NplusX-Diskussion: Special Editions

Von Tim Herrmann am 09. Juni 2016

Special Editions sind heute nur noch selten wirklich special. Wie Publisher sie für ihr Marketing nutzen.

Früher hat man ein Spiel gekauft. Doch wer heute ein Videospielfan ist, der etwas auf sich hält, der gibt sich nicht mehr mit dem Kauf der nackten Software zufrieden; er will ein Markenerlebnis erwerben, etwas Haptisches, womit er sich und sein Zuhause schmücken kann, womit er auch mal prahlen kann, etwas, das ihn zum „echten Fan“ macht und von den Normalos abhebt. Natürlich ist er bereit, dafür auch mehr Geld zu bezahlen. Publisher wissen das genau – und schöpfen dieses Potenzial seit einigen Jahren verstärkt aus, mit Special Editions.

Gimmicks, Extras und exklusive Inhalte neben dem eigentlichen Spiel, natürlich in „streng limitierter Auflage“ und nur für die treuesten (und schnellsten) der loyalen Fans: Auch Nintendo ist längst aufgesprungen und legt mittlerweile allen größeren Spielen optional Figuren, Spielzeug, Poster, Schals oder wenigstens hochwertige Verpackungen bei. Doch wie „special“ sind diese Editionen eigentlich wirklich noch?

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„Muss ich haben“

Die Ankündigung der Sondereditionen folgt einer mehrmonatigen Marketing-Orchestrierung, nehmen wir ein aktuelles Beispiel wie Star Fox Zero. Erst wird das Spiel aus der Traditionsserie mit viel Brimborium vorgestellt, dann unter dem Deckmantel des Mysteriösen versteckt, mit nur wenigen Infos, Videos und Bildern. Erst kurz vor Release erfahren Fans den Termin, zu dem sie endlich bezahlen dürfen. Zum Beispiel bei Nintendo Direct. Und passend dazu stellt man eine exklusive First-Print-Edition vor, mit Extra-Disc und limitiertem Steelbook. „First Print“ – die erste, die allererste Auflage, nur mit ihr ist man auch der Allererste, der das Spiel spielen darf. Exklusiv. Der geneigte Fan kann bereits kurz nach der Präsentation keine Minute ruhig schlafen. „Das muss ich haben, ist sicher streng limitiert.“ Beinahe täglich stöbert man beim Online-Händler des Vertrauens, will man die begehrte Edition doch pünktlich zum Start der Vorbestellungen ergattern.

Eine wahre Hysterie beginnt. Fans und Sammler durchforsten sämtliche Internetseiten, um auch ja nichts zu verpassen. Dann, endlich, das Objekt der Begierde ist morgens um 10 Uhr verfügbar. Doch schon ein paar Minuten später: alles aus, vorbei. „Nicht verfügbar“, „ausverkauft“ ist da zu lesen. Die Enttäuschung ist groß, schnell werden alle Alternativhändler abgeklappert, um doch noch eine Version des Spiels zu erhaschen. Die Communities glühen bereits. Die einen prahlen, dass sie die superexklusive Edition rechtzeitig bekommen haben (sogar zwei- oder dreimal, hält ja besser), die anderen gingen leer aus und betteln um die Zweitbestellung eines erfolgreichen Users. Die Publisher nennen so etwas künstliche Verknappung von Artikeln; und freuen sich. Das, was man nicht haben kann, will man schließlich am allerliebsten.

„Limitiert auf so viele Exemplare, wie wir verkaufen können“

Nun ist Star Fox Zero erschienen und hat sich, sagen wir mal, nicht als der ganz große Top-Hit entpuppt. Wie lange wird die First Print-Edition wohl schwierig zu haben sein? In großen Elektronikmärkten liegen bereits wieder welche, bei eBay schwanken die Preise im sehr moderaten Bereich. Es gab aber auch schon andere Fälle, in beide Extreme: Für die sagenumwobene First-Print-Edition von Bayonetta 2, die kaum mehr aufbot als eine hübsche Pappverpackung, mussten beinharte Fans zeitweise mehr als 120 Euro bezahlen, das ist das Doppelte des Ladenpreises. The Legend of Zelda – The Wind Waker HD kam mit einer Ganondorf-Figur von nicht überragender Qualität. Trotzdem war manch einer bereit, 60 Euro mehr für diese Edition zu bezahlen. Und aktuell ist die Special Edition von Fire Emblem Fates quasi nicht mehr zu bekommen – gerade sie bietet aber einen echten Mehrwert, weil sie alle Versionen des Spiels bündelt. Ironischerweise planen die Publisher diesen harten Ausverkauf bereits marketingtaktisch - zum Start werden bewusst wenige Einheiten produziert, sodass der große Run beginnt und Begehrlichkeit entsteht. Die Nachfrage derjenigen, die keine abbekommen haben, bleibt jedoch, warum sie also nicht bedienen? Manche Händler haben so auch schon vor einigen Wochen Vorbestellungen für die zweite Charge der Fire Emblem-Special Edition angenommen, die ab Mitte Juni ausgeliefert werden soll. Doch bis dahin: Mondpreise in Online-Auktionen.

