Ataribox: Mehr Multimedia-PC als Konsole

Nutzer-Story von Clessidor am 26. September 2017

Noch diesen Herbst soll die Indiegogo-Kampagne zur Ataribox starten, dem neuen Konsolenprojekt derjenigen Firma, die heute die Namensrechte am einstigen Konsolenriesen der 70er Jahre trägt.

Passend hierzu hat man im Rahmen eines Newsletters erste Details und Bilder des Prototypen veröffentlicht. Die Box soll mit einem angepassten AMD-Prozessor und dementsprechend Radeon-Grafik bestückt werden. Doch ohne genaue Daten lässt sich derzeit noch nicht genau sagen, wie leistungsstark besagter System-on-a-Chip letztlich ausfallen wird.

Interessanter ist jedoch, dass die Ataribox auf Linux-Basis mit angepassten Nutzer-Interface laufen wird. Damit erhofft man sich die volle Brandbreite der PC-Nutzung auf den heimischen TV bringen zu können. Seien es Streaming-Dienste, Musik, im Internet surfen, etc. Und im Gegenzug zu anderen TV-Geräten und Spielekonsolen setzt man nicht auf ein geschlossenes System.

Als Nutzer soll man das Betriebssystem anpassen oder auf Spielebibliotheken von anderen Plattformen wie etwa Steam zugreifen können. Vorausgesetzt ist natürlich, dass besagte Spiele mit Linux und der Hardware kompatibel sind.
Alte Atari-Klassiker kommen vorinstalliert mit der Box. Aber auch einige aktuelle Titel sollen mitgeliefert werden. Um welche Spiele es sich dabei handelt, wird man jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt erfahren.

Aktuell sieht der Plan vor, die Konsole bereits im Frühjahr 2018 an den Mann zu bringen. Als Preis peilt man aktuell eine Summe je nach Edition und Spezifikationen von 249 bis 299 Dollar an.

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6 Kommentare:


the_Metroid_one
vor 2 Monaten | 0
Wird wohl eher nichts für mich, was auch zu erwarten hab. Wünsche Atari aber viel Glück, obwohl ich kein Potential dafür sehe.

Clessidor
vor 2 Monaten | 0
Es ist halt letzten Endes eher ein Nischenprodukt. Aber in dieser Hinsicht, finde ich es gar nicht so schlecht, dass sie eher diese Richtung wählen anstatt daraus ein spezielles geschlossenes System zu machen. So kann man doch mehr damit anstellen.
So Sachen wie Handhelds Smach Z und GPD Win gehen ja auch in diese Richtung. Und zumindest beim GPD Win würd ich sagen, dass es als Nischenprodukt recht erfolgreich war bisher.
the_Metroid_one
vor 2 Monaten | 0
Schlecht ist es sicher nicht. Ich mag Atari auch, aber das klingt nicht nach Atari. Klar, ist ja auch nur der Name. Ich denke nicht, dass es ein großer Erfolg wird. Es hat nur als Konsole Chance und da wird es eher Amateurprojekte und Roms geben. Ich hoffe das reicht, mit sowas wie dem Jaguar wird man denke ich auch nicht mithalten können, aber 20000+ sollten es werden. Kein Plan, was die Entwicklung kostet und es sich lohnt.


Tobsen
vor 2 Monaten | 0
Ich bin in dem Thema Videospiele und Konsolen nicht gänzlich unbewandert, aber ich lese diese Story und ich weiß immer noch nicht, was das Gerät eigentlich ist? Ist das ein Raspberry Pi? Ein Amazon Fire? Eine PS Vita TV? Eine externe Festplatte? Eine "echte" Spielekonsole? Eine Mischung aus alledem? Also ich hab keine Ahnung, wie die sich positionieren wollen bzw, wen das ansprechen soll. Und wenn es echt 20.000 verkaufte Einheiten werden... kann man es dann nicht gleich bleiben lassen? Und warum sollte ich mir noch ein Gerät unter den TV stellen, um dann Centipede zu zocken? Irgendwie erschließt sich mir bei dem Gerät echt nichts im Moment.

the_Metroid_one
vor 2 Monaten | 0
Ist halt irgendwie bisher nichts richtiges. Es wird abee vermutlich eh nichts gekostet haben, sondern aus wenigen Standard Komponenten bestehen. Wirkt für mich sinnlos, jede Konsole beherrscht die Funktionen außer den Spielen und auch jeder Smart TV. Zum Spielen ist es denke ich auch nicht so toll, Steam auf TV funktionierte ja schon bei dem Teil von Valve nicht und anonsten auch zu veraltet. Eine XBOX oder PS wird man billiger kriegen können und wird in jeder Hinsichr besser sein. Mich erinnert es ein wenig an den Shield.

Spider-Man
vor 2 Monaten | 0
Todgeburt