der Online-Modus von Mario Tennis Aces vor Release nur stark eingeschränkt für uns spielbar. Dementsprechend können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine endgültigen Aussagen zur Stabilität der Online-Verbindungen treffen, die im kostenlosen Online-Turnier vor einigen Wochen leider nicht immer gegeben war. Wir werden diese Information in Kürze nachreichen und behalten uns vor, die Wertung im Nachgang noch zu korrigieren.

Die Extrameile: Der Story-Modus

Neben einfachen Matches gegen die CPU können sich Einzelspieler offline auch in einem (leider recht umfangarmen) Turniermodus versuchen und den Weg zum Goldpokal anstreben. Erstmals seit Mario Tennis für den Game Boy Advance (also seit 2005!) verfügt ein Titel der Reihe zudem wieder über einen Story-Modus. Die grundlegende Geschichte dahinter: Mario und Toad müssen Luigi aus dem Bann eines legendären Schlägers befreien und dafür insgesamt fünf Machtsteine finden. Dieses Unterfangen führt euch an die unterschiedlichsten Orte wie einen sonnigen Strand, einen düsteren Wald, eisige Gebirge, dunkle Höhlen und mehr. Recht klassisch kommt dabei die Oberweltkarte daher, die an die 2D-Mario-Hüpfer erinnert. So besteht diese aus festen Pfaden und regelmäßigen Punkten in gleichmäßigen Abständen, an denen die Story durch verschiedene Aufgaben vorangebracht wird.

Einstellen dürft ihr euch hierbei genauso auf herkömmliche Tennismatches wie auch auf solche mit bestimmten Hindernissen auf dem Spielfeld, die euch das Leben erschweren. Auch diverse Minispiele fordern euch im Verlauf der Story heraus und trainieren eure Treffergenauigkeit und das Wechseln zwischen den unterschiedlichen Schlägen. Beispielsweise müsst ihr in einem Minispiel 30 Piranha-Pflanzen unter Zeitdruck besiegen, wobei ihr aufgrund der vielen Feuerbälle sehr auf euren Schläger achten müsst. Zudem stehen neben kleineren Rätseln auch durchaus kreative und mitunter fordernde Boss-Kämpfe auf dem Plan. So müsst ihr einen Kampf gegen Mutant-Tyranha bestehen oder durch gezielte Schläge einen Ausgang in Buu Huus Geisterschloss finden. Kleinere Zwischensequenzen vor und während der Missionen sorgen für eine nette Atmosphäre und erklären euch zu Beginn auch die grundlegende Steuerung des Spiels, sodass vor allem Einsteiger am besten mit dem Story-Modus beginnen sollten.

Der Schwierigkeitsgrad nimmt mit fortlaufenden Spielverlauf spürbar zu, sollte aber Veteranen - bis auf wenige Ausnahmen - vor keine wirklich unüberwindbaren Aufgaben stellen. Dementsprechend kann der Story-Modus auch bereits in fünf bis sechs Stunden abgeschlossen werden. In diesen Spielstunden werdet ihr aber durchweg gut unterhalten, auch wenn ihr letztlich nur einzelne Aufgaben nacheinander abarbeitet. Zwar verbessern sich exklusiv im Story-Modus - durch erhaltene Erfahrungspunkte nach jeder gespielten Mission - die Statuswerte von Mario (Schlaghärte, Geschwindigkeit, Beweglichkeit) und ihr könnt diverse Schläger erspielen, doch wer tiefgreifendere Rollenspiel-Elemente wie z.B. in Golf Story sucht, wird vermutlich ein wenig enttäuscht sein. Auch recht verwunderlich: Über den Story-Modus schaltet ihr lediglich einige neue Plätze für den Mehrspielermodus frei. Neue Charaktere oder Kostüme können somit nicht wie gewohnt durch Erfolge im Spiel freigeschaltet werden; Nintendo plant bei Mario Tennis Aces eine andere Strategie und will neue Chraktere erst nach und nach veröffentlichen bzw. durch Erfolge in den geplanten Online-Turniere anbieten.

Dennoch ist es sehr positiv zu sehen, dass Nintendo mit Mario Tennis Aces endlich wieder die berühmte Extrameile gegangen ist und auch Einzelspielern zumindest etwas mehr Umfang als zuletzt spendiert. Trotz alledem bleibt Mario Tennis Aces unter dem Strich in erster Linie ein verdammt spaßiger Mehrspieler-Titel.

Wie aus einem Guss

Auch bei der Präsentation haben die Mannen von Camelot im Vergleich zu Ultra Smash deutlich aufgerüstet. Dabei haben sich die Entwickler für eine Mischung zweier Stile entschieden: Die Charaktermodelle und Movesets kommen wie gewohnt bunt und knallig daher, während die Untergründe und Landschaften einen eher realistischen Look spendiert bekommen haben. Die Kombination gefällt, zumal der Titel jederzeit absolut flüssig und lebhaft über den Bildschirm läuft. Mario Tennis Aces ist insgesamt auf Hochglanz poliert.