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Klar, dass manche Fans aus diesem Special-Edition-Wahn ein Geschäftsmodell entwickelt haben und gleich mehrere Exemplare vorbestellen, um sie dann weiterzuverticken, was das Angebot weiter verknappt und die Nachfrage weiter steigert. Die Preise fliegen empor.

Es gibt aber auch die andere Seite, die in den letzten Monaten eher zur Regel geworden ist; die Special Edition von The Legend of Zelda – Twilight Princess HD zum Beispiel, mit amiibo-Figur und Soundtrack-CD. Erst superschnell vergriffen – jetzt in rauen Mengen zu haben. Der Publisher gibt zunächst nur so wenige Exemplare frei, dass man sie auch als limitiert oder special anpreisen kann. Wenn die Nachfrage dann nicht so hoch ist, wie man sich das vorstellt, werden die restlichen Exemplare auf den Markt geworfen. Bei Super Mario Maker oder Hyrule Warriors Legends lief es ebenso.

„Limited“, „Special“ „First Print“ – die roten Knöpfe des Marketings

Egal, welches Schlagwort auf der Verpackung steht: Es wirkt wie ein roter Knopf, der bei manch einem Fan die Sicherung durchbrennen lässt und ihn zum Kauf zu zwingen scheint. Doch es gibt Unterschiede zwischen Limited und Special Editions. Der First Print-Edition von Star Fox Zero liegt ein Steelbook bei, das beliebig oft produziert werden könnte. Die Extra-Disc für Star Fox Guard dürfte Nintendo auch nicht vor größere Probleme stellen – eigentlich müsste daran nichts limitiert sein. Die „Special Edition“ von Super Mario Maker hieß zurecht nicht „limited edition“. Denn daran war rein gar nichts limitiert, man konnte beide Bestandteile in rauen Mengen einzeln kaufen, bekam mit der Special Edition lediglich einen moderaten Rabatt auf die amiibo-Figur.

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Anderes Beispiel: Dark Souls 3. Der Titel kam in unterschiedlichen Varianten auf den Markt. Die aufwändigste Version ist die Prestige Edition mit zwei detaillierten Figuren; der Preis übersteigt den dreistelligen Bereich. Für ein Videospiel ganz schön viel. Dass man so eine Version limitiert, ist dann doch etwas verständlicher.

Wie limitiert sind die Limited-, wie speziell sind die Special Editions nun also wirklich und welchen Mehrwert bieten sie – außer dem wohligen Gefühl, zu einem elitären Kreis zu gehören? Nintendo steuert mittlerweile in eine klare Richtung: Die Sondereditionen sind weniger ein Exklusiv- als ein klassisches Upselling-Angebot. „Wenn du 10 Euro mehr bezahlst, legen wir die amiibo-Figur im virtuellen Wert von 15 Euro gleich obendrauf. Und ein Poster, das uns in der Produktion 10 Cent kostet, gibt’s auch noch dazu.“ Special Editions sollen sich lohnen – finanziell oder emotional. Im Idealfall sowohl finanziell als auch emotional.

Zu welcher Fangruppe gehört ihr? Reicht es euch, ein Spiel zu spielen? Oder sehnt ihr euch nach der Exklusivität, nach einer schönen Verpackung fürs Regal, nach Zusatzinhalten oder Fan-Equipment?

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17 Kommentare:


McClane
vor 5 Jahren | 5
Ich brauche keine Special Editions. Es ist in Wahrheit zu 90% Müll, der in irgendeiner Ecke verstaubt. Wieso sollte ich mir solche Figuren ins Wohnzimmer stellen? Um meine Nerdigkeit zu postulieren? Ne, ganz ehrlich, mir reicht einfach das Spiel. Ich brauche nicht das x-te Artbook, irgendwelche Soundtrack-CDs oder Sticker. Das ist moderner Kitsch.
Wenn es wenigstens maßvoll gehalten wird, also ein Steelbook und wirklich relevante zusatzinhalte für das Spiel (Virgänger, Season-Pass), aber Dekokram brauche ich nicht.

Enigma22
vor 5 Jahren | 1
Sehe ich ganz genauso. Vor allem das Auslagern von handlungsrelevanten Inhalten (siehe Mass Effect 3) in eine Spezialversion ist ziemliche Abzocke. Ein vergünstigtes Amiibo oder einen kleinen Handlungsbonus nehme ich hingegen gerne mit, sofern mich das Spiel interessiert.

TraxDave
vor 5 Jahren | 1
Ich, für meinen Teil, finde die Art von Nintendo solche Editionen zu bringen besser. Stimmt schon, wenn sie limitiert und mal was anderes als nur +amiibo sind ist es schöner. Wie zum Beispiel bei FE: Fates. Allerdings gibt es eben diese sch* Leute, die gleich mal 2-10 oder sonst was kaufen, nur um diese dann doppelt so teuer weiterzuverkaufen...an den armen Fan, der gerade arbeiten war und deswegen keine bestellen konnte. Oder an den Fan, dessen GameStop zu weit weg ist um mal schnell hinzufahren.
Klar, ich würde auch ja zu leicht verdientem Geld sagen. Allerdings nicht auf Kosten von wahren Fans, die einfach nur deren Lieblingsgame in Special Edition wollen.

Am allerliebsten wär mir, es gäbe generell weniger Special und Limited Editions. Sodass es wieder wirklich was spezielles ist, nicht nur Marketing. Ich mein jetzt nicht weniger Exemplare von der gleichen Version. Sondern nicht zu jedem neuen Spiel eine spezielle Edition. Wenn es dann eine gibt...dann mehr.

Aber schon klar, dass würde ja uns Fans was bringen und nicht den Publishern XD

PS: Zusatzinhalte sind mir meistens relativ egal, außer es geht um neue Charaktere z.B. bei Beat 'em Ups, das find ich jedoch wieder sehr scheiße, falls jene wirklich NUR bei den SEs oder für Vorbesteller da sind.

Tobsen
vor 5 Jahren | 1
Ich bin ein Freund von Steelbooks. Das ist einfach in den meisten Fällen schöner als die Standard-Hülle und kostet nicht oder nur wenig mehr. Und das Spiel stelle ich so oder so ins Regal - dann kann es auch gern die hübschere Variante sein. Allerdings stimme ich ansonsten mit McMecker überein: diesen ganzen Kram brauche ich überhaupt nicht. Wenn ich schon diesen Billig-"Roboter" sehe, der einer W_D2-Edition beiliegen wird, weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Wer zum Teufel holt sich diesen Schrott? Also da bezahlt man einen Aufpreis, der so hoch ist, wie ein weiteres Vollpreisspiel (oder mehr) für die absolute Billigware, wie man sie auf Flohmärkten von echten Händlern kennt. Und dann frage ich mich: wer - auch hier - zum Teufel stellt sich mit diesem Kappes die Bude voll?

prog4m3r
vor 5 Jahren | 1
Steelbook, Artbook, Soundtrack CD, nehme ich alles gerne und auch amiibo bin ich nicht abgeneigt, wenngleich mittlerweile klar sein sollte, dass diese Bundle nie wirklich limitiert sind. Bei Fire Emblem Fates hält es sich natürlich etwas anders, hier bietet die Special Edition einen deutlichen Mehrwert, dementsprechend sinnvoll ist es auch diese als Fan der Reihe zu erwerben. Eine nach Produktion von Special/etc. Edtions hingegen empfinde ich doch als Fragwürdig, hier hätte man im Falle von Fire Emblem Fates vllt. einfach lediglich das Modul mit allen drei Pfaden anbieten können? Letztendlich ist es aber klar, die Publisher wollen Geld damit verdienen und dies gelingt ihnen auch, ich bin da keine Ausnahme, obwohl ich nie mehr als den normal ausgerufenen Preis bezahle und dies auch nicht vor habe... gut hingegen das mich die Spiele abseits von Nintendo selten so sehr interessieren das ich dort an Special Editions Interesse hätte, Preise im dreistelligen Bereich aber nach einem halbem Jahr kann man das Spiel für 20-30€ erwerben? Ohne mich.

Belphegor
vor 5 Jahren | 1
Wenn Du wüsstest was ich schon alles für Editionen im dreistelligen Bereich erworben habe. Manche Sachen waren sogar vom Hersteller schon so teuer. Eins meiner Sahnestücke ist zum Beispiel die Panzerhund Edition vom letzten Wolfenstein. Auch geil ist die Duke Nukem Forever Edition mit exklusiver Grafikkarte. Okay für den Duke habe ich ich Merchandising im 4-stelligen Bereich ausgegeben. *grins*

Belphegor
vor 5 Jahren | 1
Ich bin ein Jäger und Sammler und kaufe liebend gerne Special Editionen und exklusive Dinge. In dem Artikel wurde leider vergessen zu erwähnen was mit den Sachen in einigen Jahren passiert. Auch wenn im ersten Jahr viele Special Editionen irgendwie zu bekommen sind, so läuft die Produktion irgendwann immer aus. Hat man dann eine Version in Mint Qualität steigt diese meistens über die Jahre im Wert. Natürlich kommt es am Ende immer auf den Zustand und die Höhe der Auflage an. Aber für Sammler bieten besondere Editionen immer einen Mehrwert.

Denios
vor 5 Jahren | 1
Also mit diesen Limited Editions hab ich erst seit der Wii U und dem 3DS angefangen, muss ich sagen. Käufe wie die WW LE oder die MK8 LE hätten im Nachhinein echt nicht sein müssen, da beide beigelegten Figuren nicht ultrasexy sind, aber sie stehen immerhin auf meinem Schreibtisch - im Haus meiner Eltern - wo ich alle 3-4 Wochen mal eine Nacht bin :D

Xeno X, Star Fox Zero und Fire Emblem Fates haben allerdings recht coole LEs und da bereue ich die Käufe auch kein bisschen.

KonoeA.Mercury
vor 5 Jahren | 1
Die meisten Special Editions sind leider eher von minderwertige Inhalte. Artbooks und Soundtrack sind in 99% der fälle mist.

Figuren sind meist auch sehr bescheiden, ab 150€ aufwärts hat man aber manchmal glück mit einer ordentlichen.

NaIzE
vor 5 Jahren | 1
Ich kaufe auch oft die Special Editions. Mehrwert bringt es mir jetzt eigentlich keinen. Die kleinen "Artbooks", dürften echt nicht schlechter werden und die Poster bleiben immer im Karton. Die Steelbooks wiederum mag ich sehr gerne. Ich habe damit immer nur ein Problem. In den meisten Special Editions, bekommt man das Spiel in normaler Hülle und noch das Steelbook. Da ich aus Platzgründen immer alles wieder in den Karton packe, macht so ein Steelbook dann nach dem angucken, wenig Sinn. Ich würde es begrüßen, wenn man die Spiele schon direkt ins Steelbook packt und nicht noch ne Hülle und einen Karton packt. Würde ich sogar jeder LE, CE, etc. vorziehen. Einfach ne schöne Hülle mit Spiel, fertig.

prog4m3r
vor 5 Jahren | 1
Nein, Himmel, NEIN! :D Ich hasse es, wenn Spiele lediglich im Steelbook ausgeliefert werden... so macht es Amazon bei den dortigen exklusiven Steelbook Editionen... ganz furchtbar! Ich will die normale Hülle + Steelbook, so wie es sich gehört.

Wario
vor 5 Jahren | 1
Also was Special-Limit Editionen usw. betrifft können mich die Spielehersteller gewaltig Kreuzweise.
Mir reicht das Spiel und den restlichen Mist brauche ich nicht.
Ich unterstütze die Geldgier weder von den Firmen noch von irgendwelchen Geldgeier die auf Ebay ihre "Schätze" zum Wucherpreise weiterverkaufen.
Was ich hab das hab ich und wenn es mir das Geld net Wert ist haben die sich Verzockt.
Und mit dieser amiboo scheiße kriegt mich Nintendo eh nicht.

Der R
vor 5 Jahren | 1
da hatte wohl Jemand meine verzweifelte FE-Suche beobachtet :DDDD

Tim
vor 5 Jahren | 1
Da hatte wohl jemand genau die gleiche verzweifelte FE-Suche wie du ;)

JoWe
vor 5 Jahren | 1
*g* wie passend, heute kann ich die MirrorsEdge CE von der Post abholen :)
Ich kaufe gerne special-Editions - ob limitiert oder nicht ist mir egal. Am liebsten mit Artbook und/oder Soundtrack CD. Figuren muss ich jetzt nicht unbedingt haben, die nehmen wirklich viel Platz weg und stauben ein.
Ich kaufe aber auch von Büchern oder CDs lieber Sondereditionen, die aufwendiger sind und nicht immer den Herstellungskosten nach gerechtfertigt (z. B. die Sakrileg- und Illuminati-Sonderausgaben).

Dafür brauch ich aber nur ein paar Schuhe für jede Jahreszeit und Kunstwerke an den Wänden muss ich jetzt auch nicht haben ... ;-P

Jedem das seine - und bei einem Hobby ist es sinnlos über Geld zu diskutieren. Es zählt der ideelle Wert.

Knusel
vor 5 Jahren | 1
Ich brauche so ein Krimskrams Krams nicht ...
Am liebsten lade ich mir alle Spiele auf die Festplatte...
Nur an der digitalen Preis Politik muss sich bei Nintendo noch was ändern .

Belphegor
vor 5 Jahren | 1
War am Freitag im MM in Krefeld. Fire Emblem Fates Limited Edition für 79,99 €. Wer auch mal vor die Türe geht kriegt auch besondere Editionen die bei Amazon und eBay nur noch für horende Summen veräußert werden. Real Life kann etwas tolles sein.