Dies fällt insbesondere bei den Charaktermodellen auf, die mit sehr viel Liebe zum Detail zusammengebastelt wurden. Erstmals tragen diese vollständig akkurate Tennis-Outfits inklusive kleiner Details wie Polo-Shirts mit Knöpfen und passender Tennis-Treter. Zudem haben alle Figuren erstmals eine eigene Einlauf-Choreografie spendiert bekommen und lassen sich schon vor dem Match vom Publikum feiern. Apropos Publikum: Die Zuschauer sind ebenfalls detaillierter und so unterschiedlich wie nie zuvor, befinden sich unter ihnen doch allerlei bekannte Figuren aus den Mario-Spielen wie Gumbas, Koopas und mehr. Die Fans bestimmter Spieler tragen sogar passendes Merchandise mit den Logos ihrer Idole, zum Beispiel T-Shirts, Kappen, Mützen und Fahnen. Trotzdem hat das Publikum noch immer ein wenig die Statur von Pappfiguren. Außerdem wäre es schön gewesen, wenn lokal ab zwei Teilnehmern der Splitscreen auf Wunsch auch abschaltbar gewesen wäre; Steigerungspotential für zukünftige Spiele ist also durchaus noch vorhanden.

Auch der akustische Part sitzt. Der Soundtrack besteht aus vielen Tracks, die zum Mitsummen einladen, aber auch die passenden Soundeffekte tragen vorbildlich zur Atmosphäre bei. Sei es der Jubel der Koopas aus den Zuschauerreihen der Arenen oder der Angriffsschrei beim Spezialschlag - beides sorgt für ordentliches Anheizen der Stimmung. Wem der Soundtrack bei den Tennismatches selbst zu hektisch daherkommt, kann die Musik während der Spiele auf Wunsch einfach abstellen.

Fazit:

Mario Tennis Aces ist ein spielerisch ausgereiftes und unterhaltsames Tennis-Spiel geworden. Neben den spaßigen Mehrspieleroptionen gibt es durch den neuen Story-Modus auch für Einzelspieler etwas mehr zu tun. Dabei will das Spiel keine bierernste Tennis-Simulation sein und spielt sich daher auch deutlich arcadelastiger als andere, kürzlich erschienene Genrevertreter. So stehen dynamische Matches auf der Tagesordnung, in denen es auf Schnelligkeit, Fingerspitzengefühl und gute Reaktionsfähigkeit ankommt. Durch die gelungene Auswahl aus Angriffsschlägen und Verteidigungsmöglichkeiten sind die Duelle zudem nicht nur spannend, sondern auch sehr wettbewerbsorientiert. Anfängliche Zweifel daran, dass die neuen Zeitmodifikations-Mechaniken das Tempo des Spiels stören könnten, haben sich zudem glücklicherweise nicht bestätigt. Die neuen Mechaniken sind kurz, benötigen eine schnelle Reaktion und gehen bereits nach kurzer Zeit intuitiv von der Hand. Die Varianz an Schlägen ermöglicht es zudem, strategisch vorzugehen. So müsst ihr regelmäßig abwägen, welchen Schlag ihr wann einsetzt und wieviel Risiko ihr eingehen möchtet. Der Schlagabtausch wirkt dadurch nie einseitig und repetitiv. Wer jedoch auf die neuen Features verzichten möchte, kann diese in den Optionen einfach ausstellen und sich so uneingeschränkt an klassischen Tennis-Duellen im Mushroom Kingdom erfreuen. In Kombination mit den verschiedenen Steuerungsvarianten ist Mario Tennis Aces somit tatsächlich ein Videospiel geworden, mit dem jeder - egal ob Viel- oder Gelegenheitsspieler - seinen Spaß haben kann; vor allem im Mehrspielermodus. 

Äußerst ärgerlich ist jedoch, dass der Titel kaum freischaltbare Extras bietet und zudem schlichtweg einige fundamentale Optionen fehlen, um den Mehrspieler-Modus individueller zu gestalten. Auch die Stabilität der Online-Matches konnten wir in unserer Testphase bisher noch nicht ausführlich ergründen. Wir reichen euch unsere Meinung zum Online-Part nach!

UPDATE vom 22. Juni:
Day-One-Patch auf Versionsnummer 1.1.0 sorgt für stabiles Online-Gaming und fügt Online-Turniere hinzu

Wertung:

8.0

Kamil Witecy meint:

"Nintendo liefert trotz kleinerer Versäumnisse einen gelungenen Serienableger, der vor allem im Mehrspielermodus zu begeistern weiß."
Spielerlebnis: Sehr gut
Umfang: Gut
Technik: Sehr gut

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5 Kommentare:


Falcon
vor 4 Monaten | 2
Mh. Ich hatte eigentlich einen überragenden Eindruck bei der Demo und hatte mit 9er-Wertungen gerechnet ^^ So wie es aussieht, schheint sich der Titel aber ja bei 7.5 bis 8.0 einzupendeln (Metacritic bei 79).

Auf jedenfall vielen Dank für den super ausführlichen Test!

_Kate_to_Switch_
vor 4 Monaten | 0
Also nur für Singleplayer eher meh. Was heißt den genau umfangarmer Turnier-Modus?

Terry
vor 4 Monaten | 0
Wirklich umfangarm: Es gibt genau 3 Turniere.
Falcon
vor 4 Monaten | 0
Schon wenig...

_Kate_to_Switch_
vor 4 Monaten | 0
Habs mir jetzt dennoch geholt: Finde es sehr gut! Danke hier nochmal für den Test! kann Wertungen im Bereich 6-7 nicht verstehen für das Teil